Schrift hat Einbettungs-Restriktionen

Dieses Thema im Forum "Typographie" wurde erstellt von tom71, 28.02.2007.

  1. tom71

    tom71 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hab hier ein Riesenproblem:

    Für ein Buchprojekt habe ich in Xpress 7.5 (Apple) die frei verwendbare Schrift "Natzilnio" verwendet.
    Nun kommt beim PDF-Umrechnen die Fehlermeldung, dass die Schrift "auf Grund von Font-Restriktionen" nicht eingebettet werden kann/darf.

    Ich kann weder den Schriftenautor kontaktieren, noch kann man anscheinend die Schrift irgendwo kaufen.

    Weiß vielleicht jemand eine Abhilfe oder einen Workaround, aber bitte nicht "in Zeichenwege umrechnen"... das ist keine Alternative!!

    Zudem muss die Abgabe in die Druckerei als PDF erfolgen bzw. werden diese die Daten ohne "richtiger" Schrift auch nicht weiterverarbeiten können...
     
  2. Ogilvy

    Ogilvy MacUser Mitglied

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    Wieso nicht?

    Es gibt, meines Wissens nach, keine
    andere legale Möglichkeit den Font
    in ein PDF einzubetten. Außer man
    legt ihm den Druckdaten bei…



    Gru:sse
    Ogilvy
     
  3. mekkablue

    mekkablue MacUser Mitglied

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    Wenn das Bit in der Schrift entsprechend gesetzt ist, kann man sie nicht einbetten. Wenn es die Lizenz zulässt, kann man das aber in der Schrift mit einem Font-Programm ändern.
     
  4. mekkablue

    mekkablue MacUser Mitglied

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    Wo hast du denn die Schrift her? Google findet nichts bei »Natzilinio«.
     
  5. Ogilvy

    Ogilvy MacUser Mitglied

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    Sowas gibt es wirklich? :confused:

    Warum wird das Permission-Bit dann
    überhaupt erst gesetzt?
     
  6. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Hallo Tom,

    da wird Dir kein anderer Weg bleiben, als die
    Schrift in Zeichenwege umzuwandeln. Was
    hast Du dagegen? Es spricht nichts dagegen
    aber vieles dafür!

    Wenn die Schriften als Pfade umgesetzt werden,
    kannst Du hundertprozentig sicher sein, dass bei
    der Druckausgabe der PDFs keine Schriftersetzung
    passieren kann, egal mit welchem Workflow der
    Empfänger die Daten verarbeitet. Überraschungen
    sind damit ausgeschlossen. Besonders bei sensiblen
    Druckdaten ist dies ein plausibler Grund.


    Einige Schriften (z.B. Unicode) lassen sich auf einigen
    RIPs nicht ausgeben. Solche Probleme hast Du mit
    Zeichenpfaden nicht.

    Schriftenhersteller, welche das Einbettung von Schriften
    in PDFs technisch und auch rechtlich unterbinden. Adobe
    Acrobat hält sich schon länger sich an diese Restriktionen
    und lassen das Einbewtten solcher Schriften nicht zu.

    Wandelst Du die Schriften auf dem Rechner, auf dem die
    Schrift installiert ist in Pfade um, so lassen sich auch diese
    Schriften völlig legal für die weitere Verwendung
    sicher in das PDF als Pfade einbauen.

    Wenn Schriften in Pfade umgewandelt werden,
    können diese nicht mehr als Textinformation aus
    dem PDF extrahiert werden oder die Schrift
    selbst benutzt werden, was illegal wäre.

    Dies nur einige der Vorteile, Schriften in Pfade
    umwandeln. Dann gibt es noch die Möglichkeit,
    wenn man dies partout nicht will, sich vor der
    Dukumenten erstellung zu vergewissern, ob
    „meine” Schrift diese Einbettung zulässt.

    Gruss Jürgen
     
  7. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    hallo Mekkablue,

    das geht sicher mit einem Font-Programm zu machen.
    Aber welch ein Aufwand.

    Gruss Jürgen
     
  8. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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  9. mekkablue

    mekkablue MacUser Mitglied

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    Ach, FontLab an, apfel-alt-F, klick-klick, Font exportieren und wuppie, da isses schon. :)
     
  10. mekkablue

    mekkablue MacUser Mitglied

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    Klar, manche Font-Foundries und Schriftgestalter erlauben ganz offiziell das Herumdoktern für den eigenen Gebrauch. Ein Blick in die Lizenz lohnt sich also.

    Und oft genug hab ich Gestalter gesehen, die keine Ahnung gehabt haben, was ein Permission-Bit ist. Es kann also auch aus Unwissenheit :confused: gesetzt sein.
     
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