PDF in die Druckerei ?

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  1. Sonic

    Sonic Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Leute,

    Ich habe mal eine prinzipielle Frage zum Thema DTP: Gestern haben wir
    (eine Gruppe von Personen die von Quark Xpress & Co. keine Ahnung hat)
    über den Druck von Zeitschriften diskutiert. Jeder hat seine Theorien
    vorgebracht, allerdings - und darauf liegt die Betonung - hat keiner von
    uns einen blassen Schimmer von der Materie ... :)
    Deshalb möchte ich mal eine Frage an Euch Layoutprofis richten: Nehmen
    wir an, ich würde mit Apple's "Pages" oder "CorelDraw" (nicht schlagen :D )
    eine kleine A4 Broschüre entwerfen. Diese speichere ich dann als PDF
    Datei (über die OSX Druckerdialogbox). Kann ich nun dieses PDF an eine
    Druckerei schicken, um ein Prospekt auf Hochglanzpapier ausdrucken
    zu lassen ? Ist die Auflösung eines solchen PDFs ausreichend ? Wie sieht
    es mit Bildern aus ? Sagen wir, ich hätte ein Bild in einer Auflösung von
    3000 x 3000 Bildpunkten, dieses Bild baue ich (skaliert) in eine Seite ein.
    Wie kann man nun die maximale Auflösung bzw. Qualität eines Bildes
    beibehalten ? Mein Kumpel hat die Ansicht vertreten, daß das Bild 1:1
    (also unskaliert) in das Projektfile (der jeweiligen Applikation) eingefügt
    wird. Dies hätte den Sinn, "Qualitätsrestreserven" für den Druck
    bereitzustellen, wobei die Software hier dynamisch entscheidet, über
    welches Drucksystem (Laser, Belichtungsmaschine, etc.) das Dokument
    ausgegeben wird. Ist das so richtig ? Oder werden Seiten einfach in einer
    extrem großen Auflösung von, sagen wir, 10000 x 10000 Bildpunkten
    bearbeitet ?

    Ich hoffe, ich könnt uns ein klein wenig erleuchten ;)

    Danke !
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.10.2005
  2. avalon

    avalon MacUser Mitglied

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    Bilder etwa 250-300 dpi und in CMYK anlegen, in Originalgröße einfügen ist schon ok, da sich beim skalieren die dpi Werte ändern.

    Finger weg von jpg und Co.
    Formate am besten tif oder eps.

    Ein großes klein machen geht, aber ist unsinnig, ein kleines größer skalieren bringt Verluste mi sich

    Über die Acobart Vollversion einen Peflight machen (ab Version 6) um nach Problemen zu schauen.

    Markzware bietet das auch an:
    http://www.markzware.com/fcprofessional/

    Testversion probieren?
     
  3. liquid

    liquid MacUser Mitglied

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    … das über das Programm direkt ausgegebene pdf würd ich mir sparen, ist meine persönliche Meinung, da hab ich einfach nicht genug Vertrauen drin, ich bin dann doch für den "altmodischen" Umweg über eine postscript Datei und Distiller. Bilder würde ich immer ca. 1:1 mit 200-300 dpi anlegen.
     
  4. Godzilla

    Godzilla MacUser Mitglied

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    Die Ausgabe als PDF über den Druckdialog (Als PDF-X sichern) kann gehen, da würde ich aber mit der Druckerei vorher einen Testlauf durchführen. Vor allem dürften so die Beschnittmarken und Passkreuze fehlen. Vom entsprechenden Farbraum will ich gar nicht reden.

    Jetzt zu den Bildern. 3000 x 3000 ist keine Auflösung, sondern ganz einfach die Anzahl der vorhanden Bildpunkte. Die Auflösung berechnet sich nach der Zahl der Bildpunkte pro Zoll oder Zentimeter. Da wir natürlich nicht wissen wie groß das Bild ist und wie groß es im Prospekt abgebildet werden soll, ist diese Frage fast unmöglich zu beantworten.

    Eines kann ich euch in jedem Fall raten, wendet euch an jemaden der davon etwas versteht. So wie sich das liest, wird das Druckergebnis wahrscheinlich eher enttäuschend ausfallen oder es entstehen nicht unerhebliche Kosten in der Druckerei für die Nacharbeiten.
     
  5. Zeitlos Medien

    Zeitlos Medien MacUser Mitglied

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    Hatten wir nicht schon ausgiebig diskutiert, dass es eben nicht unsinnig
    ist, ein großes Bild "klein" zu machen und nicht einfach runterzuskalieren?

    250 DPI reichen auch in der Regel, allerdings sind 300 DPI optimaler, je
    nach Raster und Rastertyp darfs auch mehr sein.

    Wenn Daten mir Corel erstellt werden, würd ich auf jedenfall einen Preflight
    machen, diesen mach ich aber sowieso immer.

    Gruß
    Flo
     
  6. Zeitlos Medien

    Zeitlos Medien MacUser Mitglied

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    Ja leute, sagt mal, die Auflösung wird ja hier immer geringer?

    Ging es hier nicht um einen Hochglanzprospekt? Ist bei glänzend-
    gestrichenem Papier das Raster nicht gewöhnlich feiner als bei
    Naturpapieren? Seit wann verwende ich da 200dpi? Also 300 dpi
    dürfens da auf jeden Fall schon sein.

    200dpi reichen da vielleicht bei laserbasiertem Digitaldruck, aber
    bei Offsetdruck - Naja, have fun.
     
  7. Hilarious

    Hilarious MacUser Mitglied

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    Also mir hat die Antwort von avalon auch sehr geholfen...
    (Ehrlich!)
     
  8. avalon

    avalon MacUser Mitglied

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    Ein Bild von ehemals 200 oder 300 dpi auf 600 oder 700 Pixel zusammenzupressen beim verkleinern im Layotprogramm ist unsinnig.

    Die Qualität nimmt nicht zu aber die zu verarbeitende Größe, auch wenn man das PDF so einstellen kann, das die Bilder eine dpi Größe haben.

    Im übrigen habe ich da nicht mit diskutiert..;)
     
  9. Sonic

    Sonic Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für Eure Antworten ! Es geht uns nicht darum, ein Prospekt zu
    entwerfen bzw. zu drucken, sondern nur um ein gewisses Grundverständnis
    für den Arbeitsablauf.

    @ avalon: Was bitte ist ein "Preflight" ? Was genau kann ich dadurch
    überprüfen ?

    Was mich jetzt auch noch interessieren würde (bitte habt nachsehen mit
    einem DTP Deppen wie mir ;) ). Wenn ich ein mit AppleWorks erstelltes PDF
    File ausdrucke (es handelt sich um Text mit einem kleinen Logo am Kopf der
    Seite), wirkt alles sehr unscharf. Warum ist das so ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.10.2005
  10. avalon

    avalon MacUser Mitglied

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    Ein PreFlight ist eine Prüfung des Dokuments nach bestimmten Kriterien.

    Es ist bei Acrobat 6 Prof. integriert, sieht so aus

    [​IMG]
     
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