Noh paar Fragen zu Distributionen

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  1. CAPABLE

    CAPABLE Thread Starter MacUser Mitglied

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    Noch paar Fragen zu Distributionen

    wo bekomme ich fedora, yast und slakwart?
    gibst die oben genannten distris fuer p und mac?
    sind sie zu empfehlen?

    was haltet ihr von mandrake? kann es sein, dass diese distribution sowas wie ein allround-os fuer den fortgeshrittenen linux-user ist?


    ich bedanke mich
    volker
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.11.2003
  2. Thomax

    Thomax Gast

    Hallo CAPABLE,

    oje, da stellst Du eine Frage die zum Einen keine 100%ige Antwort, die für Dich passend sein wird, liefern wird.

    Die Meinungen innerhalb der Linuxgemeinde welche Distribution denn nun die richtige sei gehen sicher schon so lange auseinander wie es diese gibt.

    Ich werd aber trotzdem mal versuchen Dir eine Antwort zu geben.

    Also erstmal bekommst Du so ziemlich alle downloadbaren Distributionen bei http://www.linuxiso.org als CD Image zum laden und selber brennen.

    Welche Distribution Du nun für Dich nehmen möchtest ist eine Frage die Du Dir selber beantworten musst.

    Bist Du blutiger Linuxanfänger, dann solltest Du zu RedHat oder SuSE greifen.

    Als fortgeschrittener Linuxanwender empfehle ich Dir Debian, was ich auch selber am liebsten verwende.

    Auf meinem Mac hab ich mit Linuxinstallationen noch keine Erfahrungen sammeln können, werde mir aber in Kürze mal das Yellowdog Linux aufspielen.

    Und nun kommt der Punkt den ich Eingangs erwähnt habe. Meine Empfehlungen kommen aus meinem ganz persönlichen Erfahrungsschatz. Ich bin mir sicher dass es hier Leute gibt, welche ganz andere Erfahrungen sammelten und auch entsprechend andere Empfehlungen abgeben.

    Am besten wird es sein wenn Du Dir noch ein paar wirklich konkrete Fragen überlegst und einfach mal ausprobierst. Dann wirst Du schon sehr schnell 'Deine' Distribution finden.

    Viel Spaß beim Linuxen,

    thomax
     
  3. Rakor

    Rakor MacUser Mitglied

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    Hallo

     

    Also ich bin ein wenig verwirrt. Ich kann es sein, dass du mit "yast" eigentlich "SuSE" meinst? YaST ist das Administrationstool von SuSE. Und kann es weiter sein, dass du mit "Slakwart" die Distribution "Slackware" meinst?

    Ich habe meinen Mac noch nicht, daher kann ich leider nicht viel zu Linux auf Mac erzählen.... Aber ich versuche mal dennoch meine Erfahrungen aus der PC-Welt (nicht die Zeitschrift) hier einfliessen zu lassen. ;)

    Ich empfehle dem Einsteiger mit PC eigentlich SuSE, da es sehr simpel ist und sich leicht ohne viel Kenntnisse administrieren lässt. Allerdings kann ich es nicht für den Mac empfehlen, da SuSE vor einigen Jahren die Unterstützung für den PPC eingestellt hat. Du bekommt also ein Linux System, das auf dem Stand von vor 2 Jahren ist.

    Fedora ist Red Hat. Red Hat haben ihren Privatnutzer Bereich ausgegliedert und dem Fedora-Projekt angeschlossen. Angeblich soll die erste Version fertig sein. Ob es die auch für PPC gibt weiss ich nicht.

    Slackware empfehle ich dem Einsteiger nicht. Die Distribution hat technisch gesehen nur noch historischen Wert. Es war darmals der erste Distributor. Heute haben sie aber (meines Wissens) nichts mehr was sie besonders macht. Wenn du es "roh" haben willst ist die Ditribution aber OK.

    Mandrake halte ich ehrlich gesagt auch für eine "Einsteiger-Distribution".
    [Dabei nur mal so: Mit "Einsteiger-Distribution" meine ich nicht, dass sie für Profis nicht geeignet sind. Es ist nur so, dass Profis mit (fast) jedem Linux arbeiten können. Einsteiger allerdings nicht, Die brauchen evtl, grafische Menüs für die Administration und Installation.]
    Mandrake ist (wie moderne SuSE und Red Hat aka. Fedora) leicht grafisch zu installieren und verfügt über grafische Konfigurationsprogramme. Da es Mandrake angeblich auch in einer neuen Version für PPC gibt ist das evtl. eine gute Anlaufstelle für dich.

    Des weiteren gibt es Debian. Ich empfehle es nur dem versierten Linux-Nutzer. Es ist ein recht schönes und ordendliches System, dass dem Nutzer aber nicht alles abnimmt. Du musst also Ahnung von der Systembasis haben. Zudem ist Debian im allgemeinen recht stabil, dafür fast immer "veraltet" wenn du die "stable" release nimmst. nimmst du statt dessen "testing" bist du zwar aktueller, es können aber schon sehr interessante Dinge passieren.... Ist halt noch testing.

    Yellow Dog Linux ist ein Linux das speziell für den Mac (PPC) erstellt wird. Ich habe daher nicht viel erfahrung damit. Habe aber gelesen, dass die neuste Version von denen wohl recht aktuell ist. Es basiert wohl auf Red Hat so wie ich das gelesen habe.

    Gentoo ist mein Favorit. Es ist eigentlich keine Binary-Distrinution. Bedeutet, das System installiert keine fertigen Packete, sondern kompiliert dir alles speziell auf dein System. Man sollte einiges an Erfahrung mitbringen wenn man Gentoo nutzt. Es gibt eigentlich keine grafischen Konfigurationshilfen und du solltest schon wissen was du willst um ein Sinnvolles System damit zu bauen.

    Ich hoffe ich konnte dir damit ein wenig helfen. ;)

    CU
     
  4. tsuribito

    tsuribito MacUser Mitglied

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    Auf dem Macintosh kannst du Suse vergessen. Die Entwicklung wurde eingestellt und daher sind nur alte Versionen verfügbar.
    Die Wahl hast du letztlich zwischen Yellow Dog und Mandrake.


    Auf yellowdoglinux.com und mandrakelinux.com kannst du die Systeme downloaden.
     
  5. CAPABLE

    CAPABLE Thread Starter MacUser Mitglied

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    ich danke euch fuer eure qualitativ sehr hochwertigen antworten.

    da ich wirklich noch nicht so der bringer in linux bin und es auch keinen wirklichen grund gibt es moeglichst kompliziert zu machen werde ich mih dann mal von debian und gentoo verhalten.
    das mit dem "yast" war einfach ein produkt meiner unwissenheit

    ok, dann haetten wir mandrake, fedora und YDL


    nun waere aber noch auskunft ueber gimp und das etwas andere OS, X (was ih scon einmal kurz auf dem pc angetestet hatte), von noeten.

    nochmal danke, klasse forum
    volker
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.11.2003
  6. maga

    maga MacUser Mitglied

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    Hallo,

    GIMP (GNU Image Manipulation Program) ist - wie die Übersetzung schon sagt, ein Programm zur Bildbearbeitung - völlig kostenlos und sehr umfangreich, aber man muß sich an die Struktur erst gewöhnen.

    X (oder X11) ist kein OS (=OperatingSystem=Betriebssytem), sondern ein Graphikserver, auf dem die verschiedensten Windowmanager (die bekanntesten sind KDE und Gnome) laufen, also ohne X11 keine graphische Oberfläche (außer Du kaufst Dir für Geld einen kommerziellen Grapikserver), weiss aber nicht, was das bringen soll.

    Fedora (früher RedHat) gibt`s m.W. nicht für PPC (bzw. in einer frühen Phase der Entwicklung), bleiben also wirklich nur noch Mandrake (mein absoluter Favorit, habe ich allerdings auf meinem neuen iBook G4 noch nicht zum laufen bekommen) und YellowDogLinux (ich hoffe, das läuft)

    Viele Grüße

    Matthias
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.12.2003
  7. CAPABLE

    CAPABLE Thread Starter MacUser Mitglied

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    ich danke euch allen tausend mal, habt mir viel geholfen und ich mach mich jetzt mal ans downloaden von den finalisten:

    Mandrake und YDL
     
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