Max. ext. HD-Größe bei iBook

Dieses Thema im Forum "Peripherie" wurde erstellt von hanselars, 26.05.2004.

  1. hanselars

    hanselars Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    habe mir gestern den Ice Cube mit Firewire400 bestellt. Als Festplatte wollte ich eine 200er oder 250er Platte einbauen.
    Nun habe ich gerade gehört, dass viele PCs Platten >120 nur mit einem speziellen BIOS ansprechen können.
    Gibt es solche Restriktionen auch beim iBook G4 800 bzw. OSX?
     
  2. Ebbi

    Ebbi MacUser Mitglied

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    Nein, da du bei einer externen Platte ja nicht das BIOS des Rechners benutzt.
    Das erklärt auch die "Bigger Disk" von LaCie mit 1TB (4x 250GB) Kapazität.
    Aber ich lasse mich gerne belehren.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.03.2016
  3. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    Die maximale Größe von Firewire-Platten ist einzig und allein von dem verwendeten Chipsatz des Gehäuses abhängig.
    Der Oxford 911 unterstützt Platten bis 266GB!

    Martin
     
  4. Grady

    Grady MacUser Mitglied

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    Zusätzlich kann man mit HFS+, unserem Lieblingsdateisystem, bis zu 2TB (~2097 GB) große Partitionen erstellen.
    Da braucht es im Heimbereich (//und überhaupt) erstmal neue Festplatten... :D
     
  5. @ Grady

    Das stimmt nicht ganz.
    Bei Partitionen bis 17,6TB (17592186044416 Bytes) bleiben die Zuteilungsblöcke 4KB groß, HFS+ verwaltet bis zu 2^32 = 4294967296 Zuteilungsblöcke, welche standardmäßig 4KB groß sind. Es sind aber auch größere Volumes mit größeren Zuteilungsblöcken möglich.
    Eine einzelne Datei darf bei HFS+ höchsten 9223 Exabytes (2^63 Bytes) groß sein.
    Eine maximale Größe in dem Sinne gibt es bei HFS+ nicht (höchstens eine theoretische, die sich aus der maximalen Menge der Zuteiliungsblöcke mal der maximalen Größe einer einzelnen Datei ergibt).
     
  6. Grady

    Grady MacUser Mitglied

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    Danke, dann vergesse ich das mal ganz schnell wieder mit der alten Angabe. Die muss ich irgendwo in einem Artikel zum Vergleich von Dateisystemen. Bisher wurde die Angabe auch von vielen Experten propagiert.

    Möglicherweise hängt das auch mit dem Verwaltungsaufwand zusammen, der ja bei Exabyte großen Partitionen sich steigern muss. Die Blockgrößen bei HFS+ sind immer noch ein Traum, wenn man sich Systeme aus der M$-Welt ansieht. Selbst das NTFS-5.1 fragmentiert mir auf dem Win-Rechner nach kurzer Zeit stark.
     
  7. Nee, der Aufwand steigt eigentlich nicht, weil HFS ja ein B-Tree-basiertes Dateisystem ist.
    Wie übrigens auch NTFS, welches vom M$ anfangs damit beworben wurde, dass es überhaupt nicht fragmentiert.

    Genaueres zu HFS+ gibt es in dieser Developer-Technote: http://developer.apple.com/technotes/tn/tn1150.html (im Kapitel Hotfiles wird übrigens die automatische Defragmentierung bzw. Zugriffsoptimierung besprochen)

    Die 2-TB-Angabe findet sich aber immer in den Dokumentationen zu NTFS (und auch in denen zu FAT32:mad: ).
     
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