Mac OS X und Oracle

Dieses Thema im Forum "Datenbanksysteme für das Web" wurde erstellt von schaary, 27.09.2005.

  1. schaary

    schaary Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Gemeinde,

    ich habe die Wahl, ob ich in einem etwas groesseren Unternehmen fuer ein nicht ganz kleines Projekt eine Oracle-DB entweder auf Windows, Linux jeweils auf HP oder Dell Servern) oder Mac OS X 10.4 Server laufen lassen moechte.

    Ich bin natuerlich voreingenommen :D aber ich haette doch zuvor gerne ein paar Stimmen aus dem richtigen Leben. Hat jemand Erfahrung mit Oracle unter Mac OS X, insbesondere Server? Geht das gut, ist das performant? Kann ich das ruhigen gewissens meinem Chef vorschlagen?

    Ich bin fuer jeden Hinweis sehr dankbar!
     
  2. elninio

    elninio MacUser Mitglied

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    Meine Empfehlung:

    Dell oder IBM (Xeon) Server mit RedHat Linux und einer Oracle.
     
  3. aeuglein

    aeuglein MacUser Mitglied

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    MySQL/MaxDB tut's auch, wenn man sich darin auskennt.

    Edit:
    Generell eignet sich Mac OS X nicht für Hochperformante Dienste. Da würde ich irgendein Linux empfehlen oder gar Windows Server 2003 :)
     
  4. elninio

    elninio MacUser Mitglied

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    Also wenn schon eine OpenSource-Variante dann Postgresql....
     
  5. aeuglein

    aeuglein MacUser Mitglied

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    *Glaubenskrieg* ;)

    Ich mag MySQL.
     
  6. pdr2002

    pdr2002 MacUser Mitglied

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    Er hat nicht nach einer alternative für Oracle gefragt, sondern ob Oracle sauber auf OSX-Server läuft. :rolleyes:
    Seit der DB Oracle 10g läuft die Datenbank sauber unter OSX 10.4.x Server (nicht die "normale" Clientversion). Ob es performancemäßig langt, hängt ganz von der DB-Anwendung ab.
    Im Gegensatz von MySQL, was in keiner Weise an OSX angepaßt ist und entsprechend langsam läuft, ist die OSX-Version von Oracle 10g nicht einfach eine plumpe Portierung nach dem Motto, es muß ja laufen.
    Außerdem steht Dir für OSX der volle Oracle Support zur Verfügung. Bei Linux mußt Du genau die Linux-Version beachten. Es werden nämlich nur RedHat Enterprise und Suse Enterprise supportet (und das alleine kostet schon ordentlich Kohle :D).
    Auch Hardwaremäßig brauch sich ein Xserve nicht hinter den Xeons verstecken (nicht umsonst hat sich Oracle erst jüngst einen ganzen Schwung Xserve Server gegönnt und das bestimmt nicht, weil ihre DB so langsam läuft. :p)
     
  7. pdr2002

    pdr2002 MacUser Mitglied

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    Rein bezogen natürlich auf MySQL, welches nicht auf OSX hin optimiert ist. :cool:
     
  8. schaary

    schaary Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich bin nicht an Open-Source Loesungen interessiert. Oracle ist eine Konstante in diesem Projekt. Trotzdem vielen Dank.

    Gegen MySQL/Max-DB sprechen ungefaehr 10.000 Gruende, und ich kenne mich leider wirklich aus. Aber das ist nicht Gegenstand dieses Freds.

    Intel-Server mit Red Hat ist eine der oben aufgezaehlten Varianten. Ich moechte aber nur unter grossen Bauchschmerzen auf Red Hat setzen. Auch wenn es die Entwicklungsumgebung von Oracle ist, ich moechte im Sinne meiner Rechner-Administratoren die Anzahl der zu betreuenden Betriebssysteme nicht mehr anwachsen lassen. Wie setzen bei Linux hier vorrangig auf SuSE (SLES u. Prof.).

    Mac OS X liegt doch ein BSD zugrunde. Weshalb sollte das weniger performant sein als andere Linux-Derivate?
     
  9. wegus

    wegus MacUser Mitglied

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    Wer MySQL mit Oracle vergleicht, vergleicht nen Apfel mit nem ganzen Apfelbaum ;)
    *noch* fehlt MySQL da ne Menge! Für hochperformanten Betrieb würd ich auch eher zu nem (L)UNIX Server raten.

    EDIT: Ups, Du schriebst ja Mac OS X 10.4 Server ! Dazu kann ich leider nichts sagen, den kenn ich bisher nicht...
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.09.2005
  10. jlepthien

    jlepthien MacUser Mitglied

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    BSD ist aber kein Linux-Derivat, sondern ein Unix. ;)
     
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