Mac Bootzeit - Tools

Dieses Thema im Forum "Mac OS X" wurde erstellt von frank.wagner, 22.05.2009.

  1. frank.wagner

    frank.wagner Thread Starter MU Mitglied

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    Hallo,

    bei Windows und Linux ist die Optimierung der Bootzeit ja eines der Prio. 1 Themen. Getrieben natürlich auch durch die Netbooks. Mein Acer One Netbook mit Linpus Linux ist da extrem schnell. Bis jetzt habe im im Umfeld von Apple wenig dazu gefunden

    Nun meine zwei Fragen zur Optimierung der Bootzeit bei einem MacBook Pro und Mac Mini:

    1) Gibt es fertige Tools (messen und optimieren) für dieses Thema

    2) Welche Themen ausser dem Einbau einer SSA Platte würde einen direkt merkbaren Effekt (80/20 Ansatz) bringen ?

    Danke für eurer Feedback
     
  2. Rupp

    Rupp MU Mitglied

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    Solche sachen sind auf Macs 1) Unpraktikabel, da sie meist mehr zerstören als nützen
    2) du so oder so schon kurze Bootzeiten hast
    3) die automatische Systemwartung von OSX die HD aufgeräumt hält und somit Verlangsamungsfaktoren von selbst beseitigt.

    was du natürlich beinflussen kannst ist: keine Zusatztreiber oder Extensions installieren, die müssen beim booten mitgeladen werden, regelmäßig caches leeren, rechte immer schon reparieren und ab und zu die HD checken (und reparieren falls was defekt ist).

    Dazu kommt noch, dass am Mac "Ausschalten" und "Booten" sowieso verpöhnt ist. Viele Macuser setzten ihren Rechner immer nur in den Ruhezustand und booten nur bei Updates die das erfordern (wie schon gesagt durch die automatische Systemwartung von OSX ist das kein Problem).
     
  3. Mortiis

    Mortiis MU Mitglied

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    Ave,

    Man kann die Bootzeit spürbar erhöhen, wenn man den Desktop nur mit den nötigsten Dingen, wie Laufwerke belässt. Um so mehr auf dem Desktop ist, worauf auch die Größe der Dateien dabei eine Rolle spielt, um so länger braucht der Rechner für den Bootvorgang bis er fertig damit ist.
    Außerdem sollte man mal die Applikationen checken, vor allen die unnötig mit geladen werden und selten gebraucht werden, kann wiederum auch wieder einige Sekunden die Sache beschleunigen.
    Finger weg von externen Systemtools, damit kann schnell die Sache nach hinten los gehen.

    Mortiis
     
  4. dehose

    dehose MU Mitglied

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    Wieso booten, wenn man den Sleep-Modus nutzen kann?
     
  5. frank.wagner

    frank.wagner Thread Starter MU Mitglied

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    Hallo,

    dann mal anders gefragt

    Was ist eine ganz vernünftige Bootzeit (Durchschnitt) auf den Systemen ?
     
  6. Rupp

    Rupp MU Mitglied

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    Mein iMac late 2006 (siehe Signatur) startet innerhalb von knapp 45-55 Sekunden, mein Macbook braucht bissl länger wegen langsamerer Festplatte.
     
  7. frank.wagner

    frank.wagner Thread Starter MU Mitglied

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    Mein Mac Mini braucht so ca. 55 Sekunden von 0 auf 100 (finde ich recht lange)

    Die Mac's sollen sobald sie nicht genutzt werden aus reinen Kostengründen (noch nicht mal nachgerechnet) ausgeschaltet werden (10 Std. Laufzeit pro Tag reichen ja aus)

    Es scheint (leider) ja so, dass es wohl keine Tools zur Optimierung gibt (halt so Tools von der Bedienung wie zb. der Appcleaner - einfach und simpel von Newbies zu bedienen)

    Aber dann ist es ja schon mal gut, überhaupt den Mac Boot Prozess ein wenig zu verstehen - http://osxdaily.com/2007/01/22/what-happens-in-the-mac-os-x-boot-process/ - ich hoffe nicht das die Info zu alt ist

    Und der Safe Sleep Modus ist eigentlich keine Lösung für mich - siehe nachfolgend - http://schimana.net/2008/01/apple/pmset-safe-sleep-ruhezustand-beim-macbook-steuern/ oder hier http://macfidelity.de/2008/09/17/mac-sleep-mode-verstehen/

     
    Zuletzt bearbeitet: 23.05.2009
  8. MacGuzzi

    MacGuzzi MU Mitglied

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    Wenn du 10 Std. damit arbeitest, sind ein paar Sekunden Bootzeit dann so wichtig?
     
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  9. rm -r *

    rm -r * MU Mitglied

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    Warum ist es das und wer sagt, das es das ist (ausser Dir) ?

    Ob der Rechner jetzt 55s bootet oder 30s ist doch völlig egal.
    Ich schalte ihn morgens an und abends aus. In der zwischenzeit wird er zum schlafen geschickt, wenn ich ihn mehr als ein paar Minuten nicht brauche.

    Was interessieren da ein paar Sekunden beim booten ?
     
  10. bernie313

    bernie313 MU Mitglied

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    Das es so etwas unter Mac OS X nicht gibt es gut, denn es ist sicherlich auch einer der Gründe, warum jeder unter Win so fast alles optimieren möchte, denn diese schneller höher weiter Geschichte, damals von den Intel und AMD Leuten angestiftet, ist lächerlich. Die bootzeit hängt von diversen Faktoren ab, wie schnell ist die Platte( eine SSD bootet noch fixer) was wird alles ins BS eingeladen( hier kannst du einiges sparen, wenn du z.B. nur die Systemschriften auf dem Rechner hast, wenn du keine Programme oder helferlein z.B. für die Menüleiste eingeschaltet hast, von zusätzlichen Erweiterungen die du installiert hast mal ganz abgesehen, wenn du das Dock aufs minimun reduzierst, wenn du möglichst nicht anderes installiert hast, wenn du keine Startupitems eingeschaltet hast, wenn du das Netzwerk nicht aktivieren lässt( und auch keine Programme installiert hast, die beim Start schon aufs Netzwerk zugreifen wollen), wenn du den Selbsttest beim Start übergehst, das liese sich bestimmt noch weiterführen), aber wenn du dann anfangen willst zu arbeiten, dann musst du diese Punkte wieder einschalten oder stellst dann fest das da irgendetwas fehlt.
    Lege deine WinDenke und vor allem diese Optimierungsgedanken ab, das sind zum großen Teil auch nur Vermarktungsstrategien der Zeitschriftenfritzen, die den User weissmachen wollen und das wöchentlich, so wird dieses lächerliche Win( das machen sie ihnen unterschwellig ja auch weiß, denn man muss es ja erst tunen(we auch immer) schnelle, sicherer oder schöner.
    Und wenn der Start bei Priorität Nr 1 hat, dann kann ich nur sagen, was hat denn Priorität Nr. 2, willst du als Prio2 dann die GUI verändern und ein anderes Theme basten oder willst du als Prio2 erst mal an der Bios schrauben.
    Lerne den Mac und die Arbeitsweisen am Mac kennen und nutze den Mac so wie er zu nutzen ist, einschalten und arbeiten oder auch nur schlafen legen und arbeiten, jede Optimierung und vor allem die schlimmen Tools, die das für den Mac versprechen und es vielleicht sogar manchmal machen, bringen dir bei einer Fehlfunktion der Programme oder deines Schraubens Probleme, die lassen dann die eventl. eingesparte Zeit durch Reparaturen die dann fällig sind oder auch datenverluste so lächerlich gering erscheinen, das du dir dann wünscht, nie auf die Idee gekommen zu wären, etwas optimieren zu wollen.
     
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