Mac als Fileserver automatisches Ausschalten

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  1. scherom

    scherom Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo

    ich habe folgende Fragestellung, bei der ich hoffe mit Eurer Hilfe eine einfache gute Lösung zu finden.

    Ich habe einen Mac G3 mit Tiger, den ich als File-Server benutze.
    Es sind andere Macs und auch mal Windows-Rechner per SMB angeschlossen.

    Ich hätte gerne, dass der G3 sich z.B: um 23:00 automatisch ausschaltet. Ich weiß, dass es im Preference Pane Energie eine Einstellung dafür gibt. Diese verlangt aber, dass ein User angemeldet ist. Da ich den G3 aber ja als File-Sever verwendet ist und soll da niemand angemeldet sein. Wie kann ich den "Ausschalt-Prozess" quasi vor der User-Anmeldung laufen lassen?
    Ich denke ich brauche einen Befehl / Skript oder sowas dass ich ein Cron-Job umwandle...auf der Ebene bin ich aber nicht so fit. Dahier die Frage, wie das geht.

    2) Eigentlich würde ich den SMB-Clients und AFS-Clients zur Sicherheit lieber vor dem Ausschalten noch einen Warnung schicken? Weiß jemand wie und ob das geht? Bzw. müssen diese Clients auch schon getrennt sein, damit das Ausschalten überhaupt funktionniert?

    Danke für die Hilfe, ich hoffe, dass ich bei meinen Vorrecherchen nicht den Thread übersehen habe, der auf die Fragen die Antowrt hat.
     
  2. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    du könntest mit lingon einfach einen launchd job basteln, der shutdown aufruft um 23 uhr jeden tag aufruft...
    /sbin/shutdown -h
     
  3. scherom

    scherom Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke
    launchd ist so etwas ähnliches wie cron?

    kriege ich da auch eine art crontable oder muss ich die zeit im shutdown befehl nutzen (hab mal bei man-pages gelesen)...

    wie sieht es mit der Benachrichtigung der Filesharing user aus?
    Kann man die warnen über den shutdown befehl oder geht das nicht von dem Unix Terminal Niveau durch das Netzwerk auf die Acqua-Oberfläche?

    Danke
     
  4. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    launchd ist ein ersatz für cron...
    die jobs werden mit xml files gemacht und da kann man auch den zeitpunkt einsetzen...
    mit lingon hat man auch eine einfache GUI zum job machen, da brauchst keine man pages wälzen...


    benachrichtigung weiß ich jetzt nicht so genau, man kann per smb ja auch nachrichten schicken. bei AFP müsste das eigentlich auch gehen mit remote apple events oder ähnlichen...
     
  5. scherom

    scherom Thread Starter MacUser Mitglied

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    guter weg

    Hallo der Weg mit Lingdon scheint ganz gut auch weg des User Interfaces
    Muss noch mal den Unterschied zwischen en verschiedenen Typen von Agenten udn Daemon checken.

    Ich will ja dass da automatisch läuft, ohne das ich eingeloggt bin, und auch wenn ich mal eingeloggt sein sollte.

    In Sachen messages per AFP habe ich noch nichts weiteres gefunden. Ist Dir da etwas neues über den Weg gelaufen?

    Alternativ könnte ich ja auch einfach checken ob sich alle abgemeldet haben, sprich, dass kein AFP-Client verbunden ist. Wenn das der Fall ist, dann herunterfahren. Da jeder seinen Mac-Ausschaltet... würde der Server dann nur runterfahren, wenn alle abgemeldet sind.
    Könnte man dass den Server dann ab 23:00 z.B. alle 30 min checken lassen?
     
  6. maceis

    maceis MacUser Mitglied

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    ja, aber imho leider ein sehr schlechter Ersatz, was die zeitgesteuerte Ausführung von Jobs angeht.
    Letztendlich funktioniert das nur dann, wenn der Rechner nie im Ruhezustand ist.
     
  7. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    cron geht dann ja auch nicht wirklich, oder?
    aber anacron ist auch nervig...
     
  8. maceis

    maceis MacUser Mitglied

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    Cron funktioniert nach wie vor wie gehabt.
    Nur werden z.B. die periodic Jobs unter Tiger standardmäßig von launchd gesteuert, was dazu führt, dass die Ausführungszeiten i.d.R nicht vorhersagbar sind und die Ausführung z.B. des weekly oder monthly jobs reine Glückssache.

    Hier mal ein kleiner Vergleich

    Cron: uhrzeitgesteuerte Jobs werden zu den eingestellten Uhrzeiten ausgeführt, wenn der Rechner zu diesem Zeitpunkt läuft und nicht im Ruhezustand ist.

    launchd: beim Laden von uhrzeitgesteuerten Jobs (also beim Booten) wird die Zeit in Sekunden bis zur "Fälligkeit" ermittelt der Jobs ermittelt. Mit diesen Zeiten wird dann eine Art Countdown gestartet, bei "Null" wird der Jobs ausgeführt. Geht der Rechner in den Ruhezustand, wird der Countdown gestoppt und beim Aufwachen weitergezählt.
    Folge: Jobs werden um eine gewissen Zeit, die der Dauer des Ruhezustands (bzw. der Summe der Ruhezustände) entspricht verzögert ausgeführt wenn nicht der Rechner vorher ausgeschaltet und/oder neu gebootet wird.

    Meiner Ansicht nach ist das Schwachfug, denn wenn ich schon die Ausführung zu einem bestimmten Zeitpunkt einstelle, möchte ich auch, dass der Job zu dieser Zeit ausgeführt wird. Ich muss halt dafür sorgen, dass der Rechner zu dem gewünschten Zeitpunkt betriebsfähig ist.
    Abgesehen davon ist die Funktionsweise von launchd falsch dokumentiert.
     
  9. Andi

    Andi MacUser Mitglied

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    ...

    Hallo scherom,

    eine kurze Frage. Wie wäre es mit einem User ohne Rechte der angemeldet wird und der Rechner danach gleich zum Loginwindow springt? Ab 10.4.6 schaltet der Rechner auch beim Loginwindow aus.

    Eigentlich müsste es eine Warnung vor dem Ausschalten geben, die auch an die Clients weitergegeben wird. Die Warnung wird aber nicht an lokale User gegeben, wenn der Rechner im Loginwindow ist. Solltest Du auch mal mitangemeldet sein, schaltet der Rechner nicht ab. So wird es jedenfalls bei Apple beschrieben.

    Gruß Andi
     
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