Homepage - Geschäft verkauft

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  1. antonios1

    antonios1 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo

    Ich habe für ein Restaurant den Internet-Auftritt erstellt. Jetzt wird das
    Restaurant zu einem recht happigem Preis verkauft. Ist es so, dass
    die Homepage mitverkauft wird oder ich eine Art "übertragungsgebühr"
    verlangen kann? Wie wird das geregelt?
     
  2. StruppiMac

    StruppiMac MacUser Mitglied

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    Das wird ganz einfach geregelt: Du bekommst gar nix - warum auch?
    Du bist ja nicht an dem Geschäft beteiligt, nur weil Du etwas für das Unternehmen produziert hast - sonst müsste man jeden Weinlieferant etc auch bezahlen
     
  3. Pingu

    Pingu MacUser Mitglied

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    Hast Du Deine geleistete Arbeit bezahlt bekommen?
    Wenn ja, dann bekommst Du nichts, denn Du hast die Leistung bezahlt bekommen.
    Wenn nein, dann bekommst Du das Geld vom Alteigentümer, denn mit diesem wirst Du den Vertrag geschlossen haben.

    Hast Du einen Laufzeitvertrag?
    Wenn ja, dann muss der Alteigentümer diesen natürlich erfüllen, wie auch immer.
    Wenn nein, wo ist das Problem?
     
  4. mhmedia

    mhmedia MacUser Mitglied

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    Du solltest vielleicht versuchen den neuen Geschäftsinhaber als Kunden zu gewinnen und bei eventueller Namensänderung oder ähnlichem Deine Dienstleistung einbringen.
     
  5. M. smithii

    M. smithii Gast

    Eine ausnehmend lustige Frage.
     
  6. Fantômas

    Fantômas Gast

    Übertragungsgebühr... :hehehe:

    Stell Dir mal vor:
    Du bist Automechaniker. Du reparierst das Auto eines Kunden (ist auch eine
    Dienstleistung). Ein halbes Jahr später verkauft der Kunde das Auto für einen guten Preis.
    Würdest Du als Automechaniker auf die Idee kommen, beim neuen Besitzer
    anzufragen, ob er Dir für die Reparatur noch was bezahlt?

    Er würde Dich wahrscheinlich auslachen. Und das zu Recht...
     
  7. Sterling

    Sterling Banned

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    Einfach köstlich! Das Essen im Restaurant? Nein! Der lustige Versuch, sich auf humorvolle Art eine seltsame Form der "Tantiemenzahlung" zu erschleichen – ohne Aussicht auf Erfolg. Passend dazu zeigt vielleicht das folgende Szenario, wie absurd schon der Gedanke an einen Anspruch ist:

    1992 wurde eine Flasche Jérobam von Château Margaux (1900er) bei Christie’s versteigert und wechselte für (umgerechnet) 46.000 Euro den Eigentümer. Achtung! Ab jetzt wird die Story fiktiv: Nach der Auktion meldet sich ein uralter Mann beim Anbieter und verlangt eine Beteiligung an dem Verkaufserlös. Als Begründung gibt er an, er wäre als Kind an dem Erfolg des Weines maßgeblich beteiligt gewesen, weil er mit seinen Eltern die Trauben erntete. Damals wurde die Tätigkeit auf den Weinbergen schlecht bezahlt und nun, nachdem der Wein so wertvoll ist, möchte er seinen Anteil haben.

    - Sterling
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.12.2006
  8. Nickless

    Nickless Gast

    Hallo Ollo,

    ich selbst habe mir irgendwann abgewöhnt, Vergleiche mit dem Handwerk heranzuziehen. Dann nämlich, als ich bemerkte, dass ich von einem Kunden genau wie ein Handwerker behandelt wurde … :( Wir haben doch einen anderen Anspruch an unsere Arbeit, als nur „ausführende Kraft“ zu sein. In unserer Arbeit stecken schließlich unsere Ideen. Das Gesetz erkennt dies im Sinne einer schöpferischen Arbeit mit dem Urheberrechtsgesetzt an und ich denke, da will der Threadersteller auch drauf hinaus.

    Wobei ich es trotzdem unrealistisch finde, so etwas zu fordern. Und ich bin fast geneigt zu fragen, ob der Threadersteller wohl Österreicher ist … ? :D
     
  9. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Guten Tag MacUser,

    ich finde dies eine interessante Frage, berührt sie doch
    das Urheberrecht. Vieleicht findet sich hier in der Com-
    munity ein Urheberrechtler? Wie steht es mit der Nutzung
    von Slogans, Fotos, Illus etc. durch in diesem Fall Dritte.

    Gruss Jürgen
     
  10. Fantômas

    Fantômas Gast

    Bin kein Jurist, aber aus dem Bauch heraus würde ich sagen:
    Ich denke, der Vertrag, den antonios 1 (hoffentlich) bei Erstellung der
    Webseite mit dem Restaurant abgeschlossen hat, ist hier massgeblich.
    Dort hat er dem Auftraggeber die Nutzungsrechte für seine
    Arbeit erteilt (Urheberrechte bleiben ja sowieso bei ihm)

    Wenn jetzt das Restaurant wie beschrieben verkauft wurde, ist der
    neue Besitzer selbstverständlich der Rechtsnachfolger und der Vertrag,
    den antonios (hoffentlich) abgeschlossen hat, geht nahtlos auf den
    neuen Besitzer über. Da sind also keine Dritten im Spiel.

    Das ist eigentlich die einzig logische Schlussfolgerung.
    Alles andere wäre purer Wahnsinn. Stellt Euch mal vor, Ihr müsstet alle
    sechs Monate alle Eure irgendwann mal von Euch belieferten Kunden daraufhin
    überprüfen, ob sich das Geschäft noch in ihrem Besitz befindet...

    :hamma:
     
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