HKS Farben in Quark

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  1. songoku

    songoku Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Leute,

    wollte in einem Dokument ne HKS Farbe aus der Farbpalette auswählen und bemerkte, da sind ja nur Pantone Farben! Muss ich die extra kaufen oder ist das nur ein kostenloses Plug-in?

    Grüße von Son Goku
     
  2. microboy

    microboy MacUser Mitglied

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    um welche quark-version geht es denn?

    für quark 3 und 4 gab es jedenfalls mal extra
    HKS-farbpaletten. wenn du einen bestimmten
    HKS-farbton brauchst dann einfach ne vollton
    anlegen und entsprechend benennen...

    hauptsache der drucker weiss welche farbdose
    er braucht!

    :D
     
  3. SoylentGreen

    SoylentGreen MacUser Mitglied

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    Ja nee.. Schon klar... Macht sich auch vorzüglich auf nem Digi-Proof. :rolleyes:

    @songoku
    Wie microboy geschrieben hat, gabs die HKS Farben schon seit Quark 3.
    Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber es würde mich schon sehr wundern, wenn die nichts gekostet hätten.

    Die HKS-Farben für die gängigen DTP-Programme gibt’s zum Bleistift hier.
    (Keine Ahnung, ob die Farben auch einzeln erhältlich sind.)
     
  4. microboy

    microboy MacUser Mitglied

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    das was du für die software zahlst (die du nicht wirklich brauchst)
    kann der kunde auch in den druck stecken! dann wirds eben doch
    pantone...

    das mit dem digiproof versteh ich ehrlich gesagt nicht soylent?
    wo ist das problem?

    :confused:
     
  5. SoylentGreen

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    Extrembeispiel:
    Stell dir vor du legst ein Dokument mit einer Echtfarbe – sagen wir mal HKS 13 (Kundenwunsch) – an.
    Da du keinen blassen Schimmer hast, wie diese Farbe wirklich aussieht, erzeugst du eine neue Farbe, die du aus Unwissenheit blau anlegst.

    Während es jetzt bei der Belichtung der Filme oder bei CTP vollkommen egal ist wie die Farbe definiert ist (auf Druckfilmen ist eh alles schwarz), druckt der Farbdrucker dein HKS 13 so aus, wie du die Farbe angelegt hast – also blau.

    Das Beispiel mit HKS 13 und Blau ist natürlich etwas überzogen.
    In der Praxis nützt dir aber kein Farbausdruck der auch nur geringfügig abweicht.
    Um das zu vermeiden, gibt es die Farbpaletten. ;)
     
  6. microboy

    microboy MacUser Mitglied

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    das beispiel ist wohl etwas aus der luft gegriffen. ich gehe doch
    davon aus das man zumindest einen HKS-fächer besitzt wenn
    man sich mit drucksachen beschäftigt. anhand des HKS-fächers
    und eines CMYK-fächers kann man in jedem fall einen ähnlichen
    farbton in quark anlegen...

    das sonderfarben in einem digiproof nicht farbverbindlich dargestellt
    werden ist auch klar. ein proof macht deshalb auch nur sinn wenn
    es dabei nicht um die HKS-farben geht.

    :D
     
  7. SoylentGreen

    SoylentGreen MacUser Mitglied

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    Und jetzt rate mal warum ich geschrieben habe: „Das Beispiel mit HKS 13 und Blau ist natürlich etwas überzogen.” :p

    Ich kenne genügend kleinere Agenturen, die noch nicht mal einen HKS-Fächer besitzen. Schon mal was von Pantone gehört?

    Ähnlich. Aber nicht exakt. Und eben darum geht es bei einem Proof.

     
    Wo hast du das gelernt? :rolleyes:
    Ein Proof gibt so exakt wie möglich die Farben des Fortdrucks wieder – vollkommen egal ob Sonderfarben oder nicht. Alles andere ist kein Proof.
     
  8. Wrecker

    Wrecker Banned

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    Dann frage ich mich warum überhaupt noch HKS und Pantone Farben benutzt werden!?! Was glaubst Du weshalb die unter anderem Sonderfarben heißen? Weil Sie größtenteils im normalen 4c Druck nicht druckbar sind. Oder wie erklärst Du dir in einem aufgeschlüsselten Pantone Fächer die deutlichen Farbunterschiede zwischen der sonderfarbe und der "gleichen" Farbe in 4c gedruckt. Wenn diese Farben nicht einmal im Offfset-Druck mit CMYK darzustellen sind, warum sollte dies dann ein Software Rip hinbekommen?!!

    Die Software macht nichts anderes als die nächstmöglichen Farbtöne zu Drucken, denn bekanntlich können Inkjetdrucker auch nur CMYK. Ein Rip macht folglich wirklich nur bei 4c 100% Sinn.

    Deshalb wäre es eine Lösung CMYK-Farben anzulegen die der betreffenden HKS-Farbe am nächsten kommen, diese dann als CMYK aufs RIP zu schicken und für den Offsetdruck dann vor Datenübergabe als Sonderfarbe zu definieren.

    Ich glaube ich hab noch ne alte quark 3-Datei in der die HKS-Farben in 4c angelegt waren. Hatte auf Birmy Power Rip recht gute Ergebnisse damit (Stand ca. 1997). Bei Interesse einfach mal melden.
     
  9. Wrecker

    Wrecker Banned

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    Wenn Du Farbverbindlich Sonderfarben darstellen willst kommst Du an einem Andruck nicht vorbei. Dafür gibt es in Deutschland noch vereinzelt Andruckstudios. Kostet allerdings einige 100 Euren, außerdem müssen dafür Filme ausbelichtet werden. In Bocholt (Münsterland-NRW) könnte ich Euch ein solches Andruckstudio nennen, wenn dieses nicht im letzten Jahr zum Opfer der allgemeinen Wirtschaftslage geworden ist.

    AUSSERDEM: Wenn HKS in CMYK 100% darstellbar sein soll, warum dann überhaupt noch Proofsysteme einsetzen? Ein gut kalibrierter Monitor müßte doch dann im RGB-Modus CMYK-Farben die HKS simulieren genausogut darstellen wie ein Software-Rip ;-). 100% Farbverbindlichkeit zum Offset bietet nun mal nur Offset! Ist eben alles relativ.;)
     
  10. microboy

    microboy MacUser Mitglied

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    ich glaube du bist da leider etwas falsch informiert!
    oder aber du hast meinen post nicht genau gelesen
    (die rede war von einem digital-proof). ob digital-proof
    oder cromalin-proof ist aber für das problem von
    songoku völlig irrelevant...


    der cromalin-proof
    beim klassichen proof werden die daten auf filme belichtet.
    anschliessend wird mit den filmen und entsprechenden
    farbfolien der druck auf einem speziellen papier simuliert.
    bei einem CMYK-druck braucht man also vier filme und vier
    farbfolien. für pantone-farben gibt ebenfalls spezielle folien.
    will ich also CMYK und eine Pantonefarbe simulieren so
    brauche ich fünf filme und fünf folien (CMYK + Pantone).

    da die farbverbindlichkeit hier von den folien abhängt kann
    man jeden x-beliebigen film einer sonderfarbe zuweisen. ich
    kann mir also im dokument eine x-beliebige sonderfarbe
    anlegen! wenn ich die sonderfarbe dann Pantone 288 nenne
    bekomme ich im proof auch Pantone 288!


    der digital-proof
    der digitalproof ist im prinzip nur ein sehr guter ausdruck. es
    werden hierfür keine filme belichtet. sonderfarben (Pantone,
    HKS, ...) werden in CMYK ausgegeben. ein digitalproof kann
    eine sonderfarbe also nur simulieren!


    wenn du mir nicht glaubst kannst du ja einfach mal im netz
    suchen oder du fragst in der nächsten druckerei nach...

    :D
     
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