Hilfe beim Fragebogen der KSK=Tontechniker

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  1. kaboo_ki

    kaboo_ki Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,
    will nun endlich den Schritt wagen und mich als Tontechniker (zur Zeit überwiegend Konzerte/Veranstaltungen) selbstständig machen und möchte mich gerne über die KSK versichern.
    Sollte wohl auch kein Problem sein... aaaber... sitze gerade vor dem Fragebogen der KSK und bin etwas ratlos bei den Angaben zur "selbständigen künstlerischen/publizistischen Tatigkeit".
    Das für mich die Ziffer M15 "künstlerisch-technischer Mitarbeiter im Bereich Musik" zutrifft, habe ich schon herausgefunden.
    Nun möchte die KSK dazu aber eine möglichst genaue Ausführung über meine Tätigkeit und in diesem Punkt bin ich mir etwas unsicher, da es denen wohl sehr genau auf die Formulierung ankommt.

    Deshalb meine Fragen...
    a) gibt es im Forum Tontechniker, die diesen Antrag schon ausgefüllt haben, und nun auch über die KSK versichert sind ?
    b) würde mir jemand seinen Text (zu Ziffer M15) zur verfügung stellen ?
    c) gibt es ein Problem wenn auf meinen Visitenkarten Tontechniker steht ?
    d) gibt es sonst noch etwas beim ausfüllen des Fragebogens zu beachten ?

    Danke im voraus,
    kaboo_ki
     
  2. Peterpanter

    Peterpanter MacUser Mitglied

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    Ich laufe bei der KSK zwar nicht als Tontechniker, sondern als Journalist, aber ich sehe da kein Problem. Wichtig ist, daß du in der Beschreibung deiner Tätigkeit den künstlerischen Aspekt in den Vordergrund stellst. Deine Visitenkarte mußt du ja nicht mitschicken.
    Ansonsten ist es so, daß die KSK Nachweise über deine "künstlerische Tätigkeit" haben will. Das können auch Rechnungen oder Auftragsbestätigungen sein. In jedem Fall ist es entscheidend, daß irgendwie das Kreative deiner Tätigkeit zum Ausdruck kommt.
    Wenn du noch nicht freiberuflich gearbeitet hast, kannst du trotzdem schon den Antrag stellen und die Nachweise nachreichen. Es dauert ohnehin einige Monate, bis der Antrag durch ist. In der Zwischenzeit mußt du dich freiwillig bei einer Krankenkasse versichern, das Geld wird dann aber rückwirkend verrechnet.
    Und ganz wichtig: Die Berechnung des Beitragssatzes erfolgt auf Grundlage deiner freiwilligen Angaben, was du voraussichtlich im Jahr nach Abzug der Betriebskosten verdienen wirst. Das überprüft im Nachhinein keiner. Also wenn dir an niedrigen Beiträgen gelegen ist, einfach so wenig wie möglich angeben.

    Grüße
    Peterpanter
     
  3. mafr2005

    mafr2005 Banned

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    Bei dem Titel dachte ich schon du willst zu den Kommando Spezialkräften nach Calw. :D
     
  4. kaboo_ki

    kaboo_ki Thread Starter MacUser Mitglied

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    @ Peterpanter
    danke für die Antwort, das das künstlerische im Vordergrund stehen muss, ist klar.
    Die Sache ist nur so, dass ich mir nicht jedesmal Gedanken machen will was ich auf Rechnungen, Auftragsbestätigungen ect. schreibe (habe auch Aufträge die rein technischer Art sind) deshalb hätte ich gerne einige Erfahrungsberichte von Tontechniker wie die das mit der KSK und ihren Rechnungen ect. handhaben und welche Berufsbezeichnung sie bei M15 eingetragen haben (Musikproduzent?, Klanggestalter? ect.).

    @mafr2005 war einer von diesen Kriegsdienstverweigerern ;)

    Gruß,
    kaboo_ki
     
  5. kaboo_ki

    kaboo_ki Thread Starter MacUser Mitglied

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    keine Tontechniker in einem Mac-Forum ??!!
     
  6. krusty

    krusty MacUser Mitglied

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    Schon. Allerdings musst du dich dann als Freiberufler aufs Mischen allein beschränken.
    Deswegen haben auch die meisten, die ich so kenne, ihre Arbeit als gewerbliche Tätigkeit angemeldet.
     
  7. marcsfree

    marcsfree MacUser Mitglied

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    Hat das mit der KSK geklappt???
     
  8. Spade

    Spade Banned

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    Zu kurz gedacht und nicht zulässig!

    Abgesehen davon, das unwahre und unvollständige Angaben gegenüber der KSK alles andere als zulässig sind, hätte dieses Vorgehen folgeschwere Konsequenzen für das Mitglied, auch rückwirkend! Selbstverständlich finden Überprüfungen statt, regelmäßig in Einzelfällen und als Stichproben. Auch bei Verdacht sowie bei Hinweisen aus der „Bevölkerung“. Was du völlig vergessen zu haben scheinst, ist die Tatsache, das der Beitragssatz unmittelbare Auswirkungen auf die Beitragshöhe der Rentenversicherung hat. Wer über Jahre nur niedrige Beiträge abführt, weil man glaubt, damit mtl. Beiträge so niedrig wie nur möglich halten zu können, wird im Renteneintrittsalter die Quittung für das Vorgehen bekommen, denn wo nichts oder nur wenig abgeführt wurde, gibt es auch nichts oder nur wenig zu erwarten. Es kann nicht dein Ernst sein, eine Empfehlung für dieses Vorgehen auszusprechen, das zum einen nicht zulässig ist und zum anderen mit dem Risiko behaftet ist, jeden Tag erwischt werden zu können. Der Datenabgleich macht es möglich und was die Sachbearbeiter mit Hilfe der EDV auch noch dürfen, ist erst vor wenigen Jahren ein Netz von Kontrollmechanismen geworden, an die zuvor niemand geglaubt hat. Und täglich werden die Netze dichter miteinander verflochten. Nur weil bei denen seit Jahren nichts passiert ist, die auf diese Weise ihre Beiträge niedrig halten, bedeutet das nicht, dass es so bleibt. Unterschätze niemals den elektronischen Gedächtnisspeicher der Finanzbehörde und des Rentenversicherungsträgers. Die KSK steckt als Institution mitten drin und wird ebenfalls von außen überprüft. Vielleicht hast du demnächst das Glück, das dich die EDV zur Stichprobe auswählt und ein netter Brief ins Haus kommt, wo man dich auffordern wird, die bisher gemachten Angaben noch einmal zu bestätigen, bevor es richtig ungemütlich wird.
     
  9. kraftwerk

    kraftwerk MacUser Mitglied

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    Das wird sehr wohl geprüft! Ich zitiere mal aus dem entsprechenden Schreiben, das ich vor ein paar Monaten erhalten habe:

    «Die Künstlersozialkasse bittet Sie daher für die vergangenen vier Jahre um Angabe Ihrer tatsächlichen Einkünfte aus selbständiger, künstlerischer/publizistischer Tätigkeit und um Angabe weiterer möglicher Einkünfte aus einer ggf. ausgeübten nicht künstlerischen/nicht publizistischen selbständigen Tätigkeit. Legen Sie die Einkommensteuerbescheide für 2004-2007 vor. Soweit Sie noch keine Einkommensteuerbescheide erhalten haben, legen Sie bitte Gewinn- und Verlustrechnungen vor.»

    Zu diesen Stichproben ist die KSK verpflichtet. Rückwirkende Konsequenzen werden in dem Schreiben ausgeschlossen, Unwägbarkeiten einer Schätzung werden entsprechend berücksichtigt. Insofern hat Spade nicht ganz recht. Richtig sind allerdings seine Bemerkungen zur Rentenhöhe.
     
  10. iMaxG

    iMaxG MacUser Mitglied

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    Die Bezeichnung Tontechniker ist in Deutschland nicht geschützt, es geht also in Ordnung wenn du dich so nennst, genauso ist da bei Musikproduzent oder Studiotechniker.

    Nur die Bezeichnung Toningenieur ist geschützt, die darf man nur tragen wenn man ein Studium in Medientechnik oder sonstigem an einer staatleichen Uni oder FH hat, aber so hattest du ja zum Glück nicht vor dich zu nennen.

    Tontechniker kann sich aber jeder nennen, egal an welchem Institut er seine Ausbildung gemacht hat, sogar wenn er sich alles selber beigebracht hat. Die Bezeichnung ist wie gesagt nicht geschützt. Welche Berufsbezeichnung die KSK vorzieht weiß ich allerdings nicht, da würde ich mal nachfragen was für deinen Tätigkeitsbereich, rein technisch, üblich ist.
     
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