HDD Datenfehler - Welches Reparatur-Tool nehmen?

Dieses Thema im Forum "Utilities und Treiber" wurde erstellt von skavenger, 27.11.2006.

  1. skavenger

    skavenger Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Leute,

    habe ein Riesenproblem.

    Wir haben hier ne Lacie BigDisk mit 1 TeraByte (1000GB).
    Sie ist über FireWire400 an unseren Mac-Server (G4 733 QuickSilver, OS-X Server 10.3) angeschlossen.

    Diese diente bis dato als Backup-Server. Letzte Woche hatte ich das Problem, das sich die Platte selbnstständig entmountete beim Versuch, Daten zu kopieren.

    Dieser Fehler trat immer häufiger auf. Dann habe ich mich belesen und aus den auftretenden Fehlern geschlossen, das es evtl. an der Schreibtischdatei liegen könnte.

    Also Neustart - Apfel+Alt gedrückt zum erstellen einer neuen Schreibtischdatei. Nach einer Ewigkeit war er fertig, das Volume erschien auf dem Schreibtisch. Aber oh Schreck - Auf einmal waren 500 GB frei. Vorher waren aber nur 80 GB frei.
    Dann habe ich die Platte mal mit dem Festplatten-Dienstprogramm überprüft. Dabei wurden viele querverbundene Dateien gefunden und noch so einige andere Fehler.

    Dann habe ich die allllerwichtigsten Sachen auf DVD gesichert und eine Reparatur mit dem Festplatten-Dienstprogramm gestartet. Diese ging relativ schnell. Aber wirklich repariert hat er nichts. Denn jedes Mal wenn ich mit dem Festplatten-Dienstprogramm neu prüfe, kommen die gleichen Fehler.

    Diskwarrior habe ich bereits getestet: Bricht ab mit Fehlermeldung, das es zu viele Fehler auf der Platte gibt.

    Norton DiskDoktor X (8.0.2): Beendet sich mittendrin.

    DataRescue X II: Läuft einwandfrei und findet auch eine Menge an Dateien. Jedoch habe ich keinen Platz, um sie zu sichern (sind ja immerhin fast 1000 GB)

    Mit welchem Tool kann ich meine Festplatte am besten reparieren?

    Danke im Voraus

    SkAvEnGeR
     
  2. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Guten Tag Skavenger,

    so traurig es ist, Du hast alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
    Bis auf jene, die Platte einem Datentrettungsunternehmen
    zu geben. Kommt aber bei der Datenmenge ziemlich teuer.

    Übrigens, schlecht, mit zwei externen Reparaturprogrammen
    über eine Platte zu gehen. Bleibe in Zukunft, wenn das Dienst-
    programm nichts machen kann, bei DiskWarrior, Norton ist
    bei OSX nicht zu empfehlen (leidvolle Selbsterfahrung und
    auch von anderen Kollegen).

    Gruss Jürgen
     
  3. dbc

    dbc MacUser Mitglied

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    Du wirst nicht da rum kommen die wieder hergestellten Daten auf einer anderen Platte zu speichern.
     
  4. skavenger

    skavenger Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hm,

    nun hat sich die Situation noch verschlimmert.

    Leider hat ein Kollege den Mac, an dem die Platte angeschlossen ist heute gebraucht und dementsprechend eingeschaltet. Dann haben scheinbar irgendwelche automatisierten Systemprozesse im Hintergrund unsichtbar auf der Platte rumgerlödelt.

    ERGEBNISS: Nun scheint sie ganz hin zu sein. Erscheint nicht mehr auf dem Schreibtisch. Beim start sagt er mir, das Mac-OS mit diesem Laufwerk nicht zusammenarbeiten kann, weil es seine Datenstruktur nicht versteht.

    SUPERGAU!

    Nun habe ich mir erstmal eine 200er Platte aus Restbeständen besorgt und wollte die ersten Daten kopieren.
    Durch den neuen Fehler geht nun aber leider gar nix mehr, ausser einen Tiefenscan mit "Data Rescue X" zu machen und die Daten stück für stück zu sichern.

    Oder hat jemand ne andere Idee??? Im Festplatten-Dienstprogramm erscheint nur die Platte, jedoch kein Volume. Ich kann es also nicht mehr mounten.

    HIIILLLFFEEE

    SkAvEnGeR
     
  5. asg

    asg MacUser Mitglied

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    Sorry, aber, nimm Dir Deine Bänder zur Hand wo das Backup drauf ist.
     
  6. Crea

    Crea MacUser Mitglied

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    Was für ein Raid hat denn die Platte?
    Ich denke Raid 0, wenn es so ist, dann ist da außer mit erheblichem finanziellem Aufwand nix mehr zu machen.
    Und selbst dann ist das keine Garantie dafür das die Daten wieder da sind.
     
  7. skavenger

    skavenger Thread Starter MacUser Mitglied

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    Sorry, aber wer macht denn heutzutage noch Backups auf Bandlaufwerke? Da steht doch das Preis-Leistungs-Verhältnis in keiner Relation mehr.

    Ich stand vor 2 Jahren auch vor der Entscheidung, welche Backup-Lösung wir einsetzen sollen. Leider musste ich sehr auf geringe Kosten achten - da habe ich mich für eine reine Festplattenlösung entschieden.

    ...und das alles eigentlich nur, weil ich mit meinen alten SCSI-Geräten, und Bandlaufwerken unter OS-X massive Probleme hatte. Im 9er lief vorher alles super. .....aber das hilft mir nun leider auch nicht mehr weiter.
     
  8. stefan-at-work

    stefan-at-work MacUser Mitglied

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    sorry, aber in welcher Relation steht dann ein Datenverlust von 1TB?
     
  9. asg

    asg MacUser Mitglied

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    Ich tippe mal das diese bigdisk ein RAID0 hat, oder?
    Ein RAID0 verdient den Namen RAID nicht, das ist Müll, und wer das laufen lässt _ohne_ an ein Backup zu denken, egal ob dieses auf Band geschieht oder eine weitere Platte (die dann räumlich von der aktiven zu trennen ist), der hat da was nicht verstanden imho.

    Und wenn ein Backup nicht so wichtig war/ist, dann sind es die Daten auch nicht.

    Aber genug der Predigt.

    Bei einem defekten RAID0 sieht es dünn aus, wenn die BigDisk das ist. Dann solltest Du mal beim Hersteller direkt nachfragen, wobei die Aussichten mager sind, und, Achtung predigt, wäre das Einspielen eine Backups schneller.

    Achja, Bänder werden immer noch da eingesetzt wo es wichtige Daten gibt. Für den privaten Gebrauch reicht es sicherlich aus auf externe Platte zu sichern oder regelmäßig eine DVD zu brennen, wenn es um Firmendaten geht, dann kauft Euch ein LTO2 oder sonstiges und sichert regelmäßig.
     
  10. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Hallo Skavenger,

    hinterher ist man immer schlauer! Okay, ich habe nicht
    solch einen Datenwulst wie Du, aber mit meinen SCSI-
    Platten im Tower (3x73 GB) und der SCSI-300GB im
    G4 MDD hatte ich bisher unter OSX 4.8 nie Probleme.

    Aber zum eigentlichen Thema, wenn es nicht mehr repro-
    duzierbare Daten sind und unbedingt benötigt werden, führt
    nach diesem Desaster mit dem Kollegen wirklich nur der
    Weg über eine Datenrettungsfirma. Fasse die Platte nicht
    mehr an und lasse sie zumindest überprüfen. Die Firma
    meiner Frau hatte letztes Jahr für eine gecrashte
    250 GB-Platte (furchtbare Geräuschkulisse) etwa 700 Euro
    plus neuen Datenträger hingelegt. Sie hatten immerhin
    etwa 80 Prozent der Daten retten können.

    Gruss Jürgen
     
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