Handy (K800i) aus Vertragsverlängerung verkaufen - Grantie?`

Dieses Thema im Forum "Mobiltelefone, Navigation, eBook Reader, Tablets" wurde erstellt von pooly77, 22.02.2007.

  1. pooly77

    pooly77 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hmmm eine vielleicht blöde Frage für manchen, aber ich will da auf Nummer sicher gehen:

    Ich habe aus einer Vetragsverlängerung von O2 ein SE K800i bekommen. Top Gerät aber für meine Bedürfnisse zu umfangreich.
    So will ich es bei eBay verkaufen (man bekommt immerhin 200 bis 250€ dafür).

    1.) Wenn ich dem Käufer meine Rechnung (übers Handy aus der Vertragsverlängerung) dazulege, hat der eBay Käufer dann weiter ganz normalen Garantieanspruch? Was antürlich den Wert des Telefons bei eBay steigern würde.

    2.) Das Handy ist dann für jede Sim-Karte?

    3.) Was meinst man z.B. mit "Branding"? Wird oftmals angegeben. Das der Anbieter z.B. sein Logo auf der Handyschale hat?
     
  2. eBär

    eBär MacUser Mitglied

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    Du hast eine "Private Nachricht" :)
     
  3. leselicht

    leselicht MacUser Mitglied

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    ... und warum keine öffentliche Antwort?
     
  4. maskwearer

    maskwearer MacUser Mitglied

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    Hallo!

    Zu 1) Ja, die Garantie wird ja für das Gerät gegeben, unabhängig davon, ob du es behälst oder weitergibst.

    Zu 2) Wenn es kein SIMLOCK hat, dann ja. Und Handys aus einer Vertragsverlängerung haben das i.d.R. nicht. Das ist etwas um die handy von Prepaidpaketen an den Anbieter zu binden.

    Zu 3) Branding ist eine "Anpassung" des Geräts auf einen netzbereiber. Wenn du es also von O2 hast, dann kann es 2 Arten von Branding geben. Einerseits Aufdrucke auf dem Äußeren (O2-Logo), besonders aber Anpassungen der Software. Z.B. wird beim Einschalten des Handys meist das O2-Logo angezeigt. Manchmal ist auch das Menü angepasst, also eigene Symbole oder Einträge, die es sonst nicht gibt.


    Gruß

    eric
     
  5. MacErik

    MacErik MacUser Mitglied

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    Hi,
    ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Garantie bzw. Gewährleistung an die Seriennummer des Gerätes und nicht an den Namen des Käufers gebunden ist, man also ein Gerät mit Rechung problemlos verkaufen kann.

    O2 Handys sind in der Regel simlock frei. Einfach mit der Sim-Karte eines Freundes probieren.

    Branding meint neben dem Aufdruck auf dem Gehäuse vor allem eine angepasste Firmware der Geräte (Hintergrundbilder und Bildschirmschoner, Menüs im Stil des Anbieters, teilweise auch Beschneiden der Funktionen).
    Subventionierte Handys sind wohl fast immer gebrandet, wobei das O2-Branding wohl das am wenigsten störende ist.

    Erik
     
  6. tauchtier

    tauchtier MacUser Mitglied

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    Vorsicht. Neben dem Simlock ist vor allem Netlock ein Problem. Bei T-Mobile findest Du kaum ein Gerät, was keinen Netlock besitzt. Diese Geräte laufen nur mit Karten, die im D1-Netz funken.

    Die aufgebrachten Logos sehen nur häßlich aus, sind aber kein Problem. Genauso wenig wie ein Ein- und Ausschaltanimationen. Besonders krass verändert sind die Geräte von Vodafone. Hier reicht das Spektrum von veränderten Menüs und Icons über kastrierte Funktionen (z.b. gab es Mal ein Modell, dessen MP3-Player nur die Songs aus dem VDF-Portal wiedergegeben hat) bis zu fest vorbelegten Funktionstasten. Am Schlimmsten sind aber vorbelegte und nicht veränderbare Zugänge in die Wap-Portale. Ich hatte ein Mal ein S68 von O2. Trotz Konfiguration des Vodafoneportales ist man beim Drücken der Zugangstaste, ob absichtlich oder versehentlich, immer im O2-Portal gelandet. Das ist nicht nur nervig, sondern auch teuer. Seit dem nehme ich auch Abstand von O2-Geräten. Am erträglichsten sind nach meinen Erfahrungen die Geräte von E-Plus gebrandet. Hier sind die Netzbetreibereinstellungen vorkonfiguriert und eigene Ein- und Auschaltanimationen sowie Bilder hinterlegt. Die Einstellungen sind alle überschreibbar und ich habe es bisher erst ein Mal erlebt, dass die Ein- und Ausschaltanimation nicht veränderbar war. Und wenn man ein paar Bildchen nicht löschen kann, weil diese geschützt sind, geht die Mobilfunkwelt auch nicht zu Grunde. Damit kann man gut leben.

    Nur wer zum Bsp. mit einem Motorola das Vodafone-Live-Portal nutzen möchte, sollte wohl besser zu einem gebrandeten Gerät greifen, da mit einigen ungebrandeten Geräten kein Zugriff möglich ist. Definitiv war es bei meinen Moto L2 und SLVR L7 so. Das das Branding von Gerät zu Gerät verschieden ausfällt, ist es beim Verkauf eines gebrandeten Handys immer fair, den Umfang des Brandings anzugeben. Dann weiß der Käufer, was er bekommt und ob er damit leben kann.

    Ich kaufe nur noch Geräte mit Originalsoftware oder von E-Plus.

    Gruß Karl-Heinz
     
  7. tauchtier

    tauchtier MacUser Mitglied

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    Ohne Rechnung kaufe ich kein Handy bei ebay. Wenn ich mit einem Gerät in das SE-Servicecenter gehe, um eine Garantieleistung in Anspruch zu nehmen, wollen die natürlich wissen, wie alt das Gerät ist. In den meisten Fällen scheint das über die IMEI feststellbar zu sein und die Rechnung ist nicht zwingend erforderlich. Angesichts der teilweise angebotenen Bananensoftware tritt so ein Fall schneller ein als man denkt, da die Softwareupdates in der Regel ein Windows erfordern und viele Geräte auch nicht direkt über eine GPRS-Verbindung beim Herstellerserver geupdatet werden können. Hier bleibt nur der Weg zum Servicepartner, was ja auch kein Problem ist. Wirklich wichtig scheint die Rechnung zu werden, wenn man nach Ablauf der Garantie Gewährleistungsansprüche geltend machen möchte.
    Ich hatte z.B. ein SE K750i (gekauft bei ebay aus Vertragsverlängerung von E-Plus), bei dem nach ca 1,5 Jahren der Joystick nicht mehr richtig funktionierte. Die Garantie ist abgelaufen. Eine Reparatur im SE-Center wäre somit kostenpflichtig gewesen. Hier bleibt also nur die Möglichkeit dies beim Händler, in meinem Fall bei E-Plus, im Rahmen der Gewährleistung
    reparieren zu lassen. Und hier lief in meinem Fall (E-Plus-Shop) ohne Rechnung gar nichts.

    Eine Rechnung ist immer ein gutes Verkaufsargument. Und noch viel besser ist es, wenn der Verkäufer in seinem Angebotstext dies neben Angaben zum Branding im Angebotstext oder noch besser im Auktionstitel beschreibt. Gerade bei Artikeln die zu Hunderten angeboten werden. Es ist für mich als Kaufinteressenten einfach nur nervig, einen ellenlangen Text mit technischem Müll lesen zu müssen und keine oder nur versteckte Angaben zu Branding,
    Rechnung und Lieferumfang zu finden. Dazu gehören noch ein paar aussagekräftige Originalfotos. Dann hat man als Kaufinteressent auch die Möglichkeit die Angaben im Text abzugleichen. Bei einem K800i würde ich mir nicht ein Mal mehr die Mühe machen alle Angebote zu lesen, zu denen die Suche mit den Suchwörtern Branding und Rechung keine Treffer bringt.


    Gruß Karl-Heinz
     
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