Gibt es eine Art Erweiterungen Ein/Aus für X?

Dieses Thema im Forum "Mac OS X" wurde erstellt von schmuddelkind, 12.07.2004.

  1. schmuddelkind

    schmuddelkind Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    gibt es eigentlich eine Art Erweiterungen Ein/Aus für 10.3.x, vergleichbar mit dem Kontrollfeld bekannt aus Classic, mit dem man zeitweilig unbenutzte Dritthersteller-Erweiterungen deaktivieren kann?

    Bin etwas unzufrieden darüber, dass ich mein System nicht für bestimmte Zwecke optimieren kann, wie zu OS 9 Zeiten …

    Herzlichen Dank!
     
  2. derJo

    derJo MacUser Mitglied

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    hi schmuddel

    leider nicht (mir nicht bekannt)
    Sollte damit begründet sein, daß die Mehrbenutzerfähigkeit erhalten bleibt! Der Rechner kann ja bei einem schnellwechsel zwischen den Benutzern nicht ständig im laufenden Betrieb Treiber o.ä. nachladen oder rausschmeißen.

    Schöne Grüße

    Jo
     
  3. ThaHammer

    ThaHammer MacUser Mitglied

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    Soweit ich weiß (und mache) geht das nur manuel per Hand!
    Im Ordner mit den Kernel Extensions wird viel mitgestartet, was man nicht braucht!
    Auf meinem Pismo z.B. schmeiße ich immer die Radeontreiber raus, habe ich ja nicht drin! Außerdem gibt es Tonnenweise Treiber für RAID Karten usw.
    Ich sichere alles in einem Ordner der außerhalb des Systemordners liegt, sonst startet er die trotzdem mit. Falls ich mal was brauche kann ich es zurück kopieren!

    Noch was beim verschieben brauchts Du Administratorrechte, d.h. er frägt nach dem Passwort!
    Verschiebe aber nicht zuviele extensions, sonst startet er nicht mehr! Vorsicht!!
     
  4. skymaster

    skymaster MacUser Mitglied

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    Hallo & guten Morgen,
    da gibt es ein Tool, sie Dir mal: "MOX_Optimize" an (etwas bequemer als manuell alles zu verschieben). Unter http://www.infosoft-sw.com gibt es auch ne Demo.

    Gruß,
    Skymaster
     
  5. Aida_w

    Aida_w MacUser Mitglied

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    >>Bin etwas unzufrieden darüber, dass ich mein System nicht für bestimmte >>Zwecke optimieren kann, wie zu OS 9 Zeiten …

    Ha! mal ein Gleichgesinnter! Ich finde OSX grundsätzlich auch klasse, hauptsächlich weil ich seit ich Panther auf meinem Pismo habe - und das ist seit Weihnachten - keinen Neustart machen mußte. Dennoch gehen einige liebgewonnene Dinge aus OS 9 Zeiten nicht. Beispiel: Wenn ich aus einer Webpage eine e-mail schreiben will, geht automatisch .mail auf, was ich aber aus verschiedenen Gründen nicht nutze, und ich kann noch nicht einmal die mailaddress lesen, weil .mail unbedingt konfiguriert werden wil. Auf meinem G3 mit OS9.2 kann ich im selben Fall 1. die Adresse lesen und sie 2. in mein Mailprogram übertragen. Und noch ein Beispiel: Bestimmte Soundfiles lassen sich unter OSX nicht abspielen. Der RealPlayer (für OSX fortgesetzt (!!) kostenpflichtig) erledigt das unter OS9 schnell und problemlos.
     
  6. Mitraix

    Mitraix Gast

    1) Du kannst sehr wohl ein anderes Mailprogramm als Mail verwenden und als default einstellen!

    2) Vom Real Player gibt es auf für OS X eine Gratisversion
     
  7. 1904

    1904 MacUser Mitglied

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    Kernel Erweiterungen, die als Module vorliegen, werden eigentlich nur gestartet (insmod) wenn die Hardware auch vorhanden ist. Deshalb sind sie ja in Modulen ausgelagert.
     
  8. dylan

    dylan MacUser Mitglied

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    ...was man sehr gut sehen kann, wenn man im Systemprofiler die Erweiterungen betrachtet (Geladen ja/nein).

    Wie das beim Start vor sich geht: Wenn die OpenFirmware (oder der Benutzer über den BootManager) OS X als zu startendes Betriebssystem auswählt, übernimmt 'BootX' die vorläufige Kontrolle über den weiteren Startvorgang. Die Aufgabe von BootX ist das Laden der Kernelumgebung, damit später die Systemkontrolle dem kernel übergeben werden kann. Während BootX seine Arbeit verrichtet, wird am Bildschirm das sogenannte "booting image" angezeigt. Seit OS X 10.2 ist dies nicht mehr der kleine MacClassic sondern ein großer grauer Apfel.

    BootX versucht als erstes, die Gerätetreiber aus dem 'kextcache' zu laden. Diese Treiber wurden bei einem früheren Systemstart vorbereitet und komprimiert im Bytecode zwischengespeichert, so dass sie schneller geladen werden. Es handelt sich um Gerätetreiber, die für den Systemstart essenziell sind (z.B. Speichergeräte, Grafikkarte etc.). Man braucht deshalb also auch nichts von Hand zu entfernen - ich halte es im Gegenteil für gefährlich, da eventuell unbedarft "rumzuwurschteln".

    Ist dieser Cache korrupt oder gar nicht erst vorhanden (zum Beispiel beim ersten Systemstart), sucht BootX im Verzeichnis '/System/Library/Extensions' (der von ThaHammer beschriebene Kernel-Ordner) nach Treibern mit einem entsprechenden Eintrag in ihrer Info.plist-Datei: die Eigenschaft heisst 'OSBundleRequired' und kann die folgenden Werte haben:

    Root
    Diese Treiber werden immer geladen

    Local-Root
    Diese Treiber werden bei einem normalen Start von einem lokalen Volumen geladen

    Network-Root
    Diese Treiber werden bei einem normalen Netzwerkstart geladen

    Console
    Diese Treiber werden bei einem Start in den SingleUser-Modus zusätzlich zu den Root-Treibern geladen

    Safe Boot
    Diese Treiber (und nur diese) werden bei einem Safe Boot zusätzlich zu den Root-Treibern geladen

    ohne Eintrag
    Diese treiber werden später von kextd dynamisch hinzugeladen, wenn sie gebraucht werden.

    Wenn alle mindestens nötigen Treiber geladen sind, wird der Kernel initialisiert; d.h. es werden die nötigen Verbindungen geschaffen, so dass der Kernel über die Treiber mit der Hardware richtig kommunizieren kann.

    Dylan
     
  9. Grady

    Grady MacUser Mitglied

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    Dylan: Das nächste Mal kannst du auch gleich den Link zu Think Mac OS X setzen: http://www.thinkmacosx.ch/code/php/ausgabe.php?id,300,exakt,editor :D ;)
     
  10. dylan

    dylan MacUser Mitglied

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    Dann kann ich aber keine Kommentare mit einfügen! :D

    Außerdem tut so eine Datenbank hier auch ganz gut... ;)


    :cool:

    Dylan
     
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