Gesundheitsgefährdung durch Laserdrucker

Dieses Thema im Forum "Peripherie" wurde erstellt von riraf, 26.04.2004.

  1. riraf

    riraf Thread Starter MacUser Mitglied

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    06.04.2004
    Hallo,

    eine Mitarbeiterin klagt seit einer Woche über nicht abklingenden Reizhusten. Sie meint zwar nicht, daß das nur davon kömmen könnte, regte aber an, den direkt hinter ihr stehenden Lexmark W280 Netzwerk-Laserdrucker aus dem Zimmer zu entfernen. Da der Toner bekanntermaßen leicht giftig ist, befürchtet sie, bzw. hat sie gehört, daß durch den Betrieb durch das Gebläse des Druckers Toner austreten und über die Raumluft in die Atemwege gerät.

    Nun meine Frage an Euch, inwieweit mir jemand Hinweise auf eine solche Gesundheitsgefärdungen geben kann.

    Über Tipps, Ratschläge und Verweise an gesicherte Quellen wäre ich sehr dankbar!

    Viele Grüße aus Nürnberg
    rifraf
     
  2. HAL

    HAL Gast

    Ozon im Büro vermeiden - Tipps der Berufsgenossenschaft

    Viele Menschen reagieren bereits auf geringe Ozonwerte empfindlich. Schleimhaut-
    reizungen und Beeinträchtigungen der Atemwege können durch Ozon hervorgerufen
    werden. Bei erhöhten Ozonwerten im Sommer wird deshalb regelmäßig vor
    Aktivitäten im Freien gewarnt. Aber auch im Büro kann man mit Ozon konfrontiert
    werden. Denn in Laserdruckern und Fotokopierern entsteht dieses Gas, wenn sie
    arbeiten. Die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung (BG) hat einige
    einfache Tipps zusammengestellt, wie man den Ozonemissionen reduzieren und
    seine Gesundheit schützen kann:


    Aufstellung

    Grundsätzlich sollten Laserdrucker und Kopierer in gut belüfteten Räumen
    aufgestellt werden. Die Geräte sind so aufzustellen, dass die Gebläse nicht auf den
    Benutzer oder andere Personen gerichtet sind. Ältere Geräte, die sehr viel Ozon
    produzieren, sollten ganz aus Arbeitsräumen entfernt werden.

    Betrieb

    Regelmäßige Wartung und Austausch des Ozonfilters sind entscheidend, um
    dauerhaft niedrige Ozonwerte zu erreichen. Bei normalem Kopierbetrieb sollte immer
    der Deckel über der Vorlage geschlossen werden. Das verhindert nicht nur unnötige
    Ozonbildung, sondern spart auch Toner. Wenn regelmäßig große Mengen kopiert
    werden, empfiehlt sich eine direkte Absaugung.



    Quelle: Berufsgenossenschaft Druck & Papierverarbeitung
     
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