gedregte Bilder manchen Progs ungedreht.

Dieses Thema im Forum "Fotografie" wurde erstellt von maceis, 01.10.2005.

  1. maceis

    maceis Thread Starter MacUser Mitglied

    Beiträge:
    16.645
    Zustimmungen:
    596
    MacUser seit:
    24.09.2003
    hallo zusammen,

    ich möchte aus einige Bildern (aufgenommen mit Kodak DC 290 Digitalkamera) mit Motion Pictures HD (Toast Zusatzsoftware) bearbeiten.

    Seltsam verhalten sich dabei hochformatige Bilder, die ich vorher mit Vorschau gedreht hatte.

    In den verschiedenen Vorschau- und Bearbeitungsansichten wird das Bild im Querformat (also zurückgedreht) dargestellt, in der Motion Vorschau und im fertigen Movie ist das Bild dann wieder Hochformat.
    So kann man leider nicht arbeiten.

    Wenn ich die Querformatbilder mit Vorschau wieder zurückdrehe (egal in welche Richtung), werden sie in Photoshop komischerweise trotzdem im Hochformat geöffnet.
    In Motion Pictures HD verhalten sie sich dann wie normale Querformatbilder.

    Ich kenne mich in dem Bereich nicht aus und vermute, dass das mit irgendwelchen EXIF Einstellunge/Einträgen zu tun hat.

    Wie kann ich das am einfachsten in Ordnung bringen
    Ziel ist es, dass die Bilder in Motion Picture im Hochformat bearbeitet werden können.
    Über zusätzliche Erklärungen würde ich mich auch freuen.

    Vielen Dank für Eure Hilfe.
     
  2. robat

    robat MacUser Mitglied

    Beiträge:
    781
    Zustimmungen:
    5
    MacUser seit:
    10.10.2003
    Hi,
    die Kodaks tragen im EXIF-header ein ob das Bild hochkant oder quer aufgenommen wurde. IPhoto erkennt das, eventuell klappts ja wenn du die Bilder in iPhoto importierst und dann exportierst.
    Ciao,
    Robert
     
  3. maceis

    maceis Thread Starter MacUser Mitglied

    Beiträge:
    16.645
    Zustimmungen:
    596
    MacUser seit:
    24.09.2003
    Danke für Deine Antwort.

    Was ich nicht ganz verstehe, ist, wie die Kamera weiss, ob ich hochkant oder quer fotografiere; vielleicht gibt's da irgendeinen Sensor.

    Wenn die Kamera das schon erkennt, dann wäre es doch IMO viel praktischer, wenn das Bild einfach gedreht werden würe, so dass alle Programme das richtig als aufrechtes Hochformat erkennen können; aber das ist wohl nicht so.

    Die Frage ist, ob man das nicht irgendwie auf einfache Weise (z. B. mit einem Filter á la "perl -pi -e 's/.../.../'" oder einem geeigneteten Skript) so hinbekommen könnte.

    Beim weiteren Probieren ist mir aufgefallen, dass man die Bilder auch in Motion Pictures drehen kann.
    Das beeinflusst aber nur die Vorschau.
    Verarbeitet werden die Bilder dann immer noch in dem gedrehten Hochformat (also quer liegend).
    Mann muss die Bilder also vorher (z.B. in Vorschau) drehen und dann in Motion Pictures noch einmal drehen, dann kann man damit arbeiten.
    Ziemlich umständlich, aber so gehts.
     
  4. maceis

    maceis Thread Starter MacUser Mitglied

    Beiträge:
    16.645
    Zustimmungen:
    596
    MacUser seit:
    24.09.2003
    Nachtrag:
    Die oben beschriebene Methode funktioniert nun doch nicht, wie ich dachte.
    Die Bilder werden zwar im richtigen Format angezeigt, es könne aber nur Teilflächen benutzt werden.

    Man muss die Bilder in Photoshop o. ä. öffnen und unverändert sichern.
    Dann funktioniert alles wie gewünscht.

    Interessant dabei ist, dass Photoshop die Bilder wohl beim öffnen automatisch ändert. Bei Hochformatbildern (und nur bei denen) erscheint nämlich der dunkle Punkt im roten Fensterpunkt.
    Man kann aber (anders als nach eigenen Änderungen) die Datei wieder schließen, ohne dass der Sicherungsdialog aufgerufen wird.

    Blöd ist es u. a. deswegen, weil Photoshop Ressourceforks erzeugt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.10.2005
  5. Hilarious

    Hilarious MacUser Mitglied

    Beiträge:
    2.195
    Zustimmungen:
    5
    MacUser seit:
    25.11.2004
    In vielen Fällen könntest Du iPhoto benutzen, um die Bilder von der Digitalkamera bereits richtig gedreht zu importieren, das heißt, iPhoto kommt in den meisten Fällen mit den EXIF-Infos über die Bildlage klar. In vielen aktuellen Digitalkameras der großen Marken sind inzwischen einfache Lagesensoren einbaut, die der Kamera Auskunft über Hoch- oder Querformat und über Ausrichtung nach oben gibt. Dies kann in Grenzfällen (steil nach oben gehaltene Kamera) schief gehen, tut's aber in den meisten Fällen. Von iPhoto aus solltest Du die bilder dann auch (jeweils gedreht) exportieren können.
     
  6. HubertusBe

    HubertusBe MacUser Mitglied

    Beiträge:
    574
    Zustimmungen:
    7
    MacUser seit:
    27.09.2003
    hallo maceis -

    ich habe in diesem Thread mal was zu dem Thema geschrieben, probier doch das mal aus.

    Gruß, Hubertus
     
  7. Magicq99

    Magicq99 MacUser Mitglied

    Beiträge:
    6.875
    Zustimmungen:
    273
    MacUser seit:
    18.05.2003
    Also ich habe mal irgendwo gelesen, dass das jpeg Format eine Art "lossless rotate" unterstützt.

    Dabei wird das Bild in der Datei nicht wirklich gedreht, sondern nur die Orientierung irgendwo in den Metadaten gespeichert. Ein Bildprogramm öffnet die Datei dann und zeichnet das Bild dann einfach nur gedreht, in der Datei selbst ist das Bild aber noch in der ursprünglichen Ausrichtung gespeichert.

    Andere Programme dagegen drehen das Bild wirklich, dabei wird das Bild aber erneut komprimiert, ist also nicht lossless.

    Es könnte vielleicht sein, dass Vorschau die lossless Methode verwendet, Motion Pictures dies aber nicht unterstützt und das Bild daher so darstellt wie es gespeichert ist.
     
  8. maceis

    maceis Thread Starter MacUser Mitglied

    Beiträge:
    16.645
    Zustimmungen:
    596
    MacUser seit:
    24.09.2003
    Das habe ich in einem anderen Thread auch gelesen.
    Ich versteh es aber nicht ganz.
    Zum Einen müssen ja letztendlich nur x-y Koordinaten der Bildpunkte ineinander umgerechnet werden. Das sollte nach meinem Verständniss auch ohne erenute Komprimierung gehen.
    Zum Anderen besteht beim Abspeichern in Photoshop die Möglichkeit eine geringere Komprimierung zu wählen. Die _zusätzlichen_ Daten die dabei Hinzugerechnet werden führen vielleicht nicht unbedingt zu einer wesentlichen Qualitätsverbesserung, aber von einer Verschlechterung würde ich auch nicht ausgehen.

    Das Importieren in iPhoto oder nochmalige Speichern in irgendwelchen anderen Programmen möchte ich möglichst vermeiden.

    Es müss doch möglich sein, herauszufinden, wo die Information über das Format in der jpeg Datei gespeichert ist und diese direkt zu bearbeiten.
    Dann kann man das vielleicht mit einem perl-pie für ganze Verzeichnisse machen.

    Mir ist aufgefallen, dass bei Hochformat-Bildern die neunte Zeile, die mit dem Kommando strings extrahiert werden kann, immer mit einem d anfängt, gefolgt von der Aufnahmezeit.
    Vielleicht ist es das; kann das jemand bestätigen?

    Ansonsten werde ich mir vielleicht mal einen exif parser installieren und anschauen, vielleicht bringt mich das weiter.
    Interesant wäre ein (CLI)-Programm, mit dem ich per Skript Hochformatbilder erkennen und real drehen könnte.

    Euch allen jedenfalls mal herzlichen Dank für die Tips und Informationen.
    Wenn ich noch was herausfinde, werde ich es posten.
     
  9. Katana

    Katana MacUser Mitglied

    Beiträge:
    989
    Zustimmungen:
    0
    MacUser seit:
    30.08.2004
  10. Yep, hat sie. Ist ein mechanischer Schwerkraft-Schalter. Bei meiner IXUS v3 kann man den klacken hören, wenn man die Kamera dreht.
    Das geht wohl deshalb nicht, weil der CCD-Chip immer gleich abgetastet/ausgelesen wird damit aus den Daten des CCD-Chips das raw- oder jpeg-Bild erstellt werden kann.

    P.S. Das Thema hatten wir gerade Vorgestern schon mal: http://www.macuser.de/forum/showthread.php?t=117170

    Das kann man in den Voreinstellungen ausschalten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.10.2005
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen