G4AGP: maximale Größe für HDs?

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  1. Snoere

    Snoere Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,
    kann mir jemand sagen, ob die G4AGPs schon Platten über 120GB ansprechen können? Was ist die maximale Größe? Habe dazu bisher nirgendwo irgendwelche Infos gefunden.
    Gruß
    Snoere
     
  2. tasha

    tasha MacUser Mitglied

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    Hi,

    der G4 AGP hat einen ATA-66 Controller (http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=43103), der AFAIK Platten mit einer maximalen Größe von 128 GB ansprechen kann.

    Es gab ihn auch als SCSI-Variante, dazu kann ich aber nichts sagen, habe mich nie damit beschäftigt.

    Wenn Du größere Platten reinhängen willst, kannst Du Dir ja eine entsprechende Controller-Karte für den PCI-Slot zulegen, oder Du weichst auf externe Platten aus.

    Grüße,

    tasha
     
  3. Snoere

    Snoere Thread Starter MacUser Mitglied

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    genau so was habe ich gesucht...

    Hallu .ut,

    danke, genau diese Information habe ich gesucht. Ich habe aber keine Seite gefunden, die den Zusammenhang zwischen ATA und Plattengröße darstellt. Und in den Apple Infos (auch Apple Museum etc.) sind eben immer nur die damals vorhandenen Platten gelistet.
    Da in der Liste aber von den Kernel-Fähigkeiten gesprochen wird, ist mir immer noch nicht klar ob die ATA-Fähigkeiten nun vom Betriebssystem beeinflußt werden oder ob es wirklich ein Problem des Controllers ist (oder beides?). D. h. kann ein modernes Betriebssystem eventuell diese Beschränkung einfach umgehen?
    Den Link werde ich mir jedenfalls gut aufheben.
    Gruß
    Snoere
     
  4. Snoere

    Snoere Thread Starter MacUser Mitglied

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    Nachtrag

    Hallo .ut,
    der obige Link brachte mich auf die richtigen Suchworte "ata" + "limit". Da gibt es doch einiges interessantes zu vermelden. Es kommt vielleicht dich auf eine Test an.
    Stutzig wurde ich durch diesen Artikel und diesen hier..
    In diesem Artikel scheint die Lösung zu stecken. Kurz gesagt steckt bei den ATA-Laufwerken die Intelligenz im Laufwerk und das KAbel ist nur ein dummer Bus. Also kann man von Betriebssystemseite aus auch teilweise die Beschränkungen der verschiedenen ATA-Spezifikationen aufheben.
    Jetzt habe ich mich noch auf die Intech-Seite verirrt. Die haben einen Treiber entwickelt der unter OS9 große Festplatten auch an älteren Rechnern erlaubt. Also scheint es wieder eine Frage der Apple-Treiber zu sein. Da Apple aber immer sehr offensichtlich kein Interesse daran hat, dass ihre Kunden alte Hardware weiterverwenden können, mache ich mir da gerade keine große Hoffnung... (Heute hat mir z. B. ein Händler erzählt, dass Apple Ersatzteile für ältere Rechner absichtlich teurer macht :mad: )
    Jedenfalls ist die Begrenzung künstlich und müßte nicht sein. Inzwischen habe ich auch einen Artikel von Apple zu dem Thema gefunden. Dort wird gesagt, dass nur G4 MDs Platten > 137GB unterstützen, dabei gibt es im Web Beiträge von Leuten, die auch in älteren G4s solche Platten betreiben (siehe XLerate Your MAc). Bei ganz alten scheint es aber wieder Probleme zu geben.
    Wenn möglich werden wir es jetzt einfach ausprobieren.
    Gruß
    Snoere
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2015
  5. Angel

    Angel MacUser Mitglied

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    Wie kann man einem 28bittigen ATA Controller denn per Software eine 48bit Adressierung beibringen? Klingt mir sehr suspekt...aber wenns funktionieren sollte, wärs schon cool (denke da an einen g4 cube mit ner 300GB Platte :D )
     
  6. Snoere

    Snoere Thread Starter MacUser Mitglied

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    Intech + Linux können es wohl...

    Hallo Angel,

    in den Artikeln steht alles drin. Es sind ja nicht weniger Datenleitungen geworden. Und wenn die Steuerlogic in der Platte steckt scheint mir das auch alles plausibel. Ein Problem könnte dann eventuell in der ersten Phase des Bootvorgangs auftreten. Da wird vermutlich die OpenFirmware Starthilfe geben müssen.
    Gruß
    Snoere
     
  7. Re: Nachtrag

    Mac OS 9 benutzt ein komplett anderes Treibermodell für Festplatten, als Mac OSX. Mac OS 9 schreibt den Treiber auf die Festplatte, Mac OS X benutzt Kernel-Extensions. Die Mac OS X ATA-Treiber sind übrigens Open-Source.
    Wenn sich das Limit wirklich mit geänderten Treibern aufheben ließe, wäre das natürlich schön.
    Nach meiner Erfahrung ist das Gegenteil der Fall. Ersatzteile für alte Rechner sind verhältnismäßig günstig. Auch die Reparaturpauschalen werden mit den Jahren immer günstiger. (Wobei Apple-Ersatzteile eh schon günstiger sind, als Ersatzteile bei den meisten anderen Herstellern. Ein Netzteil für ein PowerBook 1400 von 1997 kostet beispielsweise 69€, für ein Toshiba ist locker das doppelte, wenn nicht gar mehr fällig.)
     
  8. Snoere

    Snoere Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ersatzteilpreise

    Hallo Angel,

    kann mich da nur auf den Händler/ Reparaturbetrieb berufen. Ich habe jetzt leider nicht genauer nachgefragt, woher er diese Erkenntnis hat. Er meinte jedenfalls, dass ihm das so bekannt sei, was immer das heißen mag. Das Logic Board für den alten G4 kostet jedenfalls soviel wie ein kompletter PC... Das scheint mir jedenfalls nicht realistisch.
    Ich möchte aber nicht in Frage stellen, dass Toshiba da vielleicht noch schlimmer ist. Bei Notebooks werden wohl auch immer wieder völlige Mondpreise verlangt (diverse c't-Artikel belegen das). Und 69EUR für ein Netzteil kommt mir jedenfalls auch schon ganz schön viel vor...
    Gruß
    Snoere
     
  9. Re: Ersatzteilpreise

    Das ist immerhin weniger, als das Für-Alle-Notebooks-Ersatz-Netzteil von Conrad.

    P.S. Thema Ersatzteile ist so eine Sache. Bei den meisten PCs gibt es überhaupt keine Ersatzteile, da werden statt dessen neue Selberbau-Teile eingebaut. Hier hat der PC mit seiner Bastel-Komponenten-Struktur einen gewissen Vorteil. Eine defekte Festplatte würde man am Mac ja auch nicht durch die gleiche ersetzen, sondern durch ein aktuelles Modell, dass natürlich bei einem Vielfachen der Kapazität auch noch billiger ist.
    Bei andern Produkten incl. Notebooks ist es wie bei Apple. Ein Auto aus Ersatzteilen zusammenzubauen würde alleine für die Teile mindestens das dreifache des Neupreises kosten, plus Arbeitslohn für den Zusammenbau.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21.11.2003
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