Fehler: ROM ndrv is too old

Dieses Thema im Forum "Mac Pro, Power Mac, Cube" wurde erstellt von Snoere, 09.12.2003.

  1. Snoere

    Snoere Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    habe auf einem G3b/w gerade OSX 10.3 aufgesetzt, als Update über ein geklontes System von einem G3DT.
    Das System ist extrem instabil:
    - die HDs an der S-ATA-Karte von Firmtek verschwinden manchmal nach dem Booten,
    - der Rechner friert oft ein (nach APFEL+K, nach Klick im Finder, etc)
    - manchmal bleibt er beim Booten hängen

    Bei der Fehlersuche habe ich im Verbose-Mode gebootet und bekam die Fehlermeldung "ROM ndrv for ATY, RAGE128Y is too old (0xb00...)". Diese Fehlermeldung scheint aber beim weiteren Bootvorgang nicht zu stören. Aber was will mir OSX damit mitteilen?
    Danke für jede Hife, bin nach tagelanger Aktion langsam am Verzweifeln. Der Rechner soll eigentlich unser Datei- und Intranetserver werden und wird dringend gebraucht.
    Gruß
    Snoere
     
  2. tasha

    tasha MacUser Mitglied

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    Hi,

    die "rom too old" Fehlermeldung unter 10.3 ist bekannt, schau mal hier:
    [DLMURL]http://forums.xlr8yourmac.com/action.lasso?-database=faq.fp3&-layout=FaqList&-response=answer.faq.lasso&-recordID=34137&-search[/DLMURL]

    Außerdem empfiehlt Apple ein Firmwareupdate für Deinen Rechner:
    http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=86117&sessionID=anonymous
    Das könnte die Stabilität verbessern, falls noch nicht installiert.

    Zur S-ATA-Karte:
    Was sagt denn der Hersteller zur Kompatibilität mit Panther?

    Grüße,

    tasha
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2015
  3. Snoere

    Snoere Thread Starter MacUser Mitglied

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    vielen Dank für die Links

    Hallo tasha,

    vielen Dank für die Links. Vor allem das mit dem "rom too old" werde ich mir genauer anschauen. Die Firmware habe ich vor der OSX-Installation überprüft. Inzwischen habe ich den Server am Laufen - aber mit einer ziemlich radikalen Umzugs-Lösung.
    Die Instabilität war wohl wieder mal ein RAM-Problem, wie ja schon öfter mal im Forum berichtet. Im Rechner war ein PC100 3-2-2-Riegel verbaut. Nachdem ich den entfernt habe, gab es bisher keine Abstürze mehr.
    Die S-ATA-Karte hat mich zur Verzweiflung getrieben. Zuerst wurde die Karte im System Profiler als "Typ unbekannt" gemeldet und schließlich wurde sie gar nicht mehr erkannt. Da ich ja über ein geklontes System drüberinstalliert hatte, versuchte ich mal eine komplette Neuinstallation. Keine Änderung. Ein kurzer Test in meinem G4: Karte und Festplatten wurden sofort erkannt, keine Probleme. Dann die harte Tour: alle PCI-Plätze ausprobiert. Keine Besserung. Nur mit einer Platte, gebootet, Kabel gecheckt - nix.
    Also die gesamten Innereien (Grafikkarte, Festplatten und S-ATA-Adapter) in einen anderen G3b/w eingebaut. Dort lief wieder alles auf Anhieb. Jetzt hatte ich die PCI-Steckplätze des G3 im Visier. Aber nachdem ich die Innereien aus dem anderen G3 eingebaut hatte, lief sogar die zweite PCI-Grafikkarte. Keine Ahnung, ob der Rechner jetzt eine Macke hat oder ob es nur ein undefinierbarer temporärer Hardware- bzw. Systemfehler war. Nach so einer Aktion kommt man sich jedenfalls ziemlich bescheuert vor.
    Leider hat sich für mich mal wieder erwiesen, dass die Macs wirklich extrem empfindlich auf Systemänderungen reagieren. So wollte nach dem Umbau der andere G3 plötzlich nicht mehr booten - obwohl er es 5min vorher noch gemacht hatte. In der Zwischenzeit hatte ich nur die Befestigungsschraube der Festplatte angezogen und den Rechner 2m weiter getragen. Erst nach einem Kreuztausch der Grafikkarten lief der Rechner wieder. Ähnliche Erfahrungen hatte ich mit einem G3DT und einem G4. Da reichte schon der Austausch einer defekten Festplatte gegen einen neue (bootfähige, richtig gejumperte) und das System ging nicht mehr. Auch die alten Tricks mit Batterie und Stromkabel raus, Reset des NVRAMs per Taster, Tastatur und OpenFirmware brachten nicht weiter.
    So hatte ich am Freitag einen ganzen Arbeitstag gebraucht, um den G3 meines Kollegen nach einem plötzlichen Festplattenversagens und anschließendem Plattentausch wieder zum Laufen zu bringen. Selbst eine Neuinstallation des Systems brachte keinen Erfolg. Ich habe noch keinen PC erlebt, der so empfindlich reagiert. Und eigentlich habe ich immer nur erprobte funktionstüchtige Teile (meist original Apple) verbaut. Leider bin ich in die Feinheiten des Bootvorgangs und der OpenFirmware noch nicht so weit vorgedrungen, um die Problematik annähernd zu verstehen. Und leider ist die Struktur der OpenFirmware der Computersteinzeit entlehnt. Es ist schon schwer genug die Menüoptionen eines PC-Bios zu durchschauen, aber die OpenFirmware ist wirklich eine unglaubliche Zumutung und wiederspricht völlig der Apple-Philosophie.
    Und jetzt hoffe ich wieder mal ungestört in meinem eigentlichen Berufsfeld arbeiten zu können und für eine Weile keine Hardware-/ Systemprobleme lösen zu müssen.
    Gruß
    Snoere
     
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