Doch Kein Billiger Speicher!

Dieses Thema im Forum "MacBook" wurde erstellt von Pinu_u, 09.11.2005.

  1. Pinu_u

    Pinu_u Thread Starter MacUser Mitglied

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    shit !

    hab heute vom händler mail bekommen:
    die speicher sind in der edv falsch ausgeschildert gewesen, bla,bla uzw. möchte ich den anderen preis von 119€ zahlen oder kohle zurück !?!

    also unser mega thread von gestern war zwar supernett aber gebracht hat er leider nicht viel !

    traurige grüsse! :(
     
  2. muecke

    muecke MacUser Mitglied

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    Gibts in DE nicht auch so Bestimmungen gegen unlauteren Wettbewerb, die Katalogpreise und -beschreibungen verbindlich machen (ungeachtet der Vorbehalte bzgl. Druckfehler)? In Ö gilt das so wie es geschrieben ist (um Lockangebote zu verhindern) und ich glaube, das beruht auf einer EU Richtlinie.

    Grüße,
    muecke.
     
  3. Bob S.

    Bob S. MacUser Mitglied

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    Bestimmungen gegen unlauteren Wettbewerb gibt es. Mir fällt aber nichts ein, was einen berichtigt den Speicher zu dem "falschen" Preis zu kaufen.
    Der Händler hat hier nicht ein Sonderangebot gemacht, und dann das Produkt nicht ausreichen vorrätig gehabt, sondern sich einfach nur verschrieben.
     
  4. Pinu_u

    Pinu_u Thread Starter MacUser Mitglied

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    nicht wenn du den agb´s zugestimmt hast! da stand es drinn dass ev. irrtümmer vorbehalten sind! somit macht er sich türchen für solche pannen auf, um nicht für aufkommen zu müssen!

    es war eindeutig ein versehen! wir wollten mal einfach schauen ob es klappt!
     
  5. zuecho77

    zuecho77 MacUser Mitglied

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    klar gibts diese. aber in diesem fall verhält es sich anders.
    prospekte und auch eshops sind einladungen vom händler. ein invitatio at offerendum, einladung zum angebot, soll heißen: wenn du was im shop anklickst machst du dem händler ein angebot dem er zustimmen kann oder nicht.

    ganz krass: wenn du in den supermarkt gehst und was aus dem aktuellen prospekt kaufen willst legst du es auf das band, rein rechtlich gesehen könnte die kassiererin sagen das sie es dir nicht verkaufen will o zum anderen preis, macht natürlich keiner :)

    ausserdem stehen irgendwo auch immer nette hinweise von wegen irrtümer nichht ausgeschlossen oder so ähnlich

    mfg
     
  6. Spike

    Spike MacUser Mitglied

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    "Doch Kein Billiger Speicher!"

    Das war ja wohl klar, oder? kopfkratz :p
     
  7. Trotzdem: Mit Screenshot des Angebotes bzw. der erhaltenen Bestätigung muss der Händler eigentlich in den sauren Apfel beißen.

    Davon abgesehen wäre es besser gewesen, dies im alten Thread zu posten ;)
     
  8. Pinu_u

    Pinu_u Thread Starter MacUser Mitglied

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    hab ich auch! SCHON GESEHEN !?!
    dort läuft die kleine affäre analog mit!
     
  9. muecke

    muecke MacUser Mitglied

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    Das hab ich erst kürzlich mit einem Partner einer der grössten österreichischen Wirtschaftskanzleien diskutiert. Meine Frage war eben das: wie sieht es mit den Zusätzen 'Verbehaltlich Druck und Satzfehler' aus. Seine Antwort war kurz: 'Vollkommen bedeutungslos. Kataloge sind absolut bindend.' Trotzdem schreiben das natürlich alle drauf, weil es die meisten nicht wissen, dass sie auf der Erfüllung bestehen könnten. Ähnliches gilt übrigens für 'nicht mehr lagernd'. Da gabs in Ö einen Prozess gegen Hofer (Aldi) wg. billiger Notebooks, die dann in keiner Filiale lagernd waren. Wurden meines wissens verknackt, weil der angeschaffte Vorrat in keinem Verhältnis zur Werbekampagne stand und der Ansturm daher absehbar war.

    Ja, ich sehe das auch so: Ausdruck der Website müsste reichen. In diesem Fall allerdings würde ich das nie durchziehen, weil ich auch meine, dass es tatsächlich ein Versehen war (wie am Preis der 512er wohl zu erkennen ist). Und da auf seinem 'Recht' zu bestehen ist in meinen Augen zumindest moralisch fragwürdig. Bei einem grossen Händler mag man das etwas relativiert sehen. In beiden Fällen wirds aber ohne Anwalt nicht abgehen: der kleine weiss es wahrscheinlich wirklich nicht und der grosse kann sich den Anwalt leisten um vielleicht doch noch davon zu kommen...
     
  10. timbajr

    timbajr MacUser Mitglied

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    Auch online Kataloge müssten in D verbindlich sein. Irrtümer interessieren dort eigentlich nicht, weil du ja mit dem Klick auf bestellen den Vertrag schließt. Hatte nicht Dell auch erst vor kurzem ein ähnliches Problem und musste Festplatten oder so trotzdem liefern ?
     
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