Bei Ruhezustand Netzwerkverbindung aufrecht erhalten

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  1. Fabi

    Fabi Thread Starter MacUser Mitglied

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    Kann man das PowerBook evtl. so konfigurieren (Terminal?), dass im Ruhezustand die Netzwerkverbindung nicht getrennt wird?

    Wäre halt praktisch für Chatprogramme, weil man dann nicht jedesmal gleich offline wäre...


    edit: naja, es war ein bisschen dumm von mir gedacht. Die CPU müsste halt so gedrosselt sein, dass auch kein lüfter mehr geht...
    Man kann es natürlich nicht mehr wirklich "Ruhezustand" nennen, nehm ich an :o
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.04.2005
  2. Blaubierhund

    Blaubierhund MacUser Mitglied

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    im ruhezustand werden alle komponeten stillgelegt und nur noch der arbeitsspeicher wird mit strom versorgt. ergo kann man wohl kaum die netzwerkverbindung aufrecht erhalten - wäre dann ja kein ruhezustand mehr...

    das ist in etwa so, wei wenn man verlangt, dass das display im abgeschalteten zustand immernoch was anzeigt...
     
  3. marco312

    marco312 MacUser Mitglied

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    Da ist leider nichts zu machen wäre aber eine gute Sache finde ich. :)
     
  4. Geolino

    Geolino MacUser Mitglied

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    Vielleicht gibts ja irgendwann einen super-low-energy-mode in dem man nur ICQ (o.ä.) + Mails nutzen kann... entsprechend länger selbstverständlich...
     
  5. Fabi

    Fabi Thread Starter MacUser Mitglied

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    auf die Frage kam ich jetzt, weil ich grad mit jemandem chatte, der diesen Zustand (Display aus) anscheinend Ruhezustand nennt :D

    naja gut, dann hat sich die Frage erledigt ;)
     
  6. Blaubierhund

    Blaubierhund MacUser Mitglied

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    das display kannst du doch seperat abschalten... dann ist eben das display im standby- bzw. ruhezustand, aber nicht der rechner. das sind zwei paar schuhe....
     
  7. Fabi

    Fabi Thread Starter MacUser Mitglied

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    aber was bringt eigentlich die Option, die Festplatte im Ruhezustand nicht auszuschalten?
     
  8. Blaubierhund

    Blaubierhund MacUser Mitglied

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    es gibt nur eine funktion 'festplatte wenn möglich in den ruhezustand versetzen' zumindest bei den macs die ich kenne. für die festplatten gibt es einen eigenen ruhezustandsmodus der bewirkt, dass die datenplatte nicht mehr dreht und der schreib-/lesekopf in die halteposition zurückgeschwenkt wird. das reduziert den stromverbrauch verlängert die reaktionszeiten aber extrem.

    bei pc's werden oft unterschiedliche ruhezustände beschrieben die von extrem sparsam (nur der arbeitsspeicher wird mit stromversorgt) bis in zu standby (der pc reduziert den stromverbrauch der einzelnen komponenten wie cpu, graka, speicher und festplatte auf ein minimum ohne diese abzuschalten. am meisten strom gespart wird dabei durch das abschalten des displays). letzterer ist im übrigen der einzige ruhemodus der bei wintel-pcs zuverlässig funktioniert...
     
  9. mj

    mj MacUser Mitglied

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    Der erste Teil mit der Festplatte ist korrekt. Der zweite Teil ist nicht ganz korrekt ;)

    Der Mac kennt nur einen einzigen Stromsparmodus, nämlich den sog. Ruhezustand. Dabei werden bei einen Mac sämtliche Komponenten bis auf den Arbeitsspeicher vom Strom getrennt und abgeschaltet. Der Arbeitsspeicher jedoch wird weiterhin mit Strom versorgt, so dass der Inhalt nicht verloren geht und der Benutzer beim reaktivieren genau da fortfahren kann, wo er aufgehört hat. Dieser Modus entspricht in der x86-kompatiblen Welt den sog. S3-Modus.

    In der x86-kompatiblen Welt gibt es nämlich insgesamt vier (!!!) definierte Stromsparmodi, von S1 bis S4. Diese werden in der x86-Welt über die ACPI Spezifikation definiert, nicht zu verwechseln mit APIC!. ACPI (ehemals Advanced Computer Programming Interface, seit v2.0 Advanced Configuration & Power Interface), der direkte Nachfolger der APM (Advanced Power Management) Spezifikation ist zuständig für sämtliche Stromsparfunktionen (darunter fallen S1-4 sowie diverse andere Möglichkeiten Strom zu sparen, beispielsweise das Abschalten der Festplatte, abschalten von PCMCIA-Karten, Stromsparen bei PCI-Karten, etc) sowie noch andere Dinge, wie die dynamische IRQ-Verteilung und auch virtuelle IRQs. Letztere sind zwingend notwendig um die Stromsparmodi S3 sowie S4 aktivieren zu können. Die vier Modi definieren sich wie folgt:
    • S1: Standby, hierbei werden alle Geräte weiter betrieben jedoch die Ausgabe abgeschaltet. Alle Lüfter laufen, alle Festplatten laufen, Netzteil liefert vollen Strom.
    • S2: Standby für Multiprozessorsysteme, hierbei wird eine oder mehrere der vorhandenen CPUs (so denn mehrere vorhanden sind) abgeschaltet während die zweite weiterhin die Arbeit verrichtet. Dieser Modus ist für Single-CPU Systeme nicht verfügbar
    • S3: Standby, auch S3-Standby genannt. Dieser entspricht weitestgehend dem von Apple Computern bekannten Ruhezustand. Hierbei wird alles abgeschaltet, lediglich der Arbeitsspeicher wird weiterhin mit Strom versorgt.
    • S4: Hibernation, in Deutschland Ruhezustand. Hierbei wird der gesamte Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte geschrieben und der Rechner komplett ausgeschaltet. Im Gegensatz zu allen vorherigen Modi kann der Computer jetzt vom Strom getrennt und transportiert werden, ohne dass Datenverlust auftritt. Beim reaktivieren wird der Inhalt von der Festplatte wieder zurück in den Arbeitsspeicher geschrieben, so dass der Benutzer wieder genau da weiterarbeitet, wo er aufgehört hat.
    S1 Modus funktioniert auf quasi jedem Computer, S3 hingegen ist von der ACPI-Konformität sämtlicher Komponenten abhängig. Hat jetzt beispielsweise ein moderner PC ACPI-konforme Bauteile fällt er problemlos in den S3 Modus und wacht auch wieder auf. Ist aber z.B. die Soundkarte oder ein einziger Treiber nicht vollständig ACPI-konform, so funktioniert der S3 Modus nicht und der Computer schaltet sich entweder nicht ab, oder (was der Regelfall ist) hängt sich beim reaktivieren auf und muss neugestartet werden.
    Der S4 Modus wird speziell von älteren Laptops genutzt, die eine Softwareunabhängige Ruhezustandsfunktion bieten wenn beispielsweise der Deckel zugeklappt wird. Dies darf allerdings nicht mit dem Ruhezustand von Windows 2000 und XP verwechselt werden. Im Gegensatz zu diesem funktioniert der softwareunabhängige S4 auch unter Linux oder ZetaOS. Der S4 von Windows hingegen benötigt keinen vollständig ACPI-konformen Rechner und funktioniert in den meisten Fällen sogar noch mit älteren, APM-konformen Rechnern denen ACPI noch völlig unbekannt ist.

    Um also deine Frage zu beantworten: Klappst du deinen Macintosh zu wird er in den von Apple so getauften Ruhezustand versetzt, was technisch dem ACPI S3-Mode entspricht. Es wird alles abgeschaltet bis auf den Arbeitsspeicher.
     
  10. Blaubierhund

    Blaubierhund MacUser Mitglied

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    und was ist an meiner 'gekürzten' fassung jetzt nicht korrekt? das mit dem einzigen ruhemodus beim mac hab ich genauso wie du beschrieben und das für die pc's auf die beiden wesentlichen möglichkeiten (S3-S1) reduziert. der rest ist nicht gerade gebräuchlich...
     
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