Xing vs. LinkedIn

Als Copywriter - danke, lieber LinkedIn Algorithmus - darf ich aktuell jede Menge solcher "Beiträge" auf LinkedIn lesen.
Was mir besonders aufstösst: Die Szene feiert sich gegenseitig. Statt echtem - vor allem greifbaren Content - werden Kalendersprüche ins digitale Zeitalter übersetzt und als große Weisheit verkauft.
Ja das scheint eine ganz große Mode zu sein. Die gibt es auf LinkedIn zu Hauf aber auch auf Xing probieren sie es immer wieder - bei Xing ist ihnen aber eher Spott sicher. Vermutlich probiert man es deswegen vermehrt auf Linked in.
 
Donnerwetter aber auch, der Herr Kindler, Managing Director bei XING, vermeldete just eben per Newsletter,
dass XING ab Morgen dann „Jobs-Netzwerk“ sei und die Startseite dann „Jobs finden“ – natürlich bei neuer, noch besserer Navigation.
Und alles mit allen Informationen, die einen nicht wirklich interessieren, aber stetig aktualisiert und rausgehauen werden.
Auch wenn man „keine Jobs suche“, solle es total super sein.

Man ist bereits schon eingeladen sein Feedback zu geben –
ob das ein Jobangebot sein soll?
:hehehe:
 
Auf Linkedin ist so viel Geschwaller und Wichtigtuerei, dass hält man kaum aus. És ist schade, dass Xing sich selbst abgeschafft hat!
Interessant finde ich immer so Sachen wie "Ich bin jetzt komplett pleite aber hier sind die Learnings, die ich daraus gezogen habe..." - Dann die Kommentare "Ich finde das soo mutig von Dir" - oder so Sachen wie "Ich habe gekündigt und breche jetzt aus dem Hamsterrad aus und werde Digitalnomade.. Flug nach Thailand ist gebucht.. Freiheit ich komme.."

Ich war auf Xing als es noch openBC hieß. Glaube nicht, dass sowas zu diesen Zeiten möglich gewesen wäre.
 
Interessant finde ich immer so Sachen wie "Ich bin jetzt komplett pleite aber hier sind die Learnings, die ich daraus gezogen habe..." - Dann die Kommentare "Ich finde das soo mutig von Dir" - oder so Sachen wie "Ich habe gekündigt und breche jetzt aus dem Hamsterrad aus und werde Digitalnomade.. Flug nach Thailand ist gebucht.. Freiheit ich komme.."

Ich war auf Xing als es noch openBC hieß. Glaube nicht, dass sowas zu diesen Zeiten möglich gewesen wäre.
Oh ja, das triggert mich ebenfalls so sehr.
Vor allem die Naivität, dies so zu beklatschen.
 
Interessant finde ich immer so Sachen wie "Ich bin jetzt komplett pleite aber hier sind die Learnings, die ich daraus gezogen habe..." - Dann die Kommentare "Ich finde das soo mutig von Dir" - oder so Sachen wie "Ich habe gekündigt und breche jetzt aus dem Hamsterrad aus und werde Digitalnomade.. Flug nach Thailand ist gebucht.. Freiheit ich komme.."

Ich war auf Xing als es noch openBC hieß. Glaube nicht, dass sowas zu diesen Zeiten möglich gewesen wäre.
Fliege ich drüber, nicht beachten.

Bei LinkedIn fühle ich mich wohler als bei Xing und bin auch aktiver...
...Am Ende bleibt aber nur die eigene Website und der eigene Kosmos.
Wie schnell Netzwerke den Bach heruntergehen und man viel Zeit für nichts bis wenig investiert hat, sieht man bei Schitter und Xing
 
Fliege ich drüber, nicht beachten.
(..)
...Am Ende bleibt aber nur die eigene Website und der eigene Kosmos.
Manche der Leute durfte ich persönlich kennen lernen als ich mich mit 42 Jahren nochmals an einer Hochschule immatrikuliert habe. Ist schon interessant in welche Richtungen das nach dem Studium geht.

In den Google-Marketing Kursen (SEO, AdWords) wird mittlerweile unterrichtet, dass man eher eine Präsenz im Internet haben sollte und sie zählen so Sachen wie GoogleMyBusiness-Seite oder facebook- oder auch LinkedIn-Profil als Quasiersatz für eine Homepage haben soll.

Eine eigene Homepage mit einer eigenen .de oder .com Domain ist aber immer noch verdammt cool. Bekomme hin und wieder Anfragen ob ich für andere etwas bauen kann. Das ist noch lange nicht tot..
 
Manche der Leute durfte ich persönlich kennen lernen als ich mich mit 42 Jahren nochmals an einer Hochschule immatrikuliert habe. Ist schon interessant in welche Richtungen das nach dem Studium geht.

In den Google-Marketing Kursen (SEO, AdWords) wird mittlerweile unterrichtet, dass man eher eine Präsenz im Internet haben sollte und sie zählen so Sachen wie GoogleMyBusiness-Seite oder facebook- oder auch LinkedIn-Profil als Quasiersatz für eine Homepage haben soll.

Eine eigene Homepage mit einer eigenen .de oder .com Domain ist aber immer noch verdammt cool. Bekomme hin und wieder Anfragen ob ich für andere etwas bauen kann. Das ist noch lange nicht tot..
Ich bin ja Schreiberling (Texter) und auf LI mit meiner Website mittlerweile schon gefühlt in der Minderheit.

Da tummeln sich „Experten“ herum, die täglich „Learnings“ kundtun, aber außer dem Profil auf LI nichts vorweisen können.

Finde das derart unseriös, aber die Bubble selbst ist da identisch.
 
Die Bubble - damit hast du alles gesagt ;)
 
Ich verstehe nicht, was der Zweck dieses sozialen Netzwerks ist.
Kann ich Dir sagen: Es ist halt freie Software wo auch der Sourcecode öffentlich ist. Ich verfolge es aber auch nicht mehr großartig seitdem ich mich ein wenig von Linux in Richtung Apple bewegt habe. Genauso wie so Sachen wie Mastodon, Matrix etc.

Hatte es teils für Kundengewinnung für mein Linuxgeschäft im Auge aber der durchschnittliche Linuxuser bastelt halt lieber selbst als dass er/sie jemand engagiert. Ist zumindest mein Eindruck.
 
Kurze Rückfrage noch an die Freelancer: Behaltet ihr ggf. euer Profil auf Xing nachdem es jetzt vermehrt in Richtung Jobvermittlung geht? Persönlich suche ich keine Festanstellung mehr aber man weiß ja nie..
 
Eindeutig ja, für mich @Mankind75 ! Xing gilt als tot und sie geben sich ja jetzt auch mit Macht als die x-te Job-Börse im Netz. Man findet und man hat ja aber auch noch immer projektgetriebene Kontakte und dieses Netzwerk ist es was interessant ist und bleibt.

LinkedIn spielt für mich gar keine Rolle. ich bin da um gefunden zu werden, ich bin dort aber nicht aktiv. Dafür sind mir da zu viele Selbstdarsteller unterwegs. Auf Xing schaue ich immer noch mal nach meinen Kontakten, nach neuen Kontakten und eben eher selten nach Projekten für Freelancer. Die Projekte werden ja auch aber auch längst über andere Portale gehandelt.
 
Okay, klare Ansage @wegus - mir ist halt aufgefallen, dass die ganzen Freelancerbörsen/Gruppen nach der Schließung alle zu LinkedIn gewandert sind. Persönlich habe ich auch noch vor, ein paar IT-Buden anzuschreiben um eventuelle kleinere Gigs in der Zukunft zu bekommen.
 
Freelancerbörsen/Gruppen nach der Schließung alle zu LinkedIn gewandert sind.
Ja aber von denen hatte ich auf Xing schon keinen Nutzen und auch auf LinkedIn führen die ein Scheindasein mit virtuellen Erfolgen und leereem Gewäsch. Ist jedenfalls meine Meinung.
 
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