Xing vs. LinkedIn

Ich schaue mir gerade ein SEO Seminar für Freelancerprofile an, wo unter anderem auch eine französische Plattform namens "Malt" vorgestellt wird, die jetzt auf den deutschen Markt drängt. Mal sehen wie sich dieser Player hier schlägt. Für mich als Frankophilen wahrscheinlich ein Muss.
 
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Ich war mal eine Zeit lang bei Xing und bin aktuell noch geringfügig bei Linked-In. Für mich ist das so ein Treff, bei dem der eine Bäcker dem anderen seine Brötchen verkaufen möchte. Wenn man Langeweile hat, kann man es tun. Richtig was rausgekommen ist bei dem ganzen nie.
 
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Persönliche Kontakte sind immer besser, das ist klar. Aber wenn die nicht reichen, ist Xing durchaus eine Option. Nur steckt eben auch da Arbeit dahinter. Einfach inserieren 7nd warten das die Auftraggeber Schlange stehen klappt eben nicht. Mir ist es aber über Xing durchaus geglückt Kontakte zu bekommen!
 
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Einfach inserieren 7nd warten das die Auftraggeber Schlange stehen klappt eben nicht.
Kommt drauf an ... ich hab damals mein XING Profil auch nur angelegt weil ich bei Dienstreisen Leute danach gefragt haben um in Kontakt zu bleiben ... Seitdem kommen halt laufend Recruiter an. Wer im D/A/CH Raum bleiben möchte, der ist bei XING nicht schlecht aufgehoben. Kollegen kommen und gehen auch laufend durch Recruiter auf XING, also das kannst in meiner Branche schon recht gut nutzen für nen Jobwechsel.
 
Ja, zum Beispiel. Oder mein Fall: ich bin fachlich ein alter Hase, aber als Freelancer ein Newbie mit 2Jahren. War halt lange angestellt tätig. Ich habe ein Netz, aber es ist och zu klein. Da hilft auch Xing, auch wenn weit über 90% nur Rauschen ist, der Rest bleibt hängen und führt auch Offline weiter!
 
Für mich ist Xing / LinkedIn das "Facebook für Berufstätige"

Wo sind die Leute gelandet?
Welche Jobs habe die Kollegen mittlerweile?
Wie lange arbeitet jemand wo?

Die ganze Pflege von Profilen und Empfehlungen usw. finde ich für mich persönlich überflüssig.
Der Recruiter Kram ist nervig, aber ist mir eigentlich egal.
Auf circa 20% antworte ich sogar mit "Interessant, aber kein Interesse".

Tot sind diese Plattformen sicher nicht, aber sie sind auch nicht besser als andere "Social Media" Ideen.
Übrigens kenne ich viele, die ihren Job aufgrund von Beiträgen auf StackOverflow etc. bekommen haben.
Eben nicht durch Xing und LinkedIn.
 
Übrigens kenne ich viele, die ihren Job aufgrund von Beiträgen auf StackOverflow etc. bekommen haben.
Eben nicht durch Xing und LinkedIn.
Da gibt es im Linux-Umfeld auch einige Mailinglisten speziell für Stellenangebote. Debian-Jobs beispielsweise.

Insbesondere finde ich es gut, dass man mit dem Ansprechpartner häufig direkt kommunizieren kann ohne dass ein Recruiter die Informationen (Firma, Ansprechpartner etc.) vorhält.

Das war auch der Grund warum ich das mit Malt gepostet hatte. Dort sind keine Recruiter zwischen geschaltet und Projektvolumen wird auf der Plattform verhandelt. Recruiter wäre ohnehin nochmal ein Thema für sich…
 
Habe jetzt zum ersten Mal in 10-12 Jahren eine einjährige Premium-Mitgliedschaft bei LinkedIn abgeschlossen, weil ich mich beruflich noch einmal neu ausrichten/aufstellen und einiges verändern will. Die Premium-Mitgliedschaft ist schon sauteuer. Aber die Unterschiede zur kostenloses Basis-Mitgliedschaft sind enorm. Einfach kein Vergleich - die Basismitgliedschaft ist dagegen fast nutzlos und kaum mehr als eine Art "berufliche Visitenkarte", ein dynamisch-dezentraler Lebenslauf für andere zum Gucken, wenn sie zufällig mal über mein Profil stolpern. Konkretes Netzwerken geht erst als Premium-Mitglied richtig.
 
Momentan ist bis zum 14. August eine Rabattaktion wo man die Xing-Premium-Mitgliedschaft für 2,95 Euro brutto bekommt.

Interessant fand ich das Vorteilsprogramm mit WorkRepublic wo man sich einmal im Monat einen Platz im Coworking-Space sichern kann. Der Rabatt und dieser Vorteil waren letztendlich der Grund warum ich die Premium-Mitgliedschaft abgeschlossen habe.
 
Über die App günstiger als die Website ...
 
Kurzes Update: Die letzten Tage habe ich bei mir ein wenig den Rotstift angesetzt und auch Xing habe ich zum Ablauf gekündigt.

Mit "Malt" habe ich noch nicht großartig weiter gemacht und bislang gefällt mir LinkedIn wegen "LinkedIn Learning" am besten. Muss mal schauen ob ich ein Premium-Abo abschließe. War die letzten 2 Jahre parallel noch an einer Hochschule eingeschrieben. Dort gab es eine "Premium Essentials" für Studenten kostenlos. Die Firma, die das Abo sponsorte war "PlusPeter" (wurde wohl in charly.education umbenannt).
 
Was ist „Malt“?

finde LinkedIn auch immer mehr besser. XING ist irgendwie „innovationslos“. Erinnert mich irgendwie an StudiVZ vs. Facebook anno 2006 :D
 
Was ist „Malt“?
Malt ist eine Plattform für Freelancer aus Frankreich, die sich momentan in Deutschland etablieren möchte und die "Besonderheit" der Plattform wäre halt, dass die Abkommen zwischen Auftraggeber und Freelancer auf "Malt" stattfinden wobei sie einen Anteil einnehmen.

Hilft Dir das weiter?
 
Ist das wirklich so besser oder gewünscht? Frage rein interessehalber...
Ich habe mein Profil noch nicht vollständig ausgefüllt aber prinzipiell finde ich es ganz interessant im Vergleich zur Vermittlung über Projektagenturen oder "Recruiter". Letztere stehen tendenziell eher auf der Seite, die Vermittlungsprovision bezahlt bzw. dass sie "auf deinem Rücken" etwas verdienen können (Personalüberlassung).
 
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Malt ist eine Plattform für Freelancer aus Frankreich, die sich momentan in Deutschland etablieren möchte und die "Besonderheit" der Plattform wäre halt, dass die Abkommen zwischen Auftraggeber und Freelancer auf "Malt" stattfinden wobei sie einen Anteil einnehmen.

Hilft Dir das weiter?
Ja, Neugier gestillt. Danke
 
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ich habe das alles ignoriert, seit vielen Jahren und trotz vieler Einladungen von Bekannten. Ich habe das immer für so eine "Trendgeschichte" gehalten. Ich weiß von niemandem in meinem Bekanntenkreis, dem diese Plattformen wirklich Vorteile bringen. Ich halte die eher für Datensammler und dann noch dafür Geld bezahlen ... ich muß gerade an Siemens, CIA und BND denken mit Ihrem "Jahrundert-Trick" .. :D
 
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In meiner Branche ist das sehr gefragt. Jobs werden hier quasi nur darüber gewechselt ... Man bekommt wöchentlich zig Offerte von Recruitern, da kann man sich entspannt zurücklehnen und schauen was kommt.
 
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Ich habe das immer für so eine "Trendgeschichte" gehalten.
Kommt sicherlich auf die Branche an und würde schon sagen, dass es in der IT-Branche doch einen Mehrwert bietet.
 
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