Wo check ich ob mein MacPro fertig defragmentiert hat?

Applotron

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Hallo liebe community!

Ich hab letztens iDefrag einen kompletten defragmentierungs prozess auf meinem MacPro laufen lassen und dass dauerte mehrere stunden. Also bin ich daraufhin was essen gegangen. Als ich am abend wieder kam ist im Haus der Strom ausgefallen. Ich weiß allerdings nicht wann. Wie kann ich erkennen ob der defrag prozess zuende gelaufen ist? Schreibt iDefrag ein Protokoll oder so?

Dankeschön!
 

tino2010

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Das Programm anmachen und schauen, ob noch immer defragmentierte Dateien vorhanden sind.

Der Sinn einer Defragmentierung in MacOS erschließt sich mir jedoch nicht ganz.
 

bernie313

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vollkommen sinnlose Aktion, die Stunden des Wartens hättest du dir sparen können.
Ein Wiederherstellen des TM Backups oder ein klonen und zurückklonen des System geht schneller, ist sicherer und erledigt die Arbeit wesentlich besser, als dieses Tool.
Ansonsten wird es sicherlich ein Log geben, schau mal in die Konsole, dort sollten die Logs zu finden sein.
 

ralfinger

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Geil! Diesesmal halt ich mich einfach raus und hol mir Popcorn. :Party:
 

glotzkowski

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:zeitung: Leute gibt?! Defragmetieren??!, tztztz :rolleyes:
Dabei kann man mit dem Mac einfach nur produktiv arbeiten, ohne sich mit diesen Nebensächlichkeiten aus der Windowswelt seine kostbare Zeit rauben zu lassen ;)
 

Applotron

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Nice, ok. Also ein freund von mir ist Ingenieur beim BBC und hat mir das empfohlen. Mein Mac startet halt immer bis zum blauen Bildschirm und friert dann ein.... Und die Leiste im iDefrag war fast ganz rot!
 

meanderbach

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:zeitung: Leute gibt?! Defragmetieren??!, tztztz :rolleyes:
Dabei kann man mit dem Mac einfach nur produktiv arbeiten, ohne sich mit diesen Nebensächlichkeiten aus der Windowswelt seine kostbare Zeit rauben zu lassen ;)
ja gut, aber wenn die Kiste mit der Zeit immer langsamer wird, dann bleibt halt nur Defragmentieren oder Neuinstallieren. Die Registry kann man ja schließlich nicht reinigen...
 

glotzkowski

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ja gut, aber wenn die Kiste mit der Zeit immer langsamer wird, dann bleibt halt nur Defragmentieren oder Neuinstallieren. Die Registry kann man ja schließlich nicht reinigen...
Ja, dann ist der Vorschlag mit der Neuistallation absolut empfehlenswert, aber das Defragemetieren würde ich sein lassen.
 

Deep4

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Na, reden die Blinden wieder von den Farben ?

Auch HFS+ fragmentiert, wie jedes andere Filesystem auch. Die automatische Defragmentierung unter OSX hat div. Pferdefüße, u.a. werden nur Files unter 20MB Größe defragmentiert und dies auch nur kurz nach Neustart des Systems. Ob und was da defragmentiert wird ist purer Zufall. Defrag braucht ausserdem größere Mengen freien Festplattenplatz - min. 10% der Gesamtvolumegröße.

Trotzdem gibt es generell nur wenig Fragmentierung unter OSX und dies betrifft wenn eher grosse Files, da aber evtl. ordentlich.

Kann aber jeder mit "hfsdebug" nachschauen, ob und was fragmentiert ist.

Fakt ist : Systeme welche über längere Zeit ordentlich genutzt werden, wo viele Daten geschaufelt werden sind mit großer Wahrscheinlichkeit auch relevant fragmentiert. Da lohnt sich der Defrag - oder halt das Einspielen eines TimeMachine Backups.
 
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Applotron

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Also, um auf mein Problem zurückzukommen, ich weiß es weicht vom Thema ab (verzeihung): Ich habe defragmentiert (zumindest glaub ich das) ich habe bereits das System neu installiert ;) Das Problem bestand weiterhin, und jetzt habe ich gerade zum zweiten mal das System zurückgeklont, allerdings mit einer Fehlermeldung vielleicht hilft das?!:
:confused:
05/10 21:34:40 Sync Engine warnings: (
"cannot delete non-empty directory: Users/Deleted Users/a_gentur",
"cannot delete non-empty directory: Users/Deleted Users/a_gentur",
"cannot delete non-empty directory: Users/Deleted Users"
)
05/10 21:34:40 Unsichtbare Dateien verbergen...
05/10 21:34:41 Das Zielvolume startfähig machen...
05/10 21:34:41 Updating the dynamic linker shared cache
05/10 21:34:41 Summary statistics:
Data copied: 1,03 GB [Die Erklärung zu diesem Wert finden Sie unter http://www.bombich.com/software/docs/CCC/en.lproj/troubleshooting/log.html]
Total data in file set: 269,40 GB
Regular files copied: 7059
Directories: 164880
Regular files: 738642
Symlinks: 9962
Devices: 0
Special files: 39
Hard links: 1471
Extended attributes (modified): 585890 (32,90 MB)
(Unmodified extended attributes are not enumerated)

05/10 21:34:41 Dauer: 00:05:46. Kopiert: 1,03 GB
 

bernie313

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Na, reden die Blinden wieder von den Farben ?

Trotzdem gibt es generell nur wenig Fragmentierung unter OSX und dies betrifft wenn eher grosse Files, da aber evtl. ordentlich.

Kann aber jeder mit "hfsdebug" nachschauen, ob und was fragmentiert ist.

Fakt ist : Systeme welche über längere Zeit ordentlich genutzt werden, wo viele Daten geschaufelt werden sind mit großer Wahrscheinlichkeit auch relevant fragmentiert. Da lohnt sich der Defrag - oder halt das Einspielen eines TimeMachine Backups.
Dann mache als ebenfalls Blinder folgenden Test, nimm einen Rechner unter OS X, den du über längere Zeit benutzt hast, und teste dort mit hfsdebug die Fragmentierung( da werden sicherlich Files fragmentiert sein, keine Frage), dann nehme dieses jämmerliche Tool iDefrag und lasse es seine Arbeit verrichten und teste anschliessend mit hfsdebug die Fragmentierung .
Moderne Dateisystem fragmentieren zwar, aber ein Defragmentieren ist in der Regel nicht nötig, da z.B. oft genutzte Dateien dort hin verschoben werden wo sie schnell geladen werden können, mit Mechanismen, wie dem HotFileClustering wird ebenfalls gegengesteuert und beim Öffnen von Dateien wird überprüft, ob eine Defragmentierung dieser Datei sich lohnt( und das auch bei Dateien über 20MB, die Pferdefüsse existieren also wenn überhaupt nur bedingt. Defragmentierung ist ein Relikt aus alten Zeiten und unter Windows wohl nur noch vorzufinden, damit der User nach wie vor einen plausiblen Grund hat, den Sonntagsspaziergang mit der Familie begründet ausfallen zu lassen. Das Defragmentierung bei SSDs oder Hybridplatten durchweg kontraproduktiv ist sollte ebenfalls klar sein.
Tools wie iDefrag sind nichts weiter als Geldschneiderei, das Zurückklonen, falls man dem Wahn einer Defragmentierung nachhängt ist immer besser als diese Tools.
 
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LosDosos

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Hatte mal einen Fragmentierungsgrad von >50%, Read/Write konstant 10 MB/s, danach wieder 55 MB/s.

Zurückklonen macht allerdings wirklich mehr Sinn.
 

ProUser

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Hatte mal einen Fragmentierungsgrad von >50%, Read/Write konstant 10 MB/s, danach wieder 55 MB/s.
An eine solche Fragmentierung unter OS X glaube ich aber nur, wenn die betroffene Festplatte/Partition überfüllt war - damit das nicht passiert, sollten min. 10 besser noch 20 % frei sein und es auch bleiben..

Aber macht nur, dann bekommen wir hier im Forum mehr von solchen und ähnlichen "lustigen" Geschichten..

Da empfehle ich doch eher das zu lesen..
 

LosDosos

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Etwa 20% waren noch frei - häufige Arbeit mit sehr großen Dateien.
Read/Write-Werte bzw schäbigste Performance waren Fakten und nicht meiner Phantasie entsprungen:)

Ums mir einfacher zu machen verweise ich nochmal dahin:
hier gibt es einen guten Artiikel zur Defragmentierung unter OS X. Da wird im Grunde bestaetigt, dass es beim haeufigen Veraendern und Verlagern von grossen Files auf einem relativ vollen Volume durchaus sinnvoll sein kann zu Defragmentieren.

http://www.macattorney.com/ts.html


Edit: Der Beitrag von MacMark ist wohl schon etwas veraltet
Eine Defragmentierung durch den Benutzer kann negative Auswirkungen haben, da manche Methoden das hot file clustering stören. Dann ist der Zugriff auf oft verwendete Daten langsamer...
Aktuelle Defrag-Programme (auch wenn ich sie für überflüssig halte und eher eine Klon-Rückspielung bevorzugen würde) sind mittlerweile dahingehend überarbeitet, dass wichtige Systemdateien nicht mehr angerührt werden.
Die von MacMark angesprochenen Risiken (außer dem Stromausfall) waren vor ca 2-3 Jahren aktuell.
 
Zuletzt bearbeitet:

ProUser

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häufige Arbeit mit sehr großen Dateien.
1. Wie lange wird es, nach einer manuell ausgelösten Defragmentierung, bei dieser Arbeitsweise wohl dauern, bis die Platte wieder fragmentiert ist, zwei oder drei Wochen?
2. Arbeitet (da im Hintergrund) die OS X interne Defragmentierung etwas langsamer, und schafft es in einem solchen Fall, die anfallenden Arbeiten nicht sofort, aber doch mit der Zeit?
3. Ist nach Beantwortung dieser Fragen der Sinn bzw. die Notwendigkeit einer manuellen Defragmentierung relativiert?
 

ProUser

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Edit: Der Beitrag von MacMark ist wohl schon etwas veraltet
Es wird laufend aktualisiert..

Aktuelle Defrag-Programme (auch wenn ich sie für überflüssig halte und eher eine Klon-Rückspielung bevorzugen würde) sind mittlerweile dahingehend überarbeitet, dass wichtige Systemdateien nicht mehr angerührt werden.
Dort steht..

Und zweitens verschiebt das System die am häufigsten verwendeten Dateien in einen Bereich der Festplatte, wo sie besonders schnell erreicht werden können, wodurch sie ebenfalls defragmentiert werden. Das ist das sogenannte hot file clustering. Dies wird angewendet auf die jeweils 5000 aktuellsten Dateien, die kleiner als 10 MB sind. Weiterlesen..
..also nicht nur Systemdateien! Ich traue dem OS X System mehr, als externen Tools..

Die von MacMark angesprochenen Risiken (außer dem Stromausfall) waren vor ca 2-3 Jahren aktuell.
Einige Informationen betreffen ältere OS X Versionen, da diese durchaus noch im Umlauf sind - aber nenn doch mal konkrete Beispiele, sonst reden wir nur um den heißen Brei.
 

LosDosos

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Es wird laufend aktualisiert..
Ich weiss, ich kenne MacMarks Seite seit Jahren.

..also nicht nur Systemdateien! Ich traue dem OS X System mehr, als externen Tools..
Wie gesagt, zb Drive Genius 3 ist ein Tool, das mittlerweile alle Routinen zuverlässig berücksichtigt, iDefrag 2 ebenso.
Von älteren Tools ist eher abzuraten, ich bevorzuge wie bereits gesagt wenn dann eher das Rückspielen eines Klons (Geldbeutelschonender)
Ich habe mich damals tagelang sehr intensiv mit Sinn und Unsinn eines Defrags unter OS X beschäftigt und weiß abseits meines Erfahrungsberichtes und meinen Messwerten durchaus, wovon ich rede.;)

1. Wie lange wird es, nach einer manuell ausgelösten Defragmentierung, bei dieser Arbeitsweise wohl dauern, bis die Platte wieder fragmentiert ist, zwei oder drei Wochen?
Der Fragmentierungsgrad von >50% war der Zustand nach ca 1 Jahr intensiver Arbeit.
Die "Defragmentierung" hat die von mir genannten Write/Read-Werte schlagartig wieder verfünffacht.
Diese Werte haben sich dann stabil gehalten, allerdings habe ich aus anderen Gründen mehrfach einen CCC-Klon zurückgespielt bzw seit neustem arbeite ich auf einer SSD.

2. Arbeitet (da im Hintergrund) die OS X interne Defragmentierung etwas langsamer, und schafft es in einem solchen Fall, die anfallenden Arbeiten nicht sofort, aber doch mit der Zeit?
Die Bedeutung: On-the-fly nur bis Dateigrößen von 20 MB ist Dir aber schon bewusst, oder?

3. Ist nach Beantwortung dieser Fragen der Sinn bzw. die Notwendigkeit einer manuellen Defragmentierung relativiert?
Sag Du es mir.:)




Fakt:
Read/Write nach 1 Jahr intensiver Arbeit mit Dateien >500 MB (on the fly nur bis 20 MB): 10 MB/s
Defrag/Klonrückspielung: Read/Write: 55 MB/s

Fakt:
hier gibt es einen guten Artiikel zur Defragmentierung unter OS X. Da wird im Grunde bestaetigt, dass es beim haeufigen Veraendern und Verlagern von grossen Files auf einem relativ vollen Volume durchaus sinnvoll sein kann zu Defragmentieren.

http://www.macattorney.com/ts.html
Einfach mal lesen.:)

Ansonsten - ich wusste, dass bei dem Schlagwort "Defragmentierung" ein Haufen Jünger angelockt werden wie die Katze mit der Milch.

Diese Diskussion hatten wir aber schon 1000fach, so dass es mich langweilt und mir meine Zeit zu schade ist, immer und immer das selbe zu schreiben.

Mir persönlich hatte der Defrag damals gemessen massiven Performancegewinn gebracht und die ewigen Beachballs verschwinden lassen.

Wer damit kein Problem hat, auch gut, mir egal, mein System lief wieder.

Somit überlasse ich das Feld wieder denen, die alles sowieso immer besser wissen und widme mich eher der Problemlösung des TEs.:)
 

ProUser

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Ob man dem TE helfen kann, indem man Verfahren gut heißt, die gerade bei Stromausfall (was keine so große Seltenheit ist, der TE schreibt sogar, dass er einen hatte) zum Datenverlust und/oder unbrauchbar werden der Systeminstallation führen können?

Fakt ist: Der Einsatz von Defragmentierungssoftware ist riskant, und in den allermeisten Fällen nicht notwendig. Im Gegenteil, sie können auch die von OS X durchgeführten Optimierungen stören und sich eher als Verschlimmbesserung entpuppen. Kannst Du nachweisen, dass die von Dir genannten Programme tatsächlich alle Routinen von OS X zuverlässig berücksichtigen und ausführen, und vor allem welche überhaupt? Glaubst Du da an einen Werbeslogan, oder hast Du entsprechende Daten vorliegen, d.h. die der Programme und die von OS X, sodass man sie tatsächlich vergleichen und eine solche Aussage überhaupt abgeben könnte?

In manchen Ausnahmefällen kann es zu einer stärkeren Fragmentierung kommen, war das beim TE der Fall? Was hat ihn überhaupt dazu verleitet Defragmentierungssoftware einzusetzen, wodurch sein im ersten Beitrag beschriebenes Problem überhaupt erst entstanden ist..?

Das Ende Deines Beitrags ist zum Großteil Polemik und hat in einem Fachforum nichts zu suchen - wenn Du dich profilieren willst, gehe in die Politik! :D
 
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