Wlan über 500 - 1000 m?? Richtfunk??

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  1. Blackman92

    Blackman92 Thread Starter Mitglied

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    Hi,

    folgendes Problem gibt es zu lösen:
    Meine Freundin studiert zur Zeit in Trier und wohnt ca 500-1000 m vom Campus entfernt. Es gibt leider keine Sichtverbindung zum Campus.
    Gibt es irgendeine Möglichkeit ihr Wlan ins Zimmer zu bekommen. Ich hab von Richtfunkantennen aus Pringelsdosen was gehört.
    Weiss jemand mehr?
    Bitte sämtliche Ideen posten. Kann alles verwenden!

    Vielen dank Blackman
     
  2. emjaywap

    emjaywap Mitglied

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    hab mal gehört, der WLAN-rekord sei 34 KM, mit materialien, die für unter 100$ zu haben seien.... irgend so ne uni hat da versuche gemacht. ich habe es auch schon in IEEE - Heftchen meines vaters gesehen, aber diese speziellen antennen sind doch wohl etwas ausgereifter (und natürlich auch teurer) da sollte man jetzt vermutlich einen hobbyfunker fragen, ob er 2 richtantennen hat, die bei 2,4 ghz funktionieren...
     
  3. Blackman92

    Blackman92 Thread Starter Mitglied

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    Hab gerade eine Anleitung gefunden:
    Wlan aus ner Cafedose
    Aber nur in Englisch heul!!!!!

    BITTE HELFT MIR!! Wenn irgendjemand zeit hat mir zu erklären wie ich das ding Bauen kann, ich wäre euch so dankbar!!
    Vor allem. Wie ans Ibook anschließen??

    Gruß Blackman
     
  4. emjaywap

    emjaywap Mitglied

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    aber deine Anleitung ist ja nur eine ganz normale antenne. Du brauchst für dein Vorhaben schon eine Richt-Antenne, die nur in einem kleinen Winkel (>20°) abstrahlt. sonst wird ja die sendeleistung gar nicht verstärkt....
     
  5. RDausO

    RDausO Mitglied

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  6. emjaywap

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    ja, der zweite link ist sehr gut. Wie schon gesagt, was investieren ist pflicht, aber solche sachen (bin mir nicht 100% sicher) sind in europa illegal
     
  7. ahdigital

    ahdigital Registriert

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    Schau mal hier nach, da ist in englisch beschrieben wie jemand 14km clap überbrückt hat:
    http://www.macintouch.com/airportantenna.html

    Im Linux-Magazin war vor etwa einem halben Jahr ein ausführlicher Test dieser Pringle-Antenne. Fazit: Zurück in den Müll damit! Etwas besser abgeschnitten haben Kaffeedosen-Antennen aus Blech anstatt Karton.
     
  8. emjaywap

    emjaywap Mitglied

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    hey, ich habe zuhause die gleiche antenne, wie bei dr. bott gezeigt wird. aber an einem hp access-point
     
  9. Blackman92

    Blackman92 Thread Starter Mitglied

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    Ich hab leider von WLAN gar keine Ahnung. Alles was ich weiss ist das die Uni das hat und meine Freundin nicht.
    @RDausO warum ist das in Deutschland nicht möglich??


    Leider hat sie auch keine basisstation. Aber wenn ich das richtig verstanden habe ist diese Wohl absolut nötig! Ist das ganze denn auch ohne Sichtkontakt möglich?? Sind halt ein paar Bäume und so dazwischen.

    Was heisst denn Illegal? Bekommt sie 10 Euro Bußgeld oder richtig ärger??

    Vielen Dank für die Antworten
     
  10. emjaywap

    emjaywap Mitglied

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    wie es mit der stafe aussieht weiss ich auch nicht,... die haben was gegen die achso schädlichen strahlen von wlan, die 10 mal schwächer als diejenige von handy's ist.

    die basisstation wäre (so wie ich es verstanden habe) notwendig- ausser ihr macht ein p2p, was aber nicht unbedingt der sinn dieser aktion ist (?):D

    die bäume KÖNNTEN störend wirken, ich glaube aber, dass das höchstens ein paar prozent bei der verbindungsqualität ändern wird.-
     
  11. MrToto

    MrToto Mitglied

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    Illegal ist das nicht:
    Sofern du eine Basistation oder WLAN Karte mit Antennenanschluss hast ist das nicht Illegal. In Deutschland müssen Alle Funktauglichen Geräte genehmigt werden (so ähnlich wie ja auch alle Autos (TÜV)) - d.h. man darf auch keine Veränderungen vornhemen, die die Geräte in dieser Hinsicht verändern. Das deutet auch die Dr.Bott Seite an.

    Ansonsten gillt in sachen WLAN, das alle Verbindungen die über die Grenzen des eigenen Grundstücks hinaus gehen bei der RegTP (Regulierungsbehörde für Telekomunikation und Postwesen) Anmelden ist wie hier (http://freifunk.net/artikel/magazin/fragen_antworten/fragen_antworten/#Ist_das_erlaubt) beschrieben recht einfach und formlos.

    Generell ist die freifunk.net, wenn auch mit einem leichten Basisdemokratischen touch ganz interessant wenn es um WLAN geht. Die WLAN experten findest du auch hier: http://www.wardriving-forum.de

    Read you
    Toto
     
  12. OliverM

    OliverM Mitglied

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    Hi,

    es gibt mehrere Möglichkeiten, die WLAN-Strecke zu erweitern.

    Allerdings sind sie Zulassungspflichtig.

    Variante 1:
    Du verwendest aktive Komponenten, d. h. echte Signalverstäker für den WLAN-Frequenzbereich um ca. 2,4 GHz und entsprechende Richtantennen für eben den selben Frequenzbereich. Beides findet man z. B. bei Artem oder Huber & Suhner. Letztere haben wirklich preiswerte und sehr gute Antennen. In einer C'T wurde von Huber & Suhner eine Antenne für WLAN als Referenz gewertet!

    Variante 2:
    Du nimmst einfach nur die Antenne. Ebenfalls für den Frequenzbereich um ca. 2,4 GHz. Durch eine entsprechend kleine Spreizung bekommst Du eine Richtwirkung und somit einen sehr hohen Antennengewinn. Hierzu muss man wieder die Datenblätter der verschiedenen Antennen studieren.

    Zu beiden Varianten ist allerdings zu sagen, das sie Zulassungspflichtig sind! Sobald Du in Deutschland die 100 mW Sendeleistung überschreitest, musst Du eine separate Zulassung beantragen. Es ist dabei egal, ob die verwendeten Komponenten dafür schon eine Zulassung haben. Nähere Infos bekommt man sicherlich beim TÜV oder evtl. sogar bei der RegTP.
    Ebenfalls spielen Eigentumsverhältnisse eine Rolle, da Du über Grundstücke hinweg sendest! Wieder Zulassungspflichtig.

    Wenn Du gegen z. B. Fernmeldegesetzt verstößt, ist das kein Kavaliersdelikt mehr. Man reagiert gerade in Deutschland sehr negativ auf solche Konstrukte!

    Daher sind in Deutschland auch technologien wie WLAN, Bluetooth und Cordless-Telephony stark eingeschränkt. Generell gilt für all diese Dinge 100 mW maximale Sendeleistung ab Antenne! Selbst DECT-Telefone sind betroffen.

    Zu guter Letzt, kommt natürlich die fehlende Sichtverbindung noch hinzu. Eine Richtfunkstrecke ist auf eine Sichtverbindung angewiesen. In Einzelfällen können Reflektionen an Gebäuden trotzdem zu einer Verbindung führen, aber eine echt sichere Verbindung ist es nicht.
     
  13. carsten801

    carsten801 unregistriert

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    ich hab dasselbe auf bei mir versucht bzw. untersucht ob es möglich ist. Bei mir sind es ca. 100 m.
    Vergiss es, kann ich dir nur sagen!

    Die Kosten stehen in keiner Relation, weil mit den paar Materialien ist es nicht getan.

    Das Problem ist: Wenn du bei dir eine Antenne, die theoretisch diese Entfernung überbrücken kann, bringt dir das noch agr nichts.
    Da ja auf beiden Seiten eine Antenne o.ä. vorhanden sein muss, welche die Entfernung mitmacht... und da spielt die Uni nicht mit.
    Ich habe sogar das Glück, dass ich an der Uni nebenbei arbeite und ein eigenes Büro habe, und somit Zugang zu einem Anschluss habe, den ich mit einer privaten Antenne in meine Wohnung weiterleiten könnte.
    Aber ohne komerzielle Antennen geht da gar nichts, denn diese Pringels-Dosen-Dinger da die brauchen zwingend eine Sichtverbindung.

    Mein Tipp: Mit nem Wireless-Sniffer rumlaufen und schauen ob ne Funkzelle in der Nähe ist ( von ner anderen WG oder so ) und dann dort freundlich anfragen ob man sich für ein paar euro im Monat einnklinken kann.

    Kostet erheblich weniger und ist viel viel stressfreier.

    Gruss
    Carsten
     
  14. RDausO

    RDausO Mitglied

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    Hi,
    die wesentlichen Aspekte sind inzwischen beschrieben. Ich habe gesehen, wie schwer sich DrBott tat mit der Zulassung einer kleinen Richtantenne in Europa, inzwischen gibt es sie ja.
    Im ersten Moment klingt es gut, die Strecke überwinden zu können, nur wenn das jeder machen würde???
    Grundsätzlich ist ein illegaler Betreiber in D zuständig, wenn irgendjemand über Funkstörungen klagt. Falls er erwischt wird muss er auch die ganzen Nachforschungsstunden der Telekom mitbezahlen, dummerweise weiß man aber nicht, ob irgendwelche Dienste gestört werden.

    Ein Beispiel aus dem Leben:
    Wir haben derzeit mit unseren Funkmikrofonen Probleme und müssen herauskriegen, ob unsere Schüler bei Vollversammlungen die Probleme produzieren mit etwa 300 Handys, die in einem Stahlbetonkäfig (der Schule) ja auf wichtige SMSe ("jetzt hat schon die dritte Stunde begonnen"...) warten und nicht ausgeschaltet sind (die Handys). Im Augenblick kann ich nur vermuten, dass diese Masse von Sendern zwei vollkommen verschiedene Frequenzbereiche stört, wenn sie zwischen Sender und Empfänger gerät, sprich wir dürfen die Empfangsstation nicht mehr hinter den Schülern platzieren.

    Es wurde hier sinngemäß fast angedeutet:
    In einer Studentenstadt gibt es viel Bedarf an Internet und sicher wohnen in der Nähe noch mehr Bedürftige. Also doch etwas in der Nachbarschaft rumfragen, damit sagen wir mal eine gemeinsame Basisstation und TDSL angeschafft wird, zumindest die Macs schaffen doch wohl problemlos die notwendige Verschlüsselung.

    Hier im Forum wurde ja schon öfters beschrieben, dass manche User nachts mal ne Ethernetleitung verlegt haben, aber um es zu betonen: Das ist natürlich strengstens verboten!

    Gruß RD ;-)
     
  15. IllmatiC

    IllmatiC Mitglied

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    hi,

    richtfunk hin oder her, es wird nicht funktionieren... da -> KEINE Sichtverbindung... bei richtfunk werden nur große strecken überwunden wenn SICHTVERBINDUNG vorhanden ist. Sogar Blätter von Bäumen können das signal blocken...

    und die 34 km sind zwar reell doch auch nur mit sichtverbindung.
    verstärker kosten zu viel... das lohnt sich nicht, und die bei ebay sind ehrlich gesagt nicht das wahre...

    Ich weis nicht genau wie es aussieht aber 1000 M sind eigentlich schon "leicht" zu überbrücken, sogar ein gut ausgerichteter Rundstrahler (14 dBi) sollte das locker schaffen.. doch die Sichtverbindung muss gegeben sein, stell dir vor es regnet oder schneit plus die schlechte sichtverbindung.. da bekommst du kein richtiges signal rein..

    du könntest natürlich die antenne über dem dach anbringen das würde die reichweite erheblich erhöhen.

    wenn du es schaffst dann aber auch nicht mit dem pringelsbau.. ich würde wenn dann eine doppel-helix antenne verwenden (kostet im selbstbau ca. 20 €, also auch nicht die welt)

    das denken : je größer die antenne desto besser stimmt so nicht immer... ich finde die richtige anbringung der antenne kann sehr viel rausholen.

    wenn ich falsch liege berichtigt mich einfach :)

    PS: sorry aber das stimmt nicht so ganz (also nach meiner erfahrung nach) was du da oben schreibst (beitrag vor mir), die Frequenzen sind eindeutig getrennt, dazu kommen die channels.. das wären 13 (mit japan etc.) dazu kommt noch die SSID (BSSID) also kann es gar nicht zu einer überlagerung kommen... ausserdem wieso sollte es andere störungen geben??? die 2.4 Ghz sind NUR für WLAN freigegeben, für sonst nichts! also kann logischerweise nichts gestört werden... ok, du kannst dein laptop neben eine mikrowelle stellen dann funzt dein wlan nich mehr da die microwellen auch auf 2.4 ghz strahlen.. aber sitzt du den ganzen tag vor ner microwelle?

    ciao
     
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