Wie zum Teufel rechtfertigt Apple seine Preise?

Leslie

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Meinst du. :)

Systeme aktuell zu halten nennt man Wartung.
Macht Windows inkl. Office, Browser und Hardwarehersteller-Add-ons aber inzwischen auch vollautomatisch irgendwann nachts zwischen zwei und vier ... als normaler Anwender bekommt man weder die Updates noch die Re-boots zu sehen wenn man das nicht explizit möchte.
Sowas betrifft dann eher noch Leute, die ihren Rechner wie im Museumsbetrieb täglich zum Feierabend runterfahren und Updates nur manuell installieren, ergo ihre Arbeitszeit oder Freizeit mit solchen Sachen verbringen möchten. Müssen muss das aber normalerweise keiner mehr.
 

Moriarty

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ist hüben wie drüben das selbe.
Bei macOS CleanMyMac und andere Tools, bei Windows Registry Cleaner - einfach die Finger von lassen, dann laufen die Rechner auch.
Nicht immer, klar gibt es auch so mal Probleme, aber solche Tools machen zu oft die Installation kaputt.
Den Ruf von Windows haben auch die ganzen „Bestelbuden“ der Casemodder, Selbstbau-Sparfüchse und Kühlungsschrauber mit kaputtgemacht.
Wenn man einen PC aus seriösem Hause (HP, Dell, Fujitsu) kauft und in ein vernünftig konfiguriertes Szenario stellt, dann kann man ihn 24/7 über Jahre genauso problemlos nutzen wie einen Mac im gleichen Umfeld. Vielleicht noch problemloser, weil das Umfeld (Exchange, Win Server) in der Regel sehr Windowsfreundlich ist.

Wer natürlich seinen PC in eine schlecht gekühlte LED-Disko packt, die CPU übertaktet, Komponenten wild zusammenwürfelt, weil das Budget zwar die fetteste GTX 2080 hergibt, dann aber nur noch den kleinsten i3 und 4 GB RAM, der kann auch das beste System in eine zickige Absturzmaschine verwandeln.

Man sieht ja genauso, was passiert, wenn hier Schlaufüchse meinen, mit dem teuer gekauften Mac haben sie sich Unix- und Terminalfägigkeiten mit eingekauft.

Windows gibt es einfach viel viel häufiger (1:10) und dort ist by design immer noch sehr stark verbreitet, dass das System auf jeder Bastelbude laufen muss. Daher diese deutlich wahrnehmbaren Probleme.
 

chris25

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Moriarty

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Ausgerechnet die beiden Sorgenkinder Mac und iPad haben am deutlichsten zugelegt.
  • $26.42 billion: iPhone (Up 1.66% YOY)
  • $13.16 billion: Services (Up 14.85% YOY)
  • $7.08 billion: Mac (Up 21.63% YOY)
  • $6.58 billion: iPad (Up 31.04% YOY)
  • $6.45 billion: Wearables, Home, and Accessories (Up 16.74% YOY)
Computer und Tablets insgesamt. Dank Corona. Teilweise waren über Wochen keine Lenovo Thinkpads mehr bestellbar.
 

Fl0r!an

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Den Ruf von Windows haben auch die ganzen „Bestelbuden“ der Casemodder, Selbstbau-Sparfüchse und Kühlungsschrauber mit kaputtgemacht.
Wenn man einen PC aus seriösem Hause (HP, Dell, Fujitsu) kauft und in ein vernünftig konfiguriertes Szenario stellt, dann kann man ihn 24/7 über Jahre genauso problemlos nutzen wie einen Mac im gleichen Umfeld. Vielleicht noch problemloser, weil das Umfeld (Exchange, Win Server) in der Regel sehr Windowsfreundlich ist.

Wer natürlich seinen PC in eine schlecht gekühlte LED-Disko packt, die CPU übertaktet, Komponenten wild zusammenwürfelt, weil das Budget zwar die fetteste GTX 2080 hergibt, dann aber nur noch den kleinsten i3 und 4 GB RAM, der kann auch das beste System in eine zickige Absturzmaschine verwandeln.

Man sieht ja genauso, was passiert, wenn hier Schlaufüchse meinen, mit dem teuer gekauften Mac haben sie sich Unix- und Terminalfägigkeiten mit eingekauft.

Windows gibt es einfach viel viel häufiger (1:10) und dort ist by design immer noch sehr stark verbreitet, dass das System auf jeder Bastelbude laufen muss. Daher diese deutlich wahrnehmbaren Probleme.
Dass man die Komponenten eines Computers fröhlich mischen kann ist durch die entsprechenden Industriestandards gewährleistet, das kann macOS genauso wie Windows, und ist auch kein Argument für oder gegen die Stabilität eines Systems. Daher wird auch eine RTX 2080 mit einem i3 und 4GB RAM rock solid laufen, wenn man sonst keinen Fehler gemacht hat. Die "handverlesene, aufeinander abgestimmte Hardware" die man gerne Macs (oder eben auch diversen PC-OEMs) zuschreibt, ist daher eher ein Mythos. Selbstverständlich testet der Hersteller sein fertiges Build auf Herz und Nieren, aber das tatsächlich bei Beachtung der Spezifikationen eine bestimmte Hardarekombination nicht bzw. nicht stabil läuft ist exotisch selten.

Für hardwareseitige Stabilitätsprobleme braucht man schon gröbere Schnitzer, neben sinnlos übertakteter Hardware ist hier auch eine instabile Spannungsversorgung recht beliebt.
Am Netzteil kann man ja gut sparen. :hehehe:

Von den Fertig-Büchsen der "seriösen" Hersteller halte ich aber nicht allzu viel, insbesondere im Officebereich verkaufen die allesamt ziemlichen Schund. Das ist eben bis auf den allerletzten Cent optimiert mit entsprechenden Abstrichen. Aber ja, die laufen stabil.
 

lulesi

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Wir haben in der Firma eigentlich nur Surface Pro und HP. In der Corona Zeit wurde echt alles zusammengekauft was irgendwie lieferbar war :D
Warum?
Haben die betroffenen vorher noch ohne Computer arbeiten müssen, oder gab es zur Feier des Tages einfach neue Geräte?

Bei uns wurde nicht ein neuer Computer angeschafft, da alle auch ohne Corona ausgerüstet waren.
Es wurden nur ein handvoll Headsets und Webcams gekauft, und der eine oder andere hat seinen Monitor/Tastatur/Maus mit nach Hause genommen.
 

Moriarty

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Wir haben ca. 12.000 Bildschirmarbeitsplätze, davon rund 30% mobil ausgestattet. In Corona-Zeiten haben wir massiv weitere Citrix-Lizenzen und vor allem Mobilgeräte kaufen wollen. Der Markt war leer...
Kein Wunder also, dass auch Apple profitieren konnte - nach wie vor ist ja einer von zehn verkauften Computern ein Mac.
 

electricdawn

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Bei uns war es das Problem, dass wir fast nur Desktops haben, und die sind echt ein wenig schwer sie staendig hin- und her zu tragen, also mussten einen Haufen Laptops angeschafft werden. Wir sind da immer noch dran...
 

ims

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Ich habe manchmal das Gefühl, dass der Herr Cook einfach mal austesten will, wie weit er es mit den Preisen nach oben hin treiben kann. Mit dem Preis wieder ein wenig runter gehen können Sie immer noch, aber ich denke die Preise werden trotzdem gezahlt.

Ich habe dazu letztens mal ein interessantes YouTube Video gesehen, dass sich mit der Preispsycholgie und dem Lockvogel-Effekt beschäftig:

Warum ist Apples Mac Pro 2019 so teuer? | Preispsychologie erklärt
 

spatiumhominem

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Das ist doch auch völlig klar. Ikea macht es genauso, da kostet der Tisch in Holland 14,99, in Deutschland 9,99€, weil man einfach untersucht hat oder noch ausprobiert, welches Land für was wieviel bereit ist zu zahlen.

Preise haben nichts mit dem Preis der Einzelteile zu tun, ich verstehe nicht wie man das immer noch glauben kann.
 

Stargate

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Das ist doch auch völlig klar. Ikea macht es genauso, da kostet der Tisch in Holland 14,99, in Deutschland 9,99€, weil man einfach untersucht hat oder noch ausprobiert, welches Land für was wieviel bereit ist zu zahlen.

Preise haben nichts mit dem Preis der Einzelteile zu tun, ich verstehe nicht wie man das immer noch glauben kann.
Neee nee, das IKEA-System funktioniert bis auf die regionalen Unterschiede aber ganz anders.
Die Tischplatte aus ökologisch grüner nordischer Kiefer kostet 9.99, die vier Beine pro Stück 16.50, der Stuhl dazu 25,98 und die LED-Birne für über dem Tisch 15 Euro :)

Bis du draussen am Auto bist zum einladen hat deine Alte noch eine Tischdecke, eine Vase und Filzfüsschen für die Stühle sowie zwei Mülleimer eingeladen.
Macht inkl. Mittagessen 120,54. Parken ist kostenlos :->

Cook ist einfacher struktuiert. Der knallt den saftigen Preis gleich komplett - mit Zuschlag für das nicht vorhandene Mittagessen - auf
ein einziges Produkt und braucht so weniger Preisschildchen zu schreiben und auch keine "Mitnahmeartikel". Parken geht auch noch extra.

Aufallend ist bei beiden Systemen das der Preis in der Tat absolut nichts mit dem Preis der Einzelteile oder der Qualität zu tun hat :->
 

Leslie

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MBA ist billiger geworden, iMac mit SSD ist billiger geworden, das iPhone SE ist da – wie rechtfertigt Apple das nur?
 

lulesi

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Psst, erzähl doch sowas nicht, das widerspricht doch den ganzen Plattitüden in denen sich hier verschiedene permanent ergehen.