Wie zum Teufel rechtfertigt Apple seine Preise?????

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  1. rudluc

    rudluc Mitglied

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    Der ganze Satz hätte in der Gegenwart stehen müssen. Aber für verständlich halte ich ihn auch in der vorhandenen Form.
     
  2. lulesi

    lulesi Mitglied

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    Das ist falsch, man kann das Präsens durchaus nutzen, wenn man etwas zum Ausdruck bringen möchte was sowohl damals auch heute gilt.
    Beispiel: Neil Armstrong und Buzz Aldrin flogen 1969 3 Tage zum Mond, weil er rund 400.000 km entfernt von der Erde liegt.

    Wenn man dann die Vergangenheitsform nutzen würde, könnte dies implizieren dass sich der Zustand inzwischen geändert hätte.
     
  3. Dextera

    Dextera Mitglied

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    Den Markt gibts vielleicht in der Apple-Blase nicht ... für den Rest außerhalb der Matrix existiert er. Und das auch sehr lebhaft.
     
  4. rudluc

    rudluc Mitglied

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    Bei Highend-Grafikkarten magst du Recht haben. Aber was ist mit dem Rest?
    Dann montierst du das Ding auseinander, stellst ein Dutzend Angebote ins Netz, schlägst dich mit drei Dutzend Interessenten herum packst diverse Pakete, hast mehrere Stunden investiert und bleibst auf einigen Sachen noch sitzen. Das ist nicht wirklich ein guter Markt.
     
  5. Mike13

    Mike13 Mitglied

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    Also ich weiß ja nicht an wen ihr eure Macs so verkauft aber ich habe bei den bisherigen Verkäufen immer ordentlich Verlust gemacht. Aber das wundert mich auch nicht wenn ich hier auf dem Marktplatz die Preisvorstellungen so sehe was da manch einer ansetzt (und vermutlich nie bekommt). Und wenn man dann den teilweise erheblich höheren Anschaffungswert ansetzt ist die Differenz nicht mehr wirklich groß.

    Wahr ist, dass man für einen PC halt ab einem gewissen Alter gar nichts mehr bekommt während man für einen vergleichbar alten Mac halt immer noch paar Taler einstreichen kann (und der das vermutlich seinerzeit auch mehr gekostet hat). Man darf halt das 599 Euro Lenovo-Plaste-Notebook nicht mit einem 2.500 Euro MacBook vergleichen:)

    Ich hab vor 2 Jahren mal einen selbstg zusammengestellten Ryzen-PC mit Mittelklassegrafikkarte und ordentlicher Ausstattung übers Netz verkauft und dabei eigentlich einen ganz ordentlichen (angemessenen) Preis erhalten. Als ich mein 2016er 15-Zoll MacBook Pro verkauft habe hatte ich einen heftigeren Wertverlust, kurz zuvor war zu lesen, dass die Nachfolgegeneration verbesserte Tastaturen hat:-(
     
  6. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Hab Dich! Der Mond ist heute tatsächlich "weiter weg" als früher, pro Jahr macht das etwa 1,5cm! Bei unserer Lebensspanne nicht so spannend, aber die Dinosaurierer hatten einen Größeren (Mond natürlich ;)). Sie hatten auch viel größere Gezeitenkräfte, Tidenhub bis zu ca. 25m! Und bis auf die Hirne war alles größer… (Aber wenn wir so weiter machen wie hier im Forum, vermute ich, dass auch unsere Hirne bald deutlich kleiner als die der Dinos werden … :D)
     
  7. Dextera

    Dextera Mitglied

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    Ich Verkauf jetzt seit 20 Jahren mein PC Zeug - meist komplett und einmal in Teilen weil es einfach mehr bringt. Sonst musst du jemanden finden der exakt das sucht was du verkaufst. Das ist bei der Mini Produktpalette von Apple natürlich einfacher. Und wenn man 2000€ mehr ausgibt bei der Anschaffung muss man sich jetzt echt keinen abfreuen wenn man beim Verkauf dann 500€ mehr einnimmt als beim PC ...

    Gott sei Dank les ich das erst jetzt dass es garkeinen Markt für meine Verkäufe gibt :D
     
  8. MrBaud

    MrBaud Mitglied

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    Na ob da bei allen Usern die Hirne so groß sind, das bezweifel ich manchmal :hehehe:
     
  9. Twoflowers

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    Der Trend ist halt die Miniaturisierung ;)
     
  10. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Das ist die optimistische Version, ich plädiere dank google, siri, alexa und Co. eher für die Form des betreuten Denkens ;). Selber Denken ist doch reiner Pleonasmus!
     
  11. MrBaud

    MrBaud Mitglied

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    Du kannst mich mit Deinen Fremdwörtern gar nicht imprägnieren :)
     
  12. Fl0r!an

    Fl0r!an Mitglied

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    Es gibt schon über alle Leistungssegmente hinweg einen vernünftigen Markt. Bei Billigkram lohnt es sich natürlich nicht, 'ne 30€ Grafikkarte brauchst du nicht versuchen irgendwem zu verkaufen.

    Ansonsten sind die Komponentenpreise tendenziell sogar eher höher sind als ich sinnvoll finde (heißt: mehr als ich bereit bin für Gebrauchtware zu bezahlen). Konkretes Beispiel: Der i5-6600K in meinem Hackintosh hat mich vor 4 Jahren ~250€ gekostet, würde lt. abgeschlossenen eBay-Angeboten heute noch ~100€ bringen. Keine Ahnung wer das dafür bezahlt (wollte ich ein Board aus der Zeit upgraden, würde ich definitiv auf einen i7 gehen), aber es passiert massenhaft. Aus Sicht des Neukäufers ist das ein völlig akzeptabler Werterhalt, insb. wenn man bedenkt was sich seit dem getan hat (vor allem für PC-User, die nicht an Intel gebunden sind).

    Und wie gesagt, als "PC-Bastler" verkauft man ja jetzt nicht direkt den ganzen Rechner als Upgrade für einen neuen (außer man hat halt Bock auf einen neun Build, aber das ist dann eh fernab jeder wirtschaftlichen Überlegung :D).
     
  13. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Die Frage ist ja nicht nur, ob es den Markt gibt, sondern auch wie die Preise sind.

    Habe gerade mal einen Test auf Ebay gemacht:
    MacBook Pro 15" von 2017 (2 Jahre alt): "verkauft für durchschnittlich 1852,00 EUR"
    MacBook Pro 15" von 2015 (4 Jahre alt): "verkauft für durchschnittlich 1034,00 EUR"
    MacBook Pro 15" von 2013 (6 Jahre alt): "verkauft für durchschnittlich 697,00 EUR"


    Ev. kannst Du Modelle im PC-Bereich nennen, nach denen man suchen kann, die ähnliche prozentuale Preise bringen.
     
  14. rudluc

    rudluc Mitglied

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    Generell ist der Wertverlust bei Elektronikartikeln verdammt hoch.
    Aber einen Mac verkauft man immerhin als Ganzes und dann ist er weg.
    Wenn man einen selbst zusammengestellten PC in Einzelteilen verkauft, hat man unvergleichbar viel mehr Arbeit damit und man bleibt dann auch noch auf Komponenten sitzen.
    Ich habe neulich selbst einen Karton mit alten MoBos, GraKas, RAM-Modulen, Netzteilen und einen nur ganz leicht vergilbten MidiTower zum Elektroschrott gebracht. Nicht weil die Sachen kaputt waren, sondern weil ich keine Lust hatte, die Sachen für ein paar Cent zu verschleudern.
    Ich habe hier noch einen gut erhaltenen Mac mini von 2009 mit Magic Keyboard und Eizo-Bildschirm. Einen Hunni oder sogar ein bisschen mehr könnte ich dafür schon noch bekommen.
     
  15. Fl0r!an

    Fl0r!an Mitglied

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    Um die prozentualen Preise vergleichen zu können, müssten wir die erstmal bei den genannten Macs kennen. Hängt ja, gerade bei Apple, nicht unwesentlich von der bestellten Konfiguration ab. ;)
    Bei einem Einstiegspreis von mind. 2700€ kommt da jetzt aber auch nix unfassbar hohes raus (gut, unfassbar vielleicht schon, wenn man sich klar macht, welche absoluten Euro-Beträge manche Leute für alte Hardware ohne Garantie raushauen). Wenn man mal gezielt nacht dem Einstiegsmodell sucht, kommt da nach 2 Jahren ein Verkaufspreis in der Größenordnung von 1400-1500€ raus.

    Aber gut, um mal was zur Diskussion zu liefern: Ein Dell XPS 15" 9560 mit QuadCore-i7 (Vorstellung: Februar 2017 ab 1500€) wird bei eBay in gutem gebrauchtem Zustand für 800-1100€ (Mittelwert so bei 900€) gehandelt.

    Kann man sich die Durchschnittspreise von eBay automatisiert ausgeben lassen?

    Und wie gesagt, dass ein Bastel-PC nicht sinnvoll als ganzes verkäuflich ist, ist aus nachvollziehbaren Gründen normal. Das weiß man aber schon beim Kauf.

    Für Marken-PCs, AIOs, Mini-Rechner, Laptops, etc. gibt es natürlich einen Markt für die Komplettgeräte.
     
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