Welches ist das beste MacOS

Diskutiere das Thema Welches ist das beste MacOS. Holle Leute, es ist mir bewusst, dass diese Frage nicht eindeutig beantwortet werden kann...

Atalantia

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Holle Leute,
es ist mir bewusst, dass diese Frage nicht eindeutig beantwortet werden kann, trotzdem interessiert mich Euere Meinung. Ich frage jetzt nicht umbeding die Users die hauptsächlich mit Safari und Mail und Facebook unterwegs sind sondern eher die Power User die auch mit Shell- und Applescript arbeiten. Da ich vieles mit Script automatisiert habe würde mich interessieren welches von den neueren Systemen da noch gut ansprechbar ist. Da ich nicht zur Facebook Generation gehöre sind diese Funktionen wie auch iOS Integration unwichtig. Für mich und viele Power User ist vor allem wichtig am Computer nicht eingeschränkt und bevormundet zu werden. Ich lade meine Programme wann immer möglich nicht aus dem Appstore. Was denkt ihr dazu?
 

Johanna K

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OS/X 10.6 Snow Leopard würde ich aus dem Stegreif sagen. Danach haben sich Verbesserungen und Verschlechterungen etwa die Waage gehalten. Die Funktion, die von allen danach erfolgten Änderungen noch wirklich nützlich ist, ist die Verschlüsselung der Systemfestplatte.

Allerdings laufen mit 10.6 viele aktuelle Programme nicht mehr. Und das ist dann doch ein Grund, mal ein Update auf etwas halbwegs Aktuelles vorzunehmen.
 
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Atalantia

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10.6 war zweifelsohne ein sehr stabiles und performantes OS. Ich habe lange mit 10.6 und noch länger mit 10.9 gearbeitet und das stand nicht viel hinter 10.6. Da jetzt mein alter iMac Core2Duo den Löffel abgegeben hat und das älteste OS das ich auf der neuen Maschine benutzen kann 10.10 ist, möchte ich herausfinden welches von den neuen Systemen das beste ist.
Muss: Applescript, Shellscript
 

Madcat

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Applescript und Shellscript habe ich auch unter High Sierra benutzt, allerdings bin ich diesbezüglich bei weitem kein Poweruser, das sind eher simple Sachen wie z.B. RAWs zu JPGs wandeln und so nen Kram. Als GUI-User finde ich persönlich High Sierra am schönsten/performantesten aber mein neuester Mac ist auch nur ein 2015er MBA auf dem ich Mojave benutze. Ich finde vom Gefühl her, dass HS besser/schneller bzw. smoother lief als Mojave. Das kann aber auch nur ein subjektiver Eindruck sein denn einen direkten Vergleich hab ich nicht gemacht.
 
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herberthuber

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...ich bin erst mit Sierra bei Apple eingestiegen.
Sierra -> High Sierra -> Mojave

Also mein Eindruck: High Sierra war hier am Besten.
Dort hat auch noch mein Drucker/Scanner Samsung SCX-4500W problemlos gescant. Mit Mojave geht Farbscannen nicht mehr.
Und der so angepriesene "Dunkelmodus" von Mojave ist für meinen Geschmack einfach nur schlecht weil zappenduster...
 
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Madcat

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Den Dunkelmodus find ich in der Tat nicht mal so schlecht auch wenn er mir nicht gefällt.
 

tocotronaut

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10.6 und 10.11 sind so dauerläufer die recht lange mit Updates versorgt wurden.
(Auch weil hier jeweils das ende der fahnenstange für diverse geräte erreicht war)

Beide versionen nehme ich als sehr stabil wahr.

Ansonsten würde ich bei noch unterstützten systemen 10.13 empfehlen, weil 10.14 so viele bestätigungen für jeden mist braucht (wie windows vista seinerzeit)
 
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lisanet

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Da es dir um scripting geht kann ich dir nur das aktuellste OS ans Herz legen. Die Möglichkeiten in der Bash rund um das System sind einfach am aktuellsten und ermöglichen dir im Grunde nahezu alles.

Wenn du dich dann noch etwas mit Swift beschäftigen willst - du kannst Swift auch als "script" von der Kommando-Zeile aus nutzen - dann spricht noch deutlich viel mehr für das aktuellst OS, zur Zeit Mojave, alleine schon wegen Swift 5
 

mj

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"DAS" beste macOS gibt es nicht. Es gibt nur das jeweils beste Werkzeug für die individuellen Anforderungen zum aktuellen Zeitpunkt. Aber eine eierlegende Wollmilchsau, die in allen Situationen für alle Benutzer das beste Mittel der Wahl darstellt gibt es nicht. Auch das in so ziemlich allen Apple-Foren weltweit als Nonplusultra verklärte 10.6 (Snow Leopard) ist bei weitem nicht so perfekt wie es gerne dargestellt wird. Vergessen sind scheinbar die Zeiten, als die versammelte Apple-Fangemeinde über 10.6 geschimpft und 10.4 als einzig wahres Mac OS X verklärt hat.

Ich denke man muss primär zwischen zwei Gruppen unterscheiden: Gruppe A, der ein robustes und stabiles System wichtiger ist als die neuesten Features, Funktionen und Gimmicks und Gruppe B, der die neuesten Features und Gimmicks wichtiger sind als absolute Stabilität und Kompatibilität. Ich würde wagen zu behaupten, dass für Gruppe A derzeit 10.11 bis 10.13 den besten Kompromiss darstellen, während Gruppe B per Definition immer mit der jeweils aktuellsten Version, derzeit also 10.14, am besten bedient ist. 10.14 hat neben seiner Unart, für alles ständig nach Erlaubnis zu fragen (der Vergleich mit Vista passt wie die Faust auf's Auge) auch noch diverse teils massive Bugs und Fehler. Wenn ich allerdings daran zurückdenke, wie katastrophal 10.13.0 beim Erscheinen lief und wie robust 10.13.6 heute läuft, habe ich auch für 10.14 die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben ;)

Was deine Anforderungen angeht solltest du mit 10.14 keine Probleme habe. AppleScript ist zwar tot, aber nur dahingehend, dass es nicht mehr weiterentwickelt wird. Alte Skripte funktionieren auch auf 10.14 weiterhin problemlos und auch die Integration in Automator, ein weiteres scheinbar totes Pferd im Apple-Stall, funktioniert weiterhin. Und mit Shellskripten hast du sowieso kein Problem, da diese auf der untergelagerten BSD-Ebene laufen und somit unabhängig von Apples Spinnereien sind.
 
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Atalantia

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Danke an alle. Ich habe mich aufgrund Eurer Beiträge für High Sierra entschieden.
 
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Olivetti

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Und mit Shellskripten hast du sowieso kein Problem, da diese auf der untergelagerten BSD-Ebene laufen und somit unabhängig von Apples Spinnereien sind.
anzumerken wäre, dass apple z.b. die bash nicht in aktueller version ausliefert und sich das vermutlich auch nicht ändern wird (das übliche lizenzgeblödel). wer eine aktuelle bash haben will, muss also eh' selber kompilieren.
 

vidman2019

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anzumerken wäre, dass apple z.b. die bash nicht in aktueller version ausliefert und sich das vermutlich auch nicht ändern wird (das übliche lizenzgeblödel). wer eine aktuelle bash haben will, muss also eh' selber kompilieren.
Gilt doch für sehr viele Dinge (rsync, ...). Apple will halt nur unser Bestes (Geld), aber nicht das Beste für uns. ;)

Das für mich beste BS ist z.B. 10.11 für den alten iMac, 10.11 für den Mini 2012 (wegen der Server-App und anderen Features, die später nicht mehr funktionieren), 10.14 für das MBP, 10.14 für den Hackintosh, ... Skript-Probleme habe ich eher wenig mit speziellen Versionen.
 

Schiffversenker

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Falsch.
Das nächste Apple-OS ist das schlechteste.
Mindestens seit 10.7.
Weiß doch jeder.
 

Chaostheorie

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Ich habe sehr lange auf meinen Rechnern mit dem ursprünglichen MacOS in den Versionen 8.6 bzw. 9.2.2 gearbeitet (bestimmt bis 2008 oder so), weil ich vom damals neuen MacOS X in Form von 10.0 Cheetah so geschockt war. Mit 10.3 und 10.4 kam ich dann auch zu OS X (damals noch parallel zu OS 9 als 'dual boot'). Panther und Tiger waren wirklich gut, aber 10.6 hat mir auf Anhieb gefallen. Ist bis heute die beste Version aus zig Gründen (vernetzt, aber noch nicht so im Cloud- und Freigaben-Würgegriff; iTunes schön aufgeräumt, ohne Musik-Abos und überschriebene Titel; Rosetta etc.). Einer meiner beiden Hauptrechner läuft bis heute mit Snow Leopard, aber ich muss in den nächsten Wochen leider endgültig wechseln, weil zu viel nicht mehr funktioniert bzw. nicht aktualisiert wird. 10.8 Mountain Lion war auch sehr gut.

Von den aktuelleren Versionen wären 10.11 und 10.13 wohl meine Favoriten.
 
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Schiffversenker

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Entspricht weitgehend meinem Lebenslauf. Außer daß ich zwischen OS X und 9 - soweit ich mich erinnere - nie mit Dual Boot gearbeitet habe sondern OS9 als "Classic"in OS X eingebunden habe.
Ab 10.3 Panther konnte man das System benutzen, 10.6 war dann lange mein Lieblingssystem (nicht nur weil es stabil war und man damals von den ersten Nachfolgern meistens über heftige Probleme informiert wurde in den Foren). Und ich würde Apple über den grünen Klee loben wenn sie 10.6 weiter abgesichert hätten, statt all den neuen Mist einzubauen, den klassische Applebenutzer gar nicht brauchen, nur die iPhone-Kiddie-Generation.
Bei den Milliarden-Gewinnen, die Apple macht, könnten sie eine Gruppe Programmierer bezahlen, alte Versionen mit Sicherheitsupdates zu versorgen.
Statt alte Apple-User zu vertreiben. Okay, die meisten wollen eher wechseln, weil die neue Hardware Mist ist, alles verlötet, nichts zu wechseln, nichts zu reparieren - und das bei einer Firma die mit Nachhaltigkeit wirbt!
 
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tocotronaut

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Bist du ganz sicher?
.3 am ende deutet ja fast noch auf eine betaversion hin.
 
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