Photoshop Welche jpg-Speicher-Einstellungen für den Hausgebrauch?

Diskutiere das Thema Welche jpg-Speicher-Einstellungen für den Hausgebrauch? im Forum Digitalfotografie und Bildbearbeitung

  1. dosenpils

    dosenpils Thread Starter Mitglied

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    Moin,

    Eine Frage an die Photoshop-Experten hier im Forum:

    Ich scanne gerade zur Archivierung alte Fotos. Die Größe beläuft sich meist zwischen 5000px - 6000px @ 72dpi
    Diese Bilder möchte ich nun, nach der Bearbeitung in PS platzsparend, aber dafür natürlich
    in möglichst hoher Bildqualität speichern. Bisher habe ich die Bilder in .png gespeichert,
    weil da ja durch die Komprimierung kein
    Qualitätsverlust entsteht - trotzallem sind die Bilder dort bis zu 120mb pro Foto gross.

    Welche Jpeg Einstellungen sind optimal um einen guten Kompromiss zwischen Dateigrösse
    und Bildqualität zu bekommen? Wird bei Einstellung "12 Maximal" in den Jpeg Optionen
    überhaupt am Bild etwas komprimiert, oder bleibt das Foto selbst dort "untouched"?

    Was stellt man am besten bei den Format-Optionen ein? Grundline, Grundlinie Optimiert,
    oder Progressiv Durchgänge 3 / 4 / 5 ?


    Vielen Dank vorab für die Tipps.
     
  2. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Die Frage ist erst einmal, ob dein Scanner überhaupt die native Auflösung von 6.000px bringt.
    „dpi“ weißt ein digitales Bild nicht auf, wenn dann ppi, aber bei 5.000px x 6.000px ist es egal, ob du da 1ppi oder 9.999ppi einstellst, da ppi keine definierte physikalische Größe hat.
    Du kannst auch mal schauen, wie groß TIF LZW wird, das ist auch verlustfrei.
     
  3. dosenpils

    dosenpils Thread Starter Mitglied

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    TIF und andere Rohformate fallen aus, da viele von normalen externen Mediaplayern nicht
    unterstützt bzw. angezeigt werden können, daher sollte es JPEG sein.

    Ich möchte die Bilder auch nicht drucken, sondern digital anschauen, z.B. auf einem 65"
    4k Display. Dort würden theoretisch ja 3840px reichen, aber man möchte ja (zumindest
    soweit es das Bildmaterial hergibt) für die Zukunft gewappnet sein... 5k, 8k..oder was da noch kommen mag.

    EDIT: Der Scanner ist: Epson Perfection V370 Photo / 4800dpi optische Auflösung wird
    angegeben. Was wäre denn die maximalste sinnvolle Auflösung, die man beim scannen
    einstellen sollte um die Dateigrösse im Zaum zu halten.
     
  4. peterg

    peterg Mitglied

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    Hallo,

    am besten ausprobieren. Ein Scan mit einer höheren Auflösung als die Vorlage hatte, bringt wenig. Mein Tipp: Mit verschiedenen Auflösungen (ruhig mal mit 600 beginnen) scannen und die Ergebnisse mit 100 % Skalierung anschauen. Irgendwann werden die Ergebnisse nicht mehr besser. JPG speichere ich meistens mit 90 % Kompression.

    Peter
     
  5. Maulwurfn

    Maulwurfn Mitglied

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    Wenn du für die Zukunft gewappnet sein willst, dann scanne in der höchsten Auflösung, die dein Scanner hergibt in einem verlustfreien Format (nicht PNG). Diese Dateien archivierst du irgendwo. Für dein aktuelles Vorhaben exportierst du sie dir halt in eine 4-k-ähnlichen Auflösung als JPG.
     
  6. Olivetti

    Olivetti Mitglied

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    warum nicht PNG?
     
  7. Matthies

    Matthies Mitglied

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    Ich habe vor Jahren Bilder in PNG gesichert. Dadurch lassen sie sich heute und in Zukunft nachbearbeiten und in JPG komprimiert duplizieren.
    Der Speicherbedarf war mir bei der bescheidenen Menge nicht so wichtig.
     
  8. Maulwurfn

    Maulwurfn Mitglied

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    Generell lässt sich feststellen, dass JPG besser für Fotografien und Bilder mit vielen Farben und weichen Farbübergängen verwendet werden sollte, PNG dagegen für Logos, Grafiken mit Text oder Bilder mit harten Farbübergängen.

    Archivieren würde ich eher mit TIFF o.ä.
     
  9. Olivetti

    Olivetti Mitglied

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    das klingt eher wie eine empfehlung für waschmittel, denn eine begründung. und bitte harte und weiche farbübergänge technisch begründen.

    PNG ist vor allem eher mit TIFF zu vergleichen und hat meiner erfahrung nach kaum nachteile: kein CMYK/meta, aber kein EXIF. vorteile wären: streaming, interlacing, checksummen.

    gerade beim archivieren versuche ich alles mitzunehmen, was der scanner hergibt und mich dann nicht durch ein fileformat zu begrenzen (TIFF/PNG gegenüber JPG).
     
  10. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Ich würde für den Hausgebrauch JPG „hohe Auflösung“ wählen, bringt viel in der Datenmenge, aber ohne sichtbare
    Einbußen. Format: Baseline.
    Scannen höchstens in 4800 ppi, mehr bringt dann auch nichts.
     
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