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Wechsel von Adobe -> Affinity Photo/Designer

Diskutiere das Thema Wechsel von Adobe -> Affinity Photo/Designer im Forum Digitalfotografie und Bildbearbeitung.

  1. DH1986

    DH1986 Thread Starter Mitglied

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    Guten Tag Community :)


    Ich hab in den letzten Tagen einige Beiträge beobachtet, in denen es um Adobe ging. Immer wieder tauchte als Alternative Affinity auf. Das hat mich natürlich neugierig gemacht.

    Vorneweg kann ich sagen ich habe keine "Adobe Pflicht" durch einen Arbeitgeber oder ähnliches. Vor allem spricht mich der attraktive Preis von den Affinity Produkten an.

    Jetzt kommen wir zu dem was ich in jedem Fall benötige:
    • Möglichkeit PSD Dateien und zu öffnen und auch PSD speichern zu können (Import ist laut Webseite in jedem Fall möglich)
    • Hilfslinien, Formen, Fülloptionen etc.
    • Zukunftssichere Kompatibilität
    • leichte Handhabung (ich nutze Photoshop immer wieder mal seit PS CS2)
    Ich bin niemand der durchgehend jeden Tag Photoshop nutzt, brauche es aber immer wieder um kleine Grafiken zu bearbeiten, anzulegen und Druckdateien zu öffnen und diese gegebenenfalls bearbeiten zu können. Ich bin im Umgang mit PS sehr geübt und möchte nur ungerne eine lange Eingewöhnungsphase in ein neues Programm haben.

    Dann ist noch die Frage, ob Photo oder Designer (oder vielleicht beides). Die Preise für die Programme sind finde ich echt mehr als fair und der Gedanke kommt nah, dass diese eventuell nicht mehr lange so günstig sind und vielleicht nach oben geschraubt werden.

    Gibt es jemanden unter euch, der den Wechsel schon gemacht hat und mir ein paar Tipps geben kann?

    Beste Grüße und einen schönen Start ins Wochenende
    D.
     
  2. lemonstre

    lemonstre Mitglied

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    Ich arbeite beruflich mit der Creative Cloud von Adobe. Privat nutze ich die Affinity Produkte, da ich mit meinem Geld besseres anfangen kann als den Goldesel zu füttern. Ich nutze Photo für die Bearbeitung meiner Fotografie Projekte und Ab und Zu Designer für ein paar Illustrationen.

    Wenn man die Grundlagen der Bildbearbeitung verinnerlicht hat dann ist die Umstellung kein Problem auch wenn nicht alles so wie gewohnt funktioniert. Einarbeitungszeit sollte man aber schon mitbringen und nicht erwarten, dass man jedes Kochrezept 1:1 kopieren kann. Man muss schon bereit sein umzudenken. Hat man das verinnerlicht gibt es aber nichts was Affinity nicht kann und den Ergebnissen sieht man auch nicht an mit welchem Programm sie bearbeitet wurden.
     
  3. DH1986

    DH1986 Thread Starter Mitglied

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    Klar mit der Eingewöhnungsphase rechne ich schon. Wichtig ist halt, dass die Kompatibilität halten bleibt und ich wieder ein "festes" Programm habe was ich einmal bezahle und nicht monatlich.
     
  4. WeDoTheRest

    WeDoTheRest Mitglied

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    Da bin ich auch gerade dabei. Wenn man wie ich (seit 1997 mit PS gearbeitet) von PS CS6 auf Afinity Foto umsteigt muss man schon eine Weile suchen (oder andere fragen)
    wo und wie sich so manche Funktion versteckt. Hat mich auch einiges an Nerven gekostet. Aber lohnen tut sich das auf jeden Fall.
     
  5. DH1986

    DH1986 Thread Starter Mitglied

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    Also reicht Photo aus, wenn man wie ich mal kleine Grafiken erstellen will? Vektoren benötige ich eigentlich so gut wie nie und falls es mal dazu kommt kann ich einen befreundeten Grafiker fragen.
     
  6. WeDoTheRest

    WeDoTheRest Mitglied

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    Auf jeden Fall. ich hab jahrelang professionell mit PS gearbeitet. IN AF hab ich bislang alles gefunden was ich brauchte.
    Aber ein paar mal fragen hab ich schon müssen.
    z.B Ebenen erstellen und Polygon-Lasso waren 2 Dinge die ich nicht selbst gefunden hatte. Aber sie sind da.
    Ich denke, mit etwas Einarbeitungszeit geht alles genau so schnell wie in PS. Und der Preis ist unschlagbar.
     
  7. tomric

    tomric Mitglied

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    Jepp, ich hatte bei manchen Sachen sogar den Eindruck, daß die bei Affinity besser funktionieren bzw. schneller gehen...
     
  8. Pebowski

    Pebowski Mitglied

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    Ich finde, viele Sachen gehen sogar besser als in PS. und die Einarbeitungszeit hält sich in Grenzen, wenn du mit PS vertraut bist, viele Tastaturkürzel sind sogar gleich.
    Du kannst auch PSD Dateien öffnen und auch wieder exportieren - allerdings: wenn du Schrift dabei hast, kannst du (mit der richtigen Voreinstellung) den Text auch editieren, wenn du es allerdings wieder als PSD speicherst, geht die Editierbarkeit verloren.

    LG, Peter
     
  9. rudluc

    rudluc Mitglied

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    Ich finde den Wechsel von Photoshop zu Affinity Photo wesentlich unproblematischer als den Wechsel von Lightroom zu irgendwas anderem, wie z.B. Luminar 3 oder PhotoLab 2.
     
  10. warnochfrei

    warnochfrei Mitglied

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    Beides, klar beides.

    Ich gehöre zu denjenigen Menschen, die für eine bezahlte Pixeleditiersoftware überhaupt keinen Nutzen finden, das bisschen Bilderbeschneiden setzt nicht viel Technik voraus, daher bin ich für diese Frage vielleicht nicht unbedingt geeignet. Den Affinity Designer habe ich aber als die zurzeit beste und mächtigste Vektorbearbeitungssoftware wahrgenommen, die nicht gerade von Adobe stammt.
     
  11. mero

    mero Mitglied

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    Für nen Fuffi ist das Programm eh ein no-brainer.

    Auf YouTube gibt es etliche Tutorials, kann das Programm als PS fetischist auch nur empfehlen.
     
  12. steliocreative

    steliocreative Registriert

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    Ich bin seit der Beta von AD und AP dabei.
    Hab den Wechsel von PS/LR zu AD/AP und zurück hinter mir.

    Hier meine Gründe die für AD/AP sprechen:
    -Preis/Leistung super
    - für unprofessionelles arbeiten 1A, viele Funktionen und kann in der Regel alles was man benötigt

    Dagegen sprechen;
    - meines Wissens kein Batching / Automatisierung in AD/AP
    - Workflow nicht so "gut" als in PS/LR
    - kein Bildmanagement in AP wie in LR
    - speichern von Presets und gar erst nutzen von Presets in AP miserabel.
    - und das aller wichtigste für mich: Abspeichern in AD in .psd nicht möglich

    AP ist für den privaten Gebrauch super, sollte es aber mal als Fotograf in Richtung Festivals und Hochzeiten gehen, wo am Tag so 3000-5000 Fotos entstehen, bricht LR AP mit nem Wimpernschlag den Rücken.
    AD ist für den privaten als auch gewerblichen Gebrauch super, nutze AD und PS parallel je nach Gebiet. Hab für ein Festival die komplette CD in PS gemacht, Ausschneiden und Co ist in PS einfacher.
    Andererseits baue ich komplette Webseiten und App-Mockups in AD, da ist das Handling besser.

    Mit AD machst du auf jeden Fall nix falsch, damit gehen bis auf den Punkt Batching/Automatisierung und Export in .psd alles was man benötigt - für Grafiken super.
    Möchtest du Grafiken + Bilder bearbeiten hat PS die Nase vorn.
    Bist du Fotograf und willst Bilder bearbeiten hat LR+PS die Nase vorn (in der Kombi bei weitem)
    Bist du sowas wie FullStack Creative und machst wie ich so ziemlich alles, ist die Kombi PS+LR+AD das Beste was du haben kannst (mit AI komme ich nicht zurecht und 35€ im Monat ist mir zu viel)
     
  13. KOJOTE

    KOJOTE Mitglied

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    Rein aus Interesse: bei den Affinity-Apps läuft ja viel über die enthalten Export-Persona. Sind die Möglichkeiten, den Export zu .psd auszuführen, hier nicht zielführend?
    - Export psd preserve editabillity
    - Export psd preserve accuracy
    - Export psd final cut pro X
     
  14. Riven

    Riven Mitglied

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    Ich habe auch AP und komme für meine Verhältnisse gut damit zurecht. Brauche es aber fast immer für das gleiche. Ebenen, Masken, Blend Mode. Das ist ja kein Hexenwerk. Deshalb ist es für mich auch ein No-Brainer.
    AD hab ich einfach gekauft, um die Entwickler zu unterstützen, brauche es aber z.Z. gar nicht, vielleicht mal in Zukunft. Publisher könnte für meine Truppe hier interessant werden. Wahrscheinlich werde ich es auch einfach mal holen. Ich denke für den Preis kannst du eigentlich nichts falsch machen, selbst wenn du merkst, daß du nur AD und nicht AP brauchst. Mit jedem Euro mehr, sind die Entwickler handlungsfähiger und können Arbeit in die Zukunft stecken, was den Usern bis dato durch kostenlose Updates zu Gute gekommen ist...

    Was ich mich allerdings die ganze Zeit frage, ob die unterschiedlichen Optionen beim Blend Mode die exakt gleichen Ergebnisse bringen wie in PS. Ein paar Sachen versuche ich natürlich anhand von PS Tutorials in AP nachzustellen und bin mir manchmal nicht sicher, ob ich tatsächlich das selbe Resultat erziele. Auch beim Blur Tool fehlte mir letztens eine Option - ich meine es wäre Surface Blur gewesen. Leider kann man PS nur noch 7 Tage lang testen. Werd mir wohl mal eine gute Woche zum checken aussuchen müssen...
     
  15. phonow

    phonow Mitglied

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    Die Integration der beiden genannten Apps innerhalb Affinity Publisher ist einfach genial. Man muss das Layout Programm nicht mal verlassen.
     
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