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Was für einen Prozessor habe ich und wieviel schneller wird Skylake?

Diskutiere das Thema Was für einen Prozessor habe ich und wieviel schneller wird Skylake? im Forum MacBook.

  1. MacMutsch

    MacMutsch MacUser Mitglied

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    1. Es kommt sicherlich auf den Workflow an, dieser kann und wird sich mit Sicherheit beim TE und mir unterscheiden. Bei meinem aktuellen Anwendungsgebiet (PS / LR etc.) bringen mir schnellere Datenübertragungsraten l e i d e r keine wirklichen Vorteile - denn sonst würde ich hier einfach NVMe SSDs (Read/Write: 2500/1500 MB/s, im Raid noch erheblich mehr) verbauen.
    2. Ob "das Öffnen von Programmen wie PS nun 1,5 oder 3,5 Sekunden dauert spielt bei der täglichen Arbeit keine wirkliche Rolle - das macht man nämlich nicht so häufig wie man Files abspeichert.
    3. Tipp: speichere einfach mal ein großes *.PSD File mit vielen Ebenen - es hat einen guten Grund, dass man ab PS6 weiterarbeiten kann während Files im Hintergrund abgespeichert werden ;O)...

    Wenn beim TE bereits Daten auf die Festplatte - sprich die SATA SSD - ausgelagert werden könnte sich eine schnellere PCIe SSD natürlich in der Tat positiv auswirken.

    Diesen Umstand habe ich aktuell bei meinen Macs und auch den PCs fast komplett eliminiert - da ich nicht will, dass auf meinen (langsameren) SSD Volumes ausgelagert wird - in den Macs sind 64 GB Ram verbaut und in den PCs aktuell sogar mehr und JA - wenn ich ein größeres Projekt bearbeite und gleichzeitig PS / LR / InDesign etc. offen habe wird häufig auch sehr viel meines Arbeitsspeichers genutzt (da ich beim PC 64 GB DDR4 Ram für zuletzt ca. € 224.- bekommen habe ist dies durchaus eine lohnende Investition).
     
  2. pmau

    pmau Mitglied

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    Ich will jetzt gar nicht über Datenmengen, Bus Bandbreiten und RAM diskutieren.
    Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied zwischen

    a) Langsam - wie in "ich brauche 30 Minuten um ein 1080p Video zu rendern"
    b) Langsam - wie in "Ich seh' den Beachball und meine anderen Programme reagieren nicht, der Web Browser geht auch nicht"

    Man kann durchaus Programme schreiben die "langsam" sind, aber nicht das komplette System lahmlegen.
    Wer schlecht programmierte Software benutzen will oder muss, muss dann leider auch diese Defizite mit überdimensionierter Hardware kompensieren.

    Ich habe grundsätzlich ein Problem damit wenn man von "langsam" spricht.
    Nur weil eine komplexe Operation auf Bild- oder Videodaten lange dauert, muss die Applikation trotzdem nicht langsam werden.

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Das gehört zwar nicht zum Thema, aber mich ärgern solche Aussagen.
     
  3. MacMutsch

    MacMutsch MacUser Mitglied

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    Eine etwas genauere Aussage wäre sicherlich hilfreich.

    Als Anwender, Grafiker und Softwareentwickler mit über 25 jähriger Berufserfahrung kann ich Dir lediglich bestätigen, dass Adobe Apps sehr wenig optimiert sind bzw. die jeweilige Hardware nicht wirklich ausnutzen.

    Ich habe in meinem Workflow keine "Beachballs" weil ich entweder genügend Hardwareressourcen zur Verfügung habe oder ein anderes OS verwende.

    EDIT:
    ------
    Es steht außer Frage, dass man zunächst einmal festellen sollte WO der Engpass bei einem Workflow besteht bevor man entscheidet, ob eine neue CPU / GPU / mehr RAM oder eine schnellere SSD sinnvoll wären (oder ob eben ein ganz anderer, mit der eigentlichen Arbeit nichts zu tun habender Task mein System blockiert).
     
  4. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Man passt eher die Hardware an die Software an. Ich würde mir für PS keinen 12-Core hinstellen und auch keine Quadro GPU verbauen, da die Software davon nicht profitieren würde. Insofern wird die Hardware nicht überdimensioniert, ein schneller 6-Core und eine anständige GPU mit OpenCL läuft sauber.
     
  5. Fl0r!an

    Fl0r!an Mitglied

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    Wenn dich hauptsächlich die SSD-Größe stört, dann bau doch einfach eine größere SSD ein. Die SATA-basierten Blades sind ja schon ewig frei verfügbar, 1TB kostet um die 500€.
    Eine 1TB-SSD im aktuellen 13" rMBP grenzt preislich schon an Wahnsinn (nur im Topmodell Verfügbar, gegen 600€ Aufpreis(!) zur 512er SSD). Da ist man mal eben bei 2600€ für ein 13" DualCore-Laptop. :eek: Dass sich das mit der nächsten Generation bessert bezweifle ich mal...
    Klar, die neuen SSDs sind schneller, aber der Datendurchsatz spielt von einigen wenigen Anwendungen abgesehen (z.B. Videobearbeitung) nur eine untergeordnete Rolle.

    Klar, ein Skylake-MBP wird schneller sein als dein Ivy Bridge, aber ob das für dich kriegsentscheidend ist...
     
  6. Raumfahrer

    Raumfahrer Thread Starter Mitglied

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    Hintergrund meiner Frage war mitunter auch eine bessere Orientierung bei der Prozessorwahl. 20 % in fast 4 Jahren dann sind aber schon mager. Ich erinnere mich an damals zu Pentium und Athlon Zeiten, da hat sich die Leistung in 4 Jahren gefühlt verdoppelt (und das nicht nur wegen den ersten Dualcores;) ) Irgendwie scheint dieses Wettrennen eingeschlafen zu sein. Macht nichts, mir ist Energieeffizienz wichtiger auch wenns auf Kosten der Leistung geht. Habe damals schon meine Pentiums an ihre Grenzen untervolted.

    Jetzt aber mal eine gewagte Frage. Mein Notebook erreichte eben 5300 Punkte in Geekbench. Das ist laut deren Tabelle etwa so schnell wie das kleine 12" Notebook mit 1,2 bze 1,3ghz. Also gerade mal die Hälfte meines jetzigen Takts. Dann hat sich die Leistung ja doch irgendwie verdoppelt. Das 12" taktet sich recht schnell runter habe ich gelesen. Also aktuell nichts für Dauerbelastung wie Photoshop.
    Aber wie sieht es mit Skylake aus? Sind signifikante Verbesserungen bei der Kühlung in Aussicht?
    Das 12" wäre natürlich unheimlich praktisch der Größe wegen. Jedoch muss es auch mindestens 2 USB Ports bekommen und ne 1TB Option erhalten.
     
  7. Raumfahrer

    Raumfahrer Thread Starter Mitglied

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    Ich habe schon eine neue Transcent mit 480GB eingebaut damals. Seitdem friert das Macbook hin und wieder mal ein. Ich habe die SSD im Verdacht. Sehr ärgerlich. Aber wenn Apple mit den Preisen nicht runtergeht werde ich keine Wahl haben als wieder eine Fremd SSD zu nehmen.
     
  8. xentric

    xentric Mitglied

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    Full ACK.
    Da ich aktuell vom Linux Lager ziemlich stark ins MS Lager gewechselt bin, hab ich zufällig mitbekommen, das MS seit der Windows Runtime (Touch mit Windows 8.1) alles was potentiell über 50ms execution time haben könnte in asynchrone Tasks ausgelagert hat. (https://blogs.msdn.microsoft.com/wi...fluid-with-asynchrony-in-the-windows-runtime/)

    Unter Windows ist es auch so, wenn CPU intensive Tasks auf dem UI-Thread ausgeführt werden, hängt die UI und das Rad/Sanduhr kommt.

    Und welche Daten schreibst du auf die Disk, dass du angeblich 1600mb/s von 540mb/s unterscheiden kannst? Ich glaube mit 10-15 Sekunden komme ich locke an meinen täglichen Bedarf. Viel mehr als 5-10TB/s schreib/les ich täglich nicht. Hat das jetzt irgendeine Aussage für meine Programme!? Ob die jemals 1 Sekunde am Stück sequnziell schreiben würden, und ich das folglich als UI Lag wahrnehme? Ich bezweifle...
    Ich verstehe echt nicht, wieso Leute nachdem SSDs auf den Markt kamen und das aha Erlebnis mitbrachten immer noch Sequenzielle IO Datenraten vergleichen, anstatt die Random I/O oder IOPS.
     
  9. Fl0r!an

    Fl0r!an Mitglied

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    moi: Geekbench verrät auch nicht unbedingt die ganze Wahrheit. Das aktuelle 12" MacBook ist bei kurzzeitigen Belastungen schon recht flott, der Turbo-Boost reicht ja bis auf fast 3 GHz. Bei dauerhafter Belastung kann das aber natürlich nicht gehalten werden ohne das MacBook einzuschmelzen. Da ist das rMBP schon deutlich überlegen, die TDP des Prozessors liegt hier afaik bei 23W (statt 4,5 oder so beim MacBook).

    Daten zu den Skylake-Prozessoren kannst du ja eigentlich schon selbst nachsehen, alles was für Apple in Frage kommt ist ja eigentlich schon auf dem Markt. Im 13" rMBP werden dann wohl i5-6267U und i5-6287U landen, die in der Realität wohl so 30-35% schneller sein werden als dein Ivy Bridge. Man könnte auch auf eine QuadCore-Variante hoffen, aber ich vermute eher, dass Apple die Effizienzfortschritte für eine erneute Gehäuseverkleinerung nutzen wird.
    Bei den Core-m-Prozessoren (12" MB) hat sich nicht allzu viel getan: https://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Core-M-Serie
    Da wirst du es aber sowieso schwer haben 1TB SSD reinzukriegen... ;)
     
  10. MacMutsch

    MacMutsch MacUser Mitglied

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    Ich bleibe dabei und würde erst mal etwas genauer nachforschen WESHALB Du mit Deinem MBPr die "Beachball-Sessions" bekommst.
    Denn auch wenn ich natürlich Deinen "Workflow" nicht kenne, sprich ich keine Ahnung habe was genau Du in PS mit Deinen Daten machst, führt die tägliche Arbeit mit diesem Programm bei mir nie "zu einer Dauerbelastung".
    Ganz im Gegenteil, die CPU wird bei den meisten Bearbeitungen / Tools / Funktionen selten wirklich gefordert, meine Grafikkarten sogar so wenig, dass sie in den Desktop Rechnern im "Silent Mode" ohne Lüfter agieren.

    Die einzige Komponente die bei meiner Art von Photo-/Grafikarbeit in PS dazu führen kann, dass mein 15" MBPr sogar die Segel streicht ist der Arbeitsspeicher.
    Hier kann je nach Projekt der Speicherdruck so hoch werden, dass ein vernünftiges Arbeiten nicht mehr möglich ist (weshalb die Desktop Rechner eben auch über genügend davon verfügen).

    Daher mein Fazit: schau mal nach WAS da genau bei Dir abgeht wenn Dein Mac so langsam wird, woran liegt es genau. Denn nur wenn Du dies genau weißt kannst Du gezielt Abhilfe schaffen bzw. Dir einen wirklich für Deine Arbeit passenden, neuen Rechner kaufen.

    P.S.:
    Die 12" des MacBook wären mir (trotz Retina) für PS einfach zu klein.
    1440x900 mit all den Menüs sind auf Dauer einfach zu wenig, allein schon weil ich zu wenig Ebenen angezeigt bekomme und ständig scrollen müßte.
    Das aktuelle MacBook hat zudem keine Möglichkeit hochauflösende, externe Displays anzusteuern wie es z.B. die aktuellen MBPr können.
     
  11. Raumfahrer

    Raumfahrer Thread Starter Mitglied

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    Vielleicht habe ich mich blöd ausgedrückt. Meine CPU ist nicht ständig unter Dauerlast. Es gibt Peaks, wie zum Beispiel das Zusammenrechnen von großen Bilddatei und das nachträgliche Arbeiten damit, sei es hin und her zoomen oder Korrekturen mit Stempel etc.. Da kommt es häufig zu Strandbällen und zu Ladebalken. Die Lüfter laufen idR nur selten an.
    Ich werde mal nen altes Projekt öffnen und die Aktivitätszeige im Auge behalten.
    Wie lange schafft das 12"er denn so einen Peak? Ob ein Panorama nun eine Minute oder 10 braucht ist mir eigentlich egal, Hauptsache ich kann nebenbei flüssig mit einem anderen Programm weiterarbeiten. Und sei es nur MacUser Checken im Safari;)
    Das geht bei mir nicht immer flüssig.
    Aber ich glaube wie gesagt auch weiterhin nicht, dass es mir an CPU Power mangelt.
    Arbeiten würde ich allerdings an einem externen Bildschirm mit 1920x1080. Unterstützung für 4k wäre aber schon nett für die Zukunft. Aber mindestens 2 USBs und 1TB Speicher sind die Ausschlusskriterien.
     
  12. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Hier mal die wahnsinnige Auslastung unter InDesign beim Export einer PDF, PS kann ich gerne noch nachreichen.
     

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  13. hr47

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    In der Apple - Systeminfo steht nicht der genaue Prozessortyp, sondern nur Baureihe und Taktfrequenz.

    Wenn du über das Terminal

    sysctl -n machdep.cpu.brand_string

    eingibst, bekommst du die genaue Bezeichnung. Die kannst du dann bei Intel checken und so alle Details (Cores, Threads, "Hashwell", "Skylake" oder was auch immer Serie) erfahren.
     
  14. Raumfahrer

    Raumfahrer Thread Starter Mitglied

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    So ich habe mal mein 200 MP Bild geöffnet. Die 16bit Datei hat er mir aus Platzmangel verweigert (aktuell nur 16gb frei). Also die 8 bit geöffnet und in 16 Bit ungewandelt, das ging. Ein bisschen hin und her gezoomt und navigiert, bissl gestempelt und anschließend einmal als 16bit tiff abgespeichert und nochmal als Jpg Qualität 10.
    Das Arbeiten war träge, beim Stempeln (mit 500 Pixel Durchmesser) kam öfters der Berechnungs-Ladebalken, aber einen Strandball konnte ich jetzt nicht provozieren. Lüfter blieb lautlos.
    Kann man daraus was ableiten?

    Bildschirmfoto 2016-04-11 um 10.53.01.png Bildschirmfoto 2016-04-11 um 10.53.13.png Bildschirmfoto 2016-04-11 um 10.54.05.png
     
  15. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Bei der beschriebenen Konstellation wäre es interessant wieviel "geswopped" wird, sprich ob der Speicherdruck so hoch ist, das auf die SSD ausgelagert werden muss! (Aktivitätzanzeige > CPU / > Speicher, letzterer ist bei Dir "voll", denn die cache-Daten muss man zum belgten Speicher addieren) Sind die auszulagernden Dateien jeweils klein, werden sie "flott" nachgeladen, aber das System fühlt sich zäh an, werden große swap-dateien aufgerufen und "eingerechnet" kann sich auch schon mal der Beach-Ball-des-Langweilens drehen.

    8GB reichen "eigentlich" aus, ABER Adobes Programme haben so ihre Eigenarten und Vorgehensweisen > Photoshop füllt den Speicher bei größeren Objekten / Dateien gern und schnell voll auf. Hat man dann noch eine Reihe vorn Arbeitsschritten in der Pipeline (und gerade Stempel in Kombination mit vielen "Rückgängig machen Schritten zählt hier) frisst das zusätzlich Speicher. Ich habe 12GB im iMac und auch den strecken Adobeprogramme gern voll aus)

    Die neue Prozessorgeneration wird keine Wunder bewirken, Apple liefert die neuen MBP mit mindestens 8GB aus, 16 GB sind konfigurierbar - es war bei Apple schon immer so, dass der Arbeitsspeicher nie großzügig bemessen war (ist eigentlich auch vernünftig, wozu Speicher kaufen der dann "idle" ist), aber bei anspruchsvolleren Programmen (und Adobes zählen definitiv dazu!) darf es ruhig ein wenig mehr sein - das merkt man schon!
     
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