Warum Microsoft im Büro?

Christen

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Diese MS-Programme sind ja nicht gerade bekannt als die Besten.
Sie können einiges ja, aber.

Es gibt unzählige bessere Programme.
Nur weil alle z.B das .doc-Wörd(-Format) haben muss ich es noch lange nicht haben.

Interessanter Artikel hier
 
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hope13

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Hi,

ich frag mal anders "Warum nicht" was gibt es besseres alles immer die bestens Programme mit der Besten Hardware zusammen zu bringen.
Mac und Win ist nur eine glaubensfrage aber mehr auch nicht. Ich arbeite mit Mac, Win und Linux beruflich und weis nur eins alle drei haben vor wie nachteile und nur der wo vor der Kiste hockt kann das beste daraus machen und deswegen liebe ich MACWINLINUX :p
 

ESMA

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Eben! Da gebe ich hope13 vollkommen Recht!

Sich nur auf ein Betriebssystem oder einen Hardware-Hersteller einzulassen, macht ziemlich "betriebsblind".

Noch dazu, wenn der Marktanteil von Windows bzw. Doc-Dokumenten dermaßen hoch ist. Als Web-Designer könnt Ihr es Euch ja sicherlich auch nicht erlauben, am Internet Explorer vorbeizuprogrammieren, oder?

Warum für sich also nicht die Vorteile aus allem ziehen?

Und wenn man dabei zur Erkenntnis kommt "Boah, beim Mac ist ja wieder mal alles viel besser gelöst ...", dann schaltet man ihn noch mal so gerne an! :D

Gruß,
ESMA
 

stuart

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Dann frag ich mich nur, warum Hope in der Signatur "Apple is King" stehen hat ;)
Man kann von Microschrott halten, was man will, aber keiner könnte wohl sagen, dass die Jungs sympathisch sind und prima Software herstellen. MS Office Mac sieht und fühlt sich zwar besser an, als unter Windows, ...Verzeihung, Windoooooof, aber so richtig benutzbar ist es eigentlich immer noch nicht. Deswegen sagen mir die oft übersichtlicheren Konzepte anderer mehr zu, als das verschachtelte und umständliche Denken von M$, für das unzählige Assistenten und Krücken notwendig sind.
 

Delmar

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In einem Punkt muss ich dir Recht geben. Microsoft ist mit Sicherheit nicht die sympatischste Firma, leider stellt sie aber Software her, welche sich auf dem Markt als Standard durchgesetzt hat.

Ich persönlich bin auch u.a. zu Apple übergegangen, weil ich mit der Philosophie Microsofts nicht einverstanden bin. Nach gut 3 Monaten mit meinem Apple Rechner muss ich aber leider erkennen, dass mir gerade Produkte wie Word und PowerPoint im täglichen, wie im beruflichen Alltag fehlen. Aus diesem Grund habe ich mich letzte Woche dazudurchgerungen mir die Office Version für Mac zu bestellen.

Sicherlich würde ich mir auch eine Alternative zu Microsoft Produkten wünschen (bitte jetzt nicht mit Keynote oder OpenOffice ankommen), jedoch ist diese noch nicht wirklich vorhanden. Somit muss man sich wohl noch ein wenig gedulden und abwarten, bis z.B. Apple, seine eigene, wirklich gute Office Serie an den Start bringt. Und das Produkt Keynote ist mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung.


Gruß
Delmar
 

stuart

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Es gibt bereits eine Menge Alternativen, man muß sie nur akzeptieren und nutzen. Es gibt eine Menge offener Standards, man muß sich nur trauen, diese auch einzusetzen. Dieser Office- Quasi-Standard ist doch eh nur aus Bequemlichkeit entstanden.
 

Delmar

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Original geschrieben von stuart
Dieser Office- Quasi-Standard ist doch eh nur aus Bequemlichkeit entstanden.
 

Recht hast Du. Aber es ist nun mal zu einem, wenn auch Quasi-Standard, geworden. Und wenn man im Alltag viel mit Office Dateien wie Word, Excel und Co. zu tun hat, wird man nicht umherkommen sich MS Office anzueignen.

Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier und viele tun sich schwer neue Dinge 1. zu akzeptieren und 2. anzuwenden. Die meisten Leute schimpfen über Microsoft, sind aber zu bequem Alternativen auzuprobieren (ich schließe mich selber da auch nicht völlig von aus). Aus diesem Grund wird es schwer sein, diesen Quasi-Standard zu umgehen.


Gruß
Delmar
 

hope13

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Hi,

also warum steht King is the Best bei mir weil ich Mac Liebe ganz einfach und weil es von den drei Systemen das beste ist aber deswegen sage ich nicht das Microsoft doof ist den vieles was von Microsoft kommt gibt es später auch auf den Mac und das sehr erfolgreich. Der hass auf Microsoft ist nicht mehr Zeitgerecht und das wist ihr auch immer hin haben sich vor Jahren Apple und Microsoft versöhnt und gemeinsam Produkte für das MacOS entwickelt. Mal ehrlich wie viele Freunde und bekannte habt ihr die mit Microsoft arbeiten hast ihr diese dann auch oder versucht sie Täglich zu bekehren das sie das System wechseln dank doch nicht den das wäre krank. Ich Liebe Mac aber deswegen muß ich Microsoft nicht Hassen....
 

Delmar

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Also meinereiner hasst Microsoft nicht. Ebensowenig hasse ich die Produkte, die Microsoft herstellt. Womit ich aber nicht ganz einverstanden bin, ist die Philosophie, nach welcher dieses Unternehmen arbeitet. Explizit meine ich damit zwei Dinge:

1. Lizenzpolitik
2. Zwangsfreischaltung


An den Produkten selber kann man mit Sicherheit heute nicht mehr rummeckern, was deren Funktion angeht. Windows trägt immer noch das Laster mit sich herum nicht stabil zu sein, welches seit Windows2000 nicht mehr haltbar ist.

Woran die Programmierer jedoch arbeiten müssen und auch tun ist die Sicherheit. Und da ist Microsoft auch einen richtigen Schritt gegangen und hat seine Programmierer erstmal zu einem "Sicherheitstraining" geschickt und die Entwicklung des folgenden BS "Longhorn" verschoben. Meiner Meinung nach die richtigen Entscheidungen.


Gruß
Delmar
 

ESMA

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Gerade dieses "Umpolen" im Freundeskreis ist oft schwierig. Man zeigt ihnen etwas, was auf dem Mac beispielsweise viel besser funktioniert und alle sind begeistert.

Dann kommt ein neuer PC vom Aldi - und schon sind alle guten Vorsätze dahin. Da kann man vorher noch soviel Überzeugungsarbeit geleistet haben. Neben der Gewohnheit spielt leider auch der Preis immer eine große Rolle.

Und Microsoft versteht es nun einmal, die Leute mit Software-Bundles etc. zu locken. Mit der neuen Lizenzpolitik jetzt erst recht, weil es "Updates" in diesem Sinne auch nicht mehr gibt. Man kauft "Software Assurance" für mehrere Jahre, ansonsten muß man wieder bei Null starten und sich Vollprodukte anschaffen. Das bindet die Kunden natürlich noch langfristiger.

Je mehr Windows-Systeme es also gibt, um so mehr Software wird auch dafür geschrieben. Und um so mehr wollen im Freundeskreis das gleiche System haben. Ein Teufelskreis!

Bleibt nur eins: Ausbrechen und immer wieder die Augen öffnen. Auch wenn es manchmal schwer fällt ...

Gruß,
ESMA
 

Christen

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:p..wow..ESMA du siehst das ja ganz düster. Genau das Schwarzsehen, die Trägheit und die Unwissenheit hilft Apple und der OpenSource-Entwicklung.

Also wenn Ragtime kein besseres Programm ist ..:rolleyes:
 
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Christen

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Habe meine kleine Liste zuoberst jetzt noch aktualisiert.
 
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awimundur

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MS: Träge und zugemüllt

Warum erkennen so wenige User das Kern-Problem von MS nicht, welches sich seit Jahren nicht wirklich verändert hat: die Programme bekommen immer mehr Funktionen, die von immer weniger Menschen wirklich genutzt werden können.

Die aktuellen Office-Versionen sind sowohl auf dem PC als auch dem Mac mit Tausenden von Funktionen überladene Monster-Applikationen, die nicht nur ressourcenfressend und schlecht optimiert sind, sondern für die eigentliche Aufgabenstellung eines Büro-Pakets immer untauglicher werden: Briefe schreiben, ein paar Tabellen machen und schnell eine Präsentation erstellen.

Man muss Apple oder RagTime nicht über den grünen Klee loben, um festzustellen, dass deren Programme intuitiver und leichter zugänglich sind und alle relevanten Funktionen so zur Verfügung stellen, dass sie auch tatsächlich genutzt werden können.

Es ist doch lächerlich, dass ich für eine einfache Präsentationserstellung
im Jahr 2003 erstmal ein Handbuch lesen und mich durch diverse Assistenten klicken muss. Oder dass es beim Schreiben eines Briefes (!) auf einem PowerBook G4 mit 512 MB RAM Verzögerungen beim Schriftaufbau gibt!

Seit gestern habe ich Keynote und ich kann damit nach 30 Minuten (ohne Handbuch) mehr machen als in PowerPoint nach 2 Wochen (wenn das überhaupt reicht).

Ich mag Microsoft zwar nicht, hasse sie aber auch nicht unbedingt. Aber nach so vielen Frust-Erlebnissen mit deren Produkten auf beiden Plattformen bin ich mit dieser Firma wohl endgültig am Ende. Ich glaube immer mehr daran, dass der einzige Grund, den MS als unantastbares Pro für Office aufweisen kann, heißt: Kompatibilität. Traurig.
 

Keule

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Hi all, mal im Ernst:

Wer von Euch arbeitet mit Word oder hat früher damit gearbeitet?

Viele heutige MAC User (=Switcher) kommen aus der Windows Ecke und kennen von daher Word, Excel, Powerpoint und deren Eigenheiten und Bedienung.

WARUM also umsteigen und neu lernen?
WARUM also -zumindest im geschäftlichen Bereich- "inkompatibel" beim Dokumentenaustausch werden. (PDF ist keine Alternative zum weiterbearbeiten von Dokumenten, oder?)
WARUM schimpfen viele hier auf Word?

Ich bezweifle, dass die meisten intensiv genug mit dem Programm gearbeitet haben, um ein wirklich begründetes Urteil abgeben zu können.

So, bin gespannt auf Eure "Gegenschläge"... ;)
 

re_ality

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Nix "Gegenschläge" - ich sehe das ähnlich wie du.

Ich nutze Word für die Textverarbeitung sehr häufig und möchte auch gar nicht darauf verzichten.
 

YoEddi

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word benutzte ich eigentlich kaum noch, ich weiß nämlich nicht so genau was ich damit soll. wenn ich etwas tippen muss sind das fast immer irgendwelche längeren arbeiten und dafür nehm ich latex.
was ich allerdings oft brauch sind entourage und excel, die beiden möchte ich nicht vermissen und power point...naja, der hit ist es nicht, aber ich mach sowenige präsentatinen, das es sich einfach nicht lohnt auch noch keynote zu kaufen.

@keule

pfd ist das beste um gemeinsam an etwas zu arbeiten was es gibt!! vorausgesetzt jeder hat den acrobat (nicht nur den reader). ich benutzt pdf schon recht lange als einziges format für dukomente aller art und es hat sich auch im austausch und in zusammenarbeit mit anderen sehr bewährt.

cheers
 

Christen

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Beim Umstieg auf Dose, kommt man ohne ein wenig Lernen auch nicht davon. Wohbei das Lernen auf dem Mac wesentlich leichter und natürlich kürzer von statten geht.

Ein Beispiel: Formatierter Text aus Word ist fürs Web nicht brauchbar. Es gibt noch weitere Beispiele. :)
 
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Christen

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Ein weiteres Beispiel: Was bringt einem ein Serienbriefdruck, wenn man die einzelnen Adressen nicht direkt übernehmen kann. Diese Doppelarbeit ist ein gutes Beispiel der ineffizienten Produkte des überfetteten Software-Monopolisten.

Weiters Beispiel: Der Vorteil eines Programms ist ja, dass es einem mehr Probleme und Zeit abnimmt als es einem macht. Bei der Text-Darstellung von Word ist das nicht der Fall.

Weiteres Beispiel: Warum sind die genau gleichen Programme, die kaum Neuerungen und Verbesserungen für den Benutzer aufweisen, weiterhin dermassen ungerechtfertigt überteuert?

Wichtig: Eine geringe Weiterbildung auf sehr kostengünstigere Programme reicht aus, um einen effektiveren und kostengünstigeren Bürobetrieb auch in Zukunft (Software-Updates) betreiben zu können.

Beispiel Datenaustausch: Ein Betrieb wird gewiss keine Dokumente nach Aussen, sprich anderen Betrieben weiter geben. Und wenn, bestimmt nicht im Word-Format.


PS: Bei guten Programmen muss man nicht viel lernen.
Programme sollten intuitiv anwendbar sein, so dass man keine 100 Euro ausgeben muss um noch Bücher dazu kaufen zu müssen. Dieser Aufpreis muss auch einkalkuliert werden.
Bei Programmen für den Mac ist die Einfachheit grundlegend vorgegeben .
 
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stuart

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Als ich noch ne Dose hatte, hatte ich auch Word drauf (wurde ungefragt mitgeliefert!) und kannte mich eigentlich auch sehr gut damit aus. Und gerade deswegen habe ich es nicht benutzt! Denn ich hatte geraume Zeit davor einen Blick auf StarOffice geworfen und war von den Funktionen und der einfacheren Handhabarkeit dermaßen angetan, dass ich Word nur noch als Dokumentbetrachter hernahm, wenn StarOffice mit so miesen Wordformatierungen nicht mehr klarkam. Ansonsten habe ich mit StarOffice alles in kürzerer Zeit erledigen können und die Ergebnisse sahen auch noch besser aus! Wer nur schonmal ein gerendertes Diagramm in StarOffice mit einem normalen Diagramm aus PC-Office verglichen hat, weiß was ich meine. Dort konnte ich alles so gestalten, wie ich wollte, ohne großartig nachzudenken, wie ich das nun anstellen muß um es so aussehen zu lassen wie ich wollte. Ich hab dazu immer öfter die Layout-Funktionen genutzt. Und deswegen fühle ich mich jetzt auch bei AppleWorks so wohl, weil das genau das eben auch kann. Und alles so schön einfach zu bewerkstelligen ist. Nur die Diagramme sind m.E. eher unschön.
 

josefjensjensen

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Eben das isses ja: die Leute kennen nur Briefeschreiben und Tabellenbauen, und das halt eben auf M$ Office. Als obs für so "niedere" Arbeiten nicht völlig wurscht wär, auf welchem Programm man das macht. Aber nein, die Leut brauchen unbedingt ein heavy loaded resourcenverschleuderndes Softwaremonster vom Grosskotz der Branche par excellence. Schliesslich laufen .doc und .ppt. und .xls nicht nur unter M$ Office. DIESEN Knoten in den Gehirnen zu lösen bleibt eine ehrenwerte Aufgabe aller, die es besser wissen.
 

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