Wann wird Apple wach?

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alde

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meine frage dabei, wie weit ist Australien von Europa entfernt und wann wird Apple endlich mal wach und begreift das wir diejenigen sind die Apple den Umsatz bescheren? Denn die letzten Zahlen von Apple waren alles andere als gut bzw. beruhigend. Keine Händler - weniger Käufer

Ich arbeite mit einem Mac und Ihr arbeitet mit einem Mac, wir wissen deren Vorzüge und würden nur sehr ungern an einem PC arbeiten aber wie kann man bei solchen Zahlen und Fakten einen PC-User davon überzeugen einen Mac zu kaufen wenn Apple im abwärts trend ist?

was meint Ihr

gruß alde
 

newmedia

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Die Dominanz eines einzelnen Händlers (20 Geschäfte) kann nicht gut für den Markt sein. Auch nicht für den deutschen...
 

appelknolli

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naja nun ist deutschland etwas kleiner als australien aber ebenfals ein nicht zu unterschätzender markt. apple macht nur 1/3 seines umsatzes in europa, gibt das nicht zu denken und sollte man sich nicht auch auf andere länder/kontinente konzentrieren als nur auf den ami-markt?


viele grüsse, appel :d
 

newmedia

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Apple soll sich auf Ihre Zielmärkte (= Technologien) konzetrieren. Im Marketing waren sie noch nie doll...
 

Terminalteufel

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Hmm,

... da fallen mir nur allzu gern die altbewährten und in -zig Foren diskutierten Vorurteile der Win-User ein:

Was macht denn eigentlich einen Mac-User aus? Jetzt, wo wir noch mit einem nagelneuen System protzen können das auf UNIX-Basis erstellt wurde, ist es doch ganz aus mit uns. Wir werden unter unserem eigenen Stolz zu Grunde gehen. Wir sind einfach so überzeugt von uns und unserer Technologie, daß wir einfach vergessen haben, etwas anderes überhaupt in Betracht zu ziehen. Das ist wie mit einem Raucher der auf seine Marke schwört. Das Schlimme daran ist gar nicht einmal unser Verhalten zu diesen Dingen, sondern das Wissen der Marktstrategen über uns, das diese eifrig für ihre Ziele einsetzen. Bisher habe ich bei Apple auch jeden Spass mitgemacht. Geupdatet was das Zeug hält. Alle Systemversionen von 7.1 bis 10.1.5 durchgeleiert. Drei Rechner mußte ich mir in den letzten 7 Jahren zulegen, nur um allein diese "Hoppereiter" miterleben zu dürfen. Hätte ich ja nicht müssen, aber Mac ist ja was besseres als PC. Also? Dranbleiben bis der Arzt kommt. Aber er kam bis heute nicht. Also mal ehrlich, wir müssen da allein etwas tun. Ich will hier keinen Aufstand anzetteln, aber ihr glaubt nicht was es bewirken würde, Apple nur ein halbes Jahr lang den Rücken zu kehren. .MAC wäre plötzlich wieder zum Allgemeinwohl kostenlos, Hardware und Software wäre auf einmal merkwürdig preisgünstig, Apple-Händler gäbe es auf einmal allein 6 in Mecklenburg Vorpommern und wenn man teure Software von Adobe kauft, gibt es plötzlich einen Rechner gratis dazu und nicht umgekehrt. Das kostet natürlich etwas Mut es bis dahin durchzustehen. Und Firmen die mit Apple-Technologie arbeiten, bleiben dabei natürlich außen vor, das versteht sich von selbst. Aber wir Einzel-Konsumenten könnten schon mal zeigen wie es ist, wenn wir von allem die Schnauze gestrichen voll haben. Mein Tip des Tages dazu wäre: Kauft einfach System 10.2 nicht (wenn ihr es nicht schon habt) und wartet einfach auf 10.10
Damit wäre dem schon sehr geholfen. Und ladet nicht immer so gierig gleich jedes Update herunter. Wir müssen Apple endlich mal spüren lassen, daß die Gefahr nicht von den Win-Usern ausgeht, sondern aus den eigenen Reihen kommt. Was auch immer Eindruck macht, sind persönliche Briefe oder E-Mails an Stev. Man muß natürlich sachlich bleiben, dann ist eine Antwort garantiert.
 

newmedia

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@Terminalteufel

Mit Deiner ANTI-These erreichst Du genau das Gegenteil. Würde es nicht die treuen Mac-User geben, dann wäre Apple schon längst Geschichte...

Ich glaube auch nicht, das wenn eine Kaufblokade nach Deinem Muster stattfindet, es kurze Zeit später die Händlerschaft aufblüht. Das ist Bullshit. Jeder Händler ist unabhängig von Apple und keine "Niederlassung" oder so. Nachfrage bestimmt den Markt. Nix Nachfrage, nix Händler.

Kommt mir auch so vor, als ob Du Apple für Deine Rechnerkäufe verantwortlich machst. Tatsächlich ist es doch andersrum. Wer zu Urzeiten einen Performa 475 gekauft hat, schreibt jetzt noch seine Briefe drauf. Warum auch nicht??? Wenn Du immer die neuesten Technologien einsetzen willst, oder aber einfach nur die eigene Produktivität erhöhen willst, dann ist klar das Du investieren mußt. Das macht jede Firma so. Naja fast jede...

Auch preislich liegt Apple mittlerweile auf einem vernünftigen Niveau. Die Nubus-Zeiten sind vorbei.

Einzig Ihre Marketing-Kampagnen sind nicht sonderlich doll. Meine Erfahrung ist, das man einen Mac nur durch "erleben" spüren kann. Ich hab meinen Mac mehreren Linux-Freaks gezeigt, die dachten das MacOS ist doch langweilig. Und die Möglichkeiten von MacOSX hat sie einfach umgehauen. Und das noch auf ner Maschine wo jedem Newbie die Augen bei rausfallen...

Apple wird nict durch ANTI-Methoden mehr Marktanteil bekommen sondern nur durch die Überzeugung der User dieser Technologie...

:cool:
 

maclooser

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@newmedia; zum Teil hast Du Recht. In einem Punkt muss ich Dir aber total widersprechen:
Apple lebt von verkauften Produkt und Software. Es wird nicht nur "Just for Fun" eine Topologie nebst rundabout entwickelt, um mal eben ein bischen bekannt zu werden. Apple und alle anderen um dieses goldene Kalb wollen Geld verdienen. Das liegt im Gedanken des Systems.
Wenn natürlich einige viele Fanatiker die PR Trommel massiv rühren, so ist das für jede Firma hervorragend. Kostet nichts und ist ein Selbstläufer. Wenige Kunden werden dadurch überzeugt, da diese Fanatiker auf Toiletten, Stammtischen oder anderen Plätzen ihr gegenüber überzeugen wollen. Ein sehr großer Angstfaktor ist, komme ich denn mit diesem System zurecht?
Du hast die 20 Shops (Gravis) angesprochen; viele Verkaufsinseln in diversen Supermärkten ziehen Tastatur und Maus ab oder schalten die Geräte gar nicht erst ein!
Alle schreien nach Apple, die Händler wollen sich alle einen goldenen Arsch verdienen, aber beim Betreten einer Filiale zu hören, "Vorsicht, Kunde droht mit Auftrag!" das tut weh. Diese Arroganz ist das schlimme! So kann es eben nicht gehen. Man versucht immer wieder mit minimalem Einsatz den größtmöglichen Profit zu erzielen. Ich gebe Dir Brief und Siegel, auch bei Euch wird das so abgehen. Versuche neutral auf eine der Verkaufsinseln zu gelangen. Die längste Zeit bei mir, 45 min! Dann musste ich aber wirklich meinen Frust loswerden (so viel Sch.. hatte ich schon lange nicht mehr gehört).
 

Terminalteufel

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Was du nicht sagst,

Das Gegenteil, von welchem Gegenteil sprichst Du? Geschichte ist das richtige Wort und die sollten wir Mac-User in der nächsten Zeit bestimmen. Du sagst ja selbst was alles nicht vorhanden ist, eine Niederlassung. Möchtest Du dir etwas im Laden aussuchen und kaufen oder willst du dir lieber gern diktieren lassen, was Du für deinen Rechner alles erwerben kannst, wenn überhaupt? Warum sollen denn wir darunter leiden, daß es nur wenige von uns gibt? Können wir denn was dafür?

Wir dürfen Apple halt eine Zeit lang mal nicht unterstützen. Wie war das noch mit dem Lehrer und seiner Schülerin wenn beide intim werden? Oder anderes Beispiel: Wenn man auf Jagd geht, darf man sich mit seiner Beute niemals anfreunden, sonst ist es keine Beute mehr. Daraus folgt: Apple in den "Hintern" kriechen überzeugt die ja noch mehr von ihrem eigentlichen Irrtum und bestätigt noch ihr Handeln. Wenn Du das willst, das kannst du haben. Brauchst nur an deinen Ansichten nicht zweifeln. Wann steigt denn eine Nachfrage? Nicht mit Mitteln wie es sie vor hundert Jahren gab. Heute bestimmen andere Faktoren das Geschäft. Hat Udo Lindenberg morgen eine neue Brille, tragen diese nächste Woche vermutlich schon die halbe Welt. Ist Glatze nicht mehr angesagt, wird Haar wieder bis zum Fußboden wachsen gelassen. Schnelle Verfügbarkeit und Minipreise sind Anziehungsmagnete. Wo bleibt denn da noch Platz, Leute aus Überzeugung für eine Sache zu gewinnen? Doch wohl kaum. Das steht allerdings schon fest und da ist nicht mehr dran zu rütteln. Nun müssen wir Mac-User wenigstens für uns noch einmal das aus dem Topf holen, für was wir in den vergangenen Jahren investiert haben. Und das steht uns verdammt noch mal zu.
Wenn Du in der nächsten Zeit weiterhin Beute sein willst? Ich für meinen Teil ziehe Jäger vor. In diesem Sinne.

Was ich noch vergaß, Du solltest Treue nicht mit Abhängigkeit verwechseln.
 
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newmedia

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Eigene Apple-Läden in D sind die Vorstufe davon, das Apple Ihr eigener Kunde wird! Apple ist ein Hersteller und kein Vertriebsprofi! Wie viele PC-Hersteller betreiben eigene Läden???

FujiSiemens: NO
Compaq: NO
Highscreen: Yes (Eigenmarke, würde auch keiner vertreiben wollen...)
HP: NO
SONY: YES (extrem hochpreisig)

Im Audio-Bereich ist es ähnlich, nur B&O leistet sich nen eigenen Laden.

Und mal ehrlich, kriegst Du irgnedwas nicht, was Du für den Mac unbedingt haben möchtest? Da gibt es massig Apple-Händler(ok, die arbeiten meist nicht für den Hom-euser), dann Versender, TelePrompter, Internet. Was willst Du noch? (Nen Händler der Dir das Teil präsentiert, Dir einen Dump-Preis nennt und Du dann doch im Web bestellst weil es noch 0,99 E billischer ist)

Wenn Du mich fragst, wann mich Apple das letzte mal so richtig geärgert hat... bei der fu***ing Apple Hotline!!! Aber dafür gibt es den guten Händler. Natürlich brauchst Du ein gutes Verhältnis zu ihm...

Fühle mich auch nicht als Beute, denn es ist mein Wille bestimmte Produkte der PC-Fraktion vorzuziehen. Auch wenn ich sie vorher nicht anfassen kann.

Was hast Du denn an Apple auzusetzen? Zu teuer? Zu wenig Marktanteil? Zu gute Qualität?

Würde mich doch echt mal interessieren...


:D
 

Terminalteufel

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Nein,

Ich möchte dir nicht noch mehr Futter geben. Es ist ja altbekannt, daß man Behauptungen und Aussagen solange widerlegen kann, bis man sie nur noch rückwärts lesen kann. Weiter als bis zu einer Unterhaltung wird es ja auch in den meisten Fällen nie gebracht. Du scheinst ja sehr zufrieden zu sein mit dem was dir von Apple geboten wird. Wir leben aber im Zeitalter wo das Handy genau so dazu gehört wie das Baby zur Brust. Und auch ein Arbeitsloser oder Wenigverdienender möchte sich vielleicht mal einen Apple-Rechner anschaffen.
 

newmedia

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Die Kunst, sich in einer Nische zu bewegen(und Geld zu verdienen) ist sehr schwer. Zu dieser Kunst gehört es aber mit Sicherheit nicht, Mainstream zu werden.

Du hast Recht, ich bin sehr zufrieden, das Apple sich auf Qualtität und Innovation spezialisiert hat. Der LowCost-Schrott a la 4400er war eine herbe Enttäuschung für (fast) alle.

Grüße
 

Mauki

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Und mal ehrlich, kriegst Du irgnedwas nicht, was Du für den Mac unbedingt haben möchtest? Da gibt es massig Apple-Händler(ok, die arbeiten meist nicht für den Hom-euser), dann Versender, TelePrompter, Internet. Was willst Du noch? (Nen Händler der Dir das Teil präsentiert, Dir einen Dump-Preis nennt und Du dann doch im Web bestellst weil es noch 0,99 E billischer ist)
naja ich wäre mit mehr Laden zufrieden. Wenn ich was für meine Dose brauche, gibt es imUmkreis von 5 KM genug Läden (die kann man garnicht zählen) wo man Hardware bekommt. Der nächste Apple Shop (Gravis) ist 30 KM weit weg. Super.

Ich bin Dosenbenutzer und wenn ich mir ne Dose anschauen will, keine Problem. Nur wenn ich einen Mac anschauen will muß ich in den Laden. Ich kenne ja leider niemanden der einen hat.

Für mich könnte es also noch mehr Läden geben. Ob von Apple oder nicht ist mir egal.

mfg
Mauki
 

Terminalteufel

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Es sagt ja niemand,

... daß mit einer Eröffnung des Apple-Marktes in einen sogenannten Billighandel auch ein Qualitätsverlußt der Artikel stattfinden muß. Das wird immer gern als Ausrede behauptet, ist aber nicht so. Auch Kleinvieh macht Mist. Also warum nicht viel Kleinmist verkaufen? Von jedem nen Euro macht auch 5 Milliarden. Von wem hast du denn diese Meinung, daß alles was billig ist, nur schlecht sein kann? Oder meinst du, nur weil etwas billiger gemacht werden muß, wird bei der Arbeit geschludert oder bisherige Verfahren und Technologien einfach fallengelassen? Wer sich leisten kann, billig zu produzieren, beliefert auch die halbe Welt mit seinen Produkten.
 

johngo

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Das eigentliche Problem ist (zumindest für
mich) Steve Jobs. Er drückt dem Apple seine
Handschrift auf. Dies tut (wahrscheinlich)
wohlweislich der Marktprobleme. Wir reden
von Amerika! Und so wie Arnold Schwarzenegger
gute Chancen zum übernächsten Präsidenten
hat, genauso huldigen viele Amerikaner (und
nicht nur die) ihrem Jobs.

Und was macht dieser? Er trifft reihenweise
Entscheidungen, die zwingend zu einem Rüchgang
im Markt führen. Das, wovon Apple in seiner
Periode profitiert, war schon vor seiner Zeit
auf dem Wege. Sei es USB, FireWire und der
IMac. Die Entscheidungen, die Steve trifft lauten
anders. Kein Einprozessor-Desktop-System.
kein CRT-Appe-Monitor, aktuell kein Apple 15Zoll-
TFT und ab Januar kein OS9 mehr.

All dies sind Marktbremsen. Nehmen wir das vor
uns liegende Weihnachten. Ich wette, die meisten
Angebote und Verkäufe gibt es mit preiswerten
Desktop-Einprozessor-Systemen-und-kleinem-TFT-
Monitor. Apple hat da nichts zu bieten.

Und sofort kommt die Antwort nach dem geilen IMac!?!?
Sorry. Wir leben im Jahr 2002! Vielleicht will jemand
einsteigen und später erweitern! Vielleicht will
jemand seinen Monitor vom letzten Jahr weiter-
verwenden. Vielleicht findet jemand den IMac schön
aber kann kein TFT gebrauchen.

Das ist eines der Hauptprobleme. Apple-Rechner
sind nicht nur teurer. Nein, sie zwingen auch zu
mehr Kompromissen. Und dies anscheinend mit voller
Absicht.

Wer keine Rechner für den Massenmarkt liefert, der
kann auch an keinem Massenmarkt teilnehmen.

Eigentlich ist das alles ganz einfach.


johngo
 

newmedia

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Apple kann keinen höheren Marktanteil bekommen... Auf jeden verkauften Mac stehen 10 Dosen und die von unterschiedlichen Herstellern. Und alle PC-Hersteller zusammen haben über 90%, aber nicht jeder einzeln hat so viel Anteil wie Apple...

Was macht ein PC-User, wenn seine Kiste zu alt ist? RICHTIG: Er schaut in die Zeitung wer heute den günstigsten(nicht billigsten...) PC anbietet. Heute Siemens, morgen Maxdata, übermorgen Sony und dann HP. Oder andersrum. Ich kenne keinen Nutzer, bei dem das Bewußtsein auf den Hersteller so ausgeprägt ist, wie bei einem Apple-User. Sicher hat es was für sich auch LowLevel-Maschinen zu bauen, aber das geht im Nischenmarkt zu Lasten der großen Macs. Es bedeutet nicht zwangsläufig die Öffnung des Marktes!

Beispiel: Im Jahre irgendwas mit 199X gab es den guten alten Performa 5200. Zu der Zeit ein nettes Teil. Der Preiskampf (zwischen den Händlern) ist so groß geworden das Apple das Teil nur noch Palettenweise an Händler verkauft hat. HIERMIT BESTELLE ICH 12 STÜCK PERFORMA 5200! Warum? Ja klar: an dem Teil war prozentual so wenig Marge, das es sich nur noch palettenweise gelohnt hat!!! ->Jedes Sparbuch wirft da mehr Zinsen ab. Und genau das sieht man auch im PC-Markt. Intel, AMD, DELL und wie sie alle heißen verdienen nur noch im hochpreisigen Bereich Geld mit Ihren Geräten, beim LowLevel wird zugeschossen. Und das nicht ohne.

Und wie im Großen so auch im Kleinen. Was denkst Du denn, warum sich der Händler vor Ort nicht den ganzen Laden voll Demo-Geräte zustellt? (Weil die reine Hardware-Marge dafür nicht ausreicht... er verdient nur noch anständig, wenn er die Cross-Marge betrachtet!)

Apple könnte nur im LowBudget-Markt punkten, wenn sie Standard-PC- Komponenten zusammenschrauben (lassen) und ein Logo druafkleben. Was das bedeutet, kann jeder nachvollziehen, der sich an einem 4400er schon mal die Finger aufgeschnitten hat. Das macht aber die Marke kaputt. Variante 2 hatten wir auch schon: Lizensierung. Das hat aber den Marktanteil nicht wirklich erhöht.

Wie auch immer, die Diskussion ist ja ganz konstruktiv. Aber trotzdem bedeutet eine Blockade nur das Ende. Und es wäre sehr schade, irgendwann mal den Satz zu hören: Weißt Du noch, damals... Atari, Comodore... ach ja und Apple!

Grüße
 

johngo

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Original geschrieben von newmedia
Was macht ein PC-User, wenn seine Kiste zu alt ist?
RICHTIG: Er schaut in die Zeitung wer heute den
günstigsten(nicht billigsten...) PC anbietet. Heute Siemens,
morgen Maxdata, übermorgen Sony und dann HP.
Somit wäre ja die ganze Switch-Kampagne unsinnig.
Nein, ich bleibe dabei! Kein Hersteller ist in diesem gigantischen
Gesamtmarkt gross genug "verlustfrei" Akzente zu setzen.
Es ist ein Geschäft von Angebot und Nachfrage ... aber ebenso
von Nachfrage und Angebot. Und hier versagt Apple.

Nach 10 Jahren Apple bin ich persönlich nicht mehr besonders
begeistert. Denn vor vielen Jahren war ein Apple ein Produkt, das
zwar teuer (viel teurer als Heute) war, aber in bestimmten
Bereichen anderen Überlegen (auf Soft- und Hardwarebasis).

Heut aber ist man eher unterlegen. Es wird soviel über die
Margen gesprochen. Wenn wirklich das Hardware-Produkt Apple
vile höherwertiger wäre. Seien wir ehrlich: ausser dem Gehäuse
wird doch nur billiges Standard-PC-Material verbaut. Zugegeben,
es läuft sauber - dies aber setzte ich voraus. Gerade bei einem
Hersteller, der Soft- und Hardware aus einer Hand liefert.
Aber nehmen wir einmal von einem Desktop die einzelnen Komponenten.
Prozessor: Unterlegen und Teuer
Festplatten: billiger Standard
Grafikkarten: vernünftig aber Standard
RAM: billiger Standard
Lüfter: laut und billig
Mainboard: 3x PCI und 4fach AGP - Standard
CD-R: billiger Standard
DVD-R: guter Standard aber teuer
Schnittstellen allgemein: zuwenig und schlecht zugänglich
USB: wo sind wir bei Apple 1.2?? billigster Standard
Firewire: mittlerweile Standard
Netzteil: Standard
Kabelsalat: Sauber verlegt aber Standard

Gehäuse: geil und sauber durchdacht.
Mit Standard definiere ich die Range vom 999.- bis 1.500.- EURO PC.
Und das Gehäuse alleine darf nicht zum Preisargument werden.

----------

In keinem dieser Bereiche setzt ein Apple Akzente.
Wo sind also die Argumente einen WIN-User zu überzeugen?
Mir - als Mac-User - werden im Gegenteil von so manchen
Möglichkeiten in der WIN-Welt die Beine schwach.

Zum Beispiel: Grafikkarten mit bis zu 764 MB-VRAM
(Entdecken Sie die Möglichkeiten!).

-----

Ich weis, ein Apple wird nie so günstig wie ein PC sein.
Aber ein Einstiegs-Desktopmodell wäre für 1.299.- machbar! Wetten!

johngo
 

appelknolli

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im großen und ganzen stimme ich euch allen bei aber @johngo, die entwicklung von OSX und die ganzen iApps wollen auch bezahlt werden und das OSX arbeitet auch deswegen so stabil (nicht immer) weil es direkt für mac und die von apple zertifizierte hardware programmiert worden ist -- es gibt keine bessere symbiose zwischen soft- und hardware als bei einem mac, dass steht fest und sollte auch einen mehrpreis wert sein. in vielen anwendungen ist der PPC gleichauf dem AMD/Intel manchmal besser, manchmal schlecher und das ist nur auf das gute und ausgeglichene zusammenspiel der komponenten in einem mac zu zuordnen.

die frage war doch aber wann apple es endlich begreift und mal den user auf's maul schaut und nicht alles ignoriert was von der basis kommt. es ist gar nicht so lange her da war apple milimeter von der pleite entfernt.

viele grüsse, appel :D
 

johngo

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Ja die Symbiose von Hard- und Software ist
bei Apple eine der grossen Stärken.

Aber wieso bietet Apple nicht die Systeme an,
die praktisch nur einer Entscheidung bedürfen
und keinerlei Entwicklungsaufwand.

Ein Beispiel: Mein Sohn hat einen iMac 400DV.
Es ist bald Weihnachten und als Folgerechner
stände ihm ein Apple-Desktop-System gut zu
Gesicht. Wieso gibt es keinen günstigen
Einprozessor-Desktop-mit kleiner Ausstattung?
Sagen wir ab 1.199.- Euro.

Hier stehen ein 20Zoll Monitor, GraKas, Festplatten
und Crapperkarten bereit. Stattdessen "zwingt"
uns Apple entweder einen nicht ausbaufähigen
e- bzw- iMac zu kaufen. Oder eben einen teueren
Doppelprozessor.

So wird mein Sohn eben noch ein/zwei Jahre warten
müssen ... ... und Apple eben auch.
Wenn er nicht zwischenzeitlich schwach wird und
einem 999.- - 2.53GHZ erliegt.

Und dies ist (zumindest) in meinem Umfeld
eher die Regel. Wir schreiben das Jahr 2002 und
viele Papas haben dies oder jenes, was für den
Nachwuchs abfallen könnte. Ich höre immer nur
Switcher und Erstkäufer. Die Käuferschicht der
bestehenden Kunden ist doch die grösste und
luckrativste. Man hat die Adressen und braucht
eigentlich nur passende Folgesysteme anzubieten.

Jemand (so wie ich), der schon 15 Macs in 10 Jahren
gekauft hat, der sollte eigentlich lukrativ genug sein um
umworben werden.

johngo
 

mampfi

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Hat sich aber doch was verändert

also seit ich vor etwa 4 Jahren auf Mac umgestiegen bin, hat sich die Anzahl meiner Hardwarekäufe massiv reduziert. Davor hab ich mir nahezu jedes Jahr einen neuen pc gekauft oder aber zumindest deutlich mit prozessor-updates um mich geschlagen. Die software, die immer mehr und schnellere hardware verlangte, und mein eigener "ich-will-eine-noch-schneller-kiste"-Trieb haben mir das diktiert.
Ganz anders seit ich mac-user bin: Frühjahr 1998 PowerMac und dann noch das PowerBook Ti gleich als es raus kam. Tja, und damit bin ich bis heute mehr als zufrieden. Zwar ertappe ich mich immer wieder beim Gedanken, "ich könnte doch wieder mal ein schnelleres Teil ..." aber faktisch benötige ich nicht mehr (höchstens in meinem Studio, der powermac kommt doch bei vielen Spuren zunehmend ins Ächzen.

Ach und übrigends: mit einer "Blockade" würden wir bei steve und apple überhaupt meiner Meinung nach nix, aber auch gar nix bewegen. Wir reden hier schließlich von einer großen Firma, und nicht dem edeka-markt von nebenan.
Grüße, Manfred
 

leselicht

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Das ist genau das Problem. Das Merketing der kleinen Provinz-Edekas ist um Meilen besser als bei Apple. Trotz höherer Preise wird dort eingekauft. Warum?

- Es gibt Schnäppchen zum Preis der Großen
- Es gibt guten Kontakt zu den Kunden, Produkte, die nachgefragt werden, kommen zusätzlich ins Regal.
- Der Kunde ist König
- Und der Marktleiter bleibt trotzdem sein eigener kleiner König

Beim Apple-Laden ist es anders:
- Schnäppchen gibt es auch, aber nur Stunden vor Ablauf des Verfallsdatums.
- Produkte, die der Kunde will, werden rigoros aus dem Regal genommen
- Der Kunde darf kaufen, was dem Marktleiter schmeckt
- König Jobs sitzt im Warenlager, hält Hofstaat und hört das Klopfen der Kunden nicht...
- Der Großmarkt im Industriegebiet nebenan erweitert demnächst schon wieder und lockt mit Frischware zu Schnäppchenpreisen.

Vielleicht sollte Herr Jobs mal einen Marketingausflug in die deutsche Provinz unternehmen?
 
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