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Wann gibt es das bei Apple endlich oder warum mach Apple das bisjetz so ?

Dieses Thema im Forum "MacUser Bar" wurde erstellt von Mauki, 11.05.2003.

  1. Mauki

    Mauki Thread Starter MacUser Mitglied

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    ich möchte mal ein paar Statements in die Runde werfen :D

    Thema RAM und Grafikkarten bei Macs. Alle Welt redet ja immer nur von den Mhz, ich denke man kann mit den zwei Komponenten auch Schnelligkeit bekommen.

    Ram-Speicher
    Apple verbaut ja nur 128 MB RAM in seinen Rechnern. Für OS X definitv zu wenig. Warum werden da nicht gleich 256 MB eingebaut. Wenn man sich dann einen zustäzlichen 512 MB RAM Riegel kauft, hat man ja schon 768 anstatt 640 MB RAM.
    RAM ist doch mittlerweile recht billig, dann sollte das doch gehen. Zustäzlich sollte nicht ab Werk schon der 2. Slot wie bei den größeren Modellen belegt sein. Da könnte Apple doch gleich größere RAMs einbauen.
    Wäre ich doch ein guter Schritt in die richtige Richtung. Oder habe ich was vergessen in meiner Denkweise.

    Grafikkarten
    Zur Zeit verbaut Apple ja Grafikkarten mit 32 MB RAM. Die Grafikkarten in meiner Dose hat auch 32 MB RAM, ist aber von 2000. Warum gibt es den in den Macs nicht mehr, z.B 64 oder 128 MB. Vor kurzem gab es ja noch in den iBooks nur 16 MB.
    Es ist doch so das OS X einiges auf die Grafikkarte auslagert oder. Ich meine die Berechnungen der Oberfläche von Aqua und Quartz Extreme übernimmt doch die Grafikkarte. Da wäre also mehr Power ideal. Mittlerweile sind doch die Grafikkarten auch nur handelsübliche Ware. Was meint ihr dazu.

    Ich denke damit könnte man doch die Gesamtperformance eines Macs doch steigern, vielleicht unternimmt Apple in dieser Richtung mal was.

    Sourroundsound
    Als letztes Frage ich mich immer warum es keine Surroundsound für die Soundkarte gibt. Ist doch ein geniales Feature und das integirert wäre doch genial.

    mfg
    Mauki
     
  2. hobie

    hobie MacUser Mitglied

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    Weil's eben zu teuer wäre...

    128MB werden meines wissens nach nur in die Einsteigermodelle verbaut. Powerbooks oder Powermacs haben schon etwas mehr drin.
    Andere Markenhersteller haben übrigens auch nicht mehr verbaut. Wo man 512MB für 1500Euro Laptops bekommt is Gericom und Aldi...

    GraKa speicher wird bei den PMs mindestens 64MB verbaut, bei allen anderen mindestens 32MB! Das kleinste iBook hatte bis vor kurzem zwar nur 16MB drin, aber andere Hersteller haben in Laptops teilweise immer noch eine Shared Memory Grafik drin! Obwohl GraKa mittlerweile in der Tat handelsübliche ware ist...

    Surroundsound ist auch nur bei PC Desktops verbaut, bei Laptops eher nicht. Klar könnte man das auch in die PMs verbauen, aber wozu?!? Wenn man die zum arbeiten benutzt braucht man eh keinen Surround Sound, und wenn man ihn im Wohnzimmer stehen hat kann man sich auch für ein paar Euronen ne günstige Karte reinschieben.
     
  3. Descartes

    Descartes unregistriert

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    @hobie

    zu teuer? Bei einem Produkt, das zwischen 2000...4000 Euro kostet?
    Da wäre sicher noch etwas Spielraum, ein zusätzliches 256er oder 512er RAM Modul unterzubringen. Zumal, wenn Apple entsprechende Konditionen mit seinen Zulieferern aushändeln täte.

    Desweiteren sollte -- wie bereits Mauki anmerkt -- bei den Notebooks der bereits intern aufgelötete RAM gleich eine sinnvolle Grösse (256M oder besser gleich 512M) aufweisen. Insbesondere, weil MacOS X mit ein paar laufenden Anwendungen erst ab 512MB sinnvoll ohne grössere Paging-Orgien zu bedienen ist.

    @Mauki
    Grafikkarten-RAM:
    Für die Notebooks halte ich 32MB für ausreichend. Schliesslich wird auf einem Notebook kein Mensch primär 3D-Lastige Programme/Spiele laufen lassen. Hierfür sind doch IMHO eher die PowerMac da, die dann auch gleich mit einer zweiten CPU aufwarten können. Allerdings sollte für die PowerMacs die Möglichkeit bestehen, neben 64MB GraKa auch solche mit 128MB (oder zukünftig: 256MB) GraKa RAM zu verbauen.
    Insbesondere weil Aqua kann hiervon profitieren, weil Fenstertexturen nicht mehr aus dem -- im Vergleich zum GraKa RAM -- langsamen Hauptspeicher RAM geholt werden müssen.

    Surround-Sound:
    In Notebook bestimmt nicht sinnvoll (nutzbar). In Desktop-Geräten wie dem iMac oder dem PowerMac wäre es eventuell als BTO Option machbar. Wer denn eine 5.1 Surround Anlage zu Hause oder auf der Arbeit verfügbar hat, könnte dann ja eine entsprechende Soundkarte in seinem Mac einbauen (lassen).
    Im PC Bereich gibt es 5.1 Surround Soundkarten ja schon etwas länger, aber im Privatbereich kenne ich insgesammt nur eine einzige Person, die eine passende 5.1 Lautsprecheranlage aufgebaut hat und diese auch nur für Spiele und DVD Filme nutzt.
    Wer allerdings Surround braucht oder meint zu brauchen, soll doch gerne die Möglichkeit haben, dies zu verwenden.

    Getreu dem altes vulkanischen Motto: "Unendliche Vielfalt, in unendlichen Kombinationen." (T'Pol in Enterprise 1x07 - The Andorian Incident)
     
  4. Zum einen ist zu bbmerken, dass Apple nur die Grundmodelle des eMac und des iBooks (die mit CD, ohne Brenner) mit 128MB-RAM ausstatten. Die anderen eMac und iBook Modelle sowie alle iMacs, PowerMacs und PowerBooks haben 256MB, die größeren PowerMacs und PowerBooks sogar 512MB.
    128MB ist sehr knapp bemessen. Die Rechner, die mit 128MB ausgestattet sind, sind aber die absoluten Einstigemodelle, nicht für dem ambitionierten User gedacht. Für Surfen und e-Mail dürften die 128MB reichen.
    Wieviel Arbeitsspeicher soll Apple beim Einstiegsmodell reintun? 256MB oder gar 512 MB wäre sicherlich besser, sind aber für den einfachen Benutzer überflüssig und mit unnötigen Kosten verbunden. Gerade beim kleinsten Modell würde das wieder den Preis erhöhen, nicht viel, aber eben über eine emotionale Grenze. Apple kann den Arbeisspeicher nicht zu Tagespreisen von beliebigen Herstellern kaufen. Sie können, weil es ein Komplettsystem ist und der Speicer mit unter die Garantie fällt, nur getestenen Speicher von Markenherstellern verwenden. (Nicht umsonst sind die RAM-Preise im AppleStore, aber auch bei PC-Markenherstellern, extrem hoch.)
    256MB bedeuten je nach Modell auch, dass man nach der Aufrüstung auf 512 MB nicht nur einen 128er-Riegel, sondern gleich einen 256MB-Riegel über hat. (Rausgeworfenes Geld; Oder konkret passiert: Ich habe das kleine iBook Modell mit 128MB. 512er rein, gut ist. Meine Mutter hat das 14" Combo iBook mit 256MB, 512er rein, 128er über. Nur 128MB wären mir da lieber gewesen.) Beim späteren Aufrüsten eines eMac mit nur zwei RAM-Slots auf 1GB sind dann später gleich 2 256er über. Der Power-User wird über kurz oder lang auf 1GB oder gar 2GB aufrüsten, für den sind auch die 512MB zu wenig.
    Irgendeinen Wert müssen sie festlegen, als Kompromiss zwischen der Kosten-Kalkulation und der Zielgruppe aus einfachen Usern, ambitionierten Usern und Power-Usern. Und der Wert muss festgelegt werden, er muss so im Prospekt stehen, die Dinger werden nun mal als Komplettsysteme verkauft.

    Beim Grafikspeicher gilt zuerst mal as gleiche. Nur die Einstiegsmodelle haben 32MB-Grafikkarten, der 17"iMac, die größeren PowerBooks und alle PowerMacs haben 64MB.
    Bei einer Auflösund von 1024x768 Pixeln und Millionen Farben werden für den Framebuffer gerade mal 2,4MB Grafikspeicher gebraucht, mit einem doppeltem Framebuffer sind es keine 5MB. Mit Quartzextreme werden die Inhalte der Fenster als texturen im Grafikkarten-Speicher gespeichert. Der Speicher, der dafür verwendet wird, muss bei weitem nicht so schnell sein, wie der für den Framebuffer verwendete. Über AGP wird ein Teil des Texturspeichers auf den Hauptspeicher ausgelagert, was aber keinen wirklichen Geschwindigkeitsnachteil bringt. Es ist also am Ende mehr oder weniger egal, ob die Grafikkarte 32MB oder 64MB Grafikspeicher hat.

    Außerdem ist noch zu bemerken, dass der Mac Grafikkarten ohnehin anders anspricht, als der PC. Beim PC ist der eigentlich native Videomodus immer noch der Textmodus (welchen der Mac nie besaß). Nur mithilfe von höheren Treibern des Betriebssystems werden hier die Grafik-Videomodi angesteuert, (beim Mac werden sie mit Hardware-nahern Treibern schon in der Firmware generiert; Vergleich mal den Bootmanager der Firmware mit einem PC-BIOS oder den Bluescreen mit der Kernel-Panic-Meldung von Mac OS X, dann weißt Du was ich meine).
     
  5. hobie

    hobie MacUser Mitglied

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    Danke, ._ut! clap Endlich mal jemand der sich informiert.

    @Descartes:
    Wie ut auch schon erwähnte, bei Modellen die besagte 2000-4000 ? kosten sind mindesten 256MB dabei, ab ca 2700? werden sogar nur 512MB verbaut!

    Und es gibt tatsächlich für PMs die Option, GraKas mit 128MB zu ordern! Zu sehen im AppleStore

    Ich benutze übrigens mein PB12 als Hauptrechner, und für mich wären auch 64MB GraKa Speicher interessant, da ich damit auch hin und wieder spiele. Und ich habe auf meinem alten iBook 500 auch 3D lastige Programme laufen lassen (und tatsächlich täglich genutzt!), wie z.B. Carrara
     
  6. apoc7

    apoc7 MacUser Mitglied

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    digital Sound-OUT .... als digital Lifestyle-Hub hätte das was....

    Ist seit über 3 Jahre in Aldi-Rechenr drinne...
     
  7. eOnkel

    eOnkel MacUser Mitglied

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    also das hier manche noch die Speicherpolitik von Apple schönreden kann ich ehrlichgesagt nicht verstehen.

    Es ist tatsächlich eine Frechheit manche Modelle mit 128 MByte Speicher auszurüsten. 256 MByte sind genauso frech, weil einfach viel zu wenig für OS X. Das Argument dass das ja nur in "Einsteigermodellen" so gemacht wird ist ja wohl die Krönung. Ist ein IMac für 2250€ etwa ein Einsteigermodell???? Der hat nämlich auch nur 256 MByte Ram.

    Abgesehn davon ist mir die Differenzierung von Einsteiger zu Profi- oder semiprofessionellen Equipment gerade bei Aplle nicht ganz klar. Da wird einerseits ein eMac für rund 1100 Euronen verschleudert (wenn man davon sprechen kann) und andereseits ein Profigerät wie der PowerMac 1Ghz für teures Geld an den Mann, respektive Frau gebarcht. Jaaaaaa und wo ist nun der Vorteil: Der Vorteil ist, dass man sich diesen Powermac für noch viel mehr Geld aufrüsten kann. Seien wir mal ehrlich, der normale User macht dies nicht (ich rede nicht von Agenturen, Musikstudios, etc.). Als Dankeschön, dass man bereit war für in etwa die selbe Leistung mehr Geld auszugeben darf man sich noch ein nicht eben billiges, wenn auch schönes Display zukaufen.

    Mei Leuts, also mal ganz ehrlich: Die Preispolitik von Apple war, ist und wird wohl immer eine Frechheit bleiben. Altes Gelump wird für wahninnig teures Geld verkauft, aber ist ja nen Apple....das rechtfertigt natürlich alles. Und in Euroland ist alles noch dreimal so teuer wie in den USA. Klar ist ja auch der Zuschlag für das alte Europa, welches ja schon fast zu Achse des Bösen gehört. Evt. ist das ja nen Zuschlag, der Georg Bush zu gute kommt, damit er nochmehr Länder in Grund und Boden bomben kann, bzw die Steuerreform für die armen Millionäre in den USA finanziert bekommt. Blöde genug den ganzen Mist zu bezahlen sind wir ja. Ups..bin a bisserl vom Thema abgekommen...man möge mir verzeihen . :)

    Nix für ungut....wollte nur ma a bisserl provozieren.


    Gruss
    eOnkel
     
  8. Mauki

    Mauki Thread Starter MacUser Mitglied

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    @eOnkel

    du sprichst mir aus der Seele :D

    mfg
    Mauki
     
  9. Markenhersteller liefern die Geräte immer mit wenig RAM aus und sind aber gleichzeitig teuer.
    Beispiel DELL Latitude D800. Für EUR_2.226,04 (inkl. MwSt.) gibt es 128 MB RAM. 128 MB extra kosten 92,80EUR Aufpreis (bei Apple kosten 128MB gleichen Typs übrigens "nur" 61,47EUR Aufpreis). Die dürften bei Speicherhöker runtergerechnet bei ca. 25 EUR liegen, dort gibt es nur 512er für ca. 100EUR.
    Das ist nicht unbedingt Geldschneiderei, die Markenhersteller können keinen RAM zu Tagespreisen am freien Markt kaufen. Sie müssen den RAM beim Markenhersteller ordnern, die Kommission prüfen, eine große Menge der identischen Bausteine auf Lager legen etc.
    Ein RAM-Höker kann die billigsten Teile einkaufen und dabei bei einer Marge von 5% noch Gewinn machen. Ein einziger defekter RAM-Baustein bedeutet für Apple Folgekosten von mehreren hundert Euro, Apple muss den Mac abholen lassen, einen Techniker beschäftigen, der den Mac testet und dann den RAM-Baustein auswechselt etc. Für den RAM-Baustein gelten den gleichen Garantiebedingungen, wie für den ganzen Mac. Der RAM-Höker nimmt den defekten Baustein zurück und gut ist, keinerlei Folgekosten.

    Ganz davon abgesehen beschränkt sich diese Preispolitik nicht nur auf Computerhersteller. Winterreifen kosten beim Autohersteller deutlich mehr, als beim Reifenhändler um die Ecke. Das vom Hersteller eingebaute Autoradio ist teurer, als ein gleichwertiges Gerät vom Mediamarkt etc.

    Die Grafikkarte des Dell-NoteBooks hat auch nur 32MB. Das Gerät hat übrigens eine 20GB-Festplatte.

    Das Gerät kostet übrigens in USA $1,789 (mit zusätzlichem gebundleten M$-Office). Bei HP/Compaq wird ein Gerät, dass in USA für 799$ verkauft wird, in D für über 1100EUR verkauft (das kleine Compaq Presario Notebook, hat in USA einen andere Typenbezeichnung und einen 200MHz schnellerenn Prozessor). Das ist nicht nur bei amerikanischen Produkten so. Ein Panasonic ToughBook 50 wird in USA für 1999$ verkauft, in D für 2800EUR (das USA-Modell hat auch hier den schnellern Prozessor, hier sind es aber nur 100MHz).
    Zum Vergleich, PowerBook 12" Europa EUR2.202,84, USA $1,799, (Ausstattung völlig identisch).
     
  10. conny

    conny MacUser Mitglied

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    @.ut, stimme dir voll und ganz zu!

    aber, gut @mauki, zum Anfang (letzter Teil): warum soll Apple Surround-Sound anbieten? Das bei den PC ist für mich für den (diesmal schon) ARSCH! Jeder der wirklich guten Surround will, kauft mit Sicherheit keine 'Creative'-Sachen oder so, sondern andere mit der entsprechenden Qualität (aber leider auch Preis). oder sag' mir mal, was du meinst für einen guten Sound zu bauchen (alle Elemente!):

    conny
     
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