W10 ein bischen mehr mac like

einseinsnull

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ich nutze zunehmend windows 10 als eine art zweitcomputer, vor allem für applikationen, die es nur für windows gibt, außerdem sind meine windwos rechner schneller und webbrowsing findet auch nur noch dort statt.

neben vielen was mich an dieser unsäglichen design (und es ist ja nicht nur die optik, es ist ja das gesamte UX) von windows 10 nervt, bräuchte ich einige "funktionen" die ich als mac user seit 30 jahren wie selbstverständlich vorausetze, wiorklich mal um besser arbeiten zu können.

daher suche ich lösungen für:

- ein völlig frei konfigurierbares start menu / apple menu, am besten alternativ anstatt nur neben dem start menu

- label colors. ja, ich weiß, ich weiß. aber vielleicht geht es ja über irgendwelche umwege, so dass man wenigstens mit netzwerkprogrammen vom mac aus, die eine solche darstellung unterstützen, die farben von items sehen kann.

- command-R für reveal und command-I für "eigenschaften".

kennt jemand solche tools?

einen gescheiten twin panel file manager habe ich inzwischen gefunden.

noch lieber wäre mir aber ein alternativer genereller, full featured file browser, denn mit diesen von schimpansen erstellten W10 fenstern komme ich überhaupt nicht klar.
 

vonLeitn

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Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, Reload ist in Windows die F5 Taste und die Eigenschaften im Dateimanager bekommt man mit Alt+Enter.

Obwohl ich immer in beiden Welten unterwegs gewesen bin hab ich damals auch etwas gebraucht, aber ich nutze seit etwas über einem Jahr als "Hauptrechner" ein XPS 9310 damit bin ich sehr zufrieden. Ich weis nicht ob es viel Sinn macht sich Windows "zurechtzubiegen".

Geben tut es aber einiges Classic Shell z.B. fürs Startmenü / Bar da kann man einiges ein und umstellen.
 

walfreiheit

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Warte halt auf Windows 11 … 😉

WIN_Start_Productivity_Light_16x9_en-US.jpg

Aber ganz ehrlich: Je mehr du an dem System herum bastelst, desto mehr musst du nach einer Neuinstallation ggf. wieder machen. Habe ich früher auch, dankt einem aber niemand, auch nicht du selbst. Ich würde möglichst viel so nutzen wie es ist.
 

einseinsnull

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Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, Reload ist in Windows die F5 Taste und die Eigenschaften im Dateimanager bekommt man mit Alt+Enter.

du hast mich erwischt: ich kennne nicht mal die tatstaturbefehle. aber natürlich wäre es genau deswegen noch besser, man könnte sie sich selbst festlegen oder ändern.

im kontextmenu im find... äh, explorer muss ich ständig regelrecht suchen. insbesondere geht es einem wirklich auf den keks, dass "open with" nicht in der nähe von "open" ist und dass ganz generell zu wenig gebrauch von [alt] gemacht wird. :)

solche dinge wie file.txt -> contextmenu / senden an / zip komprimierter ordner / -> file.zip -> doppelclick "leider kann windows file.zip nicht öffnen wegen unbekanntem wetterbericht, möchten winzip pro kaufen? wir haben es schon mal für sie heruntergeladen und im hintergrund abobes neues fingerabdrucksystem installiert, sie müssen deswegen jetzt neu starten -> mächten sie neustarten -> nein, erst späater -> der computer schaltet sich aus" brauche ich hier sicher erst gar nicht kommentieren.

senden an komprimierter ordner?? datenfernübertragung? weltnetz?

auf meinem alten classic mac ist komprimieren command-S / command-U und in OSX war es schon immer ein coreservice im kontextmenu und das zeug macht einfach nur was es soll. :D

Ich würde möglichst viel so nutzen wie es ist.

ich bin relativ gut im wiederherstellen von extensions und programminstallationen, auch wenn das unter meinen diversen mac os einfacher ist als unter windows. aber vom grundsatz her hast du natürlich recht, dass man das insbesondere wenn man sich auf einem anderen OS noch nicht so gut auskennt, das nicht übertreiben sollte.

ich gebe übrigens freimütig zu, dass es in windwos auch ein paar sachen gibt, die echt besser sind als am mac.
die benutzung der wirklich gut gemachten unterfunktionen von winrar z.b. macht schon ein bischen mehr spass wie die arbeit mit der kostenlosen unix variante auf dem mac. auch die problemlose benutzung von 30 jahre alten 32 bit programmen macht glücklich.

total krank ist aber das hier, und zwar an allen ecken und enden.

1631998587871.png


man will das gleiche fenster zwei mal aufmachen, aber das geht nicht via icon auf dem desktop.

man hat einen schwarzen balken oben, aber kann ihn nur in der oberen hälfte anfassen, da die untere hälfte auch dort zum tab gehört, wo gar keine tabs mehr sind. hat man einmal ein solches tab beklickt, reagieren die tabs fortan auf das scrollwheel (was um gottes willen...), und man muss das erst wieder deaktivieren, indem man außerhalb klickt.

es gibt einen knopf für "eigenschaften", der, wenn kein item im archiv rechts angewählt ist, das gerade angewählte item links in der struktur erfasst, und zwar auch dann, wenn die linke spalte nicht aktiv und die auswahl ausgegraut ist. unter dem icon ist ein menu, dass als einzige unteroption der funktion "eigenschaften" die funktion "eigenschaften" zur verfügung stellt (na gut, dass es da drin ist) ist das item ein alias, werden die eigenschaften des alias angezeigt (wer braucht das?), und im eigenschaften-fenster gibt es keine funktion das original zu revealen.

große icons während listendarstellung, wie in windows 7, scheint verschwunden zu sein (oder ich bin zu doof dafür)

und wozu kann man eigentlich programme an diese task bar "anheften", wenn die weder drag and drop-launch noch eine menufunktion für force-quit bietet.

es ist wirklich wie im irrenhaus. ich denke manchmal die machen das mit absicht, nur um mich zu ärgern.
 
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