Vorstellung des neuen Mac Pro ... Diskussion

Diskutiere das Thema Vorstellung des neuen Mac Pro ... Diskussion im Forum Mac Pro, Power Mac, Cube.

  1. Dextera

    Dextera Mitglied

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    Ja? Sollte man das?

    Für manche reicht es schon aus dass man die letzten 11 Jahre zur Zielgruppe uns Käuferschicht des Mac Pro gehört hat. Es soll Leute geben, die brauchen nicht die brachiale Leistung, sondern die Anschlussmöglichkeiten. Die Möglichkeit Dinge auszutauschen wenn sie defekt sind oder ihren Job nicht mehr gut machen. Ohne dass man dann in nen Store muss und dann ne Woche ohne gerät dasteht.

    Es soll Pros geben, die jetzt seit Jahren auf einen Nachfolger ihres Gerätes gewartet haben. Und dann kommt so ein Teil mit proprietärer Mini-SSD und 2 Jahre alte GPU für den fast doppelten Einstiegspreis als bisher.

    Also wenn im September das nächste iPhone auch plötzlich 3000€ kostet mit 16GB und 28 Kern-CPU dann argumentieren du und deine Kumpels hier auch damit dass man dann eben nicht zur Zielgruppe gehöre - auch wenn man seit 2007 sehr wohl dabei war?
     
  2. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    @dex…,
    wie ich kurz vorher noch einmal schrieb: ich nutze kein iOS weil ich es nicht mag, auch weil ich das Arbeiten in einem solch abgeschotten System nicht brauche (ich nutze übrigens GAR KEIN Smartphone…)., insofern wären mir selbst 100€ für ein iPhone zu teuer ;)

    Im Ernst, ich bin mit der VORSTELLUNG des MacPro vorerst zufrieden, ob das so bleibt werde ich sehen, wenn der Rechner von MIR getestet werden kann. Da ich ihn wie vermutlich die meisten Käufer eh nicht in der Basiskonfig. brauchen kann, erübrigt sich das Thema für mich, könnte ich ihn nicht um/aufrüsten, würde ich keinen weiteren Gedanken verschwenden. (DAS war beim iMacPro der Fall, besehen, getestet und für nicht in Frage kommend zu unserem Systemhaus zurückgegeben). Als Privatperson wäre der Preis vermutlich ein KO Kriterium, als finanzier- und abschreibbares Arbeitsgerät spielt der Preis die "zweite Geige". Ich kann die verstehen, denen der Rechner "zuviel" ist (Kosten, Optionen etc.) es ist dann einfach so, dass Apple sie nicht berücksichtigt hat - das kam aber in Cupertino schon öfter vor…
     
  3. PLE

    PLE Mitglied

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    Was war denn an den alten MacPro Tower nicht professionell? Ja, diese 10 Jahre alten Geräte sind für heutige Verhältnisse langsam, aber wie sie erschienen sind waren das anspruchsvolle Workstations. Früher gab es ja auch Konfigurationen mit Dual CPUs während der neue Mac Pro auf eine CPU beschränkt ist.

    Der alte MacPro kann Thunderbolt 3, allerdings mit einigen Einschränkungen. Die Gigabyte Titan Ridge Add-on Karte kann man auch im MacPro betreiben. Da diese Karte aber Standardmäßig im Secure Modus läuft (den macOS nicht unterstützt), muss man nach jeden Einschalten erst Windows 10 booten um die angeschlossene Thunderbolt Hardware einzubinden. Danach kann man macOS ab Mojave booten um die Hardware zu verwenden.

    https://www.youtube.com/watch?v=Arsep8mKZLM
     
  4. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Ich meinte das in der Art, dass Apple zum ersten mal einen Pro-Computer vorgestellt hat, der absolut keinerlei Rücksicht auf Bedürfnisse des privaten Power-Users nimmt. Ich wollte damit nicht sagen, dass der frühere Mac Pro nicht auch professionell verwendet werden konnte. :)
     
  5. Veritas

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    Wenn du die Geekbench Suche nicht bedienen kannst, ist das nicht mein Problem. Von welchen genauen Specs kommen die 24.000 Geekbench Punkte?
    https://browser.geekbench.com/v4/cpu/search?dir=desc&q=Mac+mini+(Late+2018)&sort=multicore_score

    In der Gegend rumstehen? Anständiges Kabelmanagement reicht da vollkommen aus. Beim MacPro hätte ich vielleicht 4 Kabel weniger, im Geschäft sind nichtmal alle Ports am 6.1er belegt.

    Du kamst an, dass selbst deine Oma den 5.1er upgraden kann. So mit Highpoint-Karte, NVIDIA und Webdriver, Stromversorgung usw. Ok, dann hast du eben eine sehr fitte Oma.

    Es ging doch um das aktuelle Betriebssystem und das meckert ja jetzt schon ständig, das 32bit bald abgeschafft werden. Und sobald du einen Mac kaufst, wird 10.5 ohnehin drauf sein. Bei Release muss man auch nicht auf das neue OS gehen, aber spätestens nach zwei Jahren stoßen die ersten Programme alte Betriebssysteme ab. Und meine Produktivsoftware ist immer auf dem letzten Stand.

    Und ich kann dir sagen, dass der mini i7 den Mac Pro 6.1 Hexacore mit der D500 schlägt, spürbar.
     
  6. flyproductions

    flyproductions Mitglied

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    Naja, wenn man keinen Dump findet, heißt das ja erstmal nicht mehr, als dass noch niemand gedumpt hat. Aber nicht zwingend, dass man nicht dumpen kann. ;)

    Was mich betrifft, werde ich aber wohl einfach mal schauen, wie weit ich mit dem „experimental“ ROM für die 1070 komme. Das ist sowieso die Karte, die ich haben will. 1080 brauch ich ned. Und braucht mir auch zuviel Strom.

    ...wenn ich mir denn, nachdem ich mich von der Anschaffung und Aufrüstung des „ollen“ 5,1ers erholt habe, eine leisten kann. Ich gehöre halt nicht zur Pro-Zielgruppe. Daher auch meine Verbitterung! :crack:
     
  7. flyproductions

    flyproductions Mitglied

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    Da würde ich aber schnellstens was machen! Ist doch sicher noch Platz auf dem Tisch.

    Eben! Deshalb habe ich es auch gleich wieder runtergeschmissen und bin zurück auf HS. War aber nicht der einzige Grund. Mit meinen Kundendatenbeständen mit jeder Menge Custom-Icons war der Mojave Finder nahezu unbenutzbar. Ich weiß nicht, was sie da wieder „essentielles“ angestellt haben. Aber ich hatte dann doch keine Lust, bei ein paar Zig Tausend Files die Icons zu löschen, nur, damit ein Betriebssystem halbwegs vernünftig läuft, das kein einziges neues Feature bietet, das ich brauche.

    Daran habe ich nicht den geringsten Zweifel! Irgendwer muss ja immer als „Early Adopter“ den willig zahlenden Retail-Beta-Tester-Hansel machen.

    Ach so, ...und auf der anderen Seite gibt es dann die Leute, die mehr Zeit und Energie in ihre Skills als in ihre „Produktivsoftware“ investieren. Die machen dann teilweise heute noch auf einer „völlig indiskutablen“ 32bit CS 4 richtig tolle Sachen. Weil sie eben einfach gut sind.
     
  8. Veritas

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    Warum soll ich mit ner alten CS6 arbeiten, wenn die CC läuft? Warum soll ich Aperture oder das letzte Lightroom nutzen, wenn Kameras nicht unterstützt werden?
     
  9. flyproductions

    flyproductions Mitglied

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    Öhhh vielleicht, weil du die CS 6 schon hast und sie eigentlich noch genausogut läuft, während du die CC, die nichts wirklich wichtiges mehr kann, außer abwärtsinkompatible Files zu schreiben, erst für teuer Geld mieten musst?

    Aber mach nur! Solche willfährigen, völlig kritikfreien Consum-Victims brauchen die Apples und Adobes dieser Welt, um weiter „tolle neue“ Sachen entwickel zu können.

    PS: Ach ja, klar! Du hast natürlich auch immer die allerneuesten Kameras, die von drei Tage alter Soft schon nicht mehr unterstützt werden.
     
  10. Veritas

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    Also sage ich meinem Chef, er soll sich lieber ne alte CS6 anschaffen, die keinen Support hat und die er offiziell nicht mehr kaufen kann? Die Software, die auch unsere Kameras nicht unterstützt? Und die Software, mit denen der offene Datenaustausch nicht reibungslos funktioniert? Glückwünsch, muss schön sein in deiner Welt. Das ist die Kategorie „Mach ich seit 20 Jahren schon so, ich ändere da nichts.“

    Teuer? 11.89€ für Photoshop und Lightroom oder 1.300-1.800€ damals für die Box-Version, die Rechnung geht auf, wenn du 15 Jahre auf dem Stand bleibst, nebst Mac und macOS. Und dann sage ich gleich meinem Chef, er soll mir nen alten Mac kaufen. Privat ebenfalls, weil meine CS5 darauf nicht läuft. Ich kann mir auch nen 2014er Dualcore mini hinstellen.

    Und zur Kamera: Unterstützt deine CS6 die 1DX MK II und die X1D? Und nächstes Jahr steht bei mir auch eine neue Kamera an. Aber ja, lieber kaufe ich nur alte Sachen ohne Support, ohne Garantie, weil Adobe ja sooo teuer ist.

    Geh mal in die Vorstufe und in eine Druckerei und rufe beim offenen Datenaustausch jeden Kunden an, er soll doch bitte .fh Daten und .idml schicken.
     
  11. flyproductions

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    Ach ja, der ADOBE „Support“, ...der zu 99,3% daraus besteht, auf jeden Fall erstmal abzuschalten, wenn irgendetwas nicht bezahlt zu sein droht, und dann zu fragen. Am besten mitten in einem engen Terminjob. Ich vergaß!

    Das ist natürlich ein Argument.

    Ach so, nee, vielleicht doch nicht. Ich arbeite seit über 25 Jahren mit Produktionssoftware im Kreativbereich. Was ich dafür bis heute noch zum ersten mal zu benötigen hätte, ist eines: Support! Aber gut, kann natürlich sein, dass „dein Chef“ eher so ein etwas Unbeholfener ist. Dann würde ich das vielleicht auch so machen.
     
  12. Veritas

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    Support im Sinne von Updates, die gab es vor 25 Jahren sicher bei deinem Rechenschieber nicht. Unsupported heißt „nicht mehr unterstützt“.
    Aber dass es eine Welt außerhalb von paar Broschüren und Corporate Design gibt, scheinst du nicht zu verstehen. Ebensowenig wie offenen Datenaustausch.
     
  13. flyproductions

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    Ach so, und um „meine Welt“ musst du dir keine Sorgen machen. Da ist es tatsächlich schöner (und vermutlich auch etwas gemütlicher) als in der den feuchten Konsumträumen irgendeines Kabelschleppers Entstammenden, die sich nur dreht, wenn alle „Profis“, sobald es es gibt, immer augenbliclich das Tollste und Neueste haben.
     
  14. Veritas

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    Du hast es nicht kapiert. Seit jeher habe ich nen mini, aber wenn ich Leistung im 2018er haben kann, warum soll ich mir dann einen 2012er für die Zukunft kaufen, wenn der 2011er defekt ist? Zumal auch die Software immer schneller wurde und mit einem Neukauf (der Mac Pro ist übrigens von 2013, gekauft 2015) bekommst du eben aktuelle Betriebssysteme.
    Du musst ganz schön verbittert sein und nur deine Sichtweise akzeptieren ohne andere Arten von Produktionen zu kennen.
     
  15. flyproductions

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    Stimmt eigentlich. Was schreiben wir uns hier die Köppe heiß?

    Dein „Chef“ hat einen 6,1er. Das ist doch eigentlich schon alles, was man über sein untrügliches Gespür für tatsächlich zukunftsfähige Technologien wissen muss...

    ...und ja, natürlich bin ich verbittert. Da tut es doch so gut, so tolerante, in ihren Sichtweisen in keinster Weise festgefahrene und selbstreflektierte Diskussionspartner wie dich zu haben.
     
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