Von FotoStation zu Aperture

mhmedia

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Hallo,

ich benutze zur Zeit Fotostation Classic 5.2 von Fotoware zum Archivieren und Beschriften meiner Fotos. Nun wollte ich zu Aperture wechseln aber da gibt es einige Fragen.
Zur Zeit stecke ich nach einem Termin die CF Karte in den Leser und kopiere die Bilder mit Fotostation-Aktionen in einen Ordner, dann schaue ich mir die Bilder an - Doppelklick auf ein Bild, dann kommt eine große Vorschau - und dann kann sie mit SPACE markieren während ich mit den Pfeiltasten durch die Bilder schaue. Wenn ich alle Bilder durchgeschaut habe, dann schließe ich die Preview und werde gefragt ob ich die neue Auswahl erhalten möchte. Ich klicke auf JA und dann verschiebe ich die Bilder in meinen Ordner AUSWAHL und dort Beschrifte ich sie dann. Da nach verschicken per FTP.

Nun meine Frage: Wenn Aperture nie die Originalbilder verändert, wo ist dann die Beschriftung (Meta-Daten?)
Wie kann ich die Bilder beim Durchschauen markieren? Gibt es auch Aktionen? Die Bilder die ich im Ordner KARTE habe und die es nicht in die Auswahl schaffen, werden die dann durch löschen auch gelöscht?

Hoffe, es ist verständlich was ich meine?

Danke

edit:
Fotostation Classic ist keine Bildbearbeitung. Vielleicht weiß ja trotzdem hier jemand Rat.

.
 
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VolkerWorringer

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Ach Du große Güte ... sorry, das sind viele Fragen auf einmal.

Aperture bietet viele Möglichkeiten, Bilder zu verwalten: in einer eigenen Bibliothek (importiert) oder in einer Ordnerstruktur.

Die Orginalbilder werden nie verändert, die Metadaten allerdings doch, wenn man es will.

Aperture bietet viele Möglichkeiten, Bilder zu markieren (Güte, Schlagwörter, Projekte etc)

Man kann jederzeit die Bilder löschen, wenn man sie nicht mehr will.

Allerdings ist Dein Workflow nicht wirklich die Stärke von Aperture - es geht nämlich hier mehrbei um Archivierung, denn um das simple Aussortieren. Das geht mit Adobe Bridge z.B. viel leichter.

Also, wenn Du nicht den Sprung zu einer vernünftigen Bildarchivierung machen möchtest, bist Du mit einfacheren Lösungen besser bedient.

Gruß, Volker.
 

Hemi Orange

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Allerdings ist Dein Workflow nicht wirklich die Stärke von Aperture - es geht nämlich hier mehrbei um Archivierung, denn um das simple Aussortieren. Das geht mit Adobe Bridge z.B. viel leichter.
Das sehe ich (und andere) aber völlig anders. Aperture wurde für beides, Workflow-Optimierung und Archivierung designed.

Das was mhmedia vorhat ist Standard, würde ich mal sagen:
- Bilderimport
- Durchsicht und Aussortieren
- die verbleibenden Bilder archivieren (und bearbeiten)

Wie man dabei vorgeht ist im wesentlichen jedem selbst überlassen, aber Aperture bietet dabei viele Möglichkeiten der Workflowgestaltung. Ich empfehle dem TE deshalb erstmal die grundsätzliche Philosophie und Herangehensweise von Aperture zu verstehen, dafür eignen sich die Videotutorials auf apple.com am besten:

http://www.apple.com/aperture/tutorials/

Unter "Organize" v.a. die Punkte "Importing" und "Compare and select"

Edit: ganz konkret kannst du deine heutige Vorgehensweise z.B. so abbilden, dass du einfach die Bilder nach dem Import im Full Screen-Modus durchblätterst und jedes Bild dass du nicht behalten willst mit "Reject" markierst (Taste "0"). Aperture verschiebt dann diese abgelehnten Fotos in einen eigenen Folder, den man später endgültig löschen kann. Die verbleibenden Bilder in deinem Projekt kannst du dann einfach weiter bearbeiten, kategorisieren (1-5 Sterne), Keywords vergeben etc.
 

caspdud

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...behalten willst mit "Reject" markierst (Taste "0")...
ist die Taste "9". Zumindest in der deutschen Version. Taste "0" entfernt die Wertung des Bildes.
 

Kümmelkorn

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Allerdings ist Dein Workflow nicht wirklich die Stärke von Aperture
:eek: Wie kommst du darauf?

Mit Aperture kann man das sehr wohl machen, es ist ganz ausgezeichnet dazu geeignet und dies zeigen sogar schon die mitgelieferten Beispielprojekte!

1. Bilder importieren
2. Bilder (wenn gewünscht in Fullscreen) anschauen und mittels Tastenkürzel als ausgewählt (#) oder verworfen (9) markieren - per Pfeiltasten wechselt man zwischen den Bildern. Auf wunsch auch jede beliebige andere Wertung gegeben werden (bis zu 5 Sterne oder eben keine Wertung bzw. verworfen)
3. Dann kannst du nach der Wertung suchen oder sogar ein intelligentes Album erstellen, dass dir nach der Wertung sucht. Dabei kannst du flexibel jede gesuchte Wertung einstellen und natürlich mit jedem beliebigen Kriterium kombinieren, falls erwünscht.
4. Ob die Daten direkt aus Aperture per FTP verschickt werden können, weiß ich gar nicht. Evtl. gibt es auch dazu bereits ein Plugin. Ansonsten lässt sich das leicht manuell vollziehen oder sogar per AppleScript und u.U. sogar per Automator automatisieren.

Was du mit Aktionen meinst, ist mir nicht ganz schlüssig. Du kannst Ordner automatisch überwachen, außerdem gibt es natürlich immer die möglichkeit mit dem Automator oder Applescript aktionen zu erstellen.

--
edit: ok, ich sollte vorher denganzen thread durchlesen... hat alles hemi schon gesagt, sorry...
 

Hemi Orange

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VolkerWorringer

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OK, OK, ich bin überwältigt.

Was ich damit sagen wollte ist, dass man das simple Aussortieren mit einfacheren Methoden erreichen kann (und nicht 200 Euro für Aperture investieren muß).

Ich nutze selber Aperture intensiv und weiß es zu schätzen. Allerdings will ich hinterher auch etwas mit den Bildern machen.

Um Himmels Willen - nichts liegt mir ferner, als die Fähigkeiten von Aperture schlecht zu machen.

;-)

Gruß, Volker.
 

Kümmelkorn

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*gg*
Da war dein Satz „Allerdings ist Dein Workflow nicht wirklich die Stärke von Aperture“ allerdings sehr missverständlich ;)

Klar, wenn es NUR um diese Funktion geht, ist Aperture überdimensioniert - das geht nämlich alles genauso gut mit iPhoto. Ich glaub sogar inkl. FTP Upload :)
 
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