VmWare Fusion: Der Serverersatz?

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  1. Dom!

    Dom! Thread Starter Mitglied

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    hi,


    ich habe von der vmware lösung gehört, mehrere pc´s auf einer großen
    machiene laufen zu lassen um kosten zu sparen.
    wenn meine internetrecherchen richtig sind, kostet eine lizenz für einen server (ESX Server Starter) 1000$.

    nun meine frage: was haltet ihr davon einfach einen mac pro mit vmware fusion (79$) zu nehmen? ich kann ebenfalls dem gast betriebssystem die leistung beliebig zuteilen wie beim esx server. oder bietet der esx noch andere vorteile?

    vorteile im mac pro sehe ich:

    - alugehäuse wird weniger warm als die plastik-pc-konkurrenz
    - bessere verarbeitung
    - weniger geräusche als normale pcs
    - leistung entspricht bei aufrüstung einem windows-server

    was haltet ihr von der idee? ist die "home" virtualisierungsversion vielleicht zu instabiel für den professionellen einsatz?
    würde mich über meinungen und links zum thema freuen!
    habe das ganze noch nicht richtig ausgearbeitet, daher verzeiht mir eventuelle unachtsamkeiten. sofern ihr für den einsatz noch wichtige fragen habt, kann ich diese gerne beantworten, wollte den ersten post nicht unnötig in die länge ziehen :rolleyes:


    gruß
    dominik
     
  2. Kruemel_ddorf

    Kruemel_ddorf Mitglied

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    Du darfst esx nicht mit fusion vergleichen, das sind unterschiedliche Konzepte.
    esx sieht eine wesentlich granularere Virtualisierung vor, ist perfomanter und benötigt kein darunter laufendes OS. ( an alle die jetzt schreien, da rennt ein Linux drunter, sei gesagt, ja es rennt ein Linux drunter, wird aber nur zum Booten und fuer die CLI/GUI gebraucht) Der Hypervisor rennt komplett losgelöst von dem Linux.

    Aber zurueck zum Topic,
    evt ist ein MacPro + Fusion fuer den private Zweck ausreichend, aber kommt lange nicht an die Leistung von esx heran.

    gruss
     
  3. Dom!

    Dom! Thread Starter Mitglied

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    hmm, na da ist meine anfängliche euphorie gleich schon wieder gebremst :o
    das heißt: osx schluckt zu viel ressourcen?

    stimmt, habe momentan die 30-tage-testversion, da kann ich zwar den speicher großzügig auf das gast betriebssystem verteilen, aber dann hörts schon wieder auf, den rest "schluckt" osx. wobei: wenn ich auf osx keinerlei programme laufen lasse :confused:
     
  4. Kruemel_ddorf

    Kruemel_ddorf Mitglied

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    OSX schluckt Ressourcen, wieviele ist hier unerheblich. Es kommt auf nicht auf xx MB Speicher an oder aehnliches. Es geht vielmehr darum wer darf wann wie welche Ressource (Storage IO, Speicher, Netz IO) benutzen UND wer koordiniert diese Nutzung, und das ist definitiv nicht die Staerke von OSX.
     
  5. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    es gibt noch andere virtualisierungen wie Xen...

    abgesehen davon, gibt es den vmware player für windows und linux wohl umsonst und solange du keine eigenen VMs erstellen musst, ist wohl das billiger als fusion auf dem mac...
     
  6. sack

    sack Mitglied

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    Habe die von Dir beschriebene Lösung hier laufen, einen Mac Pro 2,66, auf dem neben OSX eine Windows 2003 VM als Anwendungsserver und eine Linux-VM als Mail-/Fax-Server laufen.

    Leistungsmangel für unsere Anwendungen (5-10 Clients mit mäßiger Netzwerklast) kann ich nicht feststellen, tatsächlich laufen die VMs gefühlt vergleichbar schnell, wie die zuvor eingesetzten 2 Stk. Athlon 64 3200+ mit 2GB jew. nativ.

    Das Hauptmanko von Fusion für die Anwendung als Server-Host ist die fehlende Konsole (logisch, Fusion ist ja auch eine Workstation Version). Der normale VMWare-Server für Win und Linux läßt sich remote administrieren und kann z.B. unter Linux auf Terminal-Ebene (neu)gestartet werden bzw. nach Neustart des Host automatisch mit starten. Unter OSX muss man direkt vorm Rechner sitzen, oder sich mit VNC oder Desktop Transporter begnügen (besser: rumärgern) um die VMs händisch hoch- und runterzufahren. Es ist aber bereits eine Server-Version von Fusion (oder war es Parallels?) angekündigt.

    Nachtrag: Wenn's um Kosten geht und nicht aus anderem Grund ein OSX gebraucht wird, ist m.E. ein Linux-Server mit kostenlosem VMWare-Server die beste Lösung. Wenn ich's übers Herz bringen könnte, hätte ich vielleicht auch schon Linux auf den Mac Pro installiert, bringe ich aber nicht ;)
     
  7. r2k

    r2k Mitglied

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    Hi

    es gibt auch ein Gratisserver von Vmware für die semiprof-Virtualisierung.

    Läuft unter Windows und Linux. --> Benötigt ein "normaler" Rechner und kein Macpro

    lg
    Marco
     
  8. admartinator

    admartinator Mitglied

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    Jo, steht ja einen Beitrag über dir beschrieben. ;)

    http://www.vmware.com/de/products/server/
     
  9. Dom!

    Dom! Thread Starter Mitglied

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    erstmal danke für eure zahlreichen antworten!!!!

    @r2k: die gratis visualisierungssoftware von vmware erlaubt es nur einen virtuellen rechner pro server laufen zu lassen, ich bräuchte jedoch zwischen 2 und 3 servern.

    @sack: das interessiert mich näher. wir hätten ca. 10-15 clients. unsere clients greifen auf daten im netzwerk zu (word dokumente, termienplaner) und die hauptaufgabe ist eine herstellung einer remotedesktopverbindung zum server, auf dem dann die programme laufen. sind glaube ich sql datenbanken, von daher ist der "leistungsengpass" nicht der prozessor, der nudelt laut taskmanager zwischen 5 und 10% momentan mehr oder minder untätig herum, sonder der festplattenzugriff und der speicher ist wichtig (hab ich mir jedenfalls sagen lassen). der server wird bei uns einmal gestartet und wird dann die ganze woche nicht mehr angerührt. somit ist eine bedienung unerheblich. wenn ich heute was dran arbeiten muss, muss ich in den serverraum.

    darf ich fragen, in welcher branche du tätig bist?
    welches betriebssystem hast du installiert? osx normal oder server?
    welche konfiguration hat dein gerät? raid controller? mehrere festplatten? wieviel speicher? wieviel betriebssystem hast du per vmware laufen? oder nutzt du parallels? wird der rechner als reiner server genutzt, oder arbeitet noch jemand am gerät?
     
  10. sack

    sack Mitglied

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    produzierendes Gewerbe, dass wir hier Macs als Arbeitstiere haben, liegt wohl daran, dass ich der Chef bin und Windows vor 4 Jahren den Rücken gekehrt habe.

    OSX Workstation, wenn 10.5 raus ist, vermutlich Umstieg auf Server

    Mac Pro 2,66, 2xS-ATA im Software-Raid 0 als Systemlaufwerk, außerdem Raid 1 für nächtliche Vollbackups. Raid 0 ist merklich fixer und käme einer HD-lastigen Serveranwendung sicherlich zu Gute. Hardware-Raid ist natürlich besser.

    3 GB (jede VM bekommt 1GB, ist hier aber eigentlich Überfluss)

    Win 2k3, dient eigentlich nur noch dazu, die (Mac-)Clients mit Lexware FOP zu versorgen (Sch..ss-Spiel, wenn man durch Unmengen von Produktdaten mit einem Dreckstool verheiratet ist...)
    Ubuntu 6.06 LTS, mit Zimbra Mail-Server und Hylafax-Fax-Server. Beides könnte man natürlich auch direkt unter OSX einrichten, eine kleine portable VM hat aber auch so seine Vorteile,
    OSX selbst übernimmt File-Server-Dienste und regelmäßige Backups von allem

    habe ich auch, kann mich nicht entscheiden, welches besser ist, haben beide Vor- und Nachteile, wie gesagt, Vmware-server bietet einige Vorteile, das fängt schon damit an, dass der Rechner, wenn die USV runterfahren anmahnt, von Fusion aufgehalten wird, ob die VM angehalten werden soll... alles noch nicht so durchdacht (auch von mir)

    99% Server, leistungsmäßig "idlet" er in unserem Umfeld aber ohnehin nur so vor sich hin
     
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