Video-Projekte auslagern???

Diskutiere das Thema Video-Projekte auslagern??? im Forum Mac Pro, Power Mac, Cube.

  1. simone

    simone Thread Starter Mitglied

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    Hallo liebes Forum

    Habe ein riesiges Video-Projekt auf dem Rechner – analoges Video-Material per Miro Motion DC20 auf den Rechner geschaufelt, mit Premiere bearbeitet und möchte nun das ganze Projekt auslagern.
    Es handelt sich um Daten, die insgesamt etwa 25-30 Gigabyte betragen...
    Wer kann mir sagen, wie ich diese Daten (bzw. auf was für einen Datenträger) am besten auslagere?? Die neue DVD-Generation mit 18-30 Gigabyte Platz lässt ja leider noch auf sich warten.

    Herzliche Grüße
    Simone
     
  2. moegeler

    moegeler Mitglied

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    Ich weiß zwar nicht ob ich alles richtig verstanden habe und ich weiß auch nicht was für ein Mac du hast, aber ich würde alles auf ein externen Festplatte speichern...
     
  3. Jörg

    Jörg Mitglied

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    Genau! Festplatte, womöglich ne externe :D , oder aber, wenn Du ne DV-Cam hast, auf DV-Band spielen. Allerdings sind dann die Effekte und Titel etc nicht mehr editierbar. Wenn Du ne weiterhin bearbeitbare Version speichern oder transportieren willst, kommst Du um ne Platte nicht herum. Sind aber auch gar nicht mehr so teuer... :(

    Jörg
     
  4. lundehundt

    lundehundt abgemeldet

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    Zum Auslagern von 30 Gig DV Material nach heutigem Stand der bezahlbaren Technik sehe ich grundsaetzlich nur zwei Moeglichkeiten

    Du kannst, wie schon von moegeler vorgeschlagen, eine externe FW Festplatte an den Rechner haengen (oder je nach Rechner intern eine zweite Platte einbauen). Ich habe mir letzten Samstag eine 120 Gig Disk von Maxtor fuer 97,- Euro gekauft. Ist also nicht so wahnsinnig teuer. Allerdings kann ich in meinen G4 auch bis zu 4 Platten einbauen. Wenn du noch ein FW Gehauese fuer eine externe Platte brauchst, wird die Sache schon teurer.

    Wenn du einen Camcorder hast, der DV-In ueber FW kannn (sollten die meisten koennen), dann kannst du die DV Daten einfach auf ein Band zurueckschreiben, bzw fuer 30 Gig wirst du eher 3 Baender a 60 Minuten brauchen.

    Mir ist kein tool bekannt, mit dem du einen 30 Gig DV Film in handliche Stuecke teilen koenntest um die dann auf DVD zu Brennen um sie anschl. wieder zu einem Film zu vereinen.

    Cheers,
    Lunde
     
  5. simone

    simone Thread Starter Mitglied

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    Na ja, die nächsten Projekte stehen schon in der Warteschleife - würde also bedeuten nach ca. 3-4 Projekten ist dann die nächste Festplatte erforderlich und so weiter.... Die Projekte müssen auf jeden Fall so gesichert werden, dass man sie jeder Zeit modifizieren kann.
    Gibt es denn wirklich keine andere Möglichkeit???
    Es soll doch Mini-Datenbänder geben, auf die man bis zu 80 Giga sichern kann,
    hat schon jemand damit gearbeitet???

    Gruß
    Simone
     
  6. lundehundt

    lundehundt abgemeldet

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    Hallo Simone,

    ich habe bewusst vom Stand (aus meiner Sicht) bezahlbarer Technik gesprochen.

    Du kannst dir natuerlich ein LaCie Super DCT220 Tape Drive kaufen. Kostet schlappe 4.999,- $ aber kann uncompressed 110 Gig und compressed sogar 220 Gig auf ein Band schreiben.

    Vielleicht zahlts ja der Kunde ? ;)

    Cheers,
    Lunde

    PS: Der Preis war bei der Markteinfuehrung 2001 so hoch. Ist inzwischen vielleicht auch billiger geworden.
     
  7. Jörg

    Jörg Mitglied

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    Wenn Du ein Bandlaufwerk ins Auge faßt, erkundige Dich nach der Handhabbarkeit. Meines Wissens nach kannst Du die Videodaten nicht auf dem Band bearbeiten, sondern mußt erst komplett auf die Platte sichern. Geht bei der Transferrate der Bänder ja auch gar nicht anders... :eek:

    Und 20 GB vom Band auf die Platte kopieren läßt einen schonmal zum Stangenraucher werden. Wieder zurück zum sichern gibt dann den Rest... :(

    Wie wärs mit einem Festplattenshuttlesystem? Da kannst Du im Betrieb die Platten einlegen, bearbeiten und wieder rausnehmen. Pro Kunde oder Projekt eine Platte mitabzurechnen dürfte bei den Plattenpreisen nich das Problem sein, oder? Natürlich immer verbunden mit den Unwägbarkeiten einer fehlenden Sicherungskopie... :confused:

    Wie machen Video-Profis das denn?


    Jörg
     
  8. lundehundt

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    das is absolut richtig. Du kannst die Daten nicht auf dem Tape bearbeiten sondern musst die komplette Datei erst zurueck auf Platte schreiben. Das geht bei dem LaCie DCT 220 Straemer immerhin mit 11 MB/s.

    Es geht aber auch billiger. Ich habe gerade mal bei LaCie nachgeschaut. Es gibt dort ein AIT U&I Bandlaufwerk (uncompressed 50 Gig und compressed bis zu 130 Gig Kapazitaet) fuer 1299,-$. Wird ueber FW oder USB2 connected und schreibt 6MB/s.

    Cheers,
    Lunde
     
  9. Jörg

    Jörg Mitglied

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    Das hieße also eine knappe Stunde auf die Platte kopieren zum Bearbeiten, zumindest theoretisch (habe ich mich verrechnet?). Nach dem Bearbeiten ne Stunde zum zurücksichern, oder geht Schreiben nicht deutlich langsamer? Vielleicht taugt so ein Bandlaufwerk ja eher für die endgültige Sicherung nach Beendigung des Jobs, dagegen spricht wieder, daß es sich um einen magenetischen Laufwerkstyp handelt, die Bänder also mit größter Sorgfalt gelagert werden müssen...

    Server werden doch oft auf Band gesichert, oder? Was ist da das Kriterium? Hohe Kapazität, oder auch hohe Datensicherheit?


    Jörg
     
  10. lundehundt

    lundehundt abgemeldet

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    Datensicherheit ist das hoechste Kriterium. Bei uns im Rechen Zentrum werden z.B. die Backup Baender bereits nach 12 Schreibzyklen gegen neue ausgetauscht um das Risiko zu minmieren wegen mechanischer Probleme bei einem restore zu scheitern.

    Geschwindigkeit ist natuerlich auch ein Thema. Aber da die Backups ubers Netzwerk gemacht werden ist hier eher die LAN/WAN Bandbreite als die Schreibgeschwindigkeit der bottleneck. Und man muss natuerlich auch bedenken, dass der compressed mode mehr Zeit braucht als un-compressed.

    Cheers,
    Lunde
     
  11. Andi

    Andi Mitglied

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  12. simone

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    Danke für Eure Tipps!

    Hallo Ihr Lieben...

    Danke für Eure Ratschläge!
    In erster Linie suche ich etwas für die endgültige Sicherung nach Abschluss des Jobs, da wäre das Bandlaufwerk ja nicht so übel...
    Das kleine Raid-System von ONE ist auch nicht zu verachten!
    Muss jetzt erst einmal eine Weile darüber nachdenken, welches die beste Lösung für mich ist.

    Herzliche Grüße
    Simone
     
  13. Jörg

    Jörg Mitglied

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    Hi Simone,
    willst Du uns mal den Ablauf oder die Rahmenbedingungen der Jobs erläutern, vielleicht können wir Dir beim Nachdenken helfen. 14 Augen sehen mehr als 2... :D

    Jörg
     
  14. simone

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    Hallo liebes Forum
    Also:
    Zuerst werden alle relevanten Filmsequenzen per Videokarte auf den Rechner "geschaufelt" Pro Minute fertig geschnittenen und bearb. Videomaterials muss mit 2 Minuten Rohmaterial gerechnet werden. Das entspricht einer Datenmenge – je nach Qualität – von ca. 200-300MB + die Datenmenge für den Ton.

    Dieses Material wird in ein sog. Projekt eingebunden, also die einzelnen Clips in eine Spur bzw. 2 Spuren eingefügt die Clips werden geschnitten, Übergänge definiert, evtl. Filter angewendet, Effekte wie z.B. Bluebox usw.! Ton hinzugefügt (Originalton +/oder Musik).
    Anschliessend wird das Ganze (fertige Film) wieder per Videokarte auf Band (VHS) ausgegeben.

    Meine Filme werden (zur Zeit noch) auf einem Apple PM9500er geschnitten – einem Apple-Dino, der zwar schon lange von Fortschritt überholt worden ist aber immer gute Dienste geleistet hat. Habe mir gerade einen gebrauchten G4/533MHz gegönnt und mit dem 9500er vernetzt. Hintergedanke ist, den 9500er (eingebaute Miro DC20) nur noch für das Aufspielen der Videos zu benutzen, diese dann auf den G4 zu kopieren und dort zu schneiden und weiter zu bearbeiten. In erster Linie geht es mir darum den Berg analoger Videos abzubauen, die verwertbaren Filmsequenzen so auszulagern, dass ich bei Bedarf auf sie zugreifen kann (ohne sie immer wieder neu "capture'n" zu müssen) bevor die DC20 ihren Dienst aufgibt. Ausserdem kommt es oft vor, dass ich ein Premiere-Projekt ändern und verschiedene Versionen aus einem Projekt generieren muss, da ist es sehr zeitaufwändig ein Projekt an dem man Stundenlang gearbeitet hat zu löschen und wieder von vorne anzufangen.
    Eine DV-Cam ist auf jeden Fall geplant – vor allem eine DV-Cam mit Analog IN wäre toll, da könnte ich die analogen Bänder auf Digitale überspielen – das würde auch die Datengröße erheblich reduzieren.
    Muss aber leider noch ein Weilchen warten...

    Bis dahin werde ich mir alle Vorschläge durch den Kopf gehen lassen...
    Ein Bandlaufwerk scheint mir nicht uninteressant - Geschwindigkeit ist da nur zweitrangig, da ich beim 9500er daran gewöhnt bin Filme auch mal über Nacht "rechnen" zu lassen.
    Liebe Grüße
    Simone
     
  15. Andi

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    ...

    Hallo simone,

    dann hast Du ja kein Problem. ;) http://www.dsp-memory.de/v1/catalog/product_info.php?cPath=105&products_id=10300& und zwei Platten a 120 MB http://www.dsp-memory.de/v1/catalog/product_info.php?cPath=40_42&products_id=8518& macht um die 300€

    Wenns möglich ist auf dem G4 ein OS X 10.2 zu verwenden (wirds bald günstig geben) d.h Deine Programme in der Classicumgebung auch laufen bzw eventuell ein Update der selben auf eine X Version, kannst Du aus den Platten auch ein gespiegeltes RAID machen. Wenn dies auch voll ist, packst Du die Platten in die Orginalverpackung und holst zwei neue.

    Du kannst jeder Zeit die Platten zurückbauen (dauert nur Minuten) und sofort weiter arbeiten.

    Gruß Andi
     
  16. Jörg

    Jörg Mitglied

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    Hi Simone,
    wenn ich Dich richtig verstehe, ist Dir ein großes Anliegen, VHS-Material zu sichern. Wäre da nicht auch eine Alternative zum Bandlaufwerk die Kodierung als SVCD? Für einen abendfüllenden Film bräuchtest Du nur zwei bis drei Rohlinge, 2. und 3. Sicherheitskopien wären wirtschaftlich angesichts der momentanen CD-R-Preise absolut vertretbar und Du bräuchtest keine Zusatzhardware, außer vielleicht einen schnellen Brenner. Die X-Installation samt geeigneter SVCD-Kodierer ist natürlich ein Kraftakt, aber dafür herzlich willkommen im 21. Jahrhundert.

    Der Dreh- und Angelpunkt ist die mpeg1-Kodierung. Die potentielle Ausgabe-Qualität sollte die des Original-VHS-Materials übersteigen, sodaß eigentlich kein Verlust auftreten dürfte, außer durch die Eigenheiten der Konverter-Karte. Problematisch könnte womöglich mehrmaliges hin und her Kodieren/Dekodieren werden, aber betörend ist natürlich die Datenreduzierungum den Faktor 10! Statt 20 GB pro Stunde nur 650 MB (je nach Datenrate)!

    Nur mal als Quergedachtes... :)


    Jörg
     
  17. emjaywap

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    ich habe einen hp scsi streamer im w2k server, den ich auch für film - backups benutzte. das rohmaterial stieg aber schnell so auf über 80 gb und ich bekomme auf ein dat komprimiert nur 24 gb, also unkomprimiert die hälfte. und die dv-avi's sind bereits sehr gut komprimiert. die geschwindigkeit ist um die 80 mb pro minute, das ist echt langweilig, vor allem wenn der pc in deinem zimmer steht, und du über nacht ein backup auf den server schicken willst. wir haben das so gelöst, dass wir 3 backups auch je einer 120 gb platte hatten. war das schnellste und konfortabelste.
     
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