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Verlauf nicht gedruckt

Dieses Thema im Forum "Drucktechnik" wurde erstellt von clonie, 17.07.2017.

  1. clonie

    clonie Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo zamm,
    das Drama geht weiter.
    Ich bin gelinde gesagt angepisst.

    Nicht einmal eine Teilschuld wollen die zugestehen. :koch:
    Mit Illustrator die Dateien zu öffnen sei absolut üblich und jede andere Druckerei hätte meine Druckdaten abgelehnt, weil sie nicht dem Standrad entsprächen.
    So nu: wenn ich die Exportfunktion von Indesign nutze, kommen keine sauberen Dateien raus, oder wie?

    MacEnroe
    Einfach nichts zu zahlen – das trau ich mich nicht. Klagen die dann nicht?
     
  2. MmeBezier

    MmeBezier MacUser Mitglied

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    Wie kommen die denn da drauf?

    Lass es woanders machen und beweise denen, dass es geht.
     
  3. clonie

    clonie Thread Starter MacUser Mitglied

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    Na, was die Rechnung dann nicht obsolet macht …
     
  4. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Im Grunde geben die selber zu, dass sie den Auftrag hätten ablehnen müssen, also dass der Fehler bei
    ihnen liegt. Haben sie aber nicht. Warum? Weil sie auf ihre Arbeitsweise vertrauen und denken „wird schon schiefgehen“,
    Hauptsache, wir haben den Auftrag.

    Allerdings mit dem Risiko, dass etwas passiert und der Kunde die Ware so nicht akzeptiert.

    Ob die nun klagen? Meiner Erfahrung nach nicht, wenn es eine kleinere Klitsche ist. Denn die Aussichten
    sind gering, und der Wert des Schadens ist geringer als die Anwaltskosten.
    Ich würde es drauf ankommen lassen.

    Natürlich nur, wenn die vorher nicht auf die Problematik hingewiesen haben und kein Korrekturabzug
    mit den sichtbaren Fehlern vorlag.

    P.S: Hast jetzt eigentlich einen neuen Monitor gekauft?
     
  5. clonie

    clonie Thread Starter MacUser Mitglied

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    MacEnroe :) Danke.
    Die Kund:innen warten und es eilt auch ein bisschen. Ich hab auch keinen Nerv mehr und mag auch nicht noch mehr Kohle als nötig investieren, bin also letztendlich jetzt doch drauf eingestiegen. Glücklich bin ich nicht damit. Bin echt auch ne Nulpe, was sowas angeht und reg mich viel zu sehr auf … Diplomatie ist nicht mein Ding, wenn ich mich unfair behandelt fühl.
    Naja, das letzte mal, dass ich da hab was machen lassen.

    P.S.: Neee, noch nicht. :D Der neue Labtop mit Retina fühlt sich riesig an und dann war ich dauernd unterwegs in anderen Agenturen und so, irgendwie ist das untergegangen.
     
  6. freucom

    freucom MacUser Mitglied

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    Moin,
    Aussage 1 ist nicht zutreffend: Die beiden Druckereien, mit denen ich hier zusammenarbeite, öffnen Druck-PDFs nicht in Illustrator. Die werden in das Rip übergeben, gehen in die Ausschießsoftware und werden von dort auf Platte belichtet, fertig. Nur weil der Workflow in dieser Druckerei über Illustrator erfolgt, ist das keinesfalls bei anderen Druckereien „üblich“.

    Aussage 2: Jede andere Druckerei hätte abgelehnt. Auch das ist nicht korrekt. Jede „andere“ Druckerei hätte die angelieferte Datei mit PitStop oder Adobe Acrobat Pro geprüft. Letzteres mach ich hier. Besteht die Datei den Prüflauf nicht, erhält der Kunde per E-Mail einen Bildschirmschnappschuss mit den Fragen:

    1. Trotzdem produzieren?
    2. Nachbesserung durch den Ersteller des PDFs?
    3. Nachbesserung vor Ort? -> Kosten werden dann nach Zeitaufwand in Rechnung gestellt
     
  7. Der_Soso

    Der_Soso MacUser Mitglied

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    Nur mal so als Anregung zu einer Problemlösung in ähnlichen Fällen:

    (Kenne zwar das Motiv nicht) Hätte man evtl. die Verläufe / Transparenzen in eine Pixelgrafik umwandeln können (z.B. Export als PDF aus InDesign [ohne Texte und Überflüssiges] --> öffnen in Photoshop --> Reimport in InDesign und Export als PDF?
     
  8. freucom

    freucom MacUser Mitglied

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    Moin,
    hm, ja – wenn man im Vorfeld wüsste, dass der Druckdienstleister einen fragwürdigen internen Workflow praktiziert, der fehler- und reklamationsanfällig ist, dann wäre das eine Option. Nur, wer geht davon aus? Wenn ich das Auto zum Winterreifenwechsel bringe, erwarte ich ja auch nicht, dass dafür die Achse ausgebaut wird …
     
  9. mampfed

    mampfed MacUser Mitglied

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    Hi,

    das ist tatsächlich eine Option und wird z.T. auch bei (kleineren) Druckereien so durchgeführt um Fehlerquellen zu reduzieren. Kann allerdings auch (minimale) Qualitätseinbußen mitsich bringen. (Wird hier landläufig als "Quick and Dirty" bezeichnet :) )
    Hätte hier in diesem Fall (aber auch ich kenne die Datei nicht) wahrscheinlich schon geholfen.

    Wie geht/ging die Geschichte denn weiter? Wurde noch mal gedruckt?

    Man könnte auch von der Druckerei einen Preflight-Check aus ihrem Workflow anfordern, um das Problem zu lokalisieren.
    Wenn es eine kleine Klitsche ist, haben sie wahrscheinlich schon mit dieser Aufgabe so ihre Schwierigkeiten, was die eigene (Argumentations-)Position deutlich verbessern würde... :)
     
  10. Veritas

    Veritas MacUser Mitglied

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    Jein, je nachdem, wie die Stanze angepasst wird und welche Software dort noch vorhanden ist, ist das der einzige Weg. Deshalb hatte ich damals gesagt, ich will die CC und nen PitStop Server. Bei manchen Produkten war es aber notwendig, die PDFs in AI zu laden und anzupassen.

    Aber wenn ich hier lese "der Zeit voraus" und CS4, muss ich auch etwas schmunzeln ;)

    Davon würde ich bei Transparenzen abraten, PS CS4 oder CS5 war die letzte Version, die Transparenzen ordentlich gerastert hat. Alle neueren erzeugen im Druck sichtbare Linien!

    @clonie dann sollen sie dir Joboptions und Preflight Profile bereitstellen.

    Aber genau das ist Problem der Druckerei. Wenn sie keine Vorlagen oder Angaben zur Stanzkontur liefern und mit offenen ID Daten nicht arbeiten können... Oder auch kein PitStop zum Angleichen haben... dann soll das nicht das Problem des Kunden sein.
     
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