Verlauf nicht gedruckt

Diskutiere das Thema Verlauf nicht gedruckt im Forum Drucktechnik.

  1. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Clonie, in deiner Datei sind ja keine „normalen“ Verläufe.
    Wenn ich hier Verläufe erstelle, und zusätzlich über die Deckkraft transparent mache, dann geht
    das alles problemlos. Mit einer „weichen Verlaufskante“ ebenso.
    Wie hast du die Verläufe erstellt?
     
  2. clonie

    clonie Thread Starter Mitglied

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    Es gibt 2 Sorten Verläufe in dem Dokument.
    Einmal die Sorte Verläufe, die ich als Farbfeld anlegen kann. Da kann ich dann 2 oder mehr Farben, radial oder linear einstellen. (Blume) Diese sind
    Dann die Transparenzverläufe (rote Wangen) per weiche Kante (zT auch in Kombi mit Verlaufsfarbfeld). Hätte es nur diese Weiche-Kante-Farbverläufe betroffen, wäre ich ja stutzig geworden … da kann ich mir schon eher Probleme vorstellen. Aber bei ganz normalen Farbfeldverläufen?

    Was sind denn da noch für Verläufe, die es geben kann? *kopfkratz*
     
  3. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Irgendwie hängt das mit deiner Datei zusammen. Ich hab mal einen Test in einer neuen Datei
    gemacht, neue Verläufe angelegt, Radial, nach außen mit weicher Verlaufsmaske usw., und da
    funktioniert es. Mit deiner Datei aber nicht. Komisch.

    P.S: Geht selbst dann, wenn ich die Verläufe in eine Form innen einfüge.
     
  4. clonie

    clonie Thread Starter Mitglied

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    Ja, das könnte sein.
    Nur komisch, dass es dann auch normale Verläufe killt … immer noch, find ich.
    OK, dann schieb ich's auf die korrupte Datei :)
    Danke auf jeden Fall für die rege Beteiligung und das Mitdenken! :upten:
     
  5. rpoussin

    rpoussin Mitglied

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    Genau das meinte ich.
    Wenn da etwas in ID angelegt wurde, was Illu nicht mag, wird es rausgeschmissen.
     
  6. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Ach, so rum .. dann habe ich das falsch interpretiert.
    Jedenfalls, dass InDesign zu Illustrator wenig kompatibel ist, ist ja bekannt. Da kann leicht
    etwas verloren gehen.
     
  7. freucom

    freucom Mitglied

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    Moin,
    na ja, von InDesign (via PDF) nach Illustrator zu gehen ist ein bisserl, wie verkehrt herum in die Einbahnstraße fahren. Umgekehrt ist der „übliche“ Weg, also Photoshop und Illustrator-Dateien in InDesign platzieren.

    Im beschriebenen Fall kommt ein seltener Workflow zum Tragen: Das Öffnen und weiterbearbeiten von Druck-PDFs mit Illustrator. Zu empfehlen ist diese Vorgehensweise nicht.
     
  8. clonie

    clonie Thread Starter Mitglied

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    Hallo.
    Neues von der Druckerei. Die finden, ich sollte mindestens die Hälfte der Kosten vom Neudruck übernehmen.
    Ich weiß nicht wie ich das finden soll.

    Ganz toll fände ich es, wenn ich ein bisschen mehr Futter hätte für die Argumentation.
    Wie sieht normalerweise der Workflow aus, bzw welche Programme sind daran beteiligt?

    Argumentation der Druckerei:
    Sie müssten doch die Dateien auf Bogen setzen und dazu müssten sie sie öffnen.
    Meine Nachfrage, warum sie denn die Dateien nicht Platzieren, sondern öffnen wurde quittiert mit:
    Die Dateien würden doch irgendwann im Prozess doch geöffnet werden.
    Das hab ich nicht verstanden. Weiß jemand von euch, was der meint?

    „Meine Druckerei“ (die leider keine Aufkleber macht) um die Ecke meinte:
    Sie arbeiten mit einem Zusatzmodul oder überlassen das Auf-Bogen-setzen dem RIP.
    Entspricht das eurer Erfahrung?

    Was mich zusätzlich stört: ich hatte ja schon sehr viel mehr Sticker bestellt, als ich eigentlich wollte (Mindestbestellmenge).
    Und ich mag eigentlich nicht noch mehr Geld ausgeben für eine Menge an Stickern, die ich in der Masse gar nicht brauche.
     
  9. MmeBezier

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    Clonie, ich kenne das so.

    Das vom Kunden gestellte Pdf wird nicht mehr geöffnet, jedenfalls nicht im Illustrator.
    Bestenfalls wird die Kontur geändert (PitStop), weil der Kunde diese nicht als Sonderfarbe zum Überdrucken angelegt hat oder sie einen für das RIP falschen Namen hat.

    Das Verschachteln auf dem Bogen macht das RIP (war in meinem Fall Caldera Software).
     
  10. freucom

    freucom Mitglied

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    Moin,
    wenn es nicht so traurig wäre, könnte man einen Lachanfall bekommen. Ich kenne keinen Druckdienstleister, der (Druck-)PDFs öffnet. Die werden an ein RIP übergeben und dort für die entsprechende Auflösung gerastert/gerippt.

    Mögliche Erklärung 1:
    Es gibt im Verpackungsbereich Dienstleister, die mit der Software ArtPro arbeiten. Diese setzt für den Import Illustrator-Dateien voraus. Wird so eine Software eingesetzt, wäre das eine mögliche Erklärung für das öffnen Deiner Dateien mit Illustrator.

    Mögliche Erklärung 2:
    Das in der Druckerei verwendete RIP ist (Höflichkeitsmodus ein) betagt (Höflichkeitsmodus aus) und kommt mit Deinem PDF nicht klar. Bei manchen Software-RIPs im Bereich Großformatdruck werden die PDFs durch einen „Normalizer“ geschleust und anschließend, fertig gerippt, als Druckdatei an die Hardware übergeben. Da passiert es auch schon mal, dass eine Datei mit Fehlermeldung rausfliegt.

    Möglicherweise ist der druckereiseitig eingesetzte Fehlerbehebungsmodus bzw. Workflow deshalb -> öffne in Illustrator …
     
  11. MmeBezier

    MmeBezier Mitglied

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    Ich denke, Erklärung 2 trifft zu.
     
  12. mampfed

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    Hallo,

    das hört sich an, als würde das Ganze auf einem Print&Cut System von der Rolle (Solvent-Plotter) gedruckt werden, der von "RasterLink" (RIP-Software) angesteuert wird.
    Ich habe bis vor kurzem mit einem solchen System gearbeitet und da muss man (zu meinem Unverständnis) - zum Ausschießen/Nutzen stellen - tatsächlich die Datei im Illustrator öffnen, dann ausschießen und dann mit einem PlugIn von RasterLink zum RIP schicken. Das RIP selbst hat tatsächlich keine Ausschieß-Funktion (angeblich ab der aktuell neuesten Version wäre es möglich...).

    Dies hilft zwar nicht bei dem Problem mit dem Verlauf, wäre nur eine mögliche Erklärung, warum die Druckerei die Datei im Illustrator öffnet. Zu sagen, dass man so etwas nicht macht (Verläufe), finde ich trotz alledem sehr vermessen...

    Gruß Ingo M.
     
  13. clonie

    clonie Thread Starter Mitglied

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    mampfed, danke. Exotische Software gibt es also immer wieder.
    Hab ich das richtig verstanden, dass man den Druckbogen aus Illustrator an das RIP schicken muss in diesem Fall?
    Wäre aber da nicht ein Platzieren der Druck-PDFs in Illustrator nicht sinnvoller, als sie zu öffnen?
     
  14. freucom

    freucom Mitglied

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    Moin,
    hast Du einen Formproof bekommen für die Freigabe bzw. für ein „Gut zum Druck“ durch Dich? Oder alternativ eine niedrig aufgelöste PDF per E-Mail mit der Aufforderung zur Druckfreigabe? Wenn ja, und wenn von Dir freigegeben, dann ist der Druckerei-Vorschlag kulant.

    Hast Du kein solches Freigabe-Prozedere durchlaufen, sondern fertige Drucke in fehlerhaft erhalten, dann würde ich die Makulatur-Exemplare zurückgeben und einen anderen Dienstleister wählen.

    Oder – beim Dienstleister bleiben und eine kostenlose Nachproduktion fordern, weil das fehlerhafte Endprodukt durch das Equipment und den dortigen Workflow verursacht wurde.
     
  15. clonie

    clonie Thread Starter Mitglied

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    Ne, das ging ohne Formproof.
    Ging ja auch immer gut bisher. *gnarf*
     
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