US-Soldaten in Afganistan : Mehr Tote durch Selbstmord als durch Kampf !

africanblue

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
25.03.2012
Beiträge
294
Und wofür war der Krieg jetzt gut ? Sobald die Truppen abziehen, werden die Taliban an die Macht zurückkehren.
"Die Zahl der Selbstmorde im US-Militär ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Im Durchschnitt tötet sich pro Tag ein Soldat - damit sterben mehr amerikanische Soldaten durch Suizid als bei Kämpfen in Afghanistan. Die Militärführung gibt sich überrascht." :eek:

Dabei sind die Zahlen noch schlimmer : "In die Statistiken eingeflossen sind nur die Selbstmorde von Soldaten im aktiven Dienst, Selbstmorde von Veteranen wurden nicht berücksichtigt."




Und da planen diese Wahnsinnigen die nächsten Kriege in Iran und Syrien. :eek::hamma:
 
B

berbel01

"Die Zahl der Selbstmorde im US-Militär ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Im Durchschnitt tötet sich pro Tag ein Soldat - damit sterben mehr amerikanische Soldaten durch Suizid als bei Kämpfen in Afghanistan. Die Militärführung gibt sich überrascht." :eek:
Und alles nur wegen Öl ;)
Warte mal ab, bis in Indien und in Pakistan die Kriege wegen Wasserknappheit ausgetragen werden. Dank Chinas Staudämme verdursten da jetzt schon viele Menschen.
 

Black Smurf

Mitglied
Mitglied seit
16.03.2005
Beiträge
1.551
Der Titel des Threads ist etwas irreführend gewählt: Laut dem Spiegel-Artikel ist es so dass sich von den insgesamt 1,4 Mio US-Soldaten (also nicht nur von den in Afghanistan stationierten) mehr umbringen, als in Afghanistan fallen.
Zudem ist der entscheidende Punkt doch, dass die Selbstmordrate in der US-Armee in den letzten Jahren gestiegen ist. Den Threadtitel könnte man, wenn man wollte, auch als Indiz dafür werten, wie gut die US-Arme die Lage in Afghanistan im Griff hätte ;)
 

erikvomland

Mitglied
Mitglied seit
10.06.2006
Beiträge
2.787
Leider nichts neues, dass Krieg das dermassen allerletzte ist, Menschen werden getötet oder gehen zugrunde dran, ob Zivilisten oder Soldaten..

Welche Armbanduren habt Ihr oder welche Taschenlampen oder was ist mein Book noch wert ist doch hier eher öfter angesagt.

Was erwartest du...
 

blocky1982

unregistriert
Mitglied seit
21.02.2010
Beiträge
1.168
Der Titel des Threads ist etwas irreführend gewählt: Laut dem Spiegel-Artikel ist es so dass sich von den insgesamt 1,4 Mio US-Soldaten (also nicht nur von den in Afghanistan stationierten) mehr umbringen, als in Afghanistan fallen.
Zudem ist der entscheidende Punkt doch, dass die Selbstmordrate in der US-Armee in den letzten Jahren gestiegen ist. Den Threadtitel könnte man, wenn man wollte, auch als Indiz dafür werten, wie gut die US-Arme die Lage in Afghanistan im Griff hätte ;)
Der Titel ist ja an sich falsch u d nicht irreführend. Das wirkliche Thema, die steigende Suizidrate rückt damit in den Hintergrund.
Die Quote ist mit 25 je 100.000 schon relativ hoch (dann doch lieber foxcon). in Deutschland sind 11 normal, wobei Frauen deutlich weniger betroffen sind. Bezogen auf die Altergruppen bis 50 Jahre und nur Männer kommt man in Deutschland auch auf ca. 15 Tote durch Suizid. Klar immer noch deutlich weniger, aber auch mehr als die Hälfte.

Die Suizidrate in Deutschland seit 1980 rückläufig, damals waren in Deutschland 20 Tote durch Suizid je 100000 Einwohner.

Die Verknüpfung mit den Gefällen in Afghanistan wirklich unglücklich, letztendlich wurden mehr Tote dort diese Schlagzeile ja auch verhindern.
 

weltenbummler

Mitglied
Mitglied seit
01.08.2004
Beiträge
11.237
Haben wir jetzt einen neuen Pressespiegel-Beauftragten?
 

tafkas

Mitglied
Mitglied seit
17.09.2005
Beiträge
3.400

redweasel

Mitglied
Mitglied seit
03.08.2010
Beiträge
2.201
Man müsste sich natürlich auch fragen, ob ausschliesslich der Einsatz in einem Krieg die Suizidrate erhöht oder ob sich bereits eine erhöhte Anzahl suizidgefährdeter Menschen freiwillig für solche Einsätze meldet.

Ich für meinen Teil bspw. liebe mein Leben viel zu sehr, als dass ich so was freiwillig machen würde.
 

crab

Mitglied
Mitglied seit
07.02.2004
Beiträge
5.029
Man müsste sich natürlich auch fragen, ob ausschliesslich der Einsatz in einem Krieg die Suizidrate erhöht oder ob sich bereits eine erhöhte Anzahl suizidgefährdeter Menschen freiwillig für solche Einsätze meldet.
Die Leiden unter Traumata, die sie dort erfahren haben. Grausige Szenen, von ihnen selbst oder von anderen getötete Menschen, Gemetzel, Dramen ...

Darüber gab es mal eine TV-Doku. Die Soldaten haben zu Hause auch niemanden, mit dem sie darüber reden können weil die Agnehörigen mangels eigener Erfahrung sich nicht in das Erzählte und somit in die Psyche der Heimgekehrten hineinversetzen können und sich die Soldaten so meist völlig unverstanden und alleingelassen fühlen.
 
B

berbel01

Darüber gab es mal eine TV-Doku. Die Soldaten haben zu Hause auch niemanden, mit dem sie darüber reden können weil die Agnehörigen mangels eigener Erfahrung sich nicht in das Erzählte und somit in die Psyche der Heimgekehrten hineinversetzen können und sich die Soldaten so meist völlig unverstanden und alleingelassen fühlen.
Ich habe einen solchen Soldaten in Hamburg kennengelernt. Also einen deutschen Soldaten. Er musste wohl ein Massengrab von Kindern mit ausheben.

Soweit ich weiß, ist er jetzt in der Innen Psychiatrie :(
 

africanblue

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
25.03.2012
Beiträge
294
Erst redest du von Suiziden beim US-Militär und dann dann davon das "diese Wahnsinnigen" den nächsten Krieg planen..
Es geht um den Wahnsinn des Krieges als solcher,egal wer ihn plant und wo er stattfindet.

P.S. Mir ist schon klar, dass vor den U.S.Wahlen nix passiert, aber danach......
...und wer sagt, dass der Präsident dann Obama heißt ?
 

MACombat

Mitglied
Mitglied seit
12.07.2005
Beiträge
774
Und da planen diese Wahnsinnigen die nächsten Kriege in Iran und Syrien. :eek::hamma:
Den Krieg in Syrien muss man nicht planen, der findet bereits statt. So war es auch in Afghanistan (jeweils Kriegsführung durch außenstehende Nationen und Bürgerkrieg - lange vor westlicher Beteiligung oder einer geplanten solchen). Om man einem Krieg und Bürgerkrieg lieber zusieht oder eingreift oder wie man Sanktionen plant und durchsetzt - diese Diskussion hatten wir ja auch, mit teilweise hitzigen Debattenbeiträgen.
 

MACombat

Mitglied
Mitglied seit
12.07.2005
Beiträge
774
Und wofür war der Krieg jetzt gut ? Sobald die Truppen abziehen, werden die Taliban an die Macht zurückkehren.
Es gibt keine Gruppe in Afghanistan, die mehr verhasst ist als die Taliban. Wie kommst du zu deiner Ansicht? Es ist ja nicht so, als ob die frühere Nordallianz keine bessere Machtposition inne hat als vorher. Natürlich würde Pakistan wieder durch die Taliban versuchen größeren Einfluß zu nehmen, aber das werden andere angrenzende Länder auch tun, wie vorher schon.
 

mpinky

Mitglied
Mitglied seit
07.11.2005
Beiträge
5.043
Es gibt keine Gruppe in Afghanistan, die mehr verhasst ist als die Taliban. Wie kommst du zu deiner Ansicht? Es ist ja nicht so, als ob die frühere Nordallianz keine bessere Machtposition inne hat als vorher. Natürlich würde Pakistan wieder durch die Taliban versuchen größeren Einfluß zu nehmen, aber das werden andere angrenzende Länder auch tun, wie vorher schon.
Die Taliban kontrollieren jetzt schon große Teile des Landes.
2014 - wenn die deutschen das Licht ausgemacht haben, weil alle Isaf Rückzugsaktivitäten durch den deutschen Korridor erfolgen werden, da der durch Pakistan blockiert ist, werden die Taliban vollständig zurückkehren.
Der ganze sch... Krieg war sinnlos, schade um die Toten und die viele Kohle, die in unserem Bildungssystem und Kindergärten fehlt.

Vielen Dank Schröder, Fischer, Merkel & Co ...!
 

blocky1982

unregistriert
Mitglied seit
21.02.2010
Beiträge
1.168
Ich habe einen solchen Soldaten in Hamburg kennengelernt. Also einen deutschen Soldaten. Er musste wohl ein Massengrab von Kindern mit ausheben.

Soweit ich weiß, ist er jetzt in der Innen Psychiatrie :(
Schon mal in einer psychiatrischen Anstalt gewesen? Gibt mehr als genug "normale" Menschen bei denen die Psychsche verrückt spielt? Klar ist jeder Einzelfall dramatisch und kann für sehr emotionale Bilder sorgen, nur muss das nicht die Realität wirklich abbilden.

Hier mal was interessantes zum Thema Suizid und Berufsgruppen link

Prinzipiell kann festgestellt werden, dass die Suizidrate von Angehörigen der Streitkräfte bis zu 50 Prozent niedriger als in der vergleichbaren Allgemeinbevölkerung liegt (Rothberg et al. 1991; Helmkamp 1996; Desjeux et al. 2004; Schroderus et al. 1992)Als Ausnahme davon beschreibt Rothberg, dass die meisten Altersgruppen von Frauen (s.u.) und Männern über 45 die gleichen oder sogar höheren Suizidraten als die Frauen und Männer in der Allgemeinbevölkerung haben (Rothberg et al. 1990).
 

joestoeb

Mitglied
Mitglied seit
27.09.2003
Beiträge
2.020
Man müsste sich natürlich auch fragen, ob ausschliesslich der Einsatz in einem Krieg die Suizidrate erhöht oder ob sich bereits eine erhöhte Anzahl suizidgefährdeter Menschen freiwillig für solche Einsätze meldet.

Ich für meinen Teil bspw. liebe mein Leben viel zu sehr, als dass ich so was freiwillig machen würde.
Na da ist ja ganz toll dass du so ein toller Hecht bist, oder man könnte auch sagen, A....