Unterschied einfaches Passwort und FileVault

Dieses Thema im Forum "Mac OS" wurde erstellt von Kingakis, 13.09.2017.

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  1. Kingakis

    Kingakis Thread Starter Mitglied

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    Hallo,

    mich würde interessieren, inwiefern es einen Unterschied bezüglich der Sicherheit gibt, wenn man anstelle eines einfachen Passworts die Festplatte verschlüsselt(per FileVault)?
    Bei beiden Varianten kommt man doch nur an die Daten, wenn das PW geknackt wird oder?

    Würde mich über paar Infos freuen!

    Grüße
     
  2. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Ein einfaches Passwort für die Platte? Wie meinen, bzw. wie soll das funktionieren?
    Der Zugriff wird erschwert, ABER die Daten liegen nach wie vor unverschlüsselt vor! Entsprechende Software vorausgesetzt kann ich dann die Platte trotzdem lesen (zwar vielleicht nicht in Deinem Rechner, aber nach Ausbau…)
    Bei FileVault wird JEDE Datei verschlüsselt, also selbst wenn ich die Platte auslesen kann, kann ich mit dem "Datenmüll" (den verschüsselten Daten) nichts anfangen.

    Letztlich lässt sich, entsprechende Rechengewalt und Zeit vorausgesetzt, jede Verschlüsselung knacken. Ob es sich allerdings lohnt "Jahre" auf das Ergebnis zu warten ist dann bei Deiner Festplatte sicher eine andere Frage ;)
     
  3. sculptor

    sculptor Mitglied

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    Also unter Windows ist es zumindest so, dass du bei Verwendung eines einfachen Passwortes mit einer Boot CD von Linux problemlos auf die Daten zugreifen kannst und zwar ohne Eingabe eines Passwortes. Kann gut sein, dass es bei macOS ähnlich ist oder es entsprechend andere Tools gibt. Ich würde daher an deiner Stelle die Festplatte unbedingt verschlüsselt. Performancetechnisch kann ich keinen Unterschied feststellen und die Anmeldung an macOS funktioniert ja exakt gleich ob nun verschlüsselt oder nicht. Warum also auf die Verschlüsselung verzichten?
     
  4. roedert

    roedert Mitglied

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    Geht unter OS X / macOS genauso. Von extern booten und du hast kompletten Zugriff auf die interne Platte wenn diese nicht verschlüsselt ist.
     
  5. Kingakis

    Kingakis Thread Starter Mitglied

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    Danke!! Wusste nicht, dass man die Festplatte einfach ausbauen muss und dann hat man schon die Daten...
    Auch wenn es ja ein Macforum ist: Bei iPhones/iPads hört man doch allerdings oft, dass es immer wieder Anfragen von der Polizei etc. gibt, die von apple eine entsperrung der jeweiligen Geräte verlangen? Ist da durch die einfache code-sperre bereits alles verschlüsselt?
     
  6. Patmacintosh

    Patmacintosh Mitglied

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    Bei einem aktuellen iOS ist das ganze Telefon verschlüsselt. Ich weiß aber nicht mehr seit welcher Version - aber schon eine ganze Weile.
     
  7. Impcaligula

    Impcaligula Mitglied

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    Da bringst Du jetzt alles durcheinander. Vergiss mal die icloud Sperre vom iPhone / iPad. Damit wird ein aktivieren (!) des Gerätes verhindert! Und das kann nur Apple raus nehmen.

    An Deinem MacBook wird mit dem Benutzername und Passwort nur der Zugriff auf Deinen lokalen Benutzeraccount blockiert. Wenn jemand die HDD / SSD ausbaut oder per Target Mode darauf zugreift kommt er ohne Probleme an die Daten heran. Daher empfiehlt es sich die HDD/SSD mit einem FileVault Passwort zu verschlüsseln. Dann kommt niemand an Deine Daten ran. Oder sagen wir so - extremst schwierig...
     
  8. Kingakis

    Kingakis Thread Starter Mitglied

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    Ich sprach eigentlich von dem normalen Entsperrcode(4-Zahlen) und nicht der iCloud-Sperre.
     
  9. Ciccio

    Ciccio Mitglied

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    Kingakis,
    Also eigentlich ist jetzt der iphone Entsperrcode 6-stellig und nur noch auf Wunsch 4-stellig. Und eine zusätzliche Sicherheit gibt es, indem du dein Gerät so einrichten kannst, dass es nach 10- maliger Eingabe eines falschen Codes gelöscht wird, dann hat der Angreifer nichts von deinen Daten.
    Gruss, Ciccio
     
  10. sculptor

    sculptor Mitglied

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    Bei iOS ist das ganze Gerät bereits mit dem 6-stelligen Code verschlüsselt. Bei macOS muss die Verschlüsselung explizit durch FileVault aktiviert werden.
     
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