Unterricht online - iMac mit iPadPro verbinden?

macuser85

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Liebe Community,

da ich ab kommender Woche online unterrichten soll, möchte ich Euch fragen, ob es irgendeine Konferenz-Software gibt, in der ich in meinem mein iMac mit dem iPadPro verbinden kann und das iPad mit dem Apple Pencil lediglich als "Tafel" nutzen kann? Die Kamera und die Steuerung der Webinare würden dann idealerweise über iMac laufen. Geht das überhaupt technisch? Lässt sich eine solche Verbindung in irgendeiner Software einstellen?
Eine zweite Frage: Was für eine Software würdet ihr für effektives Unterrichten empfehlen - Adobe Connect, Zoom, Microsoft Teams etc.? Hat jemand Erfahrungen damit? Danke im Voraus für Eure Hilfe!
 

Froyo1952

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MS Teams / Mac und iPad per Sidecar koppeln.
 
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tombe

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Mit Zoom geht das auch: Bildschirm freigeben -> iPad (entweder kabellos oder mit Kabel). Funktioniert sehr gut, ich nutze dann Concepts oder Microsoft Whiteboard (es gibt dafür auch andere Apps). Funktioniert natürlich besonders gut mit dem Pencil.
 

iQuaser

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Bevor MS-Produkte eingesetzt werden, erstmal beim Datenschutzbeauftragten nachfragen.
Soweit ich mich erinner ist z.B. in Hessen der Einsatz von Office365 (jetzt Microsoft365) an Schulen verboten.
 
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MacMac512

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Bevor MS-Produkte eingesetzt werden, erstmal beim Datenschutzbeauftragten nachfragen.
Soweit ich mich erinner ist z.B. in Hessen der Einsatz von Office365 (jetzt Microsoft365) an Schulen verboten.
Gerade dort ist er erlaubt. ;)

Zoom ist da deutlich problematischer.
 
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einMensch

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MS Produkte wie auch Zoom sind aus Datenschutzsicht problematisch, und das in jedem Bundesland. Man duldet das aber. Ich würde mir das vom Dienstvorgesetzten, also der Schulleitung absegnen lassen.

Es ist hier geboten, das die Schule ein einheitliches Konzept verfolgt da die Schüler ja von verschiedenen Lehrern (ach du Schreck) unterrichtet werden. Wenn da jeder mit seinen eigenen Methoden und Mittelchen ankommt wird das nichts.
Auch muss sich das Kollegium untereinander absprechen wer wann mit welchen Schülern welche Online Stunde hält, denn ansonsten funktioniert das auch nicht.

@macuser85 : Wenn auf Deinem Rechner auch noch personenbezogene Daten der Schüler sind (also Leistungsbeurteilungen und ähnliches) wird es sehr problematisch was die Sicherheit deines Rechners angeht.
 
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hr47

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Liebe Community,

da ich ab kommender Woche online unterrichten soll, möchte ich Euch fragen, ob es irgendeine Konferenz-Software gibt, in der ich in meinem mein iMac mit dem iPadPro verbinden kann und das iPad mit dem Apple Pencil lediglich als "Tafel" nutzen kann? Die Kamera und die Steuerung der Webinare würden dann idealerweise über iMac laufen. Geht das überhaupt technisch? Lässt sich eine solche Verbindung in irgendeiner Software einstellen?
Eine zweite Frage: Was für eine Software würdet ihr für effektives Unterrichten empfehlen - Adobe Connect, Zoom, Microsoft Teams etc.? Hat jemand Erfahrungen damit? Danke im Voraus für Eure Hilfe!
iPad und iMac kannst du seit macOS Catalina mit der Funktion "Sitecar" verbinden. Voraussetzung ist hier ein iMac 2016.
Falls der iMac älter ist oder du noch nicht Catalina nutzt, kann man die App "Duet Display" verwenden (auf dem Mac und auf dem iPad installieren). Link hier: https://de.duetdisplay.com
Adobe Connect ist für Trainings/Schulungen sehr gut geeignet.
 

mex

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Dann müsste aber eine App auf dem Sidecar laufen, die man in seiner Präsentation als „Tafel“ Einbindet. So funktioniert das in Vicole.

MS Teams ist - anders als Zoom - in Hessen nicht verboten, wird aber nicht vom Land bezahlt. Damit ist es unbrauchbar, denn es müsste ja jeder Schüler kaufen. Genauso jede andere Kaufsoftware. Wir Lehrer müssen uns mit kostenloser Software wie Fairmeeting abplagen, die bei der geringsten Belastung abstürzt. Zusätzliches Problem: viele Schüler haben keinen Zugriff auf Tablet oder Computer. Die haben nur Smartphones, und damit kann man alle Medien im Onlineunterricht vergessen.
 

davedevil

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Auch Appleprodukte sind so gesehen problematisch, wenn große Exploitfirmen nichts mehr für entdeckte Sicherheitslücken bezahlen, weil es derer so viele gibt.

Absoluter Datenschutz und digitaler Unterricht lassen sich kaum vereinbaren.

Man müsste eher Workarounds schaffen wie Klarnamen abschaffen, Recher nur für den Unterricht ohne persönliche Daten usw.

Und nebenbei Brain 4.0 aktivieren.
 

iQuaser

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Auch Appleprodukte sind so gesehen problematisch, wenn große Exploitfirmen nichts mehr für entdeckte Sicherheitslücken bezahlen, weil es derer so viele gibt.
Sicherheitslücken gibt es in jedem Betriebssystem. Wichtig ist, dass die Hersteller immer hinterher sind, diese zu schließen. Das ist bei Windows, Apple, Linux usw. der Fall.

Der Unterschied Apple vs. Microsoft ist aber der Datenschutz. Microsoft interessiert das nicht die Bohne (weswegen sie ja auch gerade vom Landesdatenschützer Berlin eine eingeschenkt bekommen haben). Daten sammeln steht bei MS derzeit sehr hoch im Kurs (Telemetriedaten, MS-Konto-Zwang bei Aktivierung Windows, O365-Online-Konto-Zwang, Mitschneiden von Skype-Gesprächen usw.). Und da die persönlichen Daten von Kindern besonders schützenswert sind, muss man derzeit von MS-Produkten massiv abraten!
 

davedevil

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Sicherheitslücken gibt es in jedem Betriebssystem. Wichtig ist, dass die Hersteller immer hinterher sind, diese zu schließen. Das ist bei Windows, Apple, Linux usw. der Fall.

Der Unterschied Apple vs. Microsoft ist aber der Datenschutz. Microsoft interessiert das nicht die Bohne (weswegen sie ja auch gerade vom Landesdatenschützer Berlin eine eingeschenkt bekommen haben). Daten sammeln steht bei MS derzeit sehr hoch im Kurs (Telemetriedaten, MS-Konto-Zwang bei Aktivierung Windows, O365-Online-Konto-Zwang, Mitschneiden von Skype-Gesprächen usw.). Und da die persönlichen Daten von Kindern besonders schützenswert sind, muss man derzeit von MS-Produkten massiv abraten!
Apple und rasch handeln? Der war echt gut.
 

einMensch

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Sicherheitslücken gibt es in jedem Betriebssystem. Wichtig ist, dass die Hersteller immer hinterher sind, diese zu schließen. Das ist bei Windows, Apple, Linux usw. der Fall.

Darauf wollte ich gar nicht eingehen, war wohl nicht präzise genug. Die entsprechenden Gesetze für Lehrer sehen eine sehr restriktive Nutzung (und Sicherung) der eingesetzten Endgeräte vor. So restriktiv, das die allermeisten Lehrer dies nicht leisten können.

Wer mal eine Blick darein werfen will:
https://beamten-infoportal.de/magaz...utzregelung-fuer-pc-nutzung-behindert-lehrer/
https://www.medienberatung.schulministerium.nrw.de/Medienberatung-NRW/Datenschutz/Dokumente/Handreichung-zur-Genehmigung-der-Nutzung-privater-Endgeräte.pdf
(das da ist pädagogisch aufbereitet, die entsprechenden Erlasse und Gesetze dazu sind weitaus schlimmer)
Die Medienberatung ist übrigens der aufhübschende Teil der Motivation unverständliche Anforderungen abzubilden.

Nur um das klarzustellen, der Dienstherr, in diesem Fall das Land NRW, stellt ihren beamteten Lehrern keine digitalen Endgeräte zur Verfügung. Diese müssen privat angeschafft werden und werden in Einzelfällen durch Stadt/Kommune gestellt.
Der Betrieb wird den Lehrern selbst überlassen aber scharfe Anforderungen gefordert.
 

cubd

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MS Teams saugt tierisch Akku, funktioniert aber einigermaßen, was für einen solchen Software Giganten eigentlich ganz schön schlecht ist. Aber …

Zum Problem des Datenschutzes. MS garantiert den Schulen, dass die benötigten Server in Europa, wenn's sein muss auch in Deutschland stehen. Das will z.B. das Datenschutzgesetz der EKvW. Da ist eine Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten sicher hilfreich …
 

iQuaser

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Zum Problem des Datenschutzes. MS garantiert den Schulen, dass die benötigten Server in Europa, wenn's sein muss auch in Deutschland stehen. Das will z.B. das Datenschutzgesetz der EKvW. Da ist eine Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten sicher hilfreich …
Viel schöner wäre es, hätte MS nicht der Telekom aufgekündigt die als Treuhänder garantiert in Deutschland stehende Server für Office365 und Azure betreiben wollte... Aber MS macht das ja selber - viel viel besser. Aber wo die Server stehen, traue ich denen nicht.

Insbesondere: Wenn man sich LittleSnitch installiert und dann ein Office-Programm öffnet ist es eindrucksvoll, wieviele Server in den USA da angefunkt werden.
 
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tocotronaut

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Auch Appleprodukte sind so gesehen problematisch, wenn große Exploitfirmen nichts mehr für entdeckte Sicherheitslücken bezahlen, weil es derer so viele gibt.
Sagt die Exploit-Firma...

Säbelrasseln gehört zum Geschäft. Gerade in diesem Bereich.

Eventuell haben kein Geld mehr oder sind nicht breit, die hohen Preise zu Zahlen.
Eventuell sind die Lücken so selten, dass die Entdecker mehr Geld verlangen können.
Eventuell sind sie gnatzelig, weil Apple ein eigenes Bug-Bounty Programm aufgesetzt hat.

Eventuell haben sie auch recht. Allerdings würde ich die Pressemitteilung so einer Firma nicht direkt für bare münze nehmen...
Da steckt ein anderes Kalkül dahinter.
 
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einMensch

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Zum Problem des Datenschutzes. MS garantiert den Schulen,
Den Schulen garantiert MS rein gar nichts, auch nicht den Schulträgern oder einer Bezirksregierung. Sie schreiben da was, aber wieso sehe ich auf einer Firewall IP Adressen die kanadischen Standorten zugeordnet sind wenn die Schüler Teams einsetzen?
 

scarymaster

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Bei uns wurde übrigens Webex von Cisco verwendet für den online unterricht, funktioniert bei den Teilnehmern auch als reine Web Anwendung ohne irgend eine installation.
Zur Not nutzt du einfach einen eigenen teilnehmer für das iPad mit dem du an deinem eigenem Unterricht teinimmst.
(Du könntest vom iMac aus ein Dokument frei geben, und dann entscheiden welcher teilnehmer darin etwas markieren kann)

Ist übrigens Kostenlos für geringe Teilnehmer zahlen.
 

sutz2001

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Dann müsste aber eine App auf dem Sidecar laufen, die man in seiner Präsentation als „Tafel“ Einbindet. So funktioniert das in Vicole.

MS Teams ist - anders als Zoom - in Hessen nicht verboten, wird aber nicht vom Land bezahlt. Damit ist es unbrauchbar, denn es müsste ja jeder Schüler kaufen. Genauso jede andere Kaufsoftware. Wir Lehrer müssen uns mit kostenloser Software wie Fairmeeting abplagen, die bei der geringsten Belastung abstürzt. Zusätzliches Problem: viele Schüler haben keinen Zugriff auf Tablet oder Computer. Die haben nur Smartphones, und damit kann man alle Medien im Onlineunterricht vergessen.
Teams ist kostenlos.
zumindest aktuell, so wie alle anderen Lösungen aktuell auch. Teams bis mind. zum Herbst, genaues Datum kann man bei MS nachlesen.
 
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