Umzug von MBP auf iMac mit weniger internem Speicherplatz

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  1. Lefteous

    Lefteous Thread Starter Mitglied

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    Ich werde in den nächsten Tagen von meinem alten MBP auf einen neuen iMac umziehen. Das alte Gerät hat intern eine SSD mit 512GB und eine HDD mit noch einmal 2TB. Die Laufwerke bilden ein Fusion Drive. Der neue iMac hat nur eine SSD mit 512GB SSD. Ich plane die 2TB HDD als externes Laufwerk am iMac zu betreiben.

    Ich plane auf Basis des vorinstallierten Betriebssystems des neuen iMacs mit dem Migrationsassistenten aus einem Time Machine Backup die Daten aufzuspielen.

    In der neuen Konstellation wird es wohl kein Fusion Drive geben. Was mir daher nicht klar ist, ist folgendes: Wie kann ich die aufzuspielenden Daten jetzt sinnvoll auf beide Datenträger verteilen?
    Klar kann ich im Nachhineien alles schön mit Aliasen oder ähnlichem verknüpfen, aber zunächst müssen die Daten ja aufgespielt werden und da stellt sich mir die Frage wie ich das auf den externen Datenträger machen kann.

    Apropos Time Machine: Hier ist mir nicht klar, ob es Sinn macht die alten Daten zu behalten oder besser neu anzufangen. Schließlich sind die Speicherorte jetzt ganz andere. Was denkt ihr?
     
  2. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Frage vorab: wie voll ist das alte Fusiondrive? Brauchst Du wirklich 2,5 TB an Daten zu "ständig schnellstem Zugriff"? (Im Studio arbeiten wir oft an riesigen Datenpaketen, ABER richtig schnell müssen nur die aktuell gerade bearbeiteten sein, Filmdateien kann man sogar von einer einigermaßen flotten HDD anschauen)

    Fusiondrive mit einer Kombi aus intern/extern halte ich für riskant, EINMAL versehentlich das Kabel gezogen / unterbrochen / defekt und es ist nicht so einfach die ganzen Daten wieder herzustellen (mit TM langwierig). Mein Vorschlag: Das System und die Programme auf die SSD (und "Luft" lassen z.B. für Zwischenspeicherung von größeren Daten WÄHREND der Bearbeitung, die fertigen Daten, z.B. Filme, Musik, kann man dann gern verschieben), die Externe als Lager für die Daten die man braucht, die man aber nicht ständig abruft, auch z.B. Musik und Filme. Vorteil: Der Rechner wird nicht ausgebremst vom Fusiondrive (die neuen SSD sind nämlich richtig flott), die Datensicherung kann man geteilt vornehmen (Interne und Externe extra) und letztlich ist es so einfacher eine größere oder zusätzliche Festplatte für die Datenberge anzuschließen. Auch der Umstieg auf eine Externe SSD über USB 3 etwa, oder ein Raid, ist so einfach zu bewerkstelligen.
     
  3. Lefteous

    Lefteous Thread Starter Mitglied

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    Der Füllgrad des aktuell genutzten Fusion Drives liegt bei 1,7 / 2,5 TB.
    Ja, aus genau dem von dir genannten Grund möchte ich die externe Platte nicht als Fusion Drive nutzen. Auch die Vorgehensweise, die du beschreibst, ist ziemlich genau das, was ich mir vorgestellt habe.

    Aber wie kriege ich die Daten auf die externe Platte migriert? Und wie verfahre ich mit dem vorhandenen Backup?
     
  4. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Die Frage ist, wie liegen die Daten vor (als Sicherung) und welches OS wurde aktuell genutzt, das neue wird mit Sierra kommen, oder gar HighSierra wenn der Kauf späer erfolgt. Den Daten, der Sicherung ist es eigentlich egal wie sie vorliegen (ob separat oder als FusionDrive), die Verwaltung der Speicheraufteilung macht in diesem Fall das "FusionLaufwerk".

    Wenn man allerdings die Datenmenge auf ein "zu kleines" Laufwerk umziehen lässt, geht das natülich nicht so ohne weiteres, bzw. man muss schon selbst entscheiden, was "wie wichtig" ist. Ich kenne den Migrationsassistenten unter Sierra oder High Sierra nicht und kann leider nicht sagen wie genau er sich einstellen lässt um nur bestimmte Teile migrieren zu können, die alten Versionen haben "en Block" gelesen und verteilt.

    Da der neue Rechner mit einem bereits aufgespielten OS kommt, würde eine Migration der alten Daten einfach alles wie es kommt zuerst auf die SSD schieben, was da nicht mehr passt auf die HDD. Das will man natürlich nicht, es wird also wohl darauf hinauslaufen, dass man die Verteilung "händisch" vornimmt, bzw. dass man selbst entscheidet was wohin kommt. Das ist ein bisschen Mehrarbeit die sich aber ganz sicher lohnt, denn nur so wird das neue System geschmeidig laufen. Die Verteilung der Daten des Fusiondrives ist relativ "unlogisch" wenn es nach der Struktur der menschlichen Logik geht, denn die Verteilung erfolgte hier erst im Laufe der Zeit nach Nutzung! (es ist also nicht so das Programme grundsätzlich auf der SSD und Daten grundsätzlich auf dem HHD-Anteil liegen, für das neue System wäre diese Logik aber angebracht) Das gilt auch dann, wenn man vor einer Sicherung von einer großen HDD auf eine kleinere SSD migriert!

    Wäre die neue SSD groß genug, könnte man einfach den Assistenten arbeiten lassen, denn bei einer SSD ist die Lage der Daten recht egal für die Geschwindigkeit.
     
  5. Lefteous

    Lefteous Thread Starter Mitglied

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    Die Daten liegen sowohl auf dem MBP als auch in der Time Machine auf einem NAS. Aktuell wird auf dem MBP 'El Capitan' genutzt - mehr geht nicht. Der iMac wird wohl noch mit Sierra kommen. Ende nächster Woche sollte das Gerät eintreffen.

    Ich könnte mit einer händischen Verteilung der Daten gut leben. Die Frage ist halt, ob der Migrationsassistent dafür flexibel genug ist.
     
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