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QuarkXPress Umstieg und Flucht vor dem Adobe Abo

Dieses Thema im Forum "Layout" wurde erstellt von mac-rt, 14.06.2017.

  1. d@tMarten

    d@tMarten MacUser Mitglied

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    Übernimmt Quark da auch komplette Dokumente … quasi Broschüren und dergleichen Mehrseitige Dokumente?
     
  2. mguenther

    mguenther MacUser Mitglied

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    Beim Kopieren?
    Nein, da man ja weder in InDesign noch in QuarkXPress Objekte auf mehreren Montageflächen selektieren kann. Da kann man also nur eine Seite/Arbeitsfläche aus Illustrator oder InDesign bearbeitbar einfügen.

    Beim PDF importieren und in native Objekte umwandeln?
    Ja, mittels dieser kleinen Hilfe (Pro): http://www.creationauts.com/products/pdf-importer-xtension/

    Letztens hat in der Facebook Gruppe jemand von einer Umwandlung von 1986 Seiten PDF in ein 1986-seitiges QuarkXPress Dokument berichtet. Alles bearbeitbar, hat wohl nur 40 min gedauert ;-)

    Gruß
    Matthias
     
  3. Grettir

    Grettir MacUser Mitglied

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    Das geht, aber es hat keinen Sinn. Dass man mit der in native Objekte umgewandelten Datei etwas anfangen kann, ist sehr unwahrscheinlich. Ich habe es gerade mit mehreren Dateien versucht, die nur Text enthalten. Die Umwandlung macht aus jeder Zeile des Textes einen eigenen Textrahmen. Damit kann man gar nichts anfangen.
     
  4. mguenther

    mguenther MacUser Mitglied

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    Hi Grettir,

    QuarkXPress hat keine Fuzzy-Logic eingebaut. Daher nimmt es die Texte so, wie sie im PDF eingebaut sind. PDF ist ja nie als Layouttool gedacht gewesen, hat viele Einschränkungen, wenn man es wieder zurückwandelt.

    Du kannst die Textrahmen automatisch miteinander verbinden, wenn du die Textrahmen selektierst und dann "Objekt>Textrahmen verbinden" wählst.

    Gruß
    Matthias
     
  5. Grettir

    Grettir MacUser Mitglied

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    Danke. Dass man Textrahmen verknüpfen kann, ist mir bekannt. Aber was habe ich nach dem Import davon, wenn ich einige tausend Textrahmen miteinander verbinden muss, weil QXP jede Textzeile als gesonderten Rahmen importiert? Natürlich gar nichts, womit schon mal klar ist, dass man von dieser Importoption nur in Glücksfällen etwas hat.
     
  6. mguenther

    mguenther MacUser Mitglied

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    Ok, also nochmal ausführlicher: PDF war nie als Transportmedium für Texte oder als Arbeitsformat gedacht. Daher bietet es einige Einschränkungen, wie z.B. dass es keine "Textruns" gibt, also Texte, die im PDF als durchgehende Fahne angelegt sind, selbst wenn Sie im ursprünglichen Programm so angelegt wurden. Auch gibt es keine Stilvorlagen oder Musterseiten, daher werden solche Objekte nicht ins PDF geschrieben.

    Wenn ich nun ein PDF nutzen möchte, um daraus weitere Layouts zu erstellen, und ich nicht Zugriff auf das Originaldokument (CorelDraw, InDesign, QuarkXPress etc.) habe, habe ich zwei Möglichkeiten:
    - Eine ist, das PDF als Bild in den Hintergrund zu legen, und dann nachzusetzen. Dann bekomme ich alles so, wie ich das brauche.
    - Oder ich nutze die Funktion von QuarkXPress, PDF in editierbare Objekte umzuwandeln. Dann spare ich Zeit, muss aber nacharbeiten, wenn ich Elemente brauche, die das PDF nicht enthält oder die bei der Umwandlung in PDF entfernt wurden. Wie eben durchgehende Textfahnen.

    Und diese kann ich relativ schnell wieder herstellen, wahrscheinlich schneller als Abtippen: 1) Textrahmen selektieren. 2) Textrahmen vereinen. 3) Ggf. Suchen/Ersetzen "\p" durch " " 4) Ggf. Suchen/Ersetzen "<Überschriftschriftart> & <Überschriftschriftgröße>" durch "<Stilvorlage Überschrift>" etc. und fertig.

    Erklärt es das?
     
  7. d@tMarten

    d@tMarten MacUser Mitglied

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    Ich denke das es das nicht ist, was Grettir sich wünscht … das das wäre einer Zauberei gleichzusetzen ;-)
     
  8. Istari 3of5

    Istari 3of5 MacUser Mitglied

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    Hier schwingt sicherlich der übliche innerliche Wunsch mit zwar zu wechseln, aber möglichst ohne sich umstellen zu müssen. Ähnlich wie beim Wechsel von Windows zu OS X oder umgekehrt, was hier früher oft das Thema war.

    In allen Fällen gilt: Lass los von Erwartungen und Gewohnheiten, nur so wirst Du glücklich. InDesign und Quark sind in vielen Bereichen zum Glück grundverschieden. Mir persönlich lagen die Stärken von Quark immer mehr, als die von ID und ich finde es schade, dass ich mit Quark nur noch privat hin und wieder etwas mache und PS und Illustrator heute mein berufliches Werkzeug sind. Was hier ein Nachteil ist, war in meinen Augen immer eine der Stärken von Quark. Nämlich dass es tatsächlich nur das macht was ich ihm sage und nicht automatisch etwas generiert was ich im zweifel wieder rückgängig machen muss. Man darf auch nicht vergessen, dass ID natürlich eventuell (ich habe es nie ausprobiert) seine Stärken beim PDF-Import ausspielen kann, da beides aus der Schmiede Adobe kommt. Und, wie bereits gesagt, ist PDF nicht dafür gedacht editierbare Formate zu beinhalten, sondern genau so weitergereicht zu werden, wie man es bei der Gestaltung im Originalprogramm angedacht hat, ohne dass dort jemand im größeren Maße dran rumfummeln kann.
     
  9. Quarkler

    Quarkler MacUser Mitglied

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    PDF = Endformat
     
  10. Grettir

    Grettir MacUser Mitglied

    Mitglied seit:
    02.04.2011
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    Es geht nur um die Erwartung, die hier geweckt worden ist. Die Frage war, ob man seine InDesign-Dateien weiter verwenden kann, die Antwort, dass das leicht möglich sei, indem man die von InDesign erstellten PDF-Dateien importiert und in native Objekte verwandelt. (Das ist es auch das Märchen, das die Marketing-Fuzzis auf der Webseite von Quark erzählen.) Und das geht eben nicht oder nur, wenn man sehr viel Glück hat. Ich habe nicht ernstlich damit gerechnet, dass ein solches Wunder geschieht, sondern lediglich die Erwartung, die durch unzutreffende Werbeaussagen geweckt wird, dämpfen wollen.
     
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