Time Machine auf iCloudDrive

uwolf

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Hallo zusammen,
ich mache Backups mittels TM und CCC auf je zwei externe Platten.

Da ich 2TB iCloud-Speicher habe (200MB langen gerade nicht) ist die Idee, ein weiteren Backup in der iCloud zu speichern.
Der Backup sollte auch eine gewisse Historie beinhalten, also eigentlich wie ein TM auf iCloud Drive.

Gibt es bereits Tools die so was oder ähnliches unterstützen?
Es gibt Gerüchte das Apple am TM auf iCloud arbeitet, gibt es da bereits nähere Infos?

Danke,
Uwe
 
iCloud ist (noch) ein Synchronisations-und kein Backup-Dienst
 
Nein, bisher nicht. Bei Backblaze hättest Du so etwas (kostet aber ).

Du kannst wohl ein Backup in die Cloud schieben, das wäre dann ein durchaus empfehlenswertes außer-Haus-Backup. (Es sollte nur nicht das einzige Backup sein).
Mit Versionierung läuft das aber bisher weder mit CCC noch ChronoSync, soweit ich weiß. Oh, doch, ChronoSync kann es anscheinend inzwischen: https://www.econtechnologies.com/chronosync/guide-backup-icloud-storage.html
 
iCloud ist (noch) ein Synchronisations-und kein Backup-Dienst
Es ist aber auch einfach ein Filesystem in der Cloud (nicht alles wird lokal synchronisiert)
Und das will ich nutzen für einen zusätzliche Backup außer Haus.
 
Hallo zusammen,
ich mache Backups mittels TM und CCC auf je zwei externe Platten.

Da ich 2TB iCloud-Speicher habe (200MB langen gerade nicht) ist die Idee, ein weiteren Backup in der iCloud zu speichern.
Der Backup sollte auch eine gewisse Historie beinhalten, also eigentlich wie ein TM auf iCloud Drive.

Gibt es bereits Tools die so was oder ähnliches unterstützen?
Es gibt Gerüchte das Apple am TM auf iCloud arbeitet, gibt es da bereits nähere Infos?

Danke,
Uwe
Dann hast du insgesamt 4 Backups auf 4 lokalen Platten? Und willst noch eins?
Mit iCloud wüsste ich auch nicht das das geht.
Ich würde mir ein NAS kaufen und auf dieses das Backup machen.
Und wenn du eine Synology hättest, dann könntest du den C2-Backup-Dienst von Synology nutzen, um deine Daten vom NAS auf deren Server in Frankfurt nochmal sichern - das wäre dann auch verschlüsselt und versioniert (ähnlich wie Timemachine).
Das hielte ich für sinnvoller als 4 lokale Platten zu befüllen.
 
Naja, eine Platte ist fest verbunden, auf der mache ich TM und CCC. Das geht automatisch, sodass ich keinen Aufwand habe.
Eine SSD hänge ich ab und zu für TM und CCC dran, aber nur wenn ich dran denke.

Und da ich halt ca. 1,7 TB noch frei habe auf der iCloud dachte ich mir ich kann es sinnvoll nutzen.
 
Naja, eine Platte ist fest verbunden, auf der mache ich TM und CCC. Das geht automatisch, sodass ich keinen Aufwand habe.
Eine SSD hänge ich ab und zu für TM und CCC dran, aber nur wenn ich dran denke.

Und da ich halt ca. 1,7 TB noch frei habe auf der iCloud dachte ich mir ich kann es sinnvoll nutzen.
Sorry, dann gab es da ein Misverständnis - du hattest geschrieben:
"ich mache Backups mittels TM und CCC auf je zwei externe Platten."
Da habe ich eben 2 mal 2 gerechnet - und 2 im Prinzip gleiche Backups auf eine Platte? Na ja ... das muss ich ja nicht verstehen
Egal - war ja nur ein Vorschlag - mit iCloud geht es jedenfalls nicht
 
Das habe ich jetzt nicht direkt rauslesen könne, es sei denn Du meinst die Option „Archive replaced files“.
Also für mich liest sich das sehr so, als ob ChronoSync Backups auf iCloud kann:
„The second scenario where ChronoSync can effectively be used with iCloud is to use iCloud to store backups of your data.“

Und verschiedene Versionen kann es ja ohnehin: „Archiving data refers to having multiple backup copies of your data that were made at various
points in time. This maintains a ‘history’ of your data.“
 
Einmal TM weil es so bequem ist und Historie hat, einmal CCC. Und ja, vielleicht etwas übertrieben, aber ich traue einer Methode alleine nicht 😉
Ich dachte nicht daran, dass es "übertrieben" ist, sondern dass gleich zwei Backups weg sind wenn die SSD defekt ist.
Man sollte evt besser eine SSD nur mit Timemachine und eine weitere mit CCC bespielen. Dann hat man zwei Methoden auf verschiedener HW. Und wenn du dann noch die wichtigsten Daten irgendwie außerhalb speicherst/lagerst (Cloud oder Platte bei Freunden), dann passt das mit einem sicheren Backup-Konzept (3-2-1)
 
Ich denke mit meiner Methode einigermaßen safe zu sein. 3-stündige Intervall-Sicherung mit TM auf eine externe SDD, tägliches Backup via CCC auf ein NAS, sehr wichtige Daten zusätzlich alle 3 Tage via ARQ-Backup verschlüsselt auf OneDrive (1TB Speicher). Ich halte es nicht für verkehrt, zumindest die aller wichtigsten Dokumente zusätzlich in einer Cloud zu haben (natürlich verschlüsselt). Man denke nur an Einbruch, Wohnungsbrand, Wasserschaden.
 
Hast du schonmal in Richtung Borg Backup gedacht?
Ich habe es auf meinem Rechner ( Linux Mint) laufen. Grundsätzlich ein Programm was für die Konsole entwickelt wurde. Es gibt mittlerweile auch einige Programme mit GUI.

Zusammen mit einem Speicher, der zum Beispiel auch SSH unterstützt, sehr hilfreich ( zB Hetzner Storge)

https://borgbackup.readthedocs.io/en/stable/installation.html

Ist nicht so kompliziert, wie es aussieht. Man muss sich nur damit vertraut machen.
 
Mit hdiutil ein lokal ein Sparseimage erstellen, dann auf iCloud schieben und als externes Laufwerk öffnen.
Und das dann mit tmutil in TM einbinden. Hab es zwar nicht probier aber könnte klappen.
Kann nicht klappen.

Zumindest während des TimeMachine-Laufs muss die Image-Datei physisch auf dem System-Laufwerks abgelegt werden - und wird dort Platz verbrauchen.

Am Ende des Tages sichert TimeMachine
- sein eigenes Image in
- - sein eiges Image in
- - - sein eigenes Image in
- - - - sein eigenes Image in
- - - - - sein eigenes .... ...
 
Zumindest während des TimeMachine-Laufs muss die Image-Datei physisch auf dem System-Laufwerks abgelegt werden - und wird dort Platz verbrauchen.
Ja man die doch in den TimeMachine-Einstellungen einfach ausklammern?

Hm.. ich probier das mal aus.
 
Was ich bei mir auch nutze und immer wieder gerne empfehle ist pCloud.
Das ist Onlinespeicher, den man nur einmal bezahlen muss.
Ist nicht ganz billig - aber man zahlt halt nur ein mal und nicht jeden Monat neu.
Kann sich jeder ausrechnen, wann sich das gegenüber monatlicher Zahlung amortisiert.
Wenn man sich richtig viel Speicher kauft ist es nicht teurer als eine phys. SSD.
Mit pCloud kann man Speicher als logisches Laufwerk anmounten (dann liegt nur ein frei konfigurierbare Cache-Bereich auf der lokalen Platte)
,man kann einzelne Folder syncen oder man kann auch einzelne Folder sichern.
Einmal eingerichtet hat man immer den aktuellen Stand auch auf dem Backup.

Wenn man noch etwas mehr Geld ausgibt, kann man das auch clientseitig verschlüsseln.
Man kann es für die Familie teilen (jeder hat seinen eigenen Bereich).
Es gibt für alle Desktopbetriebssysteme einen Client (Mac, Windows und auch Linux).
Und was das beste ist: die Daten liegen nicht in Übersee sondern in der EU - aktuell glaub ich Luxemburg.
 
Zumindest während des TimeMachine-Laufs muss die Image-Datei physisch auf dem System-Laufwerks abgelegt werden - und wird dort Platz verbrauchen.
So habs ausprobiert.
Funktioniert wunderbar.
Die Imagedatei ist im Backup nicht enthalten.
 
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