Time Machine Alternative gesucht

lisanet

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Schade, dann fällt diese Lösung für mich leider auch aus. Ich werde mich, wie oben angekündigt mal mit iDrive und deren Konkurrenzprodukten beschäftigen. Vllt. wird mir hier genau das geliefert, was ich mir wünsche.
Danke auf jeden Fall allen bis hierher schon einmal für den wertwollen Input. Auch wenn es viele und möglicherweise für einige auch eher triviale Fragen waren ;)
Ein wirklich gut gemeinter Rat:

Befasse dich etwas mehr mit der Materie und überlege dir immer vorher, wie du ein Restore machen kannst. Besonders bei online-Backups. Und vergiss dabei nie, dass macOS ab Big Sur anders mit dem System umgeht und ein irgendwie geartetes bitgenaues Zurückkopieren nicht funktionieren wird. Das ist letztendlich veraltetes Wissen und nicht auf moderne Systeme übertragbar, die moderne Sicherheitsmechanismen wie read-only und Signatur verwenden.
 

OmarDLittle

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oder ob es noch zusätzliche Hürden gibt (wie z.B. den SMB-Mount über VPN)
An sich nicht, das VPN muss halt den Traffic zulassen, ob du SMB oder sonstwas überträgst muss egal sein. Du darfst aber nicht davon ausgehen, dass die SMB-Verbindung verschlüsselt wird, das VPN muss also sicher sein bzw. die VPN-Verschlüsselung richtig eingerichtet.
 

Gogisch

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wenn du derart zeitkritische Arbeiten erledigen musst, dass es für dich nicht durchführbar ist, ja, dann musst du dir entweder einen weiteren Rechner zulegen (denn auch die Hardware kann kaputt gehen) oder du machst eine Schmalsput-Lösung aus alten IT-Zeiten ind Form einer bootfähigen externen Platte.

Solltest du ein Privatanwender sein, ohne zeitkritische Arbeiten, dann dauert ein Restore von TimeMachine auch nicht so lange, besonders wenn du es mit einer USB-Platte gemacht hast. Du installierst macOS, das ist ja garantiert 100% identisch mit dem was vorher drauf war, und gibts bei der anschließenden Konfiguration an, dass du es von TimeMachine wiederherstellen willst. Sind vielleicht 3 Std bei 400 GB.

Und noch was wichtiges:

Bei M1-Rechnern kannst du nur von externen Platten booten, wenn auch die interne SSD funktioniert. (es sei denn Apple hat dies in den letzten Wochen verändert) Wenn die aber funktioniert, dann benötigst du auch keine bootbare externe Platte, da dein System ja noch läuft.

Ich besitze mehrere aktuell Macs. Bisher aber noch keinen Mx. Dies ändert sich, wenn Apples eigener Prozessor in die Pro-Serien Einzug erhält.

Ich nutze ein MacBook Pro als Hauptrechner, den ich stationär in den Büros an einen Bildschirm hänge und mobil auch immer zur Hand habe. Mein Traum wäre es, wenn ich genau diesen einen Rechner in von mir festgelegten Zeitabständen (30 Minuten, stündlich etc.) vollständig mit anderen Macs "synchronisieren" könnte. Und dabei meine ich eine 1:1 Spiegelung. Ich möchte nicht einfach nur die persönlichen Dateien auf dem Desktop synchen, sondern das System inkl. aller Einstellungen, installierter Programme, deren Einstellungen immer im Abgleich haben. Soweit ich weiss, kann ich das aber vergessen :D

Eine bootfähige Platte mitnehmen: Ja, das ist für lokale Time-Machine Backups eine Lösung, wenn man unterwegs ist. Es ist aber eingeschränkt komfortabel, da man sie immer mitnehmen und einstöpseln muss. Geht mir unterwegs die Laptop-Tasche verloren, ist leider auch die externe Platte mit der Sicherung weg, daher der Wunsch mit der Cloud. Ich habe aus TimeMachine bereits mein System wiederherstellen müssen, also ein MacOS Upgrade in die Binsen ging. Das hat über das Netzwerk ein paar Stunden gedauert. Absolut vertretbar im Regelfall, vor allem wenn Systemupgrades etc nur am Wochenende laufen. Es gibt aber viele Situationen unter der Woche, wo die Zeit eher kritisch ist. Dabei bringt mir ein bootable System unterwegs natürlich nur etwas, wenn ich es auch mitnehme und mir die Platte auch nicht abhanden gekommen ist, also die SSD zum Beispiel ausfällt. Dass genau dass mit dem M1 nicht mehr geht, ist ja zum Haareraufen! Warum macht Apple so etwas? Wenn mir dann kurzfristig niemand seinen Mac leihen kann, dann muss man halt, je nachdem wo man ist, geschwind in den nächsten Flieger zurück oder fix im Apple Store das nächstbeste direkt verfügbare MacBook kaufen.

Nachfolgende Frage muss ich leider noch einmal stellen. Ich mache mit CCC regelmässig einen System-Clone auf einer externen Platte. Habe diesen bisher aber nie ausgetestet. Kann ich das darauf gesicherte System mit Big Sur und späteren Versionen sowie dem M1 und seinen Nachfolgern auf einem funktionsfähigen Mac booten und nutzen? Damit wirbt ja der Anbieter? Und kann ich das System vom CCC-Clone auf einen neuen Mac später 1:1 übertragen? Wenn das nicht geht, bringt ja der Aufwand nichts.
 

Gogisch

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Ein wirklich gut gemeinter Rat:

Befasse dich etwas mehr mit der Materie und überlege dir immer vorher, wie du ein Restore machen kannst. Besonders bei online-Backups. Und vergiss dabei nie, dass macOS ab Big Sur anders mit dem System umgeht und ein irgendwie geartetes bitgenaues Zurückkopieren nicht funktionieren wird. Das ist letztendlich veraltetes Wissen und nicht auf moderne Systeme übertragbar, die moderne Sicherheitsmechanismen wie read-only und Signatur verwenden.
Du hast völlig Recht. Man muss sich mit beschäftigen und verstehen, was möglich ist.
Ich finde es von Herstellerseite leider nur begrenzt zumutbar, den Enduser hier doch eher alleine zu lassen. Überall wird die Cloud beworben und als die Zukunft bezeichnet. Zurecht. Ich kann mit einem iCloud-Abo mein iPhone und mein iPad vollständig sichern und im Verlustfall auf ein neues iPhone oder iPad zurückspielen. Für den Mac ist das nicht vorgesehen. Apple erklärt nicht warum. Herstellern, die sich bemühen, werden laut ihren Aussagen Steine in den Weg gelegt. Inwiefern das nun so wirklich zutrifft, kann ich nicht beurteilen und würde jedwede gegenseitige Beschuldigung mit Vorsicht zu Kenntnis nehmen.

Als Endanwender wünsche ich mir einfach nur ein vollständiges Systembackup in die Cloud von jedem beliebigen Ort dieser Erde aus, sobald ich eine Internet-Verbindung habe. Aktuell ist es eher so, dass man sich mit viel Mühe und dem Risiko eines totalen Fail etwas scheinbar funktionsfähiges zusammenbastelt und damit rechnen muss, dass mit dem nächsten Betriebssystemupdate die Lösung wieder in sich zusammenfällt. Welcher Endanwender hat die zeitlichen Ressourcen und das technische Wissen, so tief in die Materie einzusteigen, dass er hier eine Lösung findet.
Anbieter wie 1Drive werben mit genau den wünschen, die ich habe. Aussagen, die ich diesem Forum entnehme warnen jedoch auch hier, dass die angebotenen Lösungen ggf. nur halbgar sind und vllt mit der nächsten MacOS-Version schon nicht mehr funktionieren.

Um es auf den Punkt zu bringen: Für Leute, die viel unterwegs sind, heisst es für mich bisher: Laptop-Koffer weg = Pech gehabt. In der Cloud gesicherte Ordner und Files sind ggf. "gerettet", weil zum Beispiel mit ARQ oder anderen Lösungen gesichert. Das ganze System mit seiner Konfiguration, den Programmen etc. ist weg und man muss auf ein TM-Backup zurückgreifen, dass vllt schon vier Wochen alt ist, weil man solange nicht mehr in einem Büroraum mit NAS war. Das TM-Backup auf das NAS von unterwegs wird ist ja scheinbar auch eher eine wackelige Angelegenheit.

Wenn jemand einen seriösen Service-Anbieter kennt, der mein Wunsch-Backup-Szenario abbilden kann, der möge sich gerne hier oder per PM an mich wenden :D
 

lisanet

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du wirfst irgendwie alles zusammen und durcheinander. Zum einen findest du ein Backup, wie es bei iOS der Fall ist gut, zum anderen redest du davon, wie toll doch ein bootfähiger Klon mit CCC ist, dann wiederum willst du ein Cloud-Backup _aller_ Dateien und folder machen. Nichts davon passt zusammen oder ist vergleichbar. Und mit deinen vielen, sorry, eher unspezifizierten Fragen, drehst du dich noch mehr im Kreis.

In Kürze (und nein, ich kann dir das nicht alles im Detail erklären und will es auch nicht, da ich sonst ein Buch schreiben würde)und nur mal _hinsichtlich backups_

iOS ist das modernste System: das System wird nicht gesichert, da es read-only, signiert und 100% _identisch_ wiederherstellbar ist. Eine Backup enthält auch nicht den Code der Anwendungen, sondern nur Verweise auf diese Anwendungen, da die Anwendungen 100% identisch wieder aus der Cloud = App Store = Kaufhistorie wiederhergestellt werden. Es werden, wenn verschlüsselt, nur die Configs der Anwendungen und die Daten der Anwendungen gesichert.

macOS ist nicht ganz so modern: das System muss nicht (und wird mit TimeMachine auch nicht) gesichert, das es read-only, signiert und 100% _identisch_ wiederherstellbar ist. Das Backup enthält aber den Code aller Nicht-System-Anwendungen, da hier nicht vorausgesetzt werden kann, dass diese zu 100% identisch aus einer Cloud = Apple Server = Kaufhistorie wiederhergestellt werden können. Du kannst ja Anwendungen aus beliebiger Quelle installieren. Somit muss alles, außer dem System, gesichert werden. Das macht TimeMachine.

Alte System, alte Welten haben noch zustätzlich das System gesichert, da dort durchaus auch individuelle Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden konnten. Bestes Beispiel ist die unglückliche Praxis unter OS X unzählige Kernel Extensions zu haben und diese auch noch in System-Pfade zu installieren. Sogar heute noch wird von, sorry, ganz toll versierten User:innen geraten, SIP (das ist Teil des Sicherheitskonzeptes moderner Systeme) zu deaktivieren, damit man den veralteten und unsicheren Weg gehen kann und Systemmodifikation (wie mit diversen Finder-Alternativen) oder Kernel-Extensions vornehmen kann.

Was du nun willst, ist eine Backup wie iOS (kein System, keine Anwendungen, nur Verweise, configs und Daten), das aber unter macOS Big Sur (kein System, aber mit allen Anwendungen und Daten) und gleichzeitig bootbar wie bei alten Systemen (mit System, mit Anwendungen und Daten)

Moderne System erfordern andere Sicherungsstrategien. Und die sind meines Erachtens auch sinnvoller und praktikabler, als die alte Vorgehensweise.

Noch eins zum Abschluss, was auch veraltetes Wissen und Vorgehen betrifft, das auf modernen System so nicht mehr zuftreffend sein muss und bei APFS-Systemen auch nicht mehr ist.

Du bringst das Beispiel, dass ein bootfähiger Klon ja so toll sei, wenn ein Systemupdate daneben gehen sollte. Das war früher so und ist nun bei den meisten Updates einfach nicht mehr erforderlich.

Seit APFS wird innerhalb einer System-Major-Version, vor jedem Systemupdate ein APFS snapshot angelegt. Sollte das Update warum auch immer fehlschlagen, muss man lediglich in die Recovery booten, TimeMachine zur Wiederherstellung wählen und als Quelle die lokale Platte. Dort ist der snapshot. Das Restore dauert dann nach dem booten vielleicht eine Minute oder so. Und dann ist dein Mac 100% so wie vor dem update.

Ach ja, niemand hindert dich daran, diese snapshots auch vor der Installation von größeren Anwendungen oder Systemmodifikation zu erstellen. Das geht so schnell, da hast du noch nicht mal eine Platte für CCC angesteckt.

So, und darum empfehle ich dir, dich mit dem Thema mal zu beschäftigen. Auch mit den modernen Eigenschaften von macOS. Nicht immer haben die Recht, die in Foren behaupten, dass Apple eh nur Mist heraus bringt und alles nur einer angeblichen Bevormundung dienen soll, was in macOS in den letzen Jahren implementiert wurde. Und auch klar, du darfst eine andere Meinung zum letzten Satz haben.
 

OmarDLittle

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Mein Traum wäre es, wenn ich genau diesen einen Rechner in von mir festgelegten Zeitabständen (30 Minuten, stündlich etc.) vollständig mit anderen Macs "synchronisieren" könnte.
Theoretisch geht das. Sagen wir mal, du hast eine schnelle Businessleitung und jede Stunde fallen nur ein paar GB neuer Daten an, die sofort flott in der Cloud abgespeichert werden können.

In deinem Benutzerordner gibt es einen Ordner Library, der enthält alle Programmeinstellungen. Und dein Benutzerordner an sich enthält alle deine Daten. Du brauchst also nur ein Programm, das deinen kompletten Benutzerordner in die Cloud lädt, jede Stunde auf Änderungen prüft und den Zustand in der Cloud an den Ist-Zustand anpasst.

Der Quell-Mac lädt also immer wieder hoch, während du damit arbeitest. Nun bist du dort mit der Arbeit fertig und fährst zB aus dem Büro nach Hause, wo du mit einem anderen Mac weiterarbeiten willst. Jetzt musst du den Mac im Büro aber noch weiterlaufen lassen, damit der Zeit hat alle Änderungen vollständig hochzuladen.

Zuhause schaltest du den Ziel-Mac mit veraltetem Zustand ein und bootest in einen temporären Synchronisierungs-User, der nur das Synchronisierungs-Programm startet. Das prüft nun, ob der lokale Zustand vom Cloud-Zustand abweicht, und lädt die Änderungen von der Cloud herunter. Auch hier brauchst du ein möglichst schnelles Internet. Je länger der letzte Sync zurückliegt, desto mehr Daten fallen an und desto länger wird es dauern, bis das abgeschlossen ist. Wenn es sich um 10GB an Daten handelt, kann das 15-60 Minuten dauern. Wenn du dutzende GB an Daten hast, ist wahrscheinlich noch nicht einmal der Upload im Büro abgeschlossen. Wenn alles fertig ist, wechselst du in deinen Hauptuser rein und hast nun den korrekten Zustand.

Wenn du zuhause fertig bist mit der Arbeit an dem Mac, musst du dem Programm aber wieder Zeit geben, diese Änderungen in die Cloud zu laden. Der Mac muss also etwas vor Verwendungsbeginn angeschaltet werden, und am Ende auch noch eine Weile wieder in die Cloud syncen können.

Unterwegs mit lahmem mobilen Internet kannst du das vergessen. Wenn du zwischen Heim-Arbeitsplatz und Office syncst und auf beiden Seiten eine flotte Standleitung hast, ist das kein Problem. Hängt aber auch hier von den Datenmengen ab. Officebetrieb sicher ok, Videobearbeitung mit vielen hunderten GB oder gar TB an Daten, keine Chance.

Und ob das wirklich funktioniert, hängt davon ab wie du konkret arbeitest. Das müsstest du einfach ausprobieren. Du kannst zB rsync für den Abgleich nutzen. Das kann schlicht an Hand der Zeitstempel arbeiten, wann wurde ein Dokument zuletzt bearbeitet. Das geht schnell, wenn du aber Programme hast die große Files anlegen und dort ändert sich ständig der Zeitstempel, dann wird rsync immer unnötig an diesen großen Files hängen bleiben. Du müsstest daher einen Testlauf machen, zB mit einer externen Festplatte als Cloud-Dummy, und schauen wie lang braucht rsync. Dann kannst du runterbrechen, wie lang das dauert wenn rsync nicht auf die schnelle Platte kopiert, sondern eben in die Cloud.

Und nochwas, der erste initiale Sync muss natürlich von 0 weg einmal auf jeden Mac den Benutzerordner syncen. Das heißt du hast beim allerersten Sync eine lange Wartezeit. Du kannst also nicht einfach einen komplett leeren Mac nehmen und erwarten, dass innerhalb weniger Minuten alles da ist. Das wird rein logisch von Datenmengen und Übertragungsgeschwindigkeiten her unmöglich sein. Und eben je länger das Gerät offline war, desto mehr Änderungen sind zu syncen und desto länger dauert es wieder.

Generell hast du aber schon den Vorteil, dass am Mac alles dateibasiert und zentral in deinem Benutzerverzeichnis liegt - inkl. der meisten OS- und Programm-Einstellungen.
 

Gogisch

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du wirfst irgendwie alles zusammen und durcheinander. Zum einen findest du ein Backup, wie es bei iOS der Fall ist gut, zum anderen redest du davon, wie toll doch ein bootfähiger Klon mit CCC ist, dann wiederum willst du ein Cloud-Backup _aller_ Dateien und folder machen. Nichts davon passt zusammen oder ist vergleichbar. Und mit deinen vielen, sorry, eher unspezifizierten Fragen, drehst du dich noch mehr im Kreis.
Du hast Recht, ich werfe wohl wirklich vieles durcheinander. Ich frage mich, ob man von einem Endanwender verlangen kann/sollte, sich tief in IT-Materie hineinzuarbeiten, obwohl er eigentlich nur nach einer sicheren Backup-Lösung im mobilen Umfeld sucht. Die Frage richte ich so nicht an Dich, sondern an die Konzerne, die uns mit ihren Systemen versorgen ;)

Bzgl. iOS und MacOS hast Du natürlich Recht. Da alle Apps auf iOS-Geräten (im Regelfall) aus dem AppStore kommen, muss nicht die gesamte App gesichert werden, sondern nur die benutzerspezifischen Dateien. Die App kommt im Falle einer Wiederherstellung erneut aus dem Store. Bei MacOS sieht es (zum Glück aktuell noch) anders aus.

Das mit dem SnapShots ist interessant. Wusste ich, wie wohl sehr vieles weitere, in diesem Themenumfeld nicht. Das ist eine positive Entwicklung.

Keinesfalls gehöre ich zu denjenigen, die Apple oder anderen Herstellern eine Bevormundung vorwerfen und sagen, dass sich die Dinge im Vergleich zur Vergangenheit zum schlechten/schlechteren entwickeln. Ich frage mich nur, warum es für das Mac Betriebssystem scheinbar keine Lösung für ein Cloud-Backup gibt. Mir ist zumindest keines bekannt, wenn auch iDrive nur Augenwischerei betreiben sollte. Was ich aktuell (noch nicht) beurteilen kann.

Der Usecase zum Klon in Verbindung mit einem gescheiterten Systemupgrade war hier wohl das falsche Beispiel (bezogen auf "moderne" Betriebssysteme). Was ich mir aber wünsche ist eigentlich sehr einfach gesagt:

1. Ein im Hintergrund laufendes Backup meines gesamten Mac-Systems, dass mir im Falle des Verlusts des genutzten MacBooks eine 1:1 Wiederherstellung auf einem anderen MacBook ermöglicht. Mit allen Einstellungen, Programmen, Dateien, Kennwörtern etc. Eben so wie TimeMachine, nur eben in die Cloud, damit ich auch unterwegs Backup ausführen kann und die Sicherheit einer Systemkopie habe, wenn mir doch einmal das Haus mit allem abfackelt oder wegschwimmt.
Die Frage ist: Geht das oder geht das nicht? Und falls es geht: Welcher Dienst, welche Software kann das? Ich würde auch ein Unternehme damit beauftragen, alles zu konfigurieren und am Laufen zu halten, wenn ich nur wüsste, wer so etwas als Dienstleistung anbietet. Und natürlich kommt für mich als Anwender nur eine Lösung in Frage, die mit überschaubarem Pflegeaufwand zuverlässig funktioniert. Ich habe weder die Ressourcen noch die Kompetenzen, mir in monatelanger Arbeit eine individuelle Lösung zusammenzubasteln.

2. Bootable Backup: Wie gesagt erstelle ich diese mit CCC. Da das Szenario mit dem fehlgeschlagenen Upgrade wohl aus der Zeit gefallen ist, sagen wir einfach, dass jemand versehentlich einen Eimer Wasser über das betroffene Mac-System kippt. Kurzschluss und Exodus. Eine Restore von der NAS dauert mit gerade mit 3-4 Stunden zu lange. Ich habe es richtig eilig. Also schnappe ich mir schnell ein Ersatz-Book, dass ich für den Notfall liegen habe, schließe die Festplatte an und arbeite da weiter, wo die letzte Sicherung stattgefunden hat. Im Zweifel genügt das, selbst wenn das Backup ein paar Tage alt ist. Sobald ich etwas Zeit habe, spiele ich das aktuellere TM-Backup oder das von der Cloud auf ein neues Gerät und übertrage dann die neuen Arbeitsstände von der Klon-Disk manuell. Auch hier frage ich mich wieder. Funktioniert das nun oder geht das seit Big Sur nicht mehr.

Das sind im Grunde meine beiden Szenarien. Leider lese ich so viel widersprüchliches zu beiden Anwendungsfällen, dass ich überhaupt nicht weiss, ob sie nach aktuellem Stand überhaupt realistisch sind. Geschweige denn, welche Einschränkungen existieren und welche Dienstleister mir genau diesen Service bieten können.

Und wenn die Erkenntnis am Ende des Tages lautet: Beides nicht möglich, dann sage ich schade und frage mich, warum niemand derartige Sicherungen vorsieht und warum sie vllt auch von niemandem nachgefragt werden. Auch wenn es technisch anders läuft, ist es von der Sicherheitsidee nichts anderes als das was Apple für iOS mit den iCloud-Sicherungen bewirbt. Warum sollte selbes für Menschen, die auch viel mobil arbeiten nicht auch für MacOS gelten?
 

Gogisch

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Theoretisch geht das. Sagen wir mal, du hast eine schnelle Businessleitung und jede Stunde fallen nur ein paar GB neuer Daten an, die sofort flott in der Cloud abgespeichert werden können.

In deinem Benutzerordner gibt es einen Ordner Library, der enthält alle Programmeinstellungen. Und dein Benutzerordner an sich enthält alle deine Daten. Du brauchst also nur ein Programm, das deinen kompletten Benutzerordner in die Cloud lädt, jede Stunde auf Änderungen prüft und den Zustand in der Cloud an den Ist-Zustand anpasst.

Der Quell-Mac lädt also immer wieder hoch, während du damit arbeitest. Nun bist du dort mit der Arbeit fertig und fährst zB aus dem Büro nach Hause, wo du mit einem anderen Mac weiterarbeiten willst. Jetzt musst du den Mac im Büro aber noch weiterlaufen lassen, damit der Zeit hat alle Änderungen vollständig hochzuladen.

Zuhause schaltest du den Ziel-Mac mit veraltetem Zustand ein und bootest in einen temporären Synchronisierungs-User, der nur das Synchronisierungs-Programm startet. Das prüft nun, ob der lokale Zustand vom Cloud-Zustand abweicht, und lädt die Änderungen von der Cloud herunter. Auch hier brauchst du ein möglichst schnelles Internet. Je länger der letzte Sync zurückliegt, desto mehr Daten fallen an und desto länger wird es dauern, bis das abgeschlossen ist. Wenn es sich um 10GB an Daten handelt, kann das 15-60 Minuten dauern. Wenn du dutzende GB an Daten hast, ist wahrscheinlich noch nicht einmal der Upload im Büro abgeschlossen. Wenn alles fertig ist, wechselst du in deinen Hauptuser rein und hast nun den korrekten Zustand.

Wenn du zuhause fertig bist mit der Arbeit an dem Mac, musst du dem Programm aber wieder Zeit geben, diese Änderungen in die Cloud zu laden. Der Mac muss also etwas vor Verwendungsbeginn angeschaltet werden, und am Ende auch noch eine Weile wieder in die Cloud syncen können.

Unterwegs mit lahmem mobilen Internet kannst du das vergessen. Wenn du zwischen Heim-Arbeitsplatz und Office syncst und auf beiden Seiten eine flotte Standleitung hast, ist das kein Problem. Hängt aber auch hier von den Datenmengen ab. Officebetrieb sicher ok, Videobearbeitung mit vielen hunderten GB oder gar TB an Daten, keine Chance.

Und ob das wirklich funktioniert, hängt davon ab wie du konkret arbeitest. Das müsstest du einfach ausprobieren. Du kannst zB rsync für den Abgleich nutzen. Das kann schlicht an Hand der Zeitstempel arbeiten, wann wurde ein Dokument zuletzt bearbeitet. Das geht schnell, wenn du aber Programme hast die große Files anlegen und dort ändert sich ständig der Zeitstempel, dann wird rsync immer unnötig an diesen großen Files hängen bleiben. Du müsstest daher einen Testlauf machen, zB mit einer externen Festplatte als Cloud-Dummy, und schauen wie lang braucht rsync. Dann kannst du runterbrechen, wie lang das dauert wenn rsync nicht auf die schnelle Platte kopiert, sondern eben in die Cloud.

Und nochwas, der erste initiale Sync muss natürlich von 0 weg einmal auf jeden Mac den Benutzerordner syncen. Das heißt du hast beim allerersten Sync eine lange Wartezeit. Du kannst also nicht einfach einen komplett leeren Mac nehmen und erwarten, dass innerhalb weniger Minuten alles da ist. Das wird rein logisch von Datenmengen und Übertragungsgeschwindigkeiten her unmöglich sein. Und eben je länger das Gerät offline war, desto mehr Änderungen sind zu syncen und desto länger dauert es wieder.

Generell hast du aber schon den Vorteil, dass am Mac alles dateibasiert und zentral in deinem Benutzerverzeichnis liegt - inkl. der meisten OS- und Programm-Einstellungen.
Vielen Dank für Deinen Input. Die Herangehensweise habe ich - glaube ich - soweit verstanden.
Ausgeschlossen scheint die Idee hier nicht zu sein. Was ich bisher wohl nicht wirklich gut rüberbringen konnte ist, dass ich von selbstgebastelten Lösungen Abstand nehmen möchte. Ich suche Software/Systemen etc., die mir diese Arbeit abnehmen, inkl. Pflege, Support usw. Aber so etwas gibt es vermutlich nicht.
Ich betrachte die Sache eben mehr aus der Sicht des Endanwenders. Die meisten von Euch stecken hier viel tiefer in der Materie.
 

Schiffversenker

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Du hast Recht, ich werfe wohl wirklich vieles durcheinander. Ich frage mich, ob man von einem Endanwender verlangen kann/sollte, sich tief in IT-Materie hineinzuarbeiten, obwohl er eigentlich nur nach einer sicheren Backup-Lösung im mobilen Umfeld sucht. Die Frage richte ich so nicht an Dich, sondern an die Konzerne, die uns mit ihren Systemen versorgen ;)

Bzgl. iOS und MacOS hast Du natürlich Recht. Da alle Apps auf iOS-Geräten (im Regelfall) aus dem AppStore kommen, muss nicht die gesamte App gesichert werden, sondern nur die benutzerspezifischen Dateien. Die App kommt im Falle einer Wiederherstellung erneut aus dem Store.
Aber vermutlich nur, wenn Apple sie noch im Store behalten hat.
Was leider nicht garantiert ist. Zumindest aus dem MacApp-Store sind schon Programme verschwunden, weil sie Apple nicht passten oder vielleicht weil der Anbieter keine Tantiemen/keine Entwicklermitgliedschaft (oder so was in der Art) mehr zahlen wollte. Vielleicht auch weil die US-Regierung das so wollte.
Auch aus dem iTunes-Store wurden schon Lieder gelöscht.
So bequem und sicher diese Lösung ist, so sehr ist man damit halt von den Entscheidungen von Apple abhängig.
 

Schiffversenker

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Was ich bisher wohl nicht wirklich gut rüberbringen konnte ist, dass ich von selbstgebastelten Lösungen Abstand nehmen möchte.
Als "selbstgebastelt" im üblichen, abwertenden sinn, würde ich diese Lösungen nicht bezeichnen.
Eher "individuell angepasst" - und da muß man sich halt ein klein bißchen einarbeiten.

Zusammenklick-Lösungen können durchaus auch gefährlich werden, wenn dabei Daten den heimischen Rechner verlassen, gerade bei Backups würde ich da sowieso vorsichtig sein.
 

Gogisch

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Als "selbstgebastelt" im üblichen, abwertenden sinn, würde ich diese Lösungen nicht bezeichnen.
Eher "individuell angepasst" - und da muß man sich halt ein klein bißchen einarbeiten.

Zusammenklick-Lösungen können durchaus auch gefährlich werden, wenn dabei Daten den heimischen Rechner verlassen, gerade bei Backups würde ich da sowieso vorsichtig sein.
Da hast Du absolut Recht. Vorsicht im Umgang mit den Daten ist in jedem Falle geboten. Daher gefallen mir auch Lösungen wie ARQ, die die Daten vor Upload verschlüsseln. Die Backups seitens Apple sind im Falle der Fälle durch Apple lesbar.

Meine Formulierung "selbstgebastelt" war nicht despektierlich gemeint. Mein Kompliment gilt allen, die das können, die Arbeit auf sich nehmen, die Zeit dafür haben und mit dem Risiko leben können, dass es in die Hose geht. Ich gehöre zu der Gruppe "die anderen", die eine Out-of-the-box - Lösung benötigen.
 

roedert

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Eine Backup enthält auch nicht den Code der Anwendungen, sondern nur Verweise auf diese Anwendungen, da die Anwendungen 100% identisch wieder aus der Cloud = App Store = Kaufhistorie wiederhergestellt werden
Soweit die Theorie. Wenn du aber auf eine ältere Version einer App angewiesen bist, oder die App aus irgendwelchen Streitereien mit Apple aus dem App-Store verbannt wurde, bekommst du diese auch nicht wiederhergestellt. Da ist es dann wiederrum gut, wenn man ein "oldSchool" lokales Backup incl. Apps hat.
 

lisanet

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okay, von meiner Seite aus zum letzten Mal:

- lokales Backup: nimm TimeMachine
- Cloud: nimm arq
- vergiss bootfähige backups, ich weiß, dass du es nicht glaubst, darum tu es. Du wirst enttäuachst sein über den Aufwand im Vergleich zum Nutzen, sofern du einen M1 Rechner hast.

Die Erklärungen habe ich oben geliefert, ob du sie nun glauben willst oder nicht.

Ach ja... TimeMachine sichert, wenn du mit dem MacBook unterwegs bist auf der lokalen Platte. Mit modernen Mitteln, wie z.B. APFS snapshots und überträgt diese das nächste Mal automatisch auf dein TimeMachine-Backup zuhause, dass wenn du per WLAN mit einem NAS / Linux-Server / sonstigem TimeMachine-Target realisierst, eine "einmal-konfigurieren-und-läuft-Lösung" ist.

Avh ja zum zweiten... es gibt immer Mieslinge, die TimeMachine schlecht machen, weil sie AFP verwendern, alte Sparebvundles anlegen, oder oder oder. Ich habe seit Beginn m it TimeMachine ausschließlich positive Erfahrugnen und kann alle bie mir aufgetrretenen Unzulänglichkeiten rekonstruieren und habe sie ausgebessert.
 

lisanet

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Soweit die Theorie. Wenn du aber auf eine ältere Version einer App angewiesen bist, oder die App aus irgendwelchen Streitereien mit Apple aus dem App-Store verbannt wurde, bekommst du diese auch nicht wiederhergestellt. Da ist es dann wiederrum gut, wenn man ein "oldSchool" lokales Backup incl. Apps hat.
oh mann, nix Theorie. Gelebte Praxis.

Und was soll dieser permanente whataboutism? Ich habe die grundsätzliche Situation der verschiedenen backups der Plattformen dargestellt, die der TE in meinen Augen permanent durcheinander würfelt.

Wenn du meinst, du musst mit Kabel dein iOS-Gerät an einen Mac hängen und so dein Backup machen, weil du so spezielle Software hast, die aus dem Store verschwindet, dann tu es doch. Aber das hat mit meinem Posting exakt Null zu tun. Bleibe bei deiner alten Schule und lerne nichts neues hinzu. Könnte ja das gewohnte Weltbild ins wanken bringen... sorry musste mal sein.
 

lisanet

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Die Backups seitens Apple sind im Falle der Fälle durch Apple lesbar.
wie kommst du auf das schmale Brett? Kannst du das mit irgendwas belegen, oder ist das nur wie so oft vom Hören-Sagen aus zweiter Hand in einem dritt-klassigen Forum?

Solltest du natürlich Apple unterstellen, dass sie in ihrem whitepaper zum Datenschutz und Datensicherheit der iCloud lügen, tja, dann kann dir eh niemand mehr helfen, deine Überzeugung zu verändern. Du kannst das Dokument über die Scuhmaschine deiner Wahl sicher auch finden.
 
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Gogisch

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wie kommst du auf das schmale Brett? Kannst du das mit irgendwas belegen, oder ist das nur wie so oft vom Hören-Sagen aus zweiter Hand in einem dritt-klassigen Forum?

Solltest du natürlich Apple unterstellen, dass sie in ihrem whitepaper zum Datenschutz und Datensicherheit der iCloud lügen, tja, dann kann dir eh niemand mehr helfen, deine Überzeugung zu verändern. Du kannst das Dokument über die Scuhmaschine deiner Wahl sicher auch finden.

Eines vorweg: So sehr ich Deinen fachlichen Input hier auch schätze und es lobenswert finde, dass Du Forenteilnehmern wie mir, die vergleichsweise wenig Ahnung von der diskutierten Materie haben, versuchst, die Dinge zu erklären, ist Dein Ton mir und anderen Teilnehmern gegenüber in einigen fällen deutlich zu rau und zeugt nicht von einem respektvollen Umgang miteinander.

Zum Inhaltlichen: Ich rede von den iCloud backups, die auch Du in Deinem Post namentlich erwähnst. Diese sind eben nicht unlesbar verschlüsselt. Dies hat sogar Tim Cook in einem Interview selber zugegeben und damals (2019 oder 2020) gesagt, dass man das möglicherweise ändern sollte. Daraus ist dann allerdings nichts geworden. Zu den Hintergründen empfehle ich den Artikel von Reuters (s.u.). Falls wir nicht dasselbe meinen, freuen sich bestimmt auch andere Foristen, wenn Du Deinen Standpunkt präzisierst. Mit Sicherheit gibt es hier Nutzer, die bisher glauben, ihre iCloud Backups seien End-to-End verschlüsselt. Das trifft nicht zu.

https://www.boxcryptor.com/de/blog/post/iphone-backup-icloud-encryption/

https://www.reuters.com/article/us-apple-fbi-icloud-exclusive-idUSKBN1ZK1CT
 

dg2rbf

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Hi,
Schon wieder ein "User" der von der Weichei Abteilung ist, in einem Forum geht es ab wie im realen Leben, wer das nicht ab kann, sollte lieber nicht ein Forum benutzen, bzw sich ein etwas dickeres Fell zulegen.
Franz
 

Gogisch

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oh mann, nix Theorie. Gelebte Praxis.

Und was soll dieser permanente whataboutism? Ich habe die grundsätzliche Situation der verschiedenen backups der Plattformen dargestellt, die der TE in meinen Augen permanent durcheinander würfelt.

Wenn du meinst, du musst mit Kabel dein iOS-Gerät an einen Mac hängen und so dein Backup machen, weil du so spezielle Software hast, die aus dem Store verschwindet, dann tu es doch. Aber das hat mit meinem Posting exakt Null zu tun. Bleibe bei deiner alten Schule und lerne nichts neues hinzu. Könnte ja das gewohnte Weltbild ins wanken bringen... sorry musste mal sein.
Für den Standardfall des Durchschnittsusers magst Du Recht haben, lisanet. Roedert hat jedoch absolut Recht mit seinem Einwand. Das ist ein Punkt, der sich nicht wegdiskutieren lässt und für einige Anwender von Bedeutung sein kann. Grundsätzlich sollten wir alle akzeptieren, dass wir keinem User hier oder sonst wo vorschreiben können, welche Bedürfnisse und Anforderungen er hat. Niemand wird jemandem Vorwürfe machen, weil er zum “altbackenen“ Maßschuhmacher geht anstatt sich Schuhe von der Stange zu holen, wenn die Person Schuhgröße 50 trägt und im regulären Handel keine passenden Schuhe findet.
 

Gogisch

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Hi,
Schon wieder ein "User" der von der Weichei Abteilung ist, in einem Forum geht es ab wie im realen Leben, wer das nicht ab kann, sollte lieber nicht ein Forum benutzen, bzw sich ein etwas dickeres Fell zulegen.
Franz
Auch im realen Leben pflege ich im Umgang mit meinen Mitmenschen unabhängig von ihrer sozialen Zugehörigkeit einen respektvollen Umgang. Für mich hat das etwas mit Anstand und Kultur zu tun. Meiner Erfahrung nach werden „pöbelnde“ Menschen von anderen auch eher als unangenehm empfunden. Mein Eindruck ist im Übrigen auch nicht, dass dieses Forum grundsätzlich den ruppigen Umgang miteinander gutheißt. Falls ich auf der falschen Fährte bin, werden mir das die anderen User jedoch mit “dislikes“ bzw. „likes“ Deines Beitrags zu verstehen geben. Dann weiss ich Bescheid ;)
 

Gogisch

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okay, von meiner Seite aus zum letzten Mal:

- lokales Backup: nimm TimeMachine
- Cloud: nimm arq
- vergiss bootfähige backups, ich weiß, dass du es nicht glaubst, darum tu es. Du wirst enttäuachst sein über den Aufwand im Vergleich zum Nutzen, sofern du einen M1 Rechner hast.

Die Erklärungen habe ich oben geliefert, ob du sie nun glauben willst oder nicht.

Ach ja... TimeMachine sichert, wenn du mit dem MacBook unterwegs bist auf der lokalen Platte. Mit modernen Mitteln, wie z.B. APFS snapshots und überträgt diese das nächste Mal automatisch auf dein TimeMachine-Backup zuhause, dass wenn du per WLAN mit einem NAS / Linux-Server / sonstigem TimeMachine-Target realisierst, eine "einmal-konfigurieren-und-läuft-Lösung" ist.

Avh ja zum zweiten... es gibt immer Mieslinge, die TimeMachine schlecht machen, weil sie AFP verwendern, alte Sparebvundles anlegen, oder oder oder. Ich habe seit Beginn m it TimeMachine ausschließlich positive Erfahrugnen und kann alle bie mir aufgetrretenen Unzulänglichkeiten rekonstruieren und habe sie ausgebessert.
Danke für die Zusammenfassung, damit kann ich erst einmal arbeiten.

- lokal —> TimeMachine OK
- Cloud —> ARQ OK
- Bootfähiges Backup: es geht nicht darum, dass ich Dir Dinge nicht glaube. Ich verstehe das Problem technisch einfach nicht. Und ich wundere mich über die Versprechen, die Hersteller abgeben, obwohl es scheinbar erhebliche Probleme gibt. Und insbesondere verstehe ich nicht, warum man technisch bootable Backups unterbindet oder nicht ermöglicht oder hinnimmt, dass die neue Architektur sie unmöglich macht. Keine Sorge, das ist keine Rückfrage an Dich, sondern nur mein Gedankengang ;)

- AFP vs SMB —> ich kann mich an die Diskussionen erinnern, die nach Einführung von SMB im Raum standen, weil die Implementierung wohl noch nicht reibungslos funktionierte. Auf der anderen Seite ist AFP quasi abgekündigt. Auch hier ist es schade, dass man den Endanwender, der von dem ganzen nichts versteht, nicht etwas an die Hand nimmt/genommen hat. Dabei ist eigentlich genau das ein Steckenpferd von Apple.

- zum Sync zwischen TM-Backups: interessant. War mir auch nicht bekannt.
 
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