Time Machine Alternative gesucht

MarcNRW

Aktives Mitglied
Dabei seit
22.04.2015
Beiträge
1.516
Punkte Reaktionen
1.167
Vor allem, weil ich bei einem backup eventuelle Fehler etc. wieder mit installiere...

Ein weiterer Vorteil. Dadurch, das ich z.B. Fotos, Musik, Kontakte, E-Mail, Kalender in der iCloud habe und Videos, TV-Aufzeichnungen, Filme, persönliche Dokumente usw. in der Dropbox (insgesamt bei mir 2 TB) brauche ich auch keine Geräte mit großartig großen physikalischen Speicher mehr.
 

V8-Driver

Aktives Mitglied
Dabei seit
23.05.2021
Beiträge
1.499
Punkte Reaktionen
1.037
So isses. Ich halte komplette System- und Datenbackups für veraltet. Wenn ich mich an einem neuen oder anderen Mac anmelde, habe ich gleich alle Daten verfügbar. Und das bietet mir keine Time-capsule oder ähnlich:

Mehr als 5 Kopien Ihrer Dateien werden auf mindestens drei Serverstandorten in einem hochsicheren Datenspeicherbereich gespeichert.

EFH (erweiterte Dateihistorie) ist eine pCloud-Funktion, mit der Sie alle Dateiänderungen in Ihrem Konto bis zu 365 Tage lang aufzeichnen und Daten innerhalb eines Jahres nach dem Löschen oder Bearbeiten problemlos wiederherstellen können. Es kann auch helfen, Ihre Dateien wiederherzustellen, wenn Sie Opfer eines Malware-Angriffs werden, und bietet somit die Sicherheit der Daten, die Sie in Ihrem pCloud-Konto speichern.
 

Gogisch

Mitglied
Dabei seit
23.10.2005
Beiträge
492
Punkte Reaktionen
8
Warum so kompliziert? Wenn Dir die SSD abraucht brauchst Du doch nur MacOS und die sonstigen Programme, die Du hast, neu installieren? Ich sichere meine Daten in Echtzeit in pCloud. Wenn meinem OS also was passiert, sind meine Daten immer auf dem aktuellsten Stand.
Ich besitze unzählig viele Programme, die im Hintergrund laufen, Workflows abarbeiten, miteinander interagieren, aufwendig eingestellt wurden. Nach einem Systemverlust alles wieder aufzubauen, würde Tage dauern. Wenn grundsätzlich nur wenige Programme zu installieren wären, gebe ich Dir recht. Aber im Notfall habe ich durch die Backups das System 1:1 in sehr kurzer Zeit wieder aufgespielt oder kann mit einem Bootable Backup sogar unmittelbar weiterarbeiten. Das macht für mich den Unterschied.
Ich sichere mein NAS (und damit auch Timemachine) in die Cloud. Das geht mit einem NAS das ZFS unterstützt, denn ZFS hat eine Senden- und Empfangen-Funktion, um sehr Netzwerktraffic-sparsam zu übertragen. Das Free-NAS-Betriebssystem kann das beispielsweise, das läuft auf jedem Computer. Du könntest dir also anstelle eines NAS-Ersatzes einfach einen extra Computer hinstellen der diesen Job übernimmt.

ZFS erlaubt es dir, ein verschlüsseltes Volume anzulegen, dort Snapshots anzulegen und während du auf dem Volume weiter Daten speicherst und veränderst, kann ZFS dir den Snapshot zB über Nacht in die Cloud syncen. Je nachdem wieviele Daten du hast und wie schnell deine Leitung ist, kannst du auch stündlich einen Snapshot anfertigen und übertragen.

Wobei ich bei mir nur lokal stündlich sichere (am NAS), und 2x wöchentlich nachts einen Snapshot übertrage (ein Snapshot braucht bei mir 24 Stunden für den Upload, also 3 Nächte in Folge, tagsüber wird es pausiert).

Aufgrund der Pausierungsmöglichkeit kannst du das schedulen und ein unerwarteter Internetausfall ruiniert nicht den bisherigen Fortschritt.

Onedrive habe ich vor vielen Jahren probiert und das war nicht tauglich, weil ein einzelnes File nur 15GB oder so groß sein durfte. Ich weiß nicht ob dieses Limit inzwischen aufgehoben wurde. Es gibt zwar schon Möglichkeiten, das aufzusplitten, aber ich hab mir am Ende ein "NAS in der Cloud" gegönnt, d.h. in der Cloud empfängt ein anderes ZFS die Daten wieder, was die ganze Sache deutlich vereinfacht, wenn du im Problemfall alles wieder aus der Cloud herunterladen musst.
Ich habe mehrfach gehört und gelesen, dass man möglichst keine Kopien von TimeMachine-Backups anlegen sollte, da diese korrupt sein können. Die technischen Hintergründe kann ich leider nicht mehr wiedergeben.
Der Pferdefuss bei dieser Lösung wäre jedoch, dass ich erst auf das NAS sichern muss, bevor ich in die Cloud backupen kann, falls ich Dich richtig verstanden habe. Wenn ich allerdings drei Wochen unterwegs bin, würde ich gerne regelmässig während meiner Abwesenheit in die Cloud sichern.
Ich betreibe ein 4-Bay-NAS von Synology der 9xx-Serie. Leider ist hier auch kein Hyper-Backup zu OneDrive möglich.
 

OmarDLittle

Aktives Mitglied
Dabei seit
21.05.2017
Beiträge
3.121
Punkte Reaktionen
1.838
Ich habe mehrfach gehört und gelesen, dass man möglichst keine Kopien von TimeMachine-Backups anlegen sollte, da diese korrupt sein können.
Das liegt daran, dass die generell so riesig sind, wodurch Kopien mit einfachen Tools wie dem Finder durchaus Probleme verursachen können. Mit dem richtigen Tool sollten am Ende 1:1 bitgenaue Kopien herauskommen, sodass keine Korruption auftritt. ZFS ist hier nochmal besser, weil es exakte 1:1-Kopien garantieren kann. Sollte dir die NAS-Hardware langsam kaputt gehen und Fehler verursachen, kann ZFS das korrigieren und Beschädigungen vorbeugen.

Der Pferdefuss bei dieser Lösung wäre jedoch, dass ich erst auf das NAS sichern muss, bevor ich in die Cloud backupen kann
Das ist richtig. Allerdings kann ich auch von unterwegs auf mein NAS zuhause ein TM-Backup fahren, solange die Verbindung recht schnell ist. (Für das ganze Sicherheits- und Updategedöns bin ich leider selbst zuständig...)

Ich mag meine Lösung vor allem deshalb so gerne, weil ich ein halbes dutzend Macs hier hab, die auch von technisch unversierten Familienmitgliedern genutzt werden. So kann das alles zentral verwaltet werden. Wenn ein neuer Mac in den Haushalt kommt, wird einfach TM aktiviert und fertig. Keinerlei Cloud-Einrichtungen notwendig.

Für unterwegs für dich wird aber wirklich eine Lösung besser sein, die auf Dateiebene kopiert, d.h. du hast entweder einen Cloud-Ordner wie bei Dropbox und Co, oder du hast eine App zum Sichern, die ausgewählte Verzeichnisse auf Änderungen prüft und die regelmäßig automatisch in die Cloud lädt. Es gibt da von Backblaze und Co schon Uploadtools die eine Verschlüsselung anbieten. Mir fällt ein, es gibt irgendeine kostenlose Software (Namen weiß ich nicht), die unterstützt den Upload zu zig verschiedenen Anbietern und hat auch eine Verschlüsselungsoption. Vielleicht ist das passend, Google müsste das schon finden.
 

Schiffversenker

Aktives Mitglied
Dabei seit
25.06.2012
Beiträge
13.453
Punkte Reaktionen
5.500
Der Hauptgrund, warum man kein TM-Backup von einem TM-Backup anlegen soll ist doch der, daß man kein Backup von einem Backup machen soll, weil dann eventuelle Fehler im Backup oder im Backupprogramm übernommen werden. Das zweite Backup soll man direkt vom Original machen, am besten mit einem anderen Programm.
 

lisanet

Aktives Mitglied
Dabei seit
05.12.2006
Beiträge
5.964
Punkte Reaktionen
6.364
ARQ bietet backups zu OneDrive an. Stellt aber auch klar, dass hier ausschließlich Daten hochgeladen werden und keine System-Backups möglich sine. Für ein zusätzliches Datenbackup werde ich mir die Test-Version von ARQ einmal herunterladen und in Verbindung mit OneDrive austesten. Wie sind Eure Erfahrungen mit dieser Kombi bisher? Erfolgen die Backups in eingestellten Zeitintervallen? Ist der Prozess systemhungrig oder läuft er eher unauffällig im Hintergrund?
Bei ARQ werden die Daten verschlüsselt in der Cloud abgelegt, was ein großer Vorteil ist.

Ein Punkt, der mir bisher nicht klar ist: benötige ich entsprechend der Datenmenge, die ich mit ARQ auf OneDrive sichern möchte, entsprechend viel Speicherplatz auf meiner Festplatte? Angenommen, meine SSD besitzt eine Kapazität von 500GB. 400GB sind belegt und sollen nun via ARQ auf OneDrive gesichert werden. Müsste ich hierzu 400GB zusätzlichen freien Speicher auf meiner SSD haben, damit die Sicherung durchläuft bzw. überhaupt möglich ist? Oder reicht wenig freier Speicher auf der Platte als Cache? Ich hatte vor längerer Zeit einmal mit einem Freeware-Tool experimentiert (der Name fällt mir gerade nicht ein) wo ich genau dieses Problem hatte.
ich nutze arq seit ein nun 2 Jahren. Läuft problemlos und unauffällig im Hintergrund und sichert brav auf OneDrive.

Ab Big Sur ist das Systemvolume eh signiert und read-only. Da macht ein Backup des System keinen Sinn. Im Fall des Falles installierst du dir das System einfach aus der Recovery neu, installierst arq und holst dir den Rest zurück (nein, ich habe es noch nicht gebraucht)

Du brauchst keinen "zusätzlichen" Speicherplatz auf der SSD, arq sync nicht.
 

OmarDLittle

Aktives Mitglied
Dabei seit
21.05.2017
Beiträge
3.121
Punkte Reaktionen
1.838
Wie hast das hinbekommen? Kein Bonjour über VPN möglich, so weit ich weiß… wie, werden die TM-Volumes von außerhalb Deines LAN gefunden?
Bonjour brauchst du für TM gar nicht. Du musst einmal das SMB-Netzlaufwerk mounten, es in TM auswählen und wenn es einmal gewählt wurde, mountet TM es für alle weiteren Backups automatisch. Die SMB-Verbindung muss natürlich übers VPN möglich sein. Aber Bonjour kommt nicht zum Einsatz.
 

Gogisch

Mitglied
Dabei seit
23.10.2005
Beiträge
492
Punkte Reaktionen
8
ich nutze arq seit ein nun 2 Jahren. Läuft problemlos und unauffällig im Hintergrund und sichert brav auf OneDrive.

Ab Big Sur ist das Systemvolume eh signiert und read-only. Da macht ein Backup des System keinen Sinn. Im Fall des Falles installierst du dir das System einfach aus der Recovery neu, installierst arq und holst dir den Rest zurück (nein, ich habe es noch nicht gebraucht)

Du brauchst keinen "zusätzlichen" Speicherplatz auf der SSD, arq sync nicht.
Danke. Das klingt schon einmal gut. Also kann ich sämtliche Files und Ordner hier schon einmal sichern. Gibt es eigentlich noch die Beschränkung auf 100GB pro File auf OneDrive. Wurde soweit ich weiss erst letztes Jahr von 15 auf 100GB erhöht. Ggf. ist das relevant, wenn man zu einer großen Datei archivierte Daten besitzt. Wie ist Deine Erfahrung mit der Geschwindigkeit?
Läuft das Backup wie TimeMachine eigentlich auch im Idle-Mode, also wenn man das MacBook zugeklappt schlafen legt aber am Strom hält? Und was passiert mit den Backups, wenn man unterwegs zwar eine Verbindung hat, also upgeloaded wird, man dann aber das Gerät einfach zuklappt. Wird das Backup dann korrekt dort fortgesetzt, wo es aufgehört hat?
Und die Backups mit ARQ laufen im Hintergrund nach einmaliger Einstellung ohne weiteres zutun? Gibt es da ein Statusbar-Item, dass anzeigt, was gerade passiert?

"Ab Big Sur ist das Systemvolume eh signiert und read-only." -> Was genau meinst Du hiermit? Das Problem, weshalb CCC anfangs keine bootable Backups mehr erstellen konnte? Soweit ich weiss, können aber zumindest die Daten auf einen neuen Rechner für eine 1:1 Wiederherstellung übertragen werden. Ob bootable wieder geht, weiss ich leider nicht.

Bonjour brauchst du für TM gar nicht. Du musst einmal das SMB-Netzlaufwerk mounten, es in TM auswählen und wenn es einmal gewählt wurde, mountet TM es für alle weiteren Backups automatisch. Die SMB-Verbindung muss natürlich übers VPN möglich sein. Aber Bonjour kommt nicht zum Einsatz.
Hmm, das klingt auch interessant. Ich hatte hin und wieder schon Probleme, da ist verschiedene TimeMachine Zielorte gleichzeitig verwende und TimeMachine dann anhand des Netzwerks entscheiden muss, auf welchem NAS bzw. externer Platte gesichert wird. Ich habe auch schon einmal versucht, das TM-Backup direkt auf OneDrive auszuführen, aber hier scheitert der Prozess. Zumal das Backup immer auf der Festplatte zwischen gespeichert wurde. ich brauchte also entsprechend viel freien Platz auf der internen SSD. Besteht das Problem bei Deiner Lösung auch? Technisch habe ich noch nicht ganz verstanden, wie Du es eingerichtet hast. Bisher ist meine Synology nur aus dem Intranet erreichbar.

Das ist richtig. Allerdings kann ich auch von unterwegs auf mein NAS zuhause ein TM-Backup fahren, solange die Verbindung recht schnell ist. (Für das ganze Sicherheits- und Updategedöns bin ich leider selbst zuständig...)
Mühen scheue ich hier nicht. Ich habe nur viel zu wenig Verständnis von der Materie, um es genauso zum Laufen zu bringen, wie ich es mir vorstelle, ohne zu wissen, ob das überhaupt geht. Leider fehlt mir aktuell auch die Zeit, um tage- und wochenlang hierzu zu lesen und zu experimentieren. Im Internet gibt es zu dem Thema viele Beiträge. Aber sobald jemand eine Anleitung postet, kommen eine Vielzahl an Usern um die Ecke, die Probleme aufdecken usw.


Ab Big Sur ist das Systemvolume eh signiert und read-only. Da macht ein Backup des System keinen Sinn. Im Fall des Falles installierst du dir das System einfach aus der Recovery neu, installierst arq und holst dir den Rest zurück (nein, ich habe es noch nicht gebraucht)

Du brauchst keinen "zusätzlichen" Speicherplatz auf der SSD, arq sync nicht.
"Ab Big Sur ist das Systemvolume eh signiert und read-only." -> Was genau meinst Du hiermit? Das Problem, weshalb CCC anfangs keine bootable Backups mehr erstellen konnte? Soweit ich weiss, können aber zumindest die Daten auf einen neuen Rechner für eine 1:1 Wiederherstellung übertragen werden. Ob bootable wieder geht, weiss ich leider nicht.


Ich hatte gestern schon einmal iDrive erwähnt. Das Preis-Leistungsverhältnis erscheint überragend für 5TB bzw. 10TB und eine beliebige Anzahl Geräte (Computer, Tablet und Smartphones) bzw. gegen Aufpreis bis zu 5 User. Ich weiss allerdings noch nicht, wie es um den Datenschutz steht und um eine Verschlüsselung vor dem Upload erfolgt. Ich werde mal hierzu recherchieren und schauen, ob ich Nutzererfahrungen finde. Bei Interesse poste ich gerne meine "Erkenntnisse".

https://www.idrive.com
 

lisanet

Aktives Mitglied
Dabei seit
05.12.2006
Beiträge
5.964
Punkte Reaktionen
6.364
etwas viele Fragen sind das schon. Teste doch einfach mal arq.

Wie ist Deine Erfahrung mit der Geschwindigkeit?
einstellbar in arq. Hängt von deinem upload ab und von der Geschwindigkeit der Server von oneDrive.
Läuft das Backup wie TimeMachine eigentlich auch im Idle-Mode, also wenn man das MacBook zugeklappt schlafen legt aber am Strom hält?
kein einziges Programm läuft, wenn ein Mac schläft. Entweder der Mac schläft, dann läuft kein Programm, oder er schläft nicht, dann laufen Programme.

Backup dann korrekt dort fortgesetzt, wo es aufgehört hat?
ja

Und die Backups mit ARQ laufen im Hintergrund nach einmaliger Einstellung ohne weiteres zutun?
ja

Gibt es da ein Statusbar-Item, dass anzeigt, was gerade passiert?
ein animiertes Menuicon. Klicke drauf und du siehst mehr
"Ab Big Sur ist das Systemvolume eh signiert und read-only." -> Was genau meinst Du hiermit?
das es eben read-only ist und zusätzlich signiert. d.h. du kannst keine Änderungen daran vornhemen und die Signatur garantiert, dass es immer 100% identisch zu dem ist, was du neu installierst
Das Problem, weshalb CCC anfangs keine bootable Backups mehr erstellen konnte?
kein Problem. Ein Backup einer unveränderbaren Partition, die 100% identisch wiederherstellbar ist (Recovery + Installation) ist sinnlos. CCC versucht das nur zu machen, damit es eine Rechtfertigung für seine Existenz hat.
 

mausfang

Aktives Mitglied
Dabei seit
04.08.2016
Beiträge
2.737
Punkte Reaktionen
1.166
Bonjour brauchst du für TM gar nicht. Du musst einmal das SMB-Netzlaufwerk mounten, es in TM auswählen und wenn es einmal gewählt wurde, mountet TM es für alle weiteren Backups automatisch.
Verstehe, da bin ich als ich mich damit kurz beschäftigt habe gar nicht draufgekommen… da ich zum Zeitpunkt damals nur TimeCapsules benutzt habe und nicht drauf gekommen bin per SMB zu mounten (da auch AFP damals bei mir noch im Einsatz war) …
Spannend. Werde ich mir mal anschauen ob ich es über VPN so hinbekomme … oder ob es noch zusätzliche Hürden gibt (wie z.B. den SMB-Mount über VPN)
 

lisanet

Aktives Mitglied
Dabei seit
05.12.2006
Beiträge
5.964
Punkte Reaktionen
6.364
oder ob es noch zusätzliche Hürden gibt (wie z.B. den SMB-Mount über VPN)
SMB über VPN ist aber nicht so der Brüller was Performance und Stabiliät angeht. Ich würde das nicht tun. Es gibt wenig Möglichkeiten ein TimeMachine-Backup inkonsistent zu machen. Eine Unterbrechung der WLAN / Netzwerk-Verbindung ist eine davon.
 

mausfang

Aktives Mitglied
Dabei seit
04.08.2016
Beiträge
2.737
Punkte Reaktionen
1.166
SMB über VPN ist aber nicht so der Brüller was Performance und Stabiliät angeht. Ich würde das nicht tun. Es gibt wenig Möglichkeiten ein TimeMachine-Backup inkonsistent zu machen.
Ok, das mit der Stabilität überzeugt mich … lasse das gut sein.

Was die Performance angeht … kann TM noch langsamer werden als es ohnehin schon ist? 😂
 

Gogisch

Mitglied
Dabei seit
23.10.2005
Beiträge
492
Punkte Reaktionen
8
kein einziges Programm läuft, wenn ein Mac schläft. Entweder der Mac schläft, dann läuft kein Programm, oder er schläft nicht, dann laufen Programme.
Grundsätzlich ist das wohl so. Ich frage, weil Apple für die eigenen Apps die Option bietet. Im "Schlafmodus" werden können weiterhin TimeMachine Backups laufen, Emails abgerufen werden etc. Ggf., so mein Gedanke, ist das eine Funktionalität, die Apple auch Dritten eröffnet.
 

lisanet

Aktives Mitglied
Dabei seit
05.12.2006
Beiträge
5.964
Punkte Reaktionen
6.364
Ich frage, weil Apple für die eigenen Apps die Option bietet. Im "Schlafmodus" werden können
da wacht dann der Mac auf und schläft nicht mehr. Klingt spitzfindig, ist aber so. Wenn du willst, das ein Programm läuft klappt das MacBook nicht zu oder generell den Schlafmodus. Und nein es gibt keine Klick-Schnittstelle dafür.
 

Gogisch

Mitglied
Dabei seit
23.10.2005
Beiträge
492
Punkte Reaktionen
8
das es eben read-only ist und zusätzlich signiert. d.h. du kannst keine Änderungen daran vornhemen und die Signatur garantiert, dass es immer 100% identisch zu dem ist, was du neu installierst
Leider verstehe ich nicht, welche konkrete Auswirkung das hat. Was heisst das für Backups? Also sind Systembackups außerhalb von TimeMachine vollständig sinnlos, weil sie nicht funktionieren? Und wenn dem so ist, warum kann/darf TimeMachine, was andere Applikationen von Fremdherstellern nicht dürfen? Ich stecke hier leider vom Fachwissen nicht annähernd tief genug drin, um mir einen Reim drauf machen zu können.

kein Problem. Ein Backup einer unveränderbaren Partition, die 100% identisch wiederherstellbar ist (Recovery + Installation) ist sinnlos. CCC versucht das nur zu machen, damit es eine Rechtfertigung für seine Existenz hat.
Sorry, auch hier kann ich nicht ganz folgen. Mein Gedanke war: Geht mir mein aktuelles Arbeitssystem abhanden, hänge ich die externe Festplatte mit CCC-Backup an einen anderen Mac, boote von der Backup-Platte und arbeite einfach damit weiter. So bin ich kurzfristig wieder arbeitsfähig. Habe ich dann mal einen Tag Zeit, hole ich mir einen neuen Mac, spiele das Backup von CCC inkl. dessen, was ich seit dem externen Booten von ihm erarbeitet habe, auf den neuen Mac und habe damit quasi ohne Datenverlust und Aufwand wieder mein altes System wieder inkl. der neu erarbeiteten Sachen. Also quasi ähnlich wie bei TimeMachine, mit dem Vorteil, mit Anhängen des CCC-Backups ohne vorheriges Zurückspielen des gesamten Backups quasi direkt arbeitsfähig zu sein, falls mir ein dritter Mac zur Verfügung steht.
 

Gogisch

Mitglied
Dabei seit
23.10.2005
Beiträge
492
Punkte Reaktionen
8
SMB über VPN ist aber nicht so der Brüller was Performance und Stabiliät angeht. Ich würde das nicht tun. Es gibt wenig Möglichkeiten ein TimeMachine-Backup inkonsistent zu machen. Eine Unterbrechung der WLAN / Netzwerk-Verbindung ist eine davon.
Schade, dann fällt diese Lösung für mich leider auch aus. Ich werde mich, wie oben angekündigt mal mit iDrive und deren Konkurrenzprodukten beschäftigen. Vllt. wird mir hier genau das geliefert, was ich mir wünsche.
Danke auf jeden Fall allen bis hierher schon einmal für den wertwollen Input. Auch wenn es viele und möglicherweise für einige auch eher triviale Fragen waren ;)
 

lisanet

Aktives Mitglied
Dabei seit
05.12.2006
Beiträge
5.964
Punkte Reaktionen
6.364
Leider verstehe ich nicht, welche konkrete Auswirkung das hat. Was heisst das für Backups? Also sind Systembackups außerhalb von TimeMachine vollständig sinnlos, weil sie nicht funktionieren? Und wenn dem so ist, warum kann/darf TimeMachine, was andere Applikationen von Fremdherstellern nicht dürfen? Ich stecke hier leider vom Fachwissen nicht annähernd tief genug drin, um mir einen Reim drauf machen zu können.


Sorry, auch hier kann ich nicht ganz folgen. Mein Gedanke war: Geht mir mein aktuelles Arbeitssystem abhanden, hänge ich die externe Festplatte mit CCC-Backup an einen anderen Mac, boote von der Backup-Platte und arbeite einfach damit weiter. So bin ich kurzfristig wieder arbeitsfähig. Habe ich dann mal einen Tag Zeit, hole ich mir einen neuen Mac, spiele das Backup von CCC inkl. dessen, was ich seit dem externen Booten von ihm erarbeitet habe, auf den neuen Mac und habe damit quasi ohne Datenverlust und Aufwand wieder mein altes System wieder inkl. der neu erarbeiteten Sachen. Also quasi ähnlich wie bei TimeMachine, mit dem Vorteil, mit Anhängen des CCC-Backups ohne vorheriges Zurückspielen des gesamten Backups quasi direkt arbeitsfähig zu sein, falls mir ein dritter Mac zur Verfügung steht.

wenn du derart zeitkritische Arbeiten erledigen musst, dass es für dich nicht durchführbar ist, ja, dann musst du dir entweder einen weiteren Rechner zulegen (denn auch die Hardware kann kaputt gehen) oder du machst eine Schmalsput-Lösung aus alten IT-Zeiten ind Form einer bootfähigen externen Platte.

Solltest du ein Privatanwender sein, ohne zeitkritische Arbeiten, dann dauert ein Restore von TimeMachine auch nicht so lange, besonders wenn du es mit einer USB-Platte gemacht hast. Du installierst macOS, das ist ja garantiert 100% identisch mit dem was vorher drauf war, und gibts bei der anschließenden Konfiguration an, dass du es von TimeMachine wiederherstellen willst. Sind vielleicht 3 Std bei 400 GB.

Und noch was wichtiges:

Bei M1-Rechnern kannst du nur von externen Platten booten, wenn auch die interne SSD funktioniert. (es sei denn Apple hat dies in den letzten Wochen verändert) Wenn die aber funktioniert, dann benötigst du auch keine bootbare externe Platte, da dein System ja noch läuft.
 
Oben Unten