Time Machine Alternative gesucht

odda

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Guten Morgen Forum,

ich benutze seit langem Time Machine für Backups meiner Daten, wobei ich nur die Daten sichere und nicht das Betriebssystem des Rechners. Was mich an Time Machine stört, ist dass eine einzige große Datei erzeugt wird, auf deren Inhalt ich nur schwer Zugriff habe und es zudem sein kann, dass diese Datei beschädigt ist.

Ich möchte inkrementelle Snapshots erstellen und Dateien schnell wiederherstellen können. Gibt es eine zuverlässige Software, mit der ich alternativ arbeiten kann? Ich habe CCC probiert, aber irgendwie scheint es damit nicht wirklich möglich zu sein, snapshots zu erstellen (wie mit time machine).
 

MiketheBird

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Guten Morgen Forum,

ich benutze seit langem Time Machine für Backups meiner Daten, wobei ich nur die Daten sichere und nicht das Betriebssystem des Rechners. Was mich an Time Machine stört, ist dass eine einzige große Datei erzeugt wird, auf deren Inhalt ich nur schwer Zugriff habe und es zudem sein kann, dass diese Datei beschädigt ist.

Ich möchte inkrementelle Snapshots erstellen und Dateien schnell wiederherstellen können. Gibt es eine zuverlässige Software, mit der ich alternativ arbeiten kann? Ich habe CCC probiert, aber irgendwie scheint es damit nicht wirklich möglich zu sein, snapshots zu erstellen (wie mit time machine).
Suchst du etwas um BackUp anders zu machen, oder suchst du eine Archivlösung? Ich kann das aus deinen Ausführungen nicht erkennen.
 

Schiffversenker

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Eventuell wäre es ganz hilfreich, wenn du wenigstens mal sagen würdest, mit welchem Betriebssystem du arbeitest.
Big Sur z.B. legt automatisch Snapshots an, unabhängig von TM. Je nachdem, wozu du diese Snapshots benutzt, vielleicht eine Alternative (aber natürlich kein Ersatz für ein Backup).
 

odda

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Sorry, dass ich meine Frage nicht genug detailliert formuliert habe. Ich arbeite mit OSX High Sierra 10.13.6. Ich mache von dem Mac aus ein Backup für ein angeschlossenes externes NAS auf ein zweites NAS. Auf dem ersten NAS liegen die Daten und auf dem 2. das TM-Volumen, welches dann mehrere GB groß ist.

Es ist mir schon mehrmals passiert, dass das TM-Volumen defekt war und ich es neu erzeugen musste, weil der Mac es nicht mehr erkannt hat und das TM-Backup nicht mehr ausführte.

Es funktioniert natürlich gut, via TM an ältere Daten heran zu kommen, eben aber nur so lange, wie das TM-Volumen auch erkannt wird.
Deshalb meine Frage, ob es auch andere Backup-Tools gibt, die nicht nur ein Volumen erzeugen, welches ich dann evt. nicht geöffnet bekomme, weil es defekt ist. Am besten wäre es im Grunde ich hätte eine offene Verzeichnisstruktur für jedes Backup das ausgeführt wurde.
 

oneOeight

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Da würde sich halt rsync anbieten.
Gibt bestimmt auch GUI Apps damit.
Darüber kannst du halt die Dateien selber auf das NAS Dateisystem kopieren, auch inkrementell.

Aber hast du mal probiert das TM sparsebundle Image zu reparieren?
Eventuell würde sich auch eine Snapshot Funktion auf dem NAS anbieten und darüber das Image funktionell zu halten.
 

lisanet

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Es ist mir schon mehrmals passiert, dass das TM-Volumen defekt war und ich es neu erzeugen musste, weil der Mac es nicht mehr erkannt hat und das TM-Backup nicht mehr ausführte.
Das klingt, als ob du TimeMachine über AFP machst. Sofern das so ist, stelle dein NAS mal um, deaktiviere AFP und mach das TimeMachine-Backup über SMB.
 

ruerueka

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Was für ein NAS benutzt Du denn? Es gibt ja Systeme, die bringen für das NAS-zu-NAS-Backup eigene Werkzeuge mit (Synology zum Beispiel). Das muss dann nicht über den Mac laufen und kann auch direkt auf dem NAS automatisiert werden.
 

roedert

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arg bietet einen ähnlich komfortablen Zeitstrahl wie TM an .... http://arqbackup.com
Neben Backups in diverse Clouds kann arq natürlich auch auf lokale Ziele sichern.
 

Gogisch

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Hallo zusammen,

ich habe nach langer Suche leider keinen passenderen Thread als diesen für meine Frage gefunden. Falls ich ihn übersehen habe, entschuldige ich mich direkt im Voraus und freue mich, wenn ein Mod meinen Beitrag entsprechend verschiebt.

Systembackups führe ich bisher mit TimeMachine auf ein NAS aus. Dabei laufen die Backups im lokalen Netzwerk an zwei verschiedenen Standorten, sind aber nicht miteinander synchronisiert. Falls mein aktuelles System also auf einen bestehenden oder neuen Mac aufgespielt werden muss, steht mir in der Regel ein recht aktuelles Systembackup zur Verfügung.

Als weitere Sicherung führe ich wöchentlich ein Bootable Backup mit Carbon Copy Cloner (CCC) auf eine externe Festplatte aus. Diese nehme ich jedoch nie mit, wenn ich unterwegs bin. Gebackuped wird also nur, wenn ich zu Hause bin.

Während eine vollständige Sicherung von iOS Geräten über iCloud möglich ist (mit all seinen Vor- und Nachteilen), bietet Apple diese Möglichkeit für Mac OS bis heute nicht an. Ich habe bisher auch keine Absichten seitens Apple vernommen, dies einführen zu wollen. Auch sind mir keine offiziellen Meldungen von Apple bekannt, weshalb man sich bisher dagegen entschieden hat.

Ich würde gerne ein verschlüsseltes Backup meines Mac Systems in der Cloud sichern. Vor allem in Zeiten, in denen ich viel unterwegs bin und längere Zeit keine lokalen Backups durchführen kann, würde ich mich mit einem entsprechenden Cloud-Backup sicherer fühlen. Am liebsten wäre mir eine Lösung, bei der tatsächlich im Stundentakt die Daten in der Cloud gesichert werden. Natürlich versioniert wie unter TimeMachine.
Offensichtlich gibt es Anbieter wie iDrive, die genau dies in Verbindung mit Cloudspeicher als Abo-Service anbieten. Gibt es hier Erfahrungen?

Wie viele von Euch vermutlich auch, sitze ich auf einem freien Datenspeicher von 1TB in OneDrive durch das Office 365 Abo. Nun suche ich für mein Vorhaben nach einer eleganten Software-Lösung.

ARQ bietet backups zu OneDrive an. Stellt aber auch klar, dass hier ausschließlich Daten hochgeladen werden und keine System-Backups möglich sine. Für ein zusätzliches Datenbackup werde ich mir die Test-Version von ARQ einmal herunterladen und in Verbindung mit OneDrive austesten. Wie sind Eure Erfahrungen mit dieser Kombi bisher? Erfolgen die Backups in eingestellten Zeitintervallen? Ist der Prozess systemhungrig oder läuft er eher unauffällig im Hintergrund?
Bei ARQ werden die Daten verschlüsselt in der Cloud abgelegt, was ein großer Vorteil ist.

Ein Punkt, der mir bisher nicht klar ist: benötige ich entsprechend der Datenmenge, die ich mit ARQ auf OneDrive sichern möchte, entsprechend viel Speicherplatz auf meiner Festplatte? Angenommen, meine SSD besitzt eine Kapazität von 500GB. 400GB sind belegt und sollen nun via ARQ auf OneDrive gesichert werden. Müsste ich hierzu 400GB zusätzlichen freien Speicher auf meiner SSD haben, damit die Sicherung durchläuft bzw. überhaupt möglich ist? Oder reicht wenig freier Speicher auf der Platte als Cache? Ich hatte vor längerer Zeit einmal mit einem Freeware-Tool experimentiert (der Name fällt mir gerade nicht ein) wo ich genau dieses Problem hatte.

Sorry für den langen Text und die vielen Fragen. Ich habe im Internet genau zu diesen Punkten sehr lange recherchiert und sämtliche Beiträge, Foren-Posts etc. gelesen aber keine konkreten Antworten gefunden, oder diese nicht verstanden. Es gibt hier im Forum sicher ein paar Experten auf dem Gebiet und ich freue mich über Antworten.

Danke und liebe Grüße
 

V8-Driver

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Warum so kompliziert? Wenn Dir die SSD abraucht brauchst Du doch nur MacOS und die sonstigen Programme, die Du hast, neu installieren? Ich sichere meine Daten in Echtzeit in pCloud. Wenn meinem OS also was passiert, sind meine Daten immer auf dem aktuellsten Stand.
 

OmarDLittle

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Ich sichere mein NAS (und damit auch Timemachine) in die Cloud. Das geht mit einem NAS das ZFS unterstützt, denn ZFS hat eine Senden- und Empfangen-Funktion, um sehr Netzwerktraffic-sparsam zu übertragen. Das Free-NAS-Betriebssystem kann das beispielsweise, das läuft auf jedem Computer. Du könntest dir also anstelle eines NAS-Ersatzes einfach einen extra Computer hinstellen der diesen Job übernimmt.

ZFS erlaubt es dir, ein verschlüsseltes Volume anzulegen, dort Snapshots anzulegen und während du auf dem Volume weiter Daten speicherst und veränderst, kann ZFS dir den Snapshot zB über Nacht in die Cloud syncen. Je nachdem wieviele Daten du hast und wie schnell deine Leitung ist, kannst du auch stündlich einen Snapshot anfertigen und übertragen.

Wobei ich bei mir nur lokal stündlich sichere (am NAS), und 2x wöchentlich nachts einen Snapshot übertrage (ein Snapshot braucht bei mir 24 Stunden für den Upload, also 3 Nächte in Folge, tagsüber wird es pausiert).

Aufgrund der Pausierungsmöglichkeit kannst du das schedulen und ein unerwarteter Internetausfall ruiniert nicht den bisherigen Fortschritt.

Onedrive habe ich vor vielen Jahren probiert und das war nicht tauglich, weil ein einzelnes File nur 15GB oder so groß sein durfte. Ich weiß nicht ob dieses Limit inzwischen aufgehoben wurde. Es gibt zwar schon Möglichkeiten, das aufzusplitten, aber ich hab mir am Ende ein "NAS in der Cloud" gegönnt, d.h. in der Cloud empfängt ein anderes ZFS die Daten wieder, was die ganze Sache deutlich vereinfacht, wenn du im Problemfall alles wieder aus der Cloud herunterladen musst.

Es ist mir schon mehrmals passiert, dass das TM-Volumen defekt war und ich es neu erzeugen musste
Nunja, dann sollte man vielleicht dafür die Ursache suchen... ich sichere 3 Macbooks übers Wifi und zwei Standgeräte kabelgebunden ins Netzwerk und das letzte kaputte Backup stammt aus Zeiten wo in etwa Snow Leopard das aktuelle System war. Vielleicht hast du Datenkorruption am Server, die zum Problem führen kann? Oder dem Mac bricht öfters das Wifi weg?

Eventuell kannst du auch einen Workaround nutzen und am NAS Snapshots nutzen. Sollte das Backup sich nicht öffnen lassen, kannst du am Server das Backup auf einen Snapshot vom Vortag oder der Vorwoche zurücksetzen. Das geht wenn dein Server ZFS supported, bei NAS-Appliances kann das glaub ich Qnap. Eventuell kann das auch Synology, das zwar kein ZFS hat, dafür aber einige proprietäre Features mitbringt. Ich weiß es nicht genau, da ich selbst nix von denen hab.

Sonst kannst du auch mal auf Big Sur upgraden, denn ab da nutzt MacOS nicht mehr HFS+ für den Backupcontainer, sondern bereits APFS. Du musst das alte File aber komplett löschen und Big Sur ein frisches Backup starten lassen, dann wird der Container automatisch mit APFS formatiert.
 

MarcNRW

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Mein Tipp… so banal es sich auch anhören mag. iCloud oder Dropbox. So mache ich es. Alle wichtigen Sachen sind in einer Cloud und ich kann diese zu jeder Zeit auf jedem Gerät meiner Wahl wieder abrufen.
 

MarcNRW

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Damit sind die Sachen zwar bequem überall verfügbar, aber noch lange nicht im Sinne eines Backups (in mehreren Versionen) gesichert.

Das ist natürlich kein klassisches "Rundum-Backup", wie es Time-Machine macht. Aber warum auch? Alle wichtigen Daten sind da und warum soll man schon ein System 1:1 wieder herstellen wollen?

Ich mache es z.B. so. Jedes Jahr mach ich einen Clean-Install auf mein MacBook, auf mein iPhone und mein iPad mit der aktuellen Firmware... und die Daten hole ich mir dann aus der Cloud. Einfacher geht es wirklich gar nicht.
 
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