tif umwandeln

wundoc

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ich scanne derzeit meine Diabestände. Resultat sind tifs mit ca 100 MB pro Bild.
Nun ist meine Festplatte bald voll.
Neu Platte kaufen?
Wie umwandeln, um möglichst geringe Qualitätseinbussen zu haben?
Ich verwalte meine Bilder mit Aperture.
Über Ratschläge freut sich
Gerd
 

virtua

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TIFF -> LZW- oder ZIP-Komprimierung ist verlustfrei. Ansonsten bleibt eigentlich nur JPG, aber in der höchsten Qualitätsstufe (wegen Verlustkomprimierung) bringt es eigentlich kaum noch was. Was hast du denn vor mit den Bildern? Willst du sie noch bearbeiten, oder sind sie quasi nur zum Ansehen da?
 

Tensai

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Um die Tiffs kleiner zu bekommen (ohne Qualitätsverlust) die LZW- oder ZIP-Kompression beim Abspeichern der Tiffs aktivieren.

P.S. Ach zu langsam!
 

wundoc

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hui, das ging aber schnell!
eigentlich nur anschauen, vielleicht das eine oder andere drucken. Zum Teil unwiederbringliche Aufnahmen.

edit:
wie kann man diese lzw- oder zip-Kompression aktivieren?
 

virtua

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Mit welchem Programm scannst du denn deine Bilder? Bei Photoshop kann man im Speichern-Dialog die Art der Komprimierung wählen, beim Grafic Converter ebenso. Bestehende Bilder kannst du auch leicht mit einer Stapelverarbeitung umspeichern (PS -> Batch, GC -> Mehrfachkonvertierung).

Wenn es unwiederbringliche Aufnahmen sind und du noch nicht sicher bist, was damit du anstellen willst, würde ich auf jeden Fall bei verlustfreier Speicherung, also TIFF, bleiben!
 

MacEnroe

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Ich würde sowohl die Bildgröße (Auflösung) verkleinern, und zumindest
mit LZW komprimieren.

Ist die Frage, für was die Bilder gebraucht werden.

In der Regel reichen 1-2 MB pro Bild.
 

wundoc

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ich scanne mit nikon-scan.
tifs behalten:
das ist eigentlich was ich hören wollte,
ich kauf mir ne neue platte.

Danke.
Gerd
 

MacEnroe

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wundoc schrieb:
hui, das ging aber schnell!
eigentlich nur anschauen, vielleicht das eine oder andere drucken. Zum Teil unwiederbringliche Aufnahmen.
Achso - nicht verkaufen? Keine Plakate in A1 drucken? Dann sind
100 MB viel zu viel...

Lass die relativ groß und komprimiere als JPG in hoher Qualität,
das gibt den besten Kompromiss zwischen viel Information.

Wie gesagt, 2 MB reichen dann locker.
 

MacEnroe

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wundoc schrieb:
ich scanne mit nikon-scan.
tifs behalten:
das ist eigentlich was ich hören wollte,
ich kauf mir ne neue platte.

Danke.
Gerd
Dann ist eine 100 GB-Platte bei 1000 Bildern schon voll.


Ich verarbeite Bilder für Werbung, bekomme auch Daten von Bildverlagen,
aber 100 MB-Bilder waren da jetzt noch nicht dabei.

Allein das Anzeigen (Diaschau o.ä.) dauert bei derart Riesen Bildern doch
ziemlich lange, du musst in jedem Fall nochmal kleinere Duplikate anlegen.
Auch zum Ausdrucken übers Internet oder ähnliches.
 

rabbi bunam

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Umwandeln

Am besten rechnest Du Deine Bilder, wenn Du sie nicht mehr bearbeiten musst in JPG um und speicherst sie mit der Qualität 12 (Sehr Hoch) ab. Ist qualitativ "fast" dasselbe wie TIFF braucht nur weniger Platz.
 

ThoRic

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HAllo,

um erst mal abschätzen zu können, ob die Scans die 100MB überhaupt wert sind, mach mal folgendes: Nimm einen der TIFF Scans und sichere ihn ansonsten unverändert als JPEG mit Maximaler Qualität. Wenn diese Datei kleiner als 1/4 sprich 25MB ist, dann ist das mit den 100MB TIffs eh Augenwischerei. Ebenso verdächtig sind LZW komprimierte TIFFs mit weniger als der halben Datenmenge.

Oder sind es 16Bit Bilder? Dann geht eh kein JPEG.
 

rpoussin

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ThoRic schrieb:
HAllo,

um erst mal abschätzen zu können, ob die Scans die 100MB überhaupt wert sind, mach mal folgendes: Nimm einen der TIFF Scans und sichere ihn ansonsten unverändert als JPEG mit Maximaler Qualität. Wenn diese Datei kleiner als 1/4 sprich 25MB ist, dann ist das mit den 100MB TIffs eh Augenwischerei. Ebenso verdächtig sind LZW komprimierte TIFFs mit weniger als der halben Datenmenge.

Hallo Thoric,

das verstehe ich nicht. Meinst Du damit, daß in diesem Fall der Scanner eh' nicht genügend differenziert und lediglich einen Haufen zu gleicher Pixel erzeugt?

Ansonsten bin ich für eine Tif-Speicherung mit einer zusätzlichen kleineren Dateikopie für die Datenbank.
 

ThoRic

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rpoussin schrieb:
das verstehe ich nicht. Meinst Du damit, daß in diesem Fall der Scanner eh' nicht genügend differenziert und lediglich einen Haufen zu gleicher Pixel erzeugt?
Genau das.

Selbst bei Mittel und Großformat Dias sind solche die 100MB an Scandaten rechtfertigen eher die Ausnahme. Und wenn der Scanner nicht das schwächste Glied in der Kette ist, schlägt man sich mit Filmkorn herum, das sinnvolles Schärfen der Bilder nahezu unmöglich macht.
 

MacEnroe

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Thoric, du untermauerst meine Meinung mit Fakten... danke.

Private Bilder beim "Roh-Scan" zu belassen, mit 100 MB, ist
unpraktikabel.

Zumal die Bilder, sollte mal eines im Riesen-Format gebraucht werden,
ja immer noch als Dia in der Schublade liegt.
 

virtua

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ThoRic schrieb:
Genau das.

Selbst bei Mittel und Großformat Dias sind solche die 100MB an Scandaten rechtfertigen eher die Ausnahme. Und wenn der Scanner nicht das schwächste Glied in der Kette ist, schlägt man sich mit Filmkorn herum, das sinnvolles Schärfen der Bilder nahezu unmöglich macht.
Vielleicht handelt es sich ja um eine Ausnahme :p

Ok, grundsätzlich muss ich dir recht geben. Ich sehe das meist aus anderer Perspektive, da ich im Großformatdruck arbeite. Bei groß gedruckten Bildern hab ich dann lieber das Filmkorn sauber abgebildet als überall sichtbare Pixel im Motiv. Die 100 MB hat man bei einem Bild in DIN A1 mit 200 ppi im CMYK Modus als unkomprimierte Daten locker erreicht, in so fern klingt die Datenmenge für mich nicht nach viel. ;)

Und deine Regel mit den 25% kann auch durchaus nach hinten losgehen, wenn das Bild nur wenige Tonwertstufen enthält. Ich denke da z.B. an Winterlandschaften die fast nur weiß sind und lediglich ein paar wenige Farbtupfer haben. Dort ist die LZW-Komprimierung ja auch sehr effektiv, wobei auch das wohl eher als Ausnahme durchgehen sollte.

Für die einfache Archivierung und Ausdrucke bis A4 sind 100 MB, auch unkomprimiert, aber deutlich zu viel, da stimme ich zu. Normalerweise reichen dafür ca. 25 MB in RGB locker, auch für hochauflösende Druckverfahren.

Was die Vorschauen betrifft: werden die nicht sowieso von Aperture angelegt?
 

ThoRic

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the odD one schrieb:
Und deine Regel mit den 25% kann auch durchaus nach hinten losgehen, wenn das Bild nur wenige Tonwertstufen enthält. Ich denke da z.B. an Winterlandschaften die fast nur weiß sind und lediglich ein paar wenige Farbtupfer haben. Dort ist die LZW-Komprimierung ja auch sehr effektiv, wobei auch das wohl eher als Ausnahme durchgehen sollte.
Wenn aber doch im Bild nichts an Zeichnung drin ist, wie in der platten Winterlandschaft...
Was soll man denn da hundert MB mit sich rumschleppen? Wenn der tatsächliche Informationsgehalt der Aufnahme mit 5 MB abgehandelt ist, macht es einfach keinen Sinn, mit Gewalt Scanner- und Kamerafehler wie Chromatische Aberation, Fuseln oder sonstigen, nicht motivbedingten Dreck mitzuschleppen.

Wenn ein 100Mb Bild per Zip oder LZW Kompression auf 10MB eindampft, dann war das Bild die 100MB nicht wert.
Wo die letztlich vorhandenen 10MB an Informationsgehalt herkommen, bzw. der Rest zu 100Mb auf der Strecke geblieben ist, ist ja wieder eine andere Frage.
Deswegen kann man aber doch sagen, wenn ich einen Scann hab, der nur 10MB an Dateninhalt aufweist, dann brauch ich mir um den weiteren Verbleib erstmal keine Gedanken machen, sondern vorangig darum warum da so wenig hinten raus kommt.
 

virtua

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ThoRic schrieb:
Wenn aber doch im Bild nichts an Zeichnung drin ist, wie in der platten Winterlandschaft...
Was soll man denn da hundert MB mit sich rumschleppen?
Aus technischer Sicht – völlig richtig. Aus künstlerischer nicht immer. Künstler (und ich meine nicht nur die Studierten, sondern auch die passionierten Hobbyfotografen z.B. Mit solchen habe ich hier auch manchmal zu tun…) sind manchmal exzentrisch und wollen beste Qualität, auch wenn es nur zur Beruhigung ist. Denn wenn der einzelne Tannenbaum, das einzige Objekt mit Zeichnung, nicht 100% perfekt ist, interessiert er sich nicht für die restlichen 98% Bild, die viel zu platzverschwenderisch gespeichert sind. :p

Wie gesagt: ich bin auf die Ausnahmen eingegangen. Grundsätzlich widerspreche ich überhaupt nicht. ;)
 

Johnny_mnemonic

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Also beim Scannen einer DinA4 Seite bei einer Auflösung von ca. 300 DPI wird meine Datei ca. 2-3 MB (Jpeg) und um die 30 MB (tif) groß!

Bei was für einer Auflösung haste die Bilder denn gescant? selbst bei 600 DPI (doppelter Druckqualität) kommt auf jeden fall weniger als 100 MB raus!check nochmal dein Scanprogramm und ändere erstmal die Auflösung...

und komprimieren machst du am besten mit photoshop...da kannste auch die Bildgröße einstellen, denn ich glaube nicht das du die Bilder in 1x2 Meter brauchst ;)

Greetz!
 

rpoussin

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Egal, für welche Dateigröße man sich zur Archivierung entscheidet: diese wird nie passen! Die anvisierten 100MB sind für einen A4-Ausdruck viel zu viel, für eine 70/100-Fotobelichtung zu wenig.
Mein Fazit: Scannen auf Vorrat ist nicht möglich. 5MB-Scans erstellen, sauber katalogisieren, Filmvorlage korrekt gelagert archivieren.
Bei Bedarf dann einen passenden Neuscan anfertigen.