Suche Linux und OS X kompatibles Dateisystem

  1. catvarlog

    catvarlog Thread Starter MacUser Mitglied

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    Gibt es eine Möglichkeit, Festplatten (z.B. externe Firewire-Platten) mit einem Dateisystem zu formatieren, das sowohl unter Linux als auch unter Mac OS X voll funktionstüchtig und stabil ist? FAT darf es jedoch nicht sein.

    Praktisch gesehen: Die Platte soll sowohl unter Mac OS X als auch unter Linux/Debian gemounted und vollständig eingesetzt werden können. Hintergrund: Auf der externen Platte sollen Daten gesichert werden, mit denen auch dann gearbeitet werden kann, wenn kein Apple-Rechner verfügbar ist. Die Platten sollen in erster Linie am Mac betrieben und nur im Notfall (sprich Hardwareausfall des Apple) von einem Linuxserver gemounted werden.

    Ich habe von hfs/hfs+ Linux-Implementierungen gelesen. Diese sollen jedoch nicht stabil sein. Hat jemand Erfahrung mit der geschilderten Anforderung?

    herzliche grüße, cat
     
    catvarlog, 12.03.2005
    #1
  2. [TB]Lucky

    [TB]Lucky MacUser Mitglied

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    OS X kann eigentlich alle gängigen Dateisystem.
    Soll heißen Probier mal ext2 oder ext3.

    - björn
     
    [TB]Lucky, 12.03.2005
    #2
  3. bebo

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    Warum nicht HFS?
     
    bebo, 12.03.2005
    #3
  4. [TB]Lucky

    [TB]Lucky MacUser Mitglied

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    Wußte garnicht das das Linux kann. ;)

    - björn
     
    [TB]Lucky, 12.03.2005
    #4
  5. xlqr

    xlqr MacUser Mitglied

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    da gibt es eine spannende abhandlung von amith singh zu diesem thema:

    http://www.kernelthread.com/mac/osx/arch_fs.html

     
    xlqr, 12.03.2005
    #5
  6. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    Linux kann sowohl hfs als auch hfsplus. Letzteres ist meist nicht vorinstalliert und hat bei mir noch nie als automount funktioniert, ein manuelles
    mount -t hfsplus /dev/sda3 /mnt
    holt mir aber prima meinen iPod an meine Athlon-Linux-Kiste. :)

    Der Mac kann von Haus aus kein ext, es gibt aber auf sourceforge.net ein Projekt, dessen Namen ich vergessen habe, und auch, ob es um ext2 oder ext3 ging. Damit kann dann auch der Mac anständige Dateisysteme. :)

    Gruß,
    Ratti
     
    ratti, 12.03.2005
    #6
  7. NicolasX

    NicolasX MacUser Mitglied

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    Hi,

    Ratti und Xlqr haben beide recht.

    Ich nutz ext2fs

    Bild 1 erscheint unter Sontiges in Systemeinstellungen
    [​IMG]

    Bild 2 Volumeauswahl im Prefpanel von extFS
    [​IMG]

    Bild 3 wenn ext2 installiert ist, kann man auch im Festplatten-Dienstprogramm ne Platte mit ext2 formatieren.[​IMG]

    Gruß

    Nicolas
     

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    NicolasX, 12.03.2005
    #7
  8. catvarlog

    catvarlog Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ja, das ist leider mein Problem. Daher andersrum gefragt: Ist die hfs/hfs+ Implementierung für i86 Linux-Systeme stabil genug für den Einsatz in einer Produktivumgebung oder ist das eher etwas experimentelles? hat jemand erfahrung damit?

    Alternativ denke ich darüber nach, die Festplatten per ext.-SATA/RAID über Firewire an einen eigenen Linux-Rechner anzubinden (ext3-FS, RAID 5) und dann vom Mac aus per rsync oder samba zuzugreifen. Nur befürchte ich, dass ext.-SATA/Firewire (mit eingebautem RAID-Controller) nicht so ohne weiteres unter Linux installiert werden kann. das klingt tendenziell nach ärger!

    Warum das ganze? Ich suche eine OS-unabhängige Backup-Lösung für lokale und entfernte Linux-Rechner sowie 1-2 lokale Macs. Dabei sollen die Platten möglichst nicht an ein PC-Gehäuse gebunden sein (also z.B. ext.-SATA), damit sie schnell und einfach an unterschiedliche Rechner angeschlossen werden können.
     
    catvarlog, 12.03.2005
    #8
  9. catvarlog

    catvarlog Thread Starter MacUser Mitglied

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    wow! das "sieht super aus". kannst du etwas zu der stabilität und zuverlässigkeit sagen?
     
    catvarlog, 12.03.2005
    #9
  10. NicolasX

    NicolasX MacUser Mitglied

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    Funktioniert einwandfrei mit Ext2 und eingeschränkt mit Ext3.

    Hab YDL mit SMP Kernel (gepatcht mit HFS+ support) am laufen,
    ne "shared" Ext2 Partition für X.3 und YDL zum Austausch.
    YDL ist auf ner externen 10K Cheetah und X.3 auf ner internen
    15K Cheetah (beide an ner ATTO UL3D SCSI-Karte).

    BTW hab momentan ein externes JBOD mit 8x15k SCSI Platten
    an ner 2ten UL3D über software RAID5 unter YDL am laufen,
    zu test Zwecken für nen Freund, der auf nen Linuxserver umsteigen will.
    Das Teil wird dann an ner UL4D an nem G4 Dual 1.42GHz unter YDL als Fileserver laufen.

    Gruß

    Nicolas
     
    NicolasX, 12.03.2005
    #10
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